• 11.04.2010

Aufarbeitung der Nachkriegszeit

Der alltägliche Heimhorror

Seit einem Jahr gibt es in Bremen eine Telefonnummer, unter der sich Menschen melden können, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen leben mussten.von Eiken Bruhn

  • 19.11.2010 17:57 Uhr

    von Auge:

    Es ist schon nachdenkendswert, dass die meisten der Betroffenen die gleichen Geschichten erzählen, was sie erlebt haben wollen.So als ob sich alle Heime der Welt und sie sich selbst auch abgesprochen haben, die gleichen Strafen und Handlungen zu vollziehen.
    Langsam werden diese Storys, besonders in Verbindung mit Entschädigungsforderungen unglaubwürdig und sehr offensichtlich.

  • 12.04.2010 13:59 Uhr

    von HarriBo:

    Das ist wohl doch etwas sehr liberal, auf der einen Seite vom Papst usw. schonungslose Offenlegung zu fordern, und auf der anderen bejubeln, dass ein emerierter Prof die Ergebnisse seines Fachs bis vor 35 Jahren bei 1% der Anrufer untersucht. Dann auch noch die Telefonnummer bei einer möglichen TäterInnenorganisation und deren Auftrageberin Jugendamt.
    Wenn das keine Tabuisierung ist, was denn dann?

    Aktuell wird als rot-grünes Kindeswohl und Familienpolitik in Bremen bejubelt, dass mehr als 10% eines Geburtsjahrgangs in Obhut genommen werden - weil die Heime und Pflegefamilien ganz sicher besser seien als die Eltern. Zahlen zu sexuellem Mißbrauch, psychischer und physischer Gewalt bzw. zu Kündigungen / Strafanzeigen gegen Personal werden aber nicht vorgelegt.

    Wir brauchen eine unabhängige Heim- und Vormundschaftsaufsicht wie bei Seniorenheimen, um zu verhindern, dass es wieder 30 Jahren dauert, bis Themen wie "Isozimmer", Pschiatrisierung von Kindern aus Kostengründen des Jugendamtes und der auch schon vor Kevin extreme statistische Unterschied der Sorgerechtsentscheidungen Bremen / Bund usw. überhaupt nur angesprochen werden.

    Die Szene oder Berufsgruppen, die die 100Mio für Fremdplatzierungen unter sich aufteilt, hat sicher kein Interesse, dass die Zustände öffentlich werde

  • 12.04.2010 11:50 Uhr

    von HarriBo:

    Das ist wohl doch etwas sehr liberal, auf der einen Seite vom Papst usw. schonungslose Offenlegung zu fordern, und auf der anderen bejubeln, dass ein emerierter Prof die Ergebnisse seines Fachs bis vor 35 Jahren bei 1% der Anrufer untersucht. Dann auch noch die Telefonnummer bei einer möglichen TäterInnenorganisation und deren Auftrageberin Jugendamt.
    Wenn das keine Tabuisierung ist, was denn dann?

    Aktuell wird als rot-grünes Kindeswohl und Familienpolitik in Bremen bejubelt, dass mehr als 10% eines Geburtsjahrgangs in Obhut genommen werden - weil die Heime und Pflegefamilien ganz sicher besser seien als die Eltern. Zahlen zu sexuellem Mißbrauch, psychischer und physischer Gewalt bzw. zu Kündigungen / Strafanzeigen gegen Personal werden aber nicht vorgelegt.

    Wir brauchen eine unabhängige Heim- und Vormundschaftsaufsicht wie bei Seniorenheimen, um zu verhindern, dass es wieder 30 Jahren dauert, bis Themen wie "Isozimmer", Pschiatrisierung von Kindern aus Kostengründen des Jugendamtes und der auch schon vor Kevin extreme statistische Unterschied der Sorgerechtsentscheidungen Bremen / Bund usw. überhaupt nur angesprochen werden.

    Die Szene oder Berufsgruppen, die die 100Mio für Fremdplatzierungen unter sich aufteilt, hat sicher kein Interesse, dass die Zustände öffentlich werden.

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