• 26.02.2010

Argentinische Militärdiktatur

Mordprozess nach 30 Jahren

In Buneos Aires steht ein ehemaliger Lagerkommandant vor Gericht. Die Bundesrepublik klagt mit. Unter den Opfern ist auch die 1977 ermordete Elisabeth Käsemann.von Jürgen Vogt

  • 26.02.2010 12:22 Uhr

    von end.the.occupation:

    Ja - ein interessanter Artikel, der eigentlich ganz und gar nicht zur taz passt. Hat wohl was mit Hintergrund der Süd- und Latein-Amerika Berichterstattern zu tun, die mit dem Namen Eduardo Galeano noch was anzufangen wissen.

    Interessant auch deswegen, weil viele gar nicht wissen, dass die SPD auch in den goldenen 70ern den amerikanischen Grossmacht-Interessen gefolgt ist - so wie sie das heute in Afghanistan tut.

    Was auch wenige wissen, dass die Solidarität mit Allende unter Brandt ebensowenig auf der Tagesordnung stand, wie die Solidarität mit den Opfern der diversen Südamerikanischen Militär-Diktaturen in der Schmidt-Ära.

    Insgesamt ist der Kontinent so ziemlich aus dem Fokus der taz - schlicht weil die dortige anti-imperialistische Entwicklung wohl nicht mehr in das reaktionär, imperialistische Raster der taz passt.

    Damals ist die taz für den Befreiungskampf in El-Salvador eingetreten, heute gänzlich unvorstellbar.



  • 26.02.2010 09:24 Uhr

    von JGO:

    Das wirft doch direkt ein ganz anderes Bild auf die Herren Schmidt und Genscher. Im damaligen Ausnahmezustand wegen der RAF hatten Linke (die SPD ist und war nie links)hatte E. Käsemann keine Chance auf Unterstützung.
    Schande über Deutschland.

  • 25.02.2010 20:37 Uhr

    von Clara:

    Möchte gerne einmal wissen, was der doch so eloquente Herr Schmidt dazu zu sagen hat! (Achja, auch zu den überaus intensiven Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands zur Militärjunta in Argentinien in den 70gern)

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder