Der Ausstieg aus dem Atomausstieg ist schwierig, steht in einem CDU-Strategiepapier. Doch die Spitzen von Union und FDP tun so, als wüssten sie von nichts.von Hanna Gersmann
Zwei grundlegende Probleme bleiben doch bei der Atomkraftnutzung:
Das erste Problem ist der Mensch selbst. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler und Selbstüberschätzungen, früher oder später, unvermeidlich. Tote im Straßenverkehr, ärztliche Kunstfehler, Finanzkrisen.
Ein schwerer Störfall bei einem Atomkraftwerk nur alle hunderttausend Jahre (auch das eine menschliche Einschätzung, s.o.)? Wie schnell tausend Jahre vorbei sein können, hat man in der Geschichte doch schon öfters gesehen.
Und die möglichen Folgen sind nahezu unbegrenzt. Wir spielen "Alles oder Nichts".
Das zweite Problem ist der radioaktive Abfall. Die sichere Lagerung über Jahrhunderttausende ist gnadenloser (Selbst)betrug. (Etwas von Problem 1 steckt hier auch noch mit drin.)
Als Ausgleich für diese Bedrohungen wird nun eine Abschöpfung eines Teils - vielleicht der Hälfte - der zusätzlichen Gewinne (geschätzt 400 - 800 Mio. pro AKW und Jahr) für die "Energieforschung" in die Diskussion gebracht.
Das hört sich ja super an, für 2,50 - 5,00 € pro Bundesbürger und Jahr für jedes Kernkraftwerk sollen wir prinzipiell unbegrenzte Risiken tragen und die Büchse der Pandora mit noch mehr Atommüll füllen?
Ich weiß wirklich nicht, was diese Volksvertreter umtreibt und hoffe, dass dieser Wahnsinn jetzt endlich ein Ende findet.
Es läßt sich doch auch niemand für einen Euro ein paar Tage lang irgendwo auf Bahngeleise ketten - selbst wenn die Schienen rostig sind.
22.02.2010 11:19 Uhr
von Horst:
Na ich will mal ein Entwicklungsland sehen, dass über einen hinreichend entwickelten Maschinenbau für Windkrafträder verfügt...
20.02.2010 17:57 Uhr
von Hans:
Die Energieunternehmen machen einen wesentlichen strategischen Fehler. Auf Seiten des Energeangebots giebt es Strom aus alternativen Quellen.Der etwas teurer ist. Warum giebt es keinnen Strom aus Kerenenegie im Angebot, der etwas billiger ist. Die Kernenergie- unternehmen haben nicht richtig strategisch gekämpft. Sie haben den Ausstiegsvertrag unterschrieben. Was für Pfeiffen sitzen dort. Sie sind zu blöd ihren Preisvorteil auszuspielen. Allmählich denke ich: sie verdienen ihre Pleite. Südkorea biete jetzt auf dem Weltmartkt Kernkraftwerke an. Deutschland Windkraftwerke, die jedes Entwicklungsland selbst bauen kann. Umweltminister Röttgen ein Beispiel für den Nieder- gang der deutschen Wirtschaftseliete. Wer wehrt sich eigentlich noch, gegen unser Wohlstandsverschleuderung. Keine alternative Energie kann leben ohne die Subvention der Blürger.
Leserkommentare
26.02.2010 12:25 Uhr
von Investorix:
Zwei grundlegende Probleme bleiben doch bei der Atomkraftnutzung:
Das erste Problem ist der Mensch selbst. Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler und Selbstüberschätzungen, früher oder später, unvermeidlich. Tote im Straßenverkehr, ärztliche Kunstfehler, Finanzkrisen.
Ein schwerer Störfall bei einem Atomkraftwerk nur alle hunderttausend Jahre (auch das eine menschliche Einschätzung, s.o.)? Wie schnell tausend Jahre vorbei sein können, hat man in der Geschichte doch schon öfters gesehen.
Und die möglichen Folgen sind nahezu unbegrenzt. Wir spielen "Alles oder Nichts".
Das zweite Problem ist der radioaktive Abfall. Die sichere Lagerung über Jahrhunderttausende ist gnadenloser (Selbst)betrug. (Etwas von Problem 1 steckt hier auch noch mit drin.)
Als Ausgleich für diese Bedrohungen wird nun eine Abschöpfung eines Teils - vielleicht der Hälfte - der zusätzlichen Gewinne (geschätzt 400 - 800 Mio. pro AKW und Jahr) für die "Energieforschung" in die Diskussion gebracht.
Das hört sich ja super an, für 2,50 - 5,00 € pro Bundesbürger und Jahr für jedes Kernkraftwerk sollen wir prinzipiell unbegrenzte Risiken tragen und die Büchse der Pandora mit noch mehr Atommüll füllen?
Ich weiß wirklich nicht, was diese Volksvertreter umtreibt und hoffe, dass dieser Wahnsinn jetzt endlich ein Ende findet.
Es läßt sich doch auch niemand für einen Euro ein paar Tage lang irgendwo auf Bahngeleise ketten - selbst wenn die Schienen rostig sind.
22.02.2010 11:19 Uhr
von Horst:
Na ich will mal ein Entwicklungsland sehen, dass über einen hinreichend entwickelten Maschinenbau für Windkrafträder verfügt...
20.02.2010 17:57 Uhr
von Hans:
Die Energieunternehmen machen einen wesentlichen
strategischen Fehler. Auf Seiten des Energeangebots
giebt es Strom aus alternativen Quellen.Der etwas
teurer ist.
Warum giebt es keinnen Strom aus Kerenenegie im
Angebot, der etwas billiger ist. Die Kernenergie-
unternehmen haben nicht richtig strategisch gekämpft.
Sie haben den Ausstiegsvertrag unterschrieben.
Was für Pfeiffen sitzen dort. Sie sind zu blöd ihren
Preisvorteil auszuspielen. Allmählich denke ich:
sie verdienen ihre Pleite. Südkorea biete jetzt
auf dem Weltmartkt Kernkraftwerke an. Deutschland
Windkraftwerke, die jedes Entwicklungsland selbst
bauen kann.
Umweltminister Röttgen ein Beispiel für den Nieder-
gang der deutschen Wirtschaftseliete. Wer wehrt sich
eigentlich noch, gegen unser Wohlstandsverschleuderung. Keine alternative Energie
kann leben ohne die Subvention der Blürger.