• 26.01.2010

Autor zu Haitis Kolonialgeschichte

"Die letzten Tage der Sklaverei"

Der New Yorker Autor Ned Sublette ist ein Kenner der Kolonialgeschichte. Nach dem Erdbeben fordert er ein besseres Verständnis für Haiti und engere Zusammenarbeit beim Wiederaufbau.von Julian Weber

  • 27.01.2010 13:05 Uhr

    von hto:

    "Die letzten Tage der Sklaverei" - "Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit." (Marie von Ebner-Eschenbach)

    Solange die Mär vom "freiheitlichen" Wettbewerb existiert, wird Sklaverei immer nur einen anderen Namen bekommen - "Dienstleistungsgesellschaft"

  • 27.01.2010 11:32 Uhr

    von rugero:

    Sicher braucht Haiti jetzt Hilfe in jeder Form um die größte Not zu lindern !!

    Vor allem aber braucht Haiti eine wirkliche Langfristperspektive für die Zukunft. Dazu gehört die Frage der Ernergieversorgung zu bezahlbaren Preisen, um die Abholzung zu stoppen ebenso wie ein Anreiz für die einheimische Landwirtschaft Lebensmittel zu produzieren, die auch verkaufbar sind und nicht vergammeln, weil subventionierte Importe die Preise verderben.
    Solange ich zurückdenken kann, gibt es in Haiti korrupte, von westlichen Industriestaaten gestützte Präsidenten/Diktatoren, die das Land ausbluten unter den offen Augen der Politiker in aller Welt, die jetzt mit Betroffenheitsmine Reissäcke schicken.

  • 26.01.2010 18:25 Uhr

    von Anna:

    Ein wirklich interessantes Interview, sowas liest man nicht in jeder Zeitung.

  • 26.01.2010 04:32 Uhr

    von www:

    die brauchen kein geld verdammt!
    die brauchen einfach menschen diedenen dort helfen.. die infrastruktur in gang zu bringen, die versorgung aufzubauen etc. natürlich kostet das irgentwo geld... aber das muss nicht erst irgentwo gespendet werden! als ob die vereinten nationen und ein haufen anderer organisationen nicht jeder zeit die nötigen mittel hätten um einen wirklich positiven impuls zu setzen!!

    und zur geschichte haitis.. was im artikel nicht ganz behandelt wurde:

    der erste demokratisch gewählte president wurde durch einem militärputsch beseitigt, tatkräftigt unterstützt von einer terrororganisation namens "Jean-Bertrand Aristide", welche mit durch die usa egründet wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Bertrand_Aristide

  • 25.01.2010 14:29 Uhr

    von Moser:

    Auf fast jedem Sender im Fernseher schreit einem ein Spendenkonto an. Man hat das Gefühl, dass ein regelrechter Wettkampf um die höchsten Spendengelder ausgebrochen ist. Vorweg, ich finde es gut, dass hoffentlich den Menschen in Haiti geholfen wird. Schlecht an den Spendenwettbewerben ist, das der Journalismus auf der Strecke bleibt. Mir fehlt in jedem Sender (auch in jedem Blatt) mal die Info, dass seit einiger Zeit die Luxusdampfer außerplanmäßig im Hafen von Haiti festmachen, für ein eintägiges sightseeing der Touris im Krisengebiet. Danach schmeckt der Kaviar an Bord dann wieder viel besser.

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