Autor Liao über Zensur in China
"Nur auf sich selbst verlassen"
Schriftsteller Liao Yiwu will die Lebensverhältnisse in China ehrlich beschreiben. Deshalb durfte keines seiner Bücher bisher dort erscheinen, "weil sie dem Ansehen Chinas schaden."von Jutta Lietsch
Leserkommentare
27.09.2009 07:41 Uhr
von Grit:
Schnellkurs chinesische Namen: Zuerst steht der Familienname, dann der Vorname. Sprecht bitte von Herrn LAIO. Und tut dann wenigstens so, als ob ihr euch mit China schon mal beschäftigt habt.
26.09.2009 11:30 Uhr
von Schulz:
Wenn es eine freie Presse waere,
wuerden doch hier ein bis drei Ausschnitte
aus seinen Werken abgedruckt sein.
Wie geht es den Menschen in China?
Wahrscheinlich nicht anders als in Deutschland?
25.09.2009 13:39 Uhr
von anke:
@Jürgen:
Es würde mich nicht wundern, wenn sich Herr Yiwu als Erbe einer Tradition begreift (und natürlich inszeniert), die vielen Westeuropäern, allem China-Rummel zum Trotz, noch immer einigermaßen fremd vorkommt. Auf seine Zunge achten sollte allerdings jeder. Und zwar nicht nur dann, wenn er es mit einem übermächtigen Staat zu tun hat. Zu wissen, was man sagt, ist nämlich gut fürs Selbstwertgefühl.
25.09.2009 11:08 Uhr
von Jürgen:
Da bin ich aber überrascht wie emotionslos Herr Yiwu über sein Land berichtet. Entweder er meint es ernst, oder er passt auf seine Zunge auf.
In seiner Lage hätte er allen Grund die chinesischen Autoritäten zu verurteilen.
Ich bin beeindruckt von diesem Menschen.