• 10.04.2010

Aufruhr in der Landwirtschaft

Neue Proteste gegen Gentechnik

Aktivisten blockieren Acker des deutschen Konzerns KWS Saat AG bei Northeim. Denn der sät gentechnisch manipulierte Zuckerrüben auf dem Nachbarfeld.von Jost Maurin

  • 14.05.2011 11:48 Uhr

    von Alexander Clauß:

    Es nicht nur verwunderlich, man muß auch besorgt sein, wie sich leider immer noch zuviele Leute, ohne umfangreiches Wissen über die Gentechnik zu besitzen, die Gegner dieser verunglimpfen und zu Straftätern einstufen! Wer sich mit der Genehmigungspraxis von sogenannten "uabhängigen" Institutionen wie FDA, EFSA und BVL auskennt, weiß mit welch kriminellen, von der Wirtschaft gesteuerten Machenschaften in einer unwissenshaftlichen Weise der Anbau dieser Pflanzen genehmigt wird. Die Agro-Gentechnik ist etwas Gewaltiges, aber bloß eine Pfuscherei! Warum sind einer der weltbesten Lectinforscher wie Arpad Pusztai oder Prof. Terje Traavik nach eigenen Sicherheitsuntersuchungen von Befürwortern zu Gegnern dieser "Technologie" geworden? Was getan werden kann, muß getan werden, obwohl man z.B. durch die Komplexität des Sekundärstoffwechsels und durch die Epigenetik nicht sagen kann,ob diese Planzen sicher sind! Wer dies behauptet lügt, oder hat Scheuklappen an den Augen!Wer sonst, als Studenten der Landwirtschaft kann über die Gefährdung aller Organismen sich ein Urteil erlauben.Ich bewundere ihren Mut! Ihre Handlungsweise ist keine Straftat, denn wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Das nennt man Zivilen Ungehorsam!
    Der Anbau von genmanipulierten Pflanzen verstößt gegen Art.2 und 20a GG! Die Politiker, die dies ermöglichen, sind Marionetten der Wirtschaft und treten das Grundgesetz mit Füßen! Wer sich etwas genauer mit dieser Materie befaßt, wird erkennen,daß es nur um Profit weniger und nicht um irgendwelche ethischen Gründe geht!

  • 12.04.2010 23:14 Uhr

    von Markus:

    Ich finde es hervorragend wie sich diese Leute gegen die Industriealisierung unserer Lebensmittel zur wehr setzen.
    Nur durch den Kampf der Bevölkerung können wir eine nachhaltige Bäuerliche Landwirtschaft erhalten.

    Hat denn der besorgte Bürger kein Interesse daran zu wissen das seine Nahrungsmittel Nachhaltig und Fair erzeugt werden?

    Auf in den Kampf gegen die Gentechnik und Pflanzenschutzkonzerne!

  • 11.04.2010 20:05 Uhr

    von Ralf Schenstroem:

    "Besorgter Bürger" nennt sich hier ein Zeitgenosse und hat offenbar nur die typisch deutsche Sorge, dass Ruhe und Ordnung gestört werden könnten. Wirr und "Vögel" sind nicht die Studenten, die - und das ist ja nicht normal für Wissenschaftler - Verantwortung in Ihrem Metier übernehmen, sondern sind diejenigen, die die Augen vor den möglichen Auswirkungen der Gentechnik verschließen in blindem Glauben an die Industrie. Und die dann noch genug Frehheit besitzen, in Leserbriefen die tapferen BesetzerInnen hier zu beleidigen. Ich jedenfalls kann stolz sein, dass meine Tochter zu den hier vom "besorgten Bürger" Verunglimpften gehört. Ich brauche mir wohl keine Sorgen zu machen, dass meine Tochter auf der anderen (falschen) Seite der Barrikade steht !!

  • 11.04.2010 17:01 Uhr

    von Phillip Brändle:

    Sehr geehrter Besorgter Bürger,
    Sehr geehrter Peter,

    Ich frage mich ob Sie beide sich auch Inhaltlich mit dem Thema Agro-Gentechnik und deren Folgen für unseren Planeten auseinandergesetzt haben oder ob es Ihr einziges Interesse ist an möglichst vielen Stellen die Jungen Agrarstudenten und deren Universität schlecht zu machen. Ich habe noch keine einziges Inhaltliches Argument von Ihnen gehört welches den Einsatz der Gentechnik rechtfertigen würde. Mehr noch: Sie beide scheinen nichts anders zu tun zu haben als in allen Foren dieser Erde schlecht über uns zu schreiben. Bringen sie doch Endlich mal Inhaltliche Stadtpunkte vor. Dann können wir uns ja gerne weiter unterhalten!

    Mit besten Grüßen
    Einer der Studenten

  • 10.04.2010 21:19 Uhr

    von kumasi:

    das auskreuzen in andere rübenarten ist doch möglich wenn nur einige wenige planzen nicht geerntet werden( was zu erwarten ist)...das was nach der ernte halt noch stehen bleibt..was nur logisch ist.
    grunsätzlich lehne ich chemikalien ab. von daher stellt sich mir gar nicht die frage..ob ich diese art von manipulierten pflanzen akzeptiere. ich will sie nicht-weil ich sie nicht brauche-pflanzen wie diese sind eine schande im angesicht der schöpfung..ich halte es für einen weiteren folgenschweren frevel..wozu sollte diese pflanze gut sein außer einer unermesslichen gier zu frönen..

  • 10.04.2010 10:31 Uhr

    von peter Langelüddeke:

    Immer wieder - jedes Jahr wieder - wundere ich mich über diese so überaus tapferen und toll mutigen Witzenhäuser Studenten. Jedes Jahr wieder treten sie an gegen die fürchterliche Gentechnik, besetzen Felder, auf denen sie nichts zu suchen haben, schleppen sich ab mit Betonfässern, an die man sich so schön demonstrativ anketten kann, und müssen sich dann von der Polizei "befreien" und wegtragen lassen. Sollte man von diesen Knaben und Mägdelein, die ja immerhin auf Kosten des Steuerzahlers studieren dürfen, nicht verlangen können, dass sie das tun, wofür sie sich an der Hochschule eingeschrieben haben, nämlich studieren? Und könnte man nicht von den Lehrern dieses famosen Fachbereiches "Ökologische Agrarwisssenschaften" erwarten, dass sie ihren Studenten klipp und klar aufzeigen, wo die Grenzen zwischen freier Meinungsäußerung und krimineller Aktion sind? Aber die sind wohl auch überfordert.

  • 09.04.2010 19:24 Uhr

    von Besorgter Bürger:

    Ich bewundere die Ausdauer und Geduld der Mitarbeiter der KWS SAAT AG sowie der Polizei, die sich von den Ökoaktivisten in ihrer Arbeit nicht beiiren ließen und das Versuchsfeld anlegten. Einbetonierte Protestanten, haltlose Anschuldigungen und ein wirres Weltbild der Ökolandbau Studenten gehören leider im Kreis Northeim bereits zur Routine.
    Die sogenannten Studenten aus Witzenhausen nehmen sich Rechte heraus, die man nur noch als unverschämt bezeichnen kann. Die Toleranz und Nachsicht der Northeimer Bevölkerung und der KWS Mitarbeiter wird von diesen Vöglen auf eine große Probe gestellt.

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