• 06.08.2010

Auswirkungen des Rauchverbots in Kreuzberger Kneipen

Nichtrauchen und Rauchen lassen

Das Rauchverbot hat die Kneipenlandschaft auf der Oranienstraße verändert. Doch nicht unbedingt im Sinne der Nichtraucherlobby. Ob mit oder ohne Zigarette, jeder Gast findet seinen Ort.von Gereon Asmuth

  • 08.08.2010 09:19 Uhr

    von Atze:

    ... weil es in Berlin eben nicht funktioniert. Vielleicht den Artikel nocheinmal genauer lesen!

    Zur Information: Das Rauchverbot in Berlin und Bawü wurde vom BVerfG "gekippt" nicht weil ein Rauchverbot unrechtens wäre, was das BVerfG auch ungewohnt deutlich ausführte (Grüße an die Tabakpropaganda), sondern allein deswegen, weil die ganzen Ausnahmen nicht gerecht waren und gegen den Gleichheitsgrundsatz verstießen (1 BvR 3262/07 vom 30.7.2008) dies übrigens bestätigt und noch einen Tick verständlicher ausgeführt im Urteil einer 3er Klage gegen das bayerische Gesetz (1 BvR 1746/10 vom 2.8.2010)
    Kurzform: Gesundheitsschutz ist ein übergeordnetes Rechtsgut, welches Freiheitsrechte von Rauchern und das Recht auf Berufsfreiheit einschränkt, selbst, wenn es die Existenz gefährdet.

  • 06.08.2010 14:00 Uhr

    von G-H-L:

    Warum durfte das was in Berlin so wunderbar funktioniert in Bayern nicht funktionieren?

    Mich wundert, daß im Bericht steht, daß das BVerfG das rigide Rauchverbot kippte und nun das rigide Tauchverbot in Bayern für OK befand.

  • 06.08.2010 01:56 Uhr

    von Micky:

    Es ist doch so in Berlin: Jeder Mensch kann einen Ort für sich finden, egal ob RaucherIn oder NichtraucherIn - und alle, die sich dazwischen bewegen: nur abends RaucherIn, nur einmal dran ziehen aber nicht inhalieren-RaucheIn, nur Samstags oder bei Liebeskummer RaucherIn, Gruppenritual liebende Shisha-GelegenheitsgenießerIn oder vegane nicht-Tabak-rauchende KifferIn. Und essen kann man überall in Berlin ohne durch Rauchschwaden gestört zu werden. Ich hoffe sehr, dass die Grünen auch ihren Wählern - den Kreuzberger RaucherInnen und NichtraucherInnen - ein wenig Rest-Wahlfreiheit lassen: und Berlin Berlin sein lassen! Berlin ist nicht Bayern! Wir wollen Wahlfreiheit. Es soll so bleiben wie jetzt - da ist doch für alle was dabei. Ein Gesetz wie in Bayern wäre Überaktivismus und Bevormundung.

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