• 22.01.2012

Aus Le Monde diplomatique

Software für Diktatoren

Von Peking bis Damaskus spionieren Geheimdienstler das Netz aus. Das System "Deep Packet Inspection" (DPI) aus dem Hause der kalifornischen Firma Narus hilft dabei.von Antoine Champagne

  • 22.01.2012 18:59 Uhr

    von knt:

    WOW! Vorbildhafter Artikel! Gut recherchiert. Gut erklärt (wenn bissel off in einigen technischen Details) Sehr gute Quellen Angaben!

    Mein Kompliment und mein Dank an den Journalisten. Ja, Sie verdienen wahrlich diese Berufsbezeichnung! Weiter so!!

  • 22.01.2012 14:13 Uhr

    von Auch zum Thema::

    Dass auch Firmen wie Nokia und Vodafone mit dem Regime in Ägypten kollaboriert haben und die Überwachung und Zensur der Bevölkerung mit ermöglicht haben, ist ja kein Geheimnis.

    Für mehr Informationen empfehle ich den Vortrag "How governments have tried to block Tor":

    http://www.youtube.com/watch?v=DX46Qv_b7F4

    Ab 36:05 bis 38:50, kann man sich anhören, wie Telcos wie Vodafone dazu stehen und ob sie in Zukunft evt. anders handeln würden.

  • 22.01.2012 14:02 Uhr

    von einer:

    "Das System Autofahren aus dem Hause Daimler ...".

    Im Artikel ist es ja richtig dargestellt, aber das Intro schreit ja förmlich "keine Ahnung". DPI ist eine technische Methode, kein konkretes System und erst recht nicht aus irgendeinem "Hause". Das ist auch nicht soo schwer rauszufinden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection
    Oder man klickt kurz auf http://www.narus.com/ auf "Produkte".

    "Mit NarusInsight aus dem Hause der kalifornischen Firma Narus betreiben sie Deep Packet Inspection." hätte Sinn gemacht.

  • 22.01.2012 13:33 Uhr

    von kotzekocher:

    Die Herstellung und Nutzung solcher Programme ist in Deutschland eigentlich schon lange verboten. Ich führe nur mal als Ansatz §202a, §303a,b STGB an.

    Aber die STA ist je bekanntlich auf dem einen Auge blind und beißt nicht in die Hand, die sie füttert. Obwohl das auch zu ihren Aufgabenbereich gehören würde...

    es grüßt, der kk

  • 22.01.2012 12:03 Uhr

    von drubi:

    2006, eben ! Diese Technologien und was sie ermöglichen sind nicht wirklich neu. Dass man's missbrauchen kann auch nicht. Aber es ist mal wieder ein netter Anlass für Politiker und Journalisten Empöhrung zu heucheln und hintenrum ebendiese Technologien einzusetzen (Bundestrojaner, Abhörgesetze, Presse-Skandal des Murdoch-Medienkonzerns in UK).

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