• 20.03.2010

Artenschutz

Thunfisch sieht rot, Frosch darf hoffen

Am Sonntag entscheidet eine Konferenz in Doha über den Frosch. Und die Japaner freuen sich auf Edelsushi.

  • 23.03.2010 17:33 Uhr

    von Peter:

    Ein weiteres Beispiel, dass die globale Wirtschaft die ökologische Vielfalt nicht retten wird. Stirbt eine begehrte Fischart aus, steigt ihr Wert auf dem freien Markt und damit die Begehrlichkeit. Das Beispiel lässt sich auf andere Tiere und Pflanzen beliebig übertragen. Der Rest wird dann durch gentechnisch erzeugte Monokulturen verdrängt. Gegenanzeigen?

  • 22.03.2010 11:07 Uhr

    von Sebastian:

    Am besten jegliche Nahrungsmittel verbieten!!

  • 22.03.2010 07:48 Uhr

    von Antonietta:

    Viele Gewässer, insbesondere die Meere sind überfischt. Viele Arten sind wegen zu hoher Fangquoten und umweltzerstörender Fangtechniken nahezu ausgerottet.
    Aquafarmen sind keine Alternative, da sie im höchsten Maße umweltgefährdend und tierquälerisch sind. Weltweit werden so ca. 16 Mio. Tonnen Fisch gezüchet. Meist wird nur eine einzige Art in Monokultur mit umfangreicher Technik und Chemikalien auf engstem Raum herangezogen. Kraftfuttercocktails sollen die Fische schnellstmöglich verkaufsreif wachsen lassen. Die Stoffwechselprodukte der Fische verursachen eine explosionsartige Ausbreitung der Algen und eine ökologische Zerstörung des Gewässers.
    In Anbetracht der Schadstoffbelastungen der Meere wird deutlich, daß Fisch kein gesundes Nahrungsmittel sein kann, denn aus verschmutzten Gewässern können keine "unverschmutzten" Fische kommen. Die in den Wassertieren abgelagerten Schadstoffe wie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber und Pestizide werden mitgegessen, ebenso wie die in den Aquafarmen den Tieren zugeführten Wachstumshormonen und Antibiotika.

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