• 02.09.2010

Aufarbeitung des Loveparade-Unglücks

Sauerland im Innenausschuss

Duisburgs OB Sauerland und der Veranstalter Lopaevent wurden im Innenausschuss des NRW-Landtags gehört. Die Auftritte sorgten für Kopfschütteln. Geklärt wurde kaum etwas.von P- Beucker

  • 02.09.2010 19:00 Uhr

    von Thomas vom Grunewald :


    Vom WDR zensierter Kommentar zur Loveparade-Untersuchung:

    Wer hatte die Idee, Hunderttausende durch jenen über zwei Kilometer vom Duisburger Hbf. entfernten Tunnel zu schicken, anstelle den Menschen den direkten nur 300 m entfernten, offenen, sehr breiten Eingang zum Güterbahnhof zu gewähren?

    Wer hat diese Idee genehmigt?

    Wer (Organisatoren, Amtsträger, Journalisten) hat im Vorfeld von dem nahen, breiten Eingang (Adresse: Am Güterbahnhof) gewusst, und hat den Tunnel als einzigen Ein- und Ausgang trotzdem nicht verhindert, oder versucht ihn zu verhindern?

    Diejenigen sind die Hauptverantwortlichen.

    Nachdem erst einmal sämtliche Besucher aus zwei Richtungen in den Tunnel geschickt wurden, war leider nichts mehr zu retten. Weder durch die Polizei, noch durch die Feuerwehr oder eventuell vorhandene Ordner.

    Ein Trost, und gut fürs Geschäft: Auf dem zwei Kilometer langen Weg in den Tunnel, hatten die späteren Opfer sicher reichlich Gelegenheit sich an zahlreichen Verkaufsständen noch einmal so richtig zu erfrischen und zu kräftigen.







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