Die Übergangsfristen für das Verbot von Legebatterien in der EU bleiben bestehen. Polens Versuch, die Umstrukturierung zu verzögern, wurden hingegen abgelehnt.von Daniela Weingärtner
@Hans Und von den deutschen Medien wird dieses skandalöse Vorgehen des österreichischen Justizsystems komplett ignoriert.
28.02.2010 09:51 Uhr
von Judith Maier:
Wenn man sich des Themas "Artgerechtigkeit" ernsthaft annimmt, stößt man auf unüberwindbare Hürden, denn: Artgerecht ist das was der Art eines Tieres gerecht wird: Freiheit, natürliche soziale Gruppen in natürlicher Größe, Sonnenschein, gesundes Futter, natürliche Fortpflanzung (keine Zucht) und ein natürlicher Tod. Alles andere ist nur Siegel-Kosmetik.
25.02.2010 15:52 Uhr
von das Selbst:
Das is schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich bin mit Bioeirern gut bedient,gibts fast überall und was besseres kriegst eh nich. Vielleicht bei Demeter, aber ob die Eier haben. Naja...
@Flo
Das mit dem Siegel wird bestimmt so sein, wäre ja komisch wenns mal was gescheites wäre.
Das mit deiner Mutter war hoffentlich ein Scherz!?
23.02.2010 14:25 Uhr
von Hans Lüttenwohlde:
In Österreich ist die Käfighaltung bereits seit 2009 verboten. Die maßgeblichen Initiatoren dieser Tierschutzgesetzgebung waren u.a. der Verein gegen Tierfabriken (vgt.at), dessen langjährige Aktivisten jetzt in einem kafkaesken politischen Schauprozess (tierschutzprozess.at) für ihre legalen NGO-Aktivitäten angeklagt werden. Nach dem österreichischen Mafiaparagraphen 278a braucht man nichts, aber auch rein gar nichts unrechtes getan zu haben, um dennoch dafür von der postfaschistischen Jägerjustiz abgewatscht zu werden. Eine äußerst massive und langjährige Observation der ganzen österr. Tierschutzszene samt brutalstmöglicher Hausdurchsuchungen in Gestapomanier durch fanatische Sonderkommissionspolizisten hat trotz mikroskopisch penibler Untersuchungen nichts Inkriminierungsfähiges hervorgebracht, dennoch kommt es zur Anklageerhebung - ein handfester Skandal mit leicht nachvollziehbaren wirtschaftlichen Hintergründen. Die Tierindustriellen liessen nachweislich nichts unversucht, um sich für ihre entgangenen Qual-Profite mittels des bekanntermaßen korrupten Staatsapparates zu rächen.
23.02.2010 13:17 Uhr
von Flo:
"Die Minister diskutierten auch über ein neues Qualitätssiegel, das Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung kennzeichnen soll."
Lächerlich. Würde gerne wissen was die Herrn Experten unter "artgerecht" verstehen. Naja klingt für mich fast mehr nach Marketing. Die breite Masse dürfte auf jeden Fall drauf anspringen, getreu dem Motto "Tut man dann ja beim Eier essen, Milch trinken etc was Gutes...is ja artgerecht."
Naja...meine Mutter würd auf jeden Fall drauf reinfallen. Die denkt auch nach wie vor, dass Milch von Kühen auf großen Weiden kommt...überzeugen sinnlos, auf Grund des stumpfen "stimmt nicht, alles gelogen, will ich nicht sehen, guck ich mir nicht an, lass mich damit in Ruhe"-Abwehrreflex.
Leserkommentare
02.03.2010 18:40 Uhr
von lyla:
@Hans
Und von den deutschen Medien wird dieses skandalöse Vorgehen des österreichischen Justizsystems komplett ignoriert.
28.02.2010 09:51 Uhr
von Judith Maier:
Wenn man sich des Themas "Artgerechtigkeit" ernsthaft annimmt, stößt man auf unüberwindbare Hürden, denn:
Artgerecht ist das was der Art eines Tieres gerecht wird:
Freiheit, natürliche soziale Gruppen in natürlicher Größe, Sonnenschein, gesundes Futter, natürliche Fortpflanzung (keine Zucht) und ein natürlicher Tod. Alles andere ist nur Siegel-Kosmetik.
25.02.2010 15:52 Uhr
von das Selbst:
Das is schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich bin mit Bioeirern gut bedient,gibts fast überall und was besseres kriegst eh nich. Vielleicht bei Demeter, aber ob die Eier haben. Naja...
@Flo
Das mit dem Siegel wird bestimmt so sein, wäre ja komisch wenns mal was gescheites wäre.
Das mit deiner Mutter war hoffentlich ein Scherz!?
23.02.2010 14:25 Uhr
von Hans Lüttenwohlde:
In Österreich ist die Käfighaltung bereits seit 2009 verboten. Die maßgeblichen Initiatoren dieser Tierschutzgesetzgebung waren u.a. der Verein gegen Tierfabriken (vgt.at), dessen langjährige Aktivisten jetzt in einem kafkaesken politischen Schauprozess (tierschutzprozess.at) für ihre legalen NGO-Aktivitäten angeklagt werden. Nach dem österreichischen Mafiaparagraphen 278a braucht man nichts, aber auch rein gar nichts unrechtes getan zu haben, um dennoch dafür von der postfaschistischen Jägerjustiz abgewatscht zu werden. Eine äußerst massive und langjährige Observation der ganzen österr. Tierschutzszene samt brutalstmöglicher Hausdurchsuchungen in Gestapomanier durch fanatische Sonderkommissionspolizisten hat trotz mikroskopisch penibler Untersuchungen nichts Inkriminierungsfähiges hervorgebracht, dennoch kommt es zur Anklageerhebung - ein handfester Skandal mit leicht nachvollziehbaren wirtschaftlichen Hintergründen. Die Tierindustriellen liessen nachweislich nichts unversucht, um sich für ihre entgangenen Qual-Profite mittels des bekanntermaßen korrupten Staatsapparates zu rächen.
23.02.2010 13:17 Uhr
von Flo:
"Die Minister diskutierten auch über ein neues Qualitätssiegel, das Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung kennzeichnen soll."
Lächerlich. Würde gerne wissen was die Herrn Experten unter "artgerecht" verstehen. Naja klingt für mich fast mehr nach Marketing. Die breite Masse dürfte auf jeden Fall drauf anspringen, getreu dem Motto "Tut man dann ja beim Eier essen, Milch trinken etc was Gutes...is ja artgerecht."
Naja...meine Mutter würd auf jeden Fall drauf reinfallen. Die denkt auch nach wie vor, dass Milch von Kühen auf großen Weiden kommt...überzeugen sinnlos, auf Grund des stumpfen "stimmt nicht, alles gelogen, will ich nicht sehen, guck ich mir nicht an, lass mich damit in Ruhe"-Abwehrreflex.