• 24.06.2008

Aufgebauschte Berichterstattung

Sachsensumpf war nur ein Tümpel

Deutsche Medien haben Leipziger Geschichtchen zwischen Rotlichtmilieu, Immobilienbranche und Justiz aufgebauscht. Selbstkritik liegt ihnen dennoch fern.von Michael Bartsch

  • 24.07.2008 10:54 Uhr

    von jojo:

    An der "schlechten Presse" sind die beteiligten Behörden allerdings auch ein Stück weit selbst schuld. Denn soweit ich mich erinnere haben die sich zum Teil nicht gerade kooperativ verhalten, wodurch erst recht der Eindruck des Vertuschens aufkam. Durch mehr Transparenz hätte sich der Imageschaden vielleicht in Grenzen halten lassen, jetzt wird es kaum noch möglich sein, den schlechten Eindruck in der breiten Öffentlichkeit zu revidieren.

  • 24.06.2008 23:25 Uhr

    von Franz Petersmann:

    Klar, wie SZ-Online schon am 19. September 2007 berichtete, äußerte sich Oberstaatsanwalt Henning Drecoll so: In Sachsen gebe es keine Korruption. Die Akten-Affäre sei null und nichtig. Je tiefer man grabe, umso mehr heiße Luft komme heraus.
    Seltsam ist aber dann, daß Justizminister Geert Mackenroth die Herausgabe von Akten an den Untersuchungsausschuss verweigert. Oder doch sehr fürsorglich? Hätte sich ja jemand an der heißen Luft die Finger verbrennen können.

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder