• 11.11.2009

Arbeitsmarktexpertin über Lohngerechtigkeit

"Frauen sind doppelt benachteiligt"

Eine Studie stellt eine höhere Erwerbsquote bei Frauen fest. Dies ist kein Grund zur Freude, denn Frauen arbeiten mehr – und werden schlechter bezahlt, beklagt Claudia Menne vom Deutschen Frauenrat.von Simone Schmollack

  • 16.11.2009 06:00 Uhr

    von Uteschnute:

    meine Güte, was für Kommentare!!??
    Typisch, nach unten treten ist ja so einfach.....und so modern.
    Warum gehen denn so wenige Männer in den "Erziehungsurlaub", weg vom Abwasserkanal/Stahlkocher (was ich den Schreibern hier noch nicht einmal abnehme, nämlich, daß sie dort arbeiten) etc.
    Argument: Erziehungsurlaub würden sie ja gerne machen, aber dann muß die Frau arbeiten gehen und die verdient ja leider - immer noch und in fast allen Berufen - viel weniger....

  • 12.11.2009 00:23 Uhr

    von Goofos:

    Aber ich dachte Frauen wären doppelt benachteiligt weil sie zum einen Frau sind und zum anderen gebären? So hat man mir das erklärt. Liebe TAZ, haltet euch doch bitte an die Wahrheit.

  • 11.11.2009 23:37 Uhr

    von orglBruder:

    Mal sehen, wie lange wir noch das Märchen von der, diesmal doppelt-, benachteiligten Frau zu hören oder lesen bekommen.
    Wenn Frau Menne sagt, mehr Frauen teilen sich denselben Kuchen sagt das gar nichts. Natürlich bekommen Frauen im Durchschnitt weniger Geld. Sie arbeiten ja auch weniger, haben Jobs, die ihnen zwar angenehmer sind, dafür aber eben auch nicht gefährlich sind (höchstens, daß der Kaffee zu heiß ist). Frauen suchen sich ihre Arbeit danach aus, wie sie ihnen "paßt". Es muß ihnen was bringen. Und die Ausbildung hat da auch noch ein Wort mitzureden. Männer stehen da unter ganz anderem Druck.
    Eigenartiger weise kommen bei solch einem Gesülze wie von Frau Menne&co Formulierungen vor, die sich auf "meistens" und "häufig wird" stützen. Bloß keine Zahlen und Fakten, könnte ja was auffallen.
    Frauen sind so benachteiligt, daß sie gerne noch 6-7 Jahre länger in dieser schnöden Welt verharren.

  • 11.11.2009 21:55 Uhr

    von Rex Mager:

    Bli, Bla, Blö - und aus bist dö.
    Echt mal. Schon wieder der Unfug von der benachteiligten Frau. Nun schon doppelt benachteiligt. Das ist vollkommen an den Fakten, an der Realität vorbei (ich glaube, die Realität interessiert die 'Veranstalter' gar nicht). Wenn Frauen wollten, könnten sie andere Berufe ergreifen. Mal Farbkessel auskratzen, Straßen bauen oder Stahl machen.
    Was das ständige Wiederholen von Lügen angeht: da gabs vor einigen Jahrzehnten in einem Deutschland, das es längst nicht mehr gibt einen Propagandaminister, der in etwa mal äußerte: Wenn man eine Lüge nur oft genug wiederholt, wird, falls die Wahrheit herauskommt von der Lüge noch genügend hängenbleiben. Hm... Was soll man davon halten.

  • 11.11.2009 19:04 Uhr

    von willi w:

    Es ist unfassbar, das diese Lügenpropaganda kein Ende nimmt.Das dauernde Frauen-sind-Benachteiligt-Geschwurbel ist zum Kotzen. Der Himmel möge sich auftun, ein Arsch möge erscheinen und AS, taz, Emma und UVDL und diverse ander zuscheißen...

  • 11.11.2009 17:49 Uhr

    von FOZZYBÄR:

    Typisch peinlicher FO ..., äh, TAZ-Artikel.

  • 11.11.2009 15:40 Uhr

    von Beelzebub:

    Frauen, die der Ansicht sind, sie würden als Pflegekraft, Friseurin oder Verkäuferin zu schlecht bezahlt, ist es unbenommen, sich einen der vielen begehrenswerten und spitzenmäßig bezahlten Jobs zu suchen, die bislang ungerechterweise ein fast reines Männerprivileg sind.

    Also, Frauen, auf zur Müllabfuhr, in die Abwasserkanalreinigung, auf Baustellen und -gerüste, an Hochöfen, in Bergwerke (unter Tage) und last not least in Kriegs...Verzeihung: friedenschaffende Einsätze der NATO. Passenderweise am besten in Afghanistan, wo es ja angeblich um Mädchenschulen und die Befreiung der Frauen geht.

  • 11.11.2009 15:35 Uhr

    von Andreas:

    Wie oft wollen die diesen Müll denn noch wiederholen? Nach wie vor leisten männer einen höheren wirtschaftl. Stundensoll als Frauen und niemand zwingt die Frauen in diesen schlecht bezahlten Berufen zu arbeiten. Und warum hat die interviewte denn mal nicht erwähnt das bei Teilzeit und Minijobs Männer 22% weniger Gehalt bekommen? Ein Schelm...

  • 11.11.2009 15:10 Uhr

    von Andreas B.:

    Was uns hier als Diskriminierung verkauft wird ist die einfache Tatsache, daß Frauen andere, meist geringer entlohnte Berufe ergreifen als Männer. Sie nehmen sich die Freiheit, die die Männer sich nicht nehmen, nämlich die Berufswahl entsprechend der persönlichen Neigung, statt nach dem Einkommen.
    Daß sie mehr arbeiten als die Männer hätte ich allerdings gerne konkret belegt. Die Publikationen des Statistischen Bundesamtes besagen, daß Männer länger arbeiten als Frauen, auch wenn Hausarbeit, Kinderversorgung und Erwerb zusammengenommen werden. Es ist kaum zu erwarten, daß sich daran etwas geändert hätte.

    Andreas B.

  • 11.11.2009 14:28 Uhr

    von Ollii:

    "Eine Studie stellt eine höhere Erwerbsquote bei Frauen fest."
    Falsch, sie lag und liegt schon immer sehr deutlich unter der Männererwerbsquote.

    Dadurch haben die Frauen ja auch Zeit, 80% aller Kaufkraft auszugeben.

    Sie sitzen zu allen Zeiten länger vor der Glotzkiste, werden dort feministisch gepampert und umworben. Schon wegen des Pauer-Shopping-Genoms.

    Frauen zahlen nur ca. ein Viertel der Krankenkassenbeiträge ein, entnehmen ihr aber drei Viertel. Sie sitzen viel öfters beim Arzt.

    Auch deshalb leben sie im Schnitt 6,16 Jahre länger.

    Männer stellen rd. 90% der Obdachlosen, über 2/3 der Selbstmordopfer; 80% der Haushaltsunfall-Toten und 94% der Berufs-Unfall-Toten.

    Aber laut TAZ sind sie doppelt benachteiligt?

    Tausendfach gepampert, überversorgt, leben zB ohne Risiko als Soldatin in Afghanistan-Bundeswehreinsatz, in ständiger Kaffee-Automatennähe und überlassen den Männern sämtliche Risiken. (100% der Gefallenen tragen männliche Vornamen!)

    Wie wärs mal mit Aufwachen bei der TAZ?
    Angeblich wären Männer ja auch Menschen?


  • 11.11.2009 05:34 Uhr

    von klaus-jupp:


    was soll mann/frau von den gewerkschaften halten?
    bei 170 stunden im monat sind das grade mal 1300
    euro brutto. bei den hohen lebenshaltungskosten bleibt da nicht viel übrig und als dank für lebenslange niedriglöhne gibts dann eine armutsrente

  • 10.11.2009 19:22 Uhr

    von UweRietmöller:

    Nur "doppelt benachteiligt"?
    Das ist ja wenig. Erzählt uns doch lieber, Frauen würden zehn, zwanzig oder hundertmilliardenfach benachteiligt. Das ist zwar noch unglaubwürdiger als das Märchen von der Doppelbenachteiligung, klingt aber bedeutend besser.

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