Lange hat Minister Philipp Rösler (FDP) für die Kopfpauschale gekämpft - jetzt ist sie vom Tisch. Die Probleme sind damit nicht gelöst.von G. Repinski Und W. Schmidt
wie ich schon früher erwähnte, ist eine Kopfpauschale eine prima Sache, wenn sie das System gerechter macht und die Beitragslast insgesamt vermindert. Das wird vom Modell Rösler aber nicht geleistet. Der will nur seine Klientel bedienen und ist somit gescheitert. Es wird auch mit keinem Wort darauf eingegegangen, daß der Patient heute schon für beinahe alles, was ihn gesund machen könnte, Zuzahlungen zu leisten hat. Dazu kommt noch die Praxisgebühr, die ich für die dümmste Idee halte, die einem deutschen Politiker nach dem 2 Weltkrieg eingefallen ist. Das ist kein auf Sozialversicherung gestütztes Gesundheitssystem mehr, das ist die pure Geldschneiderei. Es wird Zeit, daß die gesamte Versorgung mit Medikamenten und Medizintechnik unter staatliche Kontrolle kommt.
05.06.2010 18:38 Uhr
von Yvonne Walden:
Das unglaubliche Gezerre der "liberalen" FDP mit dem Ziel, einen Einheitsbeitrag in den gesetzlichen Krankenkassen zu verankern, grenzt an Absurdität. Anstatt zu erkennen, daß eine "Kopfpauschale" der falsche Weg ist, wenn es darum geht, die gesetzliche Krankenversicherung sozialstaatlichen Prinzipien anzugleichen, ohne bestimmte Bevölkerungsgruppen über Gebühr zu belasten, beharrt gerade die FPD auf dieser eher sozialistisch-anmutenden "Kopfprämie". Einzig gerecht wäre die insbesondere von den Grünen favorisierte Bürgerinnen- und Bürgerversicherung. Denn dann würde jede und jeder nach der eigenen finanziellen Leistungskraft "zur Kasse gebeten". Immer noch dürfen sich Gutverdienende aus der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen verabschieden, was sozialstaatlich-betrachtet untragbar ist. Dieser Personenkreis versichert sich nämlich überwiegend privat. Mit steigendem Einkommen fällt folglich der prozentuale Versicherungsbeitrag. Beispiel: Jemand, der ein monatliches Einkommen von - sagen wir - 40.000 EURO erhält, zahlt für sich, seine Ehefrau und zwei Kinder einen Versicherungsbeitrag von 1.600 EURO. Nicht wenig also! Aber lediglich 4 Prozent seines Einkommens, während alle Normalverdienenden unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze 14,9 Prozent ihres Einkommens an ihre Krankenkasse zu zahlen haben, ohne wenn und aber. Es wird also hohe Zeit für eine Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, die derartige Ungerechtigkeiten und die einseitige Bevorzugung Besserverdienender alsbald beendet.
05.06.2010 06:22 Uhr
von Karin Haertel:
Er leidet unter Realitaetsverlust und sollte sein Bambus-Huetchen nehmen. Ein Zusatzbeitrag von 30 Euro waere fuer mich eine Beitragserhoehung von mehr als 30%. Das ist diese miese Krankenversicherung nicht wert. Wo soll das hinfuehren, wenn man Geld ausgibt, dass man nicht hat. Auch die Leistungen sind bereits so ausgeknautscht, dass eine medizinische Versorgung nach sinnvollem, neuestem Stand der Medizin schon seit Jahren nicht mehr gesichert ist.
05.06.2010 03:30 Uhr
von vic:
Soeben höre ich in D-Radio, für jeden Arztbesuch soll ein Eintrittsgeld von 5 Euro bezahlt werden. Das heißt, gerade für weniger gesunde Menschen, zusammen mit Praxisgebühr und kommender GKV-Beitragserhöhung, spürbare Erhöhung der Gesundheitsausgaben. Wir werden von Dieben und Wegelagerern regiert.
04.06.2010 23:39 Uhr
von David:
Das war es dann wohl mit unserem "Gesundheitsminister".
04.06.2010 20:55 Uhr
von sauer:
wer bitte schön kann sich das noch leisten,man muss sich mal das auf der zunge zergehen lassen 30E,es können ja nicht 10E sein ,nein man muss gleich in die vollen gehen zumal es auch noch freiwillig Versicherte gibt,aber das interessiert ja niemand.Hoffentlich hat die Regierung bald ein Ende und dass jemand kommt,der für das Volk da ist und nicht nur für die Lobbyisten
Leserkommentare
06.06.2010 11:52 Uhr
von linsenspaeller:
wie ich schon früher erwähnte, ist eine Kopfpauschale eine prima Sache, wenn sie das System gerechter macht und die Beitragslast insgesamt vermindert. Das wird vom Modell Rösler aber nicht geleistet. Der will nur seine Klientel bedienen und ist somit gescheitert. Es wird auch mit keinem Wort darauf eingegegangen, daß der Patient heute schon für beinahe alles, was ihn gesund machen könnte, Zuzahlungen zu leisten hat. Dazu kommt noch die Praxisgebühr, die ich für die dümmste Idee halte, die einem deutschen Politiker nach dem 2 Weltkrieg eingefallen ist. Das ist kein auf Sozialversicherung gestütztes Gesundheitssystem mehr, das ist die pure Geldschneiderei. Es wird Zeit, daß die gesamte Versorgung mit Medikamenten und Medizintechnik unter staatliche Kontrolle kommt.
05.06.2010 18:38 Uhr
von Yvonne Walden:
Das unglaubliche Gezerre der "liberalen" FDP mit dem Ziel, einen Einheitsbeitrag in den gesetzlichen Krankenkassen zu verankern, grenzt an Absurdität.
Anstatt zu erkennen, daß eine "Kopfpauschale" der falsche Weg ist, wenn es darum geht, die gesetzliche Krankenversicherung sozialstaatlichen Prinzipien anzugleichen, ohne bestimmte Bevölkerungsgruppen über Gebühr zu belasten, beharrt gerade die FPD auf dieser eher sozialistisch-anmutenden "Kopfprämie".
Einzig gerecht wäre die insbesondere von den Grünen favorisierte Bürgerinnen- und Bürgerversicherung. Denn dann würde jede und jeder nach der eigenen finanziellen Leistungskraft "zur Kasse gebeten".
Immer noch dürfen sich Gutverdienende aus der Solidargemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen verabschieden, was sozialstaatlich-betrachtet untragbar ist.
Dieser Personenkreis versichert sich nämlich überwiegend privat.
Mit steigendem Einkommen fällt folglich der prozentuale Versicherungsbeitrag. Beispiel: Jemand, der ein monatliches Einkommen von - sagen wir - 40.000 EURO erhält, zahlt für sich, seine Ehefrau und zwei Kinder einen Versicherungsbeitrag von 1.600 EURO. Nicht wenig also! Aber lediglich 4 Prozent seines Einkommens, während alle Normalverdienenden unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze 14,9 Prozent ihres Einkommens an ihre Krankenkasse zu zahlen haben, ohne wenn und aber.
Es wird also hohe Zeit für eine Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, die derartige Ungerechtigkeiten und die einseitige Bevorzugung Besserverdienender alsbald beendet.
05.06.2010 06:22 Uhr
von Karin Haertel:
Er leidet unter Realitaetsverlust und sollte sein Bambus-Huetchen nehmen. Ein Zusatzbeitrag von 30 Euro waere fuer mich eine Beitragserhoehung von mehr als 30%. Das ist diese miese Krankenversicherung nicht wert. Wo soll das hinfuehren, wenn man Geld ausgibt, dass man nicht hat. Auch die Leistungen sind bereits so ausgeknautscht, dass eine medizinische Versorgung nach sinnvollem, neuestem Stand der Medizin schon seit Jahren nicht mehr gesichert ist.
05.06.2010 03:30 Uhr
von vic:
Soeben höre ich in D-Radio, für jeden Arztbesuch soll ein Eintrittsgeld von 5 Euro bezahlt werden. Das heißt, gerade für weniger gesunde Menschen, zusammen mit Praxisgebühr und kommender GKV-Beitragserhöhung,
spürbare Erhöhung der Gesundheitsausgaben.
Wir werden von Dieben und Wegelagerern regiert.
04.06.2010 23:39 Uhr
von David:
Das war es dann wohl mit unserem "Gesundheitsminister".
04.06.2010 20:55 Uhr
von sauer:
wer bitte schön kann sich das noch leisten,man muss sich mal das auf der zunge zergehen lassen 30E,es können ja nicht 10E sein ,nein man muss gleich in die
vollen gehen zumal es auch noch freiwillig Versicherte gibt,aber das interessiert ja niemand.Hoffentlich hat die Regierung bald ein Ende und dass jemand kommt,der für das Volk da ist und nicht nur für die Lobbyisten