• 05.05.2010

Ausschreitungen nach Massenprotesten

Die tödliche Wut

Der dritte Generalstreik in Griechenland gegen die Sparpläne der Regierung endet tödlich: Jugendliche setzen mit Molotowcocktails eine Athener Bank in Brand. Dabei sterben drei Menschen.

  • 08.05.2010 12:56 Uhr

    von anette:

    es war eine frage der zeit, bis die katastrophale situation in griechenland derart eskaliert, dass menschen umkommen.

    seid vielen jahren ist- selbst mir- am rande anderer geschehnisse klar, das die griechische innenpolitik auf diese situation zu marschiert. wenn MIR dies klar ist, ist es der politik um so bewusster gewesen.

    nur musste alles derart eskalieren, bis diese nachrichten von 2 auf 1 der allgemeinen aufmerksamkeitsskala steigen. im westen( auch) nichts neues...

    wenn ich mit jemanden zusammengekettet bin, sollte ich nicht warten, bis er ins wasser fällt um ihn zu retten.

  • 07.05.2010 17:47 Uhr

    von vic:

    Hier unterscheidet sich Griechenlands Bevölkerung klar von der deutschen. In Griechenland gehen die Menschen gegen soziale Ungerechtigkeit auf die Straße, in Deutschland wählen sie CDU und FDP.
    Menschen zu töten ist jedoch niemals und durch nichts zu rechtfertigen, egal wer´s tut.

  • 07.05.2010 10:07 Uhr

    von red adair:

    @arena

    okay ich bin entsetzt. Zufrieden ?

  • 07.05.2010 09:37 Uhr

    von dietah:

    Hmmm...
    Das so etwas passieren musste... eine Frage der Zeit.
    Der Protest radikalisiert sich.
    Aber.
    Nachdem die Regierungen des Westen sich in der Kausalitätsschleife radikalisiert haben.

    Die ganze Netzsperren/ -schnüffel Sache, Torpedobomber über Demonstranten in Heiligendamm, Käfige, Guantanamo, Geheimpolizei und Ermächtigungsgesetze.
    Die Griechen haben eine ähnliche Entwicklung hinter sich.

    Das darauf eine zivile Antwort erfolgen wird, ebenso absehbar.
    Befinden uns nun mitten in der klassischen Gewaltspirale.
    Man sollte meinen, die Regierungen wären aus dem RAF Debakel klüger geworden. Na ja der Kontrollfreakkomplex hat mal wieder zugeschlagen.

    Die materielle Not und die Dekadenz und Korruption vor Augen tun ihr übriges.

  • 06.05.2010 21:25 Uhr

    von @pete:

    Ihre Argumentation finde ich interessant. Sie ist nur leider falsch. Ist eine Frau die ein Minirock trägt schuld, wenn sie vergewaltigt wird? Nach Ihrer Argumentation fürchte ich schon.

    Und ganz nebenbei: Wie versichere ich mich denn, dass in einem Bürogebäude keine Menschen sind? Also ich kann noch nicht durch Wände sehen. Sie vielleicht?

  • 06.05.2010 20:23 Uhr

    von Lynn:

    Bevor man einen mehr als fragwürdigen Zusammenhang zwischen Ideologie und Gewalt herstellen will, sollte man sich über die wirklichen Umstände im klaren sein. Keineswegs stimmen da die Berichte überein.und wer jede Meldung von SPON glaubt, hat wohl ein recht naives Weltbild.
    Es ist schrecklich, dass Menschen bei den Protesten umgekommen sind und keineswegs zu relativieren. Keine Frage.
    Doch daraus gleich einen geplanten Mord zu machen, die gesamten Proteste als reiner Lust an Gewalt zu betrachten oder die gesamte Linke zu radikalisieren? Geht das nicht an der REalität vorbei?

    Schade ist auch,dass selbst Zeitunge wie die TAZ sich nun lieber an solchen Skandalmeldungen ergötzen, statt eine fundierte Analyse der Krise und ihrere wirklichen Ursachen zu liefern.


  • 06.05.2010 19:17 Uhr

    von sprachlos:

    @pete

    "In Griechenland sind Brandsätze auf Banken nichts ungewöhnliches ... Außerdem sei die Bank mit einer katastrophalen Sicherheitstechnik ausgestattet gewesen, ..."

    Man kann wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln.

  • 06.05.2010 18:45 Uhr

    von Simon:

    Also gut.
    Ich bin Spekulant. Ich wette 1Mio Euro, dass GonZoo morgen tot umfällt.
    Preisfrage:
    Was gewinne ich, wenn das tatsächlich passiert?
    Antwort:
    Gar nichts. Bei einer Wette kann man nur gewinnen,
    wenn jemand dagegen hält.

    Wenn ich den Mist lese, der in allerlei Zeitungen so geschrieben wird, verstehe ich allmählich, wie es zur Finanzkrise kommen konnte.
    Außer Marxismus und Keynesianismus scheinen bei den
    "Experten", "Journalisten" und Politikern keine Ökonomischen Lehren mehr bekannt zu sein.

    Wenn heute jemand das Wort Neoliberalismus in den Mund nimmt, ist eines totsicher, er hat keine Ahnung, was Neoliberalismus ist, und kennt nicht einen Neoliberalen Vordenker.
    Von der österreichischen Schule ganz zu schweigen.

  • 06.05.2010 13:41 Uhr

    von P.Haller:

    Da scheint ja einigen der Kommentatoren der A.. auf Grundeis zu gehen, wie man so schön zu sagen pflegte !
    Mich wundert dieser Ausbruch in Athen und anderswo in GR keineswegs. Mich wundert einzig und allein, dass nicht schon überall in Europa die Menschen ihrer Wut Ausdruck verleihen !
    Wenn ich höre, dass hier von "linken Chaoten" gefaselt wird, welche nur Randale suchen, dann überkommt mich extreme Wut, denn die Hunderttausende, welche in GR auf die Strassen gegangen sind, sind doch keine Terrorfuzzies !
    Das sind endlich mal Menschen, welche nicht so ohne weiteres jedesmal den Kopf hinhalten, wenn es den oberen 10% mal so passt, die sich nicht wie die Schafe vorführen lassen, wenn die Zocker und Gierigen dieser Welt ihnen mal wieder das Fell über die Ohren ziehen !
    Wir müssen nicht den Menschen auf der Strasse, sondern den Drecksäcken dieser Welt Einhalt gebieten !! Überall !!

  • 06.05.2010 13:30 Uhr

    von claudia:

    @Karl der Große sec. Ed.:
    >>Das Grundeinkommen wäre ne Lösung.<<
    nur, Karl d. G., wo wärste als Zuverdiener zum wg. Staatspleite gekürzten Grundeinkommen gewesen: Vor der Bank oder als Streikbrecher, der ein paar € dringendst braucht, in der Bank?

  • 06.05.2010 13:28 Uhr

    von @pete:

    Was soll das denn bitteschön?!!
    Schuld sind nicht diejenigen, die Feuer legen sondern diejenigen die sich nicht ausreichend auf einen Mordversuch vorbereiten?
    Denk mal ein bisschen nach bevor du schreibst!

  • 06.05.2010 13:24 Uhr

    von bert:

    Wer Steine wirft und Autos anzündet ist nur einen Schritt vom Mord entfernt. Das hat sich jetzt leider in Athen bewahrheitet. Hoffentlich wacht die Öffentlichkeit endlich auf und erkennt das wahre Potential extremistischer Gewalt von rechts UND links.

  • 06.05.2010 13:21 Uhr

    von @pete und andere:

    "...Demo an der Bank vorbeizog, versicherten sich die Demonstranten, dass keine Menschen in der Bank sind, niemand ahnte wohl etwas von einer Büroetage."

    Ach so, die haben also erstmal brav an jedem Gebäude geklingelt um zu fragen, ob jemand zu Hause ist, bevor dann die Mollis angezündet und geworfen wurden. Das ist absolut ehrenwert von diesen edlen Demonstranten. Und die Ahnungslosigkeit bezüglich der Büroetage ist auch nur zu verständlich. Wer vermummt ist, hat wahrscheinlich auch ein eingeschränktes Blickfeld und kann nicht erkennen, dass ein Gebäude, dass er gerade anzündet, aus mehr als einer Etage besteht. Also sind wir bitte nicht so streng, die hochachtungsvollen Demonstranten haben alles nur mögliche getan, um Opfer zu vermeiden. Es war ein schrecklicher Unfall.

    Die üblen Rechtferigungsversuche einiger Kommentatoren hier sind einfach nur peinlich und menschenverachtend.

  • 06.05.2010 12:20 Uhr

    von end.the.occupation:

    >> Die Anleger befürchten, dass die Regierung ihre ehrgeizigen Sparziele nicht gegen den Widerstand der Bevölkerung durchsetzen kann.

    Ein Problem das die deutsche Musterdemokratie nicht kennt.
    Von der Rettung der Hütchenspieler in den Bankentürmen, über die Auflösung der Sozialsysteme - Kopfpauschale und Rente ab 67 - bis hin zu deutschen Massakern in Kunduz - die Bevölkerungsmehrheit würde das nicht unterstützen.

    Aber dank der unlegitimierten de facto Herrschaft der Profiteure dieser Entwicklung - dank auch ihrer medialen Helfershelfer - dem zu dank kann hierzulande gegen den Willen und die Interessen der Mehrheit regiert werden, so wie einst unter Ludwig XIV.

    Und wenn Merkel zum Brüning wird - in Griechenland entwickelt sich das ja gerade eben - so wird sich auch die SPD an dessen Seite stellen, die in alter Tradition sowohl hinter den deutschen Kriegen wie auch für den Kampf gegen den linken Todfeind - die sogenannte 'Die Linke' - steht. Wiewohl diese nur allzu bereit ist alle Prinzipien aufzugeben - siehe Berlin -, um auch nur ein Zipfelchen der Macht zu erhaschen.

    Der deutsche Michel lernt es nicht.


  • 06.05.2010 11:03 Uhr

    von pete:

    Der Tod der 3 Bankangestellten ist tragisch und durch nichts zu rechtfertigen. Jedoch gibt es inzwischen immer mehr Zweifel an der Version, dass tatsächlich die "Randalierer" alleine schuld hieran sind. In Athen herrschte am 5.5. Generalstreik, besonders die Route der Demonstration war von geschlossenen Geschäften geprägt. Als die Demo an der Bank vorbeizog, versicherten sich die Demonstranten, dass keine Menschen in der Bank sind, niemand ahnte wohl etwas von einer Büroetage. Später wird es heißen, die Menschen versuchten sich zu retten und erstickten dabei. Jedoch gibt es heute auch die Meldungen, dass der Chef der Bank seine Angestellten unter Kündigungsdrohung zwang, in der Bank während des Streiks zu bleiben. In Griechenland sind Brandsätze auf Banken nichts ungewöhnliches, so dass die Bankleitung davon ausgehen musste, dass sie damit ihre Angestellten in Gefahr bringen würde. Außerdem sei die Bank mit einer katastrophalen Sicherheitstechnik ausgestattet gewesen, so dass keine Selbsthilfe und Flucht durch die Angestellten möglich gewesen sei. Alles in allem trägt die Leitung der Bank erhebliche Mitschuld an dem Tod der 3 Menschen. Dass die Deutschen Medien dies weitgehend ausblenden ist tragisch und hilft jenen, die soziale Bewegungen und Kämpfe diffamieren.

    Solidarität mit Griechenland!

  • 06.05.2010 09:55 Uhr

    von arena:

    Wie unglaublich sprechend, dass sich hier nicht ein/e taz-LeserIn findet, die Ihr Entsetzen ausdrückt oder nach den Zusammenhängen zwischen Ideologie und Gewalt fragt. Das links-alternative Berlin scheint mir nach Jahren der Abwesenheit immer mehr in intellektureller und moralischer Provinz zu versinken

  • 06.05.2010 09:05 Uhr

    von Lothar von der Ems:

    Die taz verharmlost wieder mal linke Gewalt. Nichts ist da außer Kontrolle geraten. Und was heißt die Formulierung, Menschen kamen ums Leben? Sind die etwa bei einem Unfall gestorben? Nein, sie verbrannten bei lebendigem Leibe. Wann gab es das zuletzt: Gebäude abzufackeln und Menschen darin vorsätzlich zu verbrennen? Rot küßt Braun! Es handelt sich in Athen auch nicht nur um Wut. Es ist teilweise die pure Lust an Randale, die erkennbare Absicht, Menschen zu verletzen und deren Tod in Kauf zu nehmen. Eine Bank wurde in Brand gesteckt von jugendlichen Autonomen, die genau wußten, was sie taten. Sie wußten, daß sich Menschen in dem Gebäude befanden. Anschließend hindern Autonome die Feuerwehr (!) mit Blockade und Steinwürfen daran, rechtzeitig an den Brandort zu gelangen, um ihn zu löschen. Ergebnis: 3 Tote, manche sagen 4, denn eine Frau war offenbar schwanger. Autonome sind für mich seit gestern potentielle Mörder. Mit denen ist kein Staat zu machen.

  • 06.05.2010 08:06 Uhr

    von Stefan Wössner:

    Die griechischen Reedereien betreiben die größte Handelsflotte der Welt.
    Damit fahren sie Milliardengewinne ein.
    Natürlich zahlen sie dafür keine Steuern. Sie sind ja in gutem Kontakt mit der Regierung.
    Als Konsolidierungsmaßnahmen werden jetzt die Tabaksteuer erhöht und die Renten gekürzt.
    Wer da keine Revolution anzetteln will ist bescheurt.

  • 06.05.2010 07:58 Uhr

    von claudia:

    >>Wem zehn, zwanzig oder noch mehr Prozent von Lohn und Gehalt gekürzt werden, der muss auf die Straße gehen - selbst wenn vielen klar sein dürfte, wie wenig sie mit ihren Protesten ausrichten können.<<
    Und Die Erkenntnis, daß Proteste nichts ausrichten, wird mit der Zeit die Aktionen von Völkern verändern müssen. Blinde Gewalt ist nicht die Lösung. Nicht nur, weil sie allzuoft Unschuldige trifft. Sondern auch, weil sie der Obrigkeit den Vorwand liefert, hart zuzugreifen und dem Volke klar zu machen wer immer noch am längeren Hebel sitzt.
    Trotzdem werden Zukunft öfter Banken brennen. Denn die Menschen, die es leid sind, immer nur ruhig zu sagen was die Obrigkeit niemals interessiert: Die werden immer mehr.
    Und solange der Zorn in blinder Gewalt verpufft, werden Verursacher der Probleme unbeirrt weiter machen und der Zorn wird immer größer.

    Daß im 21. Jahrhundert "soziale Spannungen" zunehmen werden, wurde schon im vergangenen Jahrhundert zuverlässig vorausgesagt von denen, die Bescheid wissen.

    Es ist höchste Zeit zu überlegen wie das Volk nicht als ergebnislos fordernde, sondern als vollziehende Gewalt des Volkswillens agieren kann.
    Die Energie des berechtigten und gut begründbaren Zorns nicht länger in wütendem Protest verpuffen zu lassen, sondern konstruktiv zu nutzen muß unser Ziel sein.

    Sonst brennt bald nicht mehr eine einzelne Bank, sondern die Welt.

  • 06.05.2010 07:11 Uhr

    von Kurti:

    Das war Mord wie in Solingen. Die Feruerwehr wurde gehindert zu löschen. Die Demonstranten aus den Reihen der Kommunistischen Partei haben die Täter geschützt.
    "Jugendliche" lächerlich!

  • 06.05.2010 04:06 Uhr

    von Ernst:

    Die Polizei hat bei ihren angaben wohl vergessen das der Direktor der Bank seine Mitarbeiter eingeschlossen hat damit sie nicht zur Demo gehen...

    Desweiteren ist das Feuer im 4. Stock ausgebrochen und die grichischen Kops haben sich schon ganz andere provokatione geleistet siehe:

    http://www.fiendclub.de/archive/index.php?t-3017.html

  • 06.05.2010 03:40 Uhr

    von österreicherin:

    offensichtlich handelt es sich um zwei brandstiftungen, in beiden gebäuden lagerten akten zu steuerhinterziehung
    http://tvthek.orf.at/programs/1218-ZiB-20/episodes/1381960-ZIB-20/1385355-Proteste-fordern-Todesopfer
    http://www.fau.org/artikel/art_100505-225607

  • 06.05.2010 00:35 Uhr

    von Salonrevoluzzer:

    Ich habe gelesen, Griechenland diene als "Blaupause für ganz Europa".

    Und wie!
    Die Griechen schreien ihren Stolz heraus: "Wenn ihr uns nehmt, was wir zum Leben brauchen, werden wir unseren Hass dorthin tragen, wo ihr uns nicht mehr erreicht!"

    Das revolutionäre Potential in Europa war lange nicht mehr so groß, wie heute. Machen die plutokratischen Marionettenregierungen der EU weiter mit dieser Politik, sind sie bald Geschichte.

  • 05.05.2010 23:52 Uhr

    von Stephan Herrhausen:

    Warum gehen wir nicht auch auf die Staße?

    Es geht doch gar nicht um Griechenland und Staatsschulden. Es geht um das Kapitalwesen. Banken und Manager die inzwischen keinen Skrupel mehr haben ganze Staaten auszusaugen.
    Gehen Sie doch mal durch unsere Städte. Die häufigste Ladenbeschriftung lauten "Zu Vermieten".
    Erklären Sie mal dem hart arbeiteten Exselbständigen da draussen warum ein Herr Ackermann, ein Privatbanker neben unserer Bundeskanzlerin sitzt. Warum gehen jetzt über 20 Millarden an ...nein nicht Griechenland, an Deutsche Banken die mit Griechenland spekuliert haben?

    Wir deutsche gehen erst auf die Staße wenn es weh tut.
    Uns wird es aber erst dann weh tun, wenn unsere "Rücklagen" im Alter "ausgezahlt" werden.
    Wenn wir mit Glück 1000 Euro im Monat haben, aber ein Brötchen 2 Euro 50 kostet. Wenn der Strom im Monat die 200 Euromarke übersteigt und der Liter Sprit teurer ist als ein Kasten Bier.

    Warum haben wir keine Politiker an der Macht die für uns arbeiten? Ich habe das Gefühl entweder Sie können nicht (gut möglich) oder...und das muß GESAGT WERDEN sie wollen aus ganz speziellen Gründen nicht!

    Wir wissen doch alle, spätestens seit der FDP/Hotel Aktion Manchen da oben geht es nicht mehr ums Volk, sonder um Geld und Macht.

    Ich möchte ausdrücklich nicht, wie heute geschehen Menschen in Banken mit Brandsätzen in Gefahr bringen, aber wenn es plötzlich heißt wir Steuerzahler müßen Banker wegen Irland, Italien, Portugal auch auszahlen hat es für mich auch noch kaum mehr Sinn morgens mein Geschäft zu öffnen!
    ...und dann?

  • 05.05.2010 22:19 Uhr

    von Otto Chili:

    Solidarität!

    so weit ist Griechenland nicht weg, denn irgendwie muss auch die BRD gut 23 Millarden, das kann hier bald ganz ähnlich aussehen

  • 05.05.2010 21:25 Uhr

    von Torben:

    Wenn es Banker waren hält sich mein Mitleid in Grenzen.

  • 05.05.2010 20:50 Uhr

    von Matthias Eichenseer:

    Das ist keine Wut sondern kaltblütiger Mord.

  • 05.05.2010 20:17 Uhr

    von Operator:

    nach Angaben der Veranstalter waren in

    +++Athen 200.000 (!) Menschen auf den Straßen. Das Finanzministerium brennt und drpht einzustürzen.

    +++Saloniki 50.000 (!) Menschen auf den Straßen. Dort gab es schwere Zusammenstöße, es wird zur Zeit noch gekämpft. Besetzungen von öffentlichen Gebäuden, Arbeitsämter brennen

    +++Patras 20.000 Menschen auf den Straßen. Im ganzen Land brennen Barricaden

    +++Iraklion 10.000 Menschen auf den Straßen - bei 110.000 Einwohnern.

    Im ganzen Land wurden Banken angezündet - die Griechen kennen den Feind eben noch. Öffentliche Häuser besetzt.

    +++

    3 Tote Bankangestellte: Etwa 30 Bankangestellte wurden in ihrer Bank eingesperrt, damit sie nicht an der Demo teilnehmen können. Als die Bank brannte konnte die Feuerwehr nicht alle retten.

    +++

    3 Tote im Auftrag des Staates. Bullen prügeln auf den Straßen wild auf die Leute ein.

    +++

    OTOE (Bankgewerkschaft) sieht auch Tote im Auftrag des Staates und ruft zum Streik auf.

    Quellen: de.indymedia.org | libcom.org | zougla.gr

  • 05.05.2010 20:15 Uhr

    von Wombat:

    sind von den Gehaltskürzungen eigen ALLE betroffen? Auch Politiker, Hohe Staatsbedienstete & Co.?

  • 05.05.2010 18:49 Uhr

    von Klaus:

    Wie kann man einen Menschen mit Steinen bewerfen?
    Wie kann man einen anderen Menschen anzünden und ihn verbrennen lassen? Wo bleibt die Würde eines jeden Menschen? Diese Toten in Griechenland schockieren und machen sprachlos.

  • 05.05.2010 18:47 Uhr

    von Trauer und Wut:

    Von Spiegel-Online (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,693155,00.html):

    "Sie sind bei lebendigem Leibe verbrannt", sagte ein Feuerwehrmann im Radio. Die Feuerwehr konnte nach eigenen Angaben den Brandort nicht rechtzeitig erreichen, weil Autonome sie mit Steinen "bombardierten". Die Helfer schafften es, rund 20 Menschen aus der brennenden Filiale zu retten und das Feuer schließlich zu löschen. Neben der Bank stand auch eine Finanzbehörde in Flammen."

    So viel zur achso ungefährlichen und im Kern total menschenfreundlichen linken Gewalt.

  • 05.05.2010 18:29 Uhr

    von kassandro:

    ja,ja, "die anleger befürchten , daß die regierung ihre ehrgeizigen sparziele nicht gegen den widerstand der bevölkerung durchsetzen kann."

    hoffentlich sind die befürchtungen der profitsüchtigen anleger berechtigt!

    wichtig ist, daß nicht nur die griechen in dieser krise auch des eu-kapitalismus beginnen, die waren-geld-kapital-fetische zu durchschauen und über eine gesellschaftsformation nachzudenken, in der die menschen jenseits von geld und profit produktion, verteilung und verbrauch des s t o f f l i c h e n reichtums rational und liebevoll g e m e i n s a m diskutieren, planen, regeln und realisieren!

    global ist schon ein ungeheurer stofflicher reichtum(vor allem produktionsmittel) geschaffen! er muß nur von den menschen gemeinschaftlich angeeignet werden- das geht national nur bedingt, international schon eher , letztlich nur global.

    d.h. auch wir deutschen not-haves, denen früher oder später die gleichen kämpfe wie den griechen nicht erspart bleiben dürften, müssen unseren griechischen kollegen schon jetzt materiell und mental zur seite stehen, z.b. durch spenden etc.

  • 05.05.2010 17:05 Uhr

    von Graecus:

    Die beiden großen Gewerkschaften werden von den Kommunisten/Sozialisten als Machtinstrument missbraucht und zur Gewalt angestachtelt.
    Den meisten Griechen ist das Sparprogramm zwar verhasst aber sie randalieren nicht oder brüllen Hassparolen gegen Deutschland.
    Also gibt es keinen Grund das griechische Lokal an der Ecke zu boykottieren.

  • 05.05.2010 16:37 Uhr

    von Nena Fanti:

    Griechenland braucht unsere /eure Hilfe heute wie nie zuvor!

    Die Griechen erleben mit der heutigen Regierung und deren ökonomischen Massnahmen die schlimmste Zeit nach der Papadopoulos Junta. Das Land ist so gut wie bankrot und dass nicht weil die Griechen irgendwie anders sind, sondern weil sie seit Jahrzehnten von korrupten Regierungen regiert werden, die ständig nacheinander den Menschen da, große Versprechungen machen und dabei sie nur belügen , manipulieren, direkt und indirekt ausbeuten.
    Informiert euch richtig und seid solidarisch mit diesem tapferen Volk,das so viel in der neuen Geschichte mitmachen sollte und wie es aussieht vieles noch durch zu machen hat.

    SOLIDARITÄT mit den GRIECHEN!

  • 05.05.2010 16:16 Uhr

    von Irrelevant:

    Irgendwie scheinen sich die Griechen aber auch nicht ihrer Lage bewusst zu sein. Stehen vor dem Bankrott und beschweren sich über Sparmaßnahmen.

    "Die anderen Staaten werden es ja schon richten" ... überspitzt gesagt könnte man dem griechischen Volk (bzw. den Demonstranten) eiskalten Egoismus gegenüber der restlichen EU vorhalten.

  • 05.05.2010 16:01 Uhr

    von nix angeblich:

    Nee, nee, nicht angeblich! Tja, das ist der linke Terror den Deutschland nun mitfinanziert. Die griechische Regierung sollte ein Notstandsgesetz ausrufen und diese "Demos", meines Erachtens eher eine Art Gewaltorgie, sofort und mit aller Härte auflösen. Das ist nicht mehr gelebte Demokratie und ein Zeigen von Bürgerwillen, das ist Terror. Menschen verbrennen, meine Fresse wie kaputt müssen die sein!!!!

  • 05.05.2010 15:20 Uhr

    von ned flanders:

    Mein Beileid den Opfern.
    Unglaublich, Brandanschläge aus einem wütenden Mob heraus in einer belebten Innenstadt haben zu Todesopfern geführt. Niemals hätte ich das für möglich gehalten. Ich dachte immer, wenn die Guten Steine und Feuer auf Menschen werfen (die Beworfenen sind natürlich selbst schuld), entsteht nur Blümchenduft und wohlgefallen. Wie man sich täuschen kann.

  • 05.05.2010 15:09 Uhr

    von FRIEDEN:

    Nur eine Frage:

    Habt ihr überhaupt Mitleid, Emphathie?, oder freut es euch, dass eure vermummten Strassenkämpfer vom schwarzen Block wieder mal Menschen ermordet haben?

    Euer Schweigen ist unerträglich, nutzt doch eure Intelligenz um eure Faschisten ruhig zu halten, statt sie aufzuhetzen.

    An euren Händen ist Blut!

  • 05.05.2010 15:04 Uhr

    von Karl der Große sec. Ed.:

    Tja.,. da kann man mal sehen.

    Wenn sich das man nicht noch zu einer kleinen Revolution "auswächst".

    Mein Tipp: Am Besten man belastet die unteren 50% der Einkommensbezieher und lässt diejenigen in Ruhe, denen es sehr sehr gut geht.. seit vielen Jahren,.., die sich einen D. um die Gesellschaft, Umwelt und um die Gesundheit anderer kümmern.., - sondern nur IHr Ego durchziehen.

    .., dann wird garantiert alles schnell besser ;O).

    Tipp 2: Das Grundeinkommen wäre ne Lösung.

    ...denn ,. dann hätte niemand mehr einen Grund...

  • 05.05.2010 14:48 Uhr

    von fotini paccou:

    die nachticht von den angeblichen toten ist bis anhin nicht durch eine vertrauenswürdige quelle bestätigt worden. der ursprung der nachricht liegt - meines wissens- bei einer griechischen webseite namens troktiko.gr, die als besonders ungalubwürdig gilt.

    fg

  • 05.05.2010 14:46 Uhr

    von Pascal-Two:

    Die Propheten gelten im eignen Land nichts. Deutschland steht diese Gewalt auch bevor, wenn keine politische Umkehr kommt.

  • 05.05.2010 14:43 Uhr

    von GonZoo:

    Alle Spekulanten sind Mörder.

    Ist Ihnen das zu überspitzt?

    Denken Sie mal darüber nach: wenn ein paar Spekulanten ganze Völker ins Unglück stürzen, kommt es zu Unruhen und unweigerlich zu solchen furchtbaren Dingen.

    Wen verurteilt man?

    Die Demonstranten, die Polizei - oder die eigentlichen Verursacher?

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