ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen. ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
04.04.2011 18:55 Uhr
von luAnn:
Vorsicht, Ihr dürft Werbeanrufe(Lotto,Weinflaschenverkauf,Reisegewinnspiele,etc. aber nicht mit Meinungsforschungsinstituten verwechseln.Die machen keine Werbeanrufe und müssen nix verkaufen. Das ist nicht verboten und u.U. sogar wichtig für unsere tolle "Politikergarde". Die schauen sich die Statistiken tatsächlich an.Allerdings muss ich euch Recht geben,die Bezahlung ist mieser als mies für das ,was du dort aushalten musst.Hinzu kommt benutzerfeindliche Anwendersoftware(...bald Brillenträger und Hörgerät...)interessiert niemanden,weil man und frau dort natürlich auf Freiberuflicher Basis arbeiten,das heisst...kein Urlaubsgeld,keine Gewerkschaft und vorallem keine bezahlten Pausen-nicht mal zur Toillette kann man/frau gehen,ohne sich auszuloggen.Das Schlimmste ist aber,das man/ frau hier nicht krankenversichert ist,obwohl man/frau hier eigentlich wie eine Angestellte ackert und ackert.Wer was besseres findet sollte gehen.Dagegen kämpfen lohnt sich nicht,weils niemanden interessiert,ob du bald einen Gehörschaden hast oder demnächst mit ner Brille rumrennen musst und du ein Sauerstoffgerät benötigst.Hände weg,nur wenns garnicht anders geht.
04.04.2011 18:55 Uhr
von molosovsky:
Ich war bis Anfang dieses ein Hartz-Vierling. In meiner Zeit wurde ich auch einige Male zu Vorstellungsgesprächen zu Call-Centern für Lottokram und zu Versicherungs-Telefon-Klingenputzern geschickt. Aber, um mal eine positive Meldung zu geben, ich hatte mich dann bei meinen Ansprechpartner von der Arbeitsagentur über diese halbseidenen Job-Angebote beschwert und keinerlei negative Rückmeldungen bekommen, als ich sagte, dass ich mich derartige Jobs nicht als billiges Kanonenfutter hergebe.
Insofern ein Lob für die Arbeitsagentur Frankfurt/Höchst.
04.04.2011 18:55 Uhr
von Gerhard Deml:
Darf die Arbeitsagentur Hartz-IV-Bezieher eigentlich auch an Bordelle und Stripbars vermitteln? Ist ja auch nicht 100%ig klar, "ob da ein Rechtsverstoß vorliegt", und für die Statistik im Wahljahr wär's sicherlich gut, da darf man nicht so pingelig sein, und wir müssen ja auch Geld sparen für den kommenden Krieg mit Russland.
04.04.2011 18:55 Uhr
von rando:
die bundesagentur für arbeit ist aufzulösen weil überflüssig.
04.04.2011 18:55 Uhr
von Lorenz Peters:
In diesem Lande wundert mich mittlerweile nichts mehr. Da ich in Bayern eine kriminelle Justiz belegen kann - Probleme aber bei der Veröffentlichung auftreten halte ich dieses System für eine ganz üble kriminelle Volksverdummung. Dazu zähle ich auch die Gewerkschaft AUB die auch von ALDI Nord unterstützt wurde
04.04.2011 18:55 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.
11.02.2011 18:00 Uhr
von pat:
Zwang zu illegalen Jobs! Nicht nur vermittelt, schlimmer selbst praktiziert!
Einfach ideal, ( !!! )
dass ich für eine Behörde des Bundes als Ermittler im Saisonbetrieb, mit den der Staatsanwaltschaft gleichen Rechten und Pflichten, den hiesigen Arbeitgebern ordnungswidriges und strafbares Handeln nachweisen musste
und ( !!! )
ich dies zusätzlich noch amtlich bescheinigt bekam, damit ich mich dann nach Saisonende bei den von mir geprüften, gemaßregelten und überführten Arbeitgebern und Unternehmern um einen neuen Job bewerben kann, will, soll und muss.
Pat.
11.02.2011 17:48 Uhr
von forida :-):
hallo leute,
ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen. ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
11.02.2011 17:46 Uhr
von Quellenleser:
Öhm,
keine Quelle?!? Wer hat das untersucht? Die Zahlen sind woher?
Quellenleser
11.02.2011 17:46 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.
21.10.2009 11:29 Uhr
von pat:
Zwang zu illegalen Jobs! Nicht nur vermittelt, schlimmer selbst praktiziert!
Einfach ideal, ( !!! )
dass ich für eine Behörde des Bundes als Ermittler im Saisonbetrieb, mit den der Staatsanwaltschaft gleichen Rechten und Pflichten, den hiesigen Arbeitgebern ordnungswidriges und strafbares Handeln nachweisen musste
und ( !!! )
ich dies zusätzlich noch amtlich bescheinigt bekam, damit ich mich dann nach Saisonende bei den von mir geprüften, gemaßregelten und überführten Arbeitgebern und Unternehmern um einen neuen Job bewerben kann, will, soll und muss.
Pat.
11.11.2008 13:29 Uhr
von forida :-):
hallo leute,
ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen. ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
20.08.2008 04:16 Uhr
von luAnn:
Vorsicht, Ihr dürft Werbeanrufe(Lotto,Weinflaschenverkauf,Reisegewinnspiele,etc. aber nicht mit Meinungsforschungsinstituten verwechseln.Die machen keine Werbeanrufe und müssen nix verkaufen. Das ist nicht verboten und u.U. sogar wichtig für unsere tolle "Politikergarde". Die schauen sich die Statistiken tatsächlich an.Allerdings muss ich euch Recht geben,die Bezahlung ist mieser als mies für das ,was du dort aushalten musst.Hinzu kommt benutzerfeindliche Anwendersoftware(...bald Brillenträger und Hörgerät...)interessiert niemanden,weil man und frau dort natürlich auf Freiberuflicher Basis arbeiten,das heisst...kein Urlaubsgeld,keine Gewerkschaft und vorallem keine bezahlten Pausen-nicht mal zur Toillette kann man/frau gehen,ohne sich auszuloggen.Das Schlimmste ist aber,das man/ frau hier nicht krankenversichert ist,obwohl man/frau hier eigentlich wie eine Angestellte ackert und ackert.Wer was besseres findet sollte gehen.Dagegen kämpfen lohnt sich nicht,weils niemanden interessiert,ob du bald einen Gehörschaden hast oder demnächst mit ner Brille rumrennen musst und du ein Sauerstoffgerät benötigst.Hände weg,nur wenns garnicht anders geht.
19.08.2008 11:19 Uhr
von molosovsky:
Ich war bis Anfang dieses ein Hartz-Vierling. In meiner Zeit wurde ich auch einige Male zu Vorstellungsgesprächen zu Call-Centern für Lottokram und zu Versicherungs-Telefon-Klingenputzern geschickt. Aber, um mal eine positive Meldung zu geben, ich hatte mich dann bei meinen Ansprechpartner von der Arbeitsagentur über diese halbseidenen Job-Angebote beschwert und keinerlei negative Rückmeldungen bekommen, als ich sagte, dass ich mich derartige Jobs nicht als billiges Kanonenfutter hergebe.
Insofern ein Lob für die Arbeitsagentur Frankfurt/Höchst.
19.08.2008 00:19 Uhr
von Monopolistischer Anarcho:
Diese Argen oder Job-Center sind doch eh verfassungswidrig... von denen lass ich mir garnix mehr aufdruecken. Leben am System vorbei ist meine Devise grade - da man ja die ganze Politik (egal welche Partei)echt in die Tonne treten kann. Tut mir leid aber fuer solche Assis und deren Staatstouren/urlaube verweiger ich mich Steuern zu zahlen. Richtig ueberdacht tuts mir auch garnich leid ^^
18.08.2008 23:54 Uhr
von Gerhard Deml:
Darf die Arbeitsagentur Hartz-IV-Bezieher eigentlich auch an Bordelle und Stripbars vermitteln? Ist ja auch nicht 100%ig klar, "ob da ein Rechtsverstoß vorliegt", und für die Statistik im Wahljahr wär's sicherlich gut, da darf man nicht so pingelig sein, und wir müssen ja auch Geld sparen für den kommenden Krieg mit Russland.
18.08.2008 14:34 Uhr
von Quellenleser:
Öhm,
keine Quelle?!? Wer hat das untersucht? Die Zahlen sind woher?
Quellenleser
17.08.2008 23:16 Uhr
von rando:
die bundesagentur für arbeit ist aufzulösen weil überflüssig.
17.08.2008 19:57 Uhr
von Wolfgang Schneider:
Es passt alles: Leistungen (Hartz IV) nach einem rechtskräftig Verurteilten; Aufstockungen für unterbezahlte Mitarbeiter selbst bei der Arbeitsagentur für Arbeit; Abschaffung von eigenem Reinigungspersonal und dafür Beschäftigung von Menschen zu Hungerlöhnen. Der bisherig einzige SPD-Chef der Behörde, Gerster, unterstützt(e) eine arbeitgeberfreundliche Gewerkschaft und kämpft gegen Mindestlöhne im Bereich der Postzusteller.Langzeitarbeitslose ab 1.9.08 zur "Betreuung" von Dementen einsetzen, Call-Center mit illegalen Praktiken unterstützen... Die Zahl der Arbeitslosen "nur noch knapp über 3 Mio" schönreden, obwohl rund 6 Mio Menschen Leistungen von der Agentur erhalten. Passt alles! Dazu ein SPD-Arbeitsminister!
17.08.2008 01:49 Uhr
von Zero the Hero:
Wann holt der Staatsanwalt die Arge? Nötigung (Erpressung mittels Androhung von Leistungsstreichung zu Arbeitsverhältnissen, die unter Lohnwucher fallen, Vermittlung an kalte Anrufer), Verstöße gegen die Datenschutzgesetzgebung etc pp.
§ 129 StGB könnte irgendwann lustig werden. Man bräuchte nur jemanden, der betroffen ist und via Klageerzwingungsverfahren bis Timbuktu und zurück klagt.
16.08.2008 23:43 Uhr
von Forestwalker:
Man könnte natürlich auch darauf hinweisen, dass eine solche Tätigkeit geeignet ist, die Selbstachtung eines Menschen nachhaltig zu schädigen. Was sind das eigentlich für Leute, die "Outbound-Kaltaquise" als zumutbare Beschäftigung einstufen???
16.08.2008 22:37 Uhr
von Generalfeldmarschall Niklaus von Flüe Rimpler:
"Als Bundesbehörde habe man keine rechtlichen Möglichkeiten gegen die Inserate von Unternehmen verzugehen, die "möglicherweise gesetzeswidrig" handeln."
Warum werden die örtlichen Amtsanwaltschaften nicht tätig?
16.08.2008 22:06 Uhr
von Nadin:
Diese Geschichte ist gar nicht neu. Es gab bereits Prozesse, wo Arbeitslose versuchten das Arbeitsamt bzw. die Jobcenter zu verklagen, weil die ja in Arbeit per Zwang vermitteln würden. Das ist leider nicht richtig gewesen. Aber die Mitwirkungspflicht der Arbeitslosen wird in den Jobcentern gerne in eine Art Arbeitszwang umgedeutet. Wer sich mit rechtlichen Dingen nicht auskennt, wird in solche Jobs nämlich doch gezwungen. Aber juristische stichhaltig ist das nicht. Die Jobcenter sind eine Katastrophe und dies ist ein weiteres Kapitel aus der unendlichen Geschichte des Harz-Schwindels.
16.08.2008 19:50 Uhr
von Manfred:
Da zeigt wieder einmal, wie würdig Hartz IV in seiner ganzen Konsequenz für den einzelnen Menschen ist: Entweder riskiert der Langzeitarbeitslose bei Weigerung, den Lottodrücker-Job anzunehmen, seine Leistung, oder er muß gegen seinen Willen (alte) Menschen im Telefongespräch über den Tisch ziehen und belügen...wann wird diesem perfiden Treiben der Jobcenter endlich der Riegel vorgeschoben! Jeder angebotene Job als Hofreiniger wäre mir lieber. Und warum nimmt sich die Presse dieser eklatanten Schmutz-Vermittlung nicht an. Jobs ja!! Aber doch nicht illegal...mein Gott, wie weit haben uns diese unsäglichen Hartz-Gesetze gebracht. Aber sie wurden ja auch von einem jetzt Vorbestraften zusammen mit anderen Parteigrößen "erdacht".
16.08.2008 10:44 Uhr
von Lorenz Peters:
In diesem Lande wundert mich mittlerweile nichts mehr. Da ich in Bayern eine kriminelle Justiz belegen kann - Probleme aber bei der Veröffentlichung auftreten halte ich dieses System für eine ganz üble kriminelle Volksverdummung. Dazu zähle ich auch die Gewerkschaft AUB die auch von ALDI Nord unterstützt wurde
16.08.2008 08:21 Uhr
von Friedrich Weitner:
Es ist schon traurig mit welchen Mitteln versucht wird der breiten Masse zu suggerieren, wie toll sich Hartz IV auf die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auswirkt, dabei sind wirklich menschenwürdige Arbeitsplätze bisher kaum vermittelt worden und im Übrigen haben diese wenigen Stellen die real vermittelt wurden nichts mit Hartz IV zu tun, sondern sind eine logische Folge der globalen Wirtschaftsentwicklung. Auch fällt mir immer wieder auf, dass wenn konservativ-neoliberal orienierte Parteien die Regierung stellen (z.Zt. mitunter CDU/CSU) auch die meisten Medien die Arbeitsmarktentwicklung nicht wahrheitsgemäß schön reden, wie sonst kommt eine ewig gestrige Arbeitgeber-Partei auf über 40% der Stimmen, laut Umfragen. Den Betroffenen Rate ich die Behörden wegen Anstiftung zur Straftat, Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu stellen!
16.08.2008 00:59 Uhr
von vic:
Wie man´s auch dreht oder wendet. Eine solch miese Regierung hatten wir lange nicht, in jeder Beziehung.
16.08.2008 00:01 Uhr
von ARE:
Wenn ein Unternehmen Mitarbeiter für die "Kaltaquise in Banken", sprich für Banküberfälle sucht, dann ist das erlaubt, weil man ja nicht so recht weiß, ob das auch stimmt! Klasse!!! :-D
Wie tief muss diese Behörde mit dem neuen (alten) Logo noch rutschen damit auch noch der letzte erkennen kann, dass hier was oberfaul ist?
Ich muss(!) als H4 diese Jobs annehmen, sonst verliere ich nach drei Absagen solcherart einen Teil meiner Bezüge, welche sowieso schon so gering sind, dass eine Teilnahme am "normalen" Leben wenig möglich ist!
Liebe Leute!!! Das sind Zeichen, die wieder mal in eine eindeutige Richtung gehen!!! Es kann kein Zufall sein, dass radikale Rechte und Linke wieder vermehrt Zugang erhalten.
15.08.2008 21:27 Uhr
von Daisy:
Was passiert denn eigentlich, wenn ein Arbeitsloser solch einen Call-Center-Job (gezwungenermaßen) annimmt, auch pünktlich zur Arbeit erscheint und alle von ihm geforderten legalen Aufgaben erledigt, sich aber weigert, irgend etwas Ungesetzliches zu machen? Wird ihm dann trotzdem vom Amt die Unterstützung gestrichen, wenn er deswegen rausfliegt?
Aber wahrscheinlich ist diese Frage eher theoretisch, weil man in solch einer Situation diesen Mut gar nicht hat.
15.08.2008 16:41 Uhr
von duden:
eine weitere fusnote in der unendlichen geschichte der unfassbaren realität in deutschen job centern. die arge vermittelt zu hunderttausenden menschen in schlecht bezalte jobs, prekäre beschäftigungsverhältnisse unter zwang und strafe; da ist jedes mittel recht. die statsitik zählt. es bdarf der totalen umstruckturierung dieses systems in ein menschenwürdiges.
15.08.2008 16:14 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.
Leserkommentare
04.04.2011 18:59 Uhr
von forida :-):
hallo leute,
ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen.
ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
04.04.2011 18:55 Uhr
von luAnn:
Vorsicht, Ihr dürft Werbeanrufe(Lotto,Weinflaschenverkauf,Reisegewinnspiele,etc. aber nicht mit Meinungsforschungsinstituten verwechseln.Die machen keine Werbeanrufe und müssen nix verkaufen. Das ist nicht verboten und u.U. sogar wichtig für unsere tolle "Politikergarde". Die schauen sich die Statistiken tatsächlich an.Allerdings muss ich euch Recht geben,die Bezahlung ist mieser als mies für das ,was du dort aushalten musst.Hinzu kommt benutzerfeindliche Anwendersoftware(...bald Brillenträger und Hörgerät...)interessiert niemanden,weil man und frau dort natürlich auf Freiberuflicher Basis arbeiten,das heisst...kein Urlaubsgeld,keine Gewerkschaft und vorallem keine bezahlten Pausen-nicht mal zur Toillette kann man/frau gehen,ohne sich auszuloggen.Das Schlimmste ist aber,das man/ frau hier nicht krankenversichert ist,obwohl man/frau hier eigentlich wie eine Angestellte ackert und ackert.Wer was besseres findet sollte gehen.Dagegen kämpfen lohnt sich nicht,weils niemanden interessiert,ob du bald einen Gehörschaden hast oder demnächst mit ner Brille rumrennen musst und du ein Sauerstoffgerät benötigst.Hände weg,nur wenns garnicht anders geht.
04.04.2011 18:55 Uhr
von molosovsky:
Ich war bis Anfang dieses ein Hartz-Vierling. In meiner Zeit wurde ich auch einige Male zu Vorstellungsgesprächen zu Call-Centern für Lottokram und zu Versicherungs-Telefon-Klingenputzern geschickt. Aber, um mal eine positive Meldung zu geben, ich hatte mich dann bei meinen Ansprechpartner von der Arbeitsagentur über diese halbseidenen Job-Angebote beschwert und keinerlei negative Rückmeldungen bekommen, als ich sagte, dass ich mich derartige Jobs nicht als billiges Kanonenfutter hergebe.
Insofern ein Lob für die Arbeitsagentur Frankfurt/Höchst.
04.04.2011 18:55 Uhr
von Gerhard Deml:
Darf die Arbeitsagentur Hartz-IV-Bezieher eigentlich auch an Bordelle und Stripbars vermitteln? Ist ja auch nicht 100%ig klar, "ob da ein Rechtsverstoß vorliegt", und für die Statistik im Wahljahr wär's sicherlich gut, da darf man nicht so pingelig sein, und wir müssen ja auch Geld sparen für den kommenden Krieg mit Russland.
04.04.2011 18:55 Uhr
von rando:
die bundesagentur für arbeit ist aufzulösen weil überflüssig.
04.04.2011 18:55 Uhr
von Lorenz Peters:
In diesem Lande wundert mich mittlerweile nichts
mehr. Da ich in Bayern eine kriminelle Justiz belegen
kann - Probleme aber bei der Veröffentlichung
auftreten halte ich dieses System für eine
ganz üble kriminelle Volksverdummung.
Dazu zähle ich auch die Gewerkschaft AUB die
auch von ALDI Nord unterstützt wurde
04.04.2011 18:55 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.
11.02.2011 18:00 Uhr
von pat:
Zwang zu illegalen Jobs! Nicht nur vermittelt, schlimmer selbst praktiziert!
Einfach ideal, ( !!! )
dass ich für eine Behörde des Bundes als Ermittler im Saisonbetrieb, mit
den der Staatsanwaltschaft gleichen Rechten und Pflichten, den hiesigen Arbeitgebern ordnungswidriges und strafbares Handeln nachweisen musste
und ( !!! )
ich dies zusätzlich noch amtlich bescheinigt bekam, damit ich mich dann nach Saisonende bei den von mir geprüften, gemaßregelten und überführten Arbeitgebern und Unternehmern um einen neuen Job bewerben kann, will, soll und muss.
Pat.
11.02.2011 17:48 Uhr
von forida :-):
hallo leute,
ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen.
ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
11.02.2011 17:46 Uhr
von Quellenleser:
Öhm,
keine Quelle?!? Wer hat das untersucht? Die Zahlen sind woher?
Quellenleser
11.02.2011 17:46 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.
21.10.2009 11:29 Uhr
von pat:
Zwang zu illegalen Jobs! Nicht nur vermittelt, schlimmer selbst praktiziert!
Einfach ideal, ( !!! )
dass ich für eine Behörde des Bundes als Ermittler im Saisonbetrieb, mit
den der Staatsanwaltschaft gleichen Rechten und Pflichten, den hiesigen Arbeitgebern ordnungswidriges und strafbares Handeln nachweisen musste
und ( !!! )
ich dies zusätzlich noch amtlich bescheinigt bekam, damit ich mich dann nach Saisonende bei den von mir geprüften, gemaßregelten und überführten Arbeitgebern und Unternehmern um einen neuen Job bewerben kann, will, soll und muss.
Pat.
11.11.2008 13:29 Uhr
von forida :-):
hallo leute,
ich habe vom arbeitsamt ein jobangebot bekommen.
ich soll mich für ein call center bewerben und weiss jetzt nicht weiter! ich habe mich dort beworben. aber jetzt wo ich das in der taz.de lese, kriege ich erlich gesagt angst.
20.08.2008 04:16 Uhr
von luAnn:
Vorsicht, Ihr dürft Werbeanrufe(Lotto,Weinflaschenverkauf,Reisegewinnspiele,etc. aber nicht mit Meinungsforschungsinstituten verwechseln.Die machen keine Werbeanrufe und müssen nix verkaufen. Das ist nicht verboten und u.U. sogar wichtig für unsere tolle "Politikergarde". Die schauen sich die Statistiken tatsächlich an.Allerdings muss ich euch Recht geben,die Bezahlung ist mieser als mies für das ,was du dort aushalten musst.Hinzu kommt benutzerfeindliche Anwendersoftware(...bald Brillenträger und Hörgerät...)interessiert niemanden,weil man und frau dort natürlich auf Freiberuflicher Basis arbeiten,das heisst...kein Urlaubsgeld,keine Gewerkschaft und vorallem keine bezahlten Pausen-nicht mal zur Toillette kann man/frau gehen,ohne sich auszuloggen.Das Schlimmste ist aber,das man/ frau hier nicht krankenversichert ist,obwohl man/frau hier eigentlich wie eine Angestellte ackert und ackert.Wer was besseres findet sollte gehen.Dagegen kämpfen lohnt sich nicht,weils niemanden interessiert,ob du bald einen Gehörschaden hast oder demnächst mit ner Brille rumrennen musst und du ein Sauerstoffgerät benötigst.Hände weg,nur wenns garnicht anders geht.
19.08.2008 11:19 Uhr
von molosovsky:
Ich war bis Anfang dieses ein Hartz-Vierling. In meiner Zeit wurde ich auch einige Male zu Vorstellungsgesprächen zu Call-Centern für Lottokram und zu Versicherungs-Telefon-Klingenputzern geschickt. Aber, um mal eine positive Meldung zu geben, ich hatte mich dann bei meinen Ansprechpartner von der Arbeitsagentur über diese halbseidenen Job-Angebote beschwert und keinerlei negative Rückmeldungen bekommen, als ich sagte, dass ich mich derartige Jobs nicht als billiges Kanonenfutter hergebe.
Insofern ein Lob für die Arbeitsagentur Frankfurt/Höchst.
19.08.2008 00:19 Uhr
von Monopolistischer Anarcho:
Diese Argen oder Job-Center sind doch eh verfassungswidrig... von denen lass ich mir garnix mehr aufdruecken. Leben am System vorbei ist meine Devise grade - da man ja die ganze Politik (egal welche Partei)echt in die Tonne treten kann. Tut mir leid aber fuer solche Assis und deren Staatstouren/urlaube verweiger ich mich Steuern zu zahlen. Richtig ueberdacht tuts mir auch garnich leid ^^
18.08.2008 23:54 Uhr
von Gerhard Deml:
Darf die Arbeitsagentur Hartz-IV-Bezieher eigentlich auch an Bordelle und Stripbars vermitteln? Ist ja auch nicht 100%ig klar, "ob da ein Rechtsverstoß vorliegt", und für die Statistik im Wahljahr wär's sicherlich gut, da darf man nicht so pingelig sein, und wir müssen ja auch Geld sparen für den kommenden Krieg mit Russland.
18.08.2008 14:34 Uhr
von Quellenleser:
Öhm,
keine Quelle?!? Wer hat das untersucht? Die Zahlen sind woher?
Quellenleser
17.08.2008 23:16 Uhr
von rando:
die bundesagentur für arbeit ist aufzulösen weil überflüssig.
17.08.2008 19:57 Uhr
von Wolfgang Schneider:
Es passt alles: Leistungen (Hartz IV) nach einem rechtskräftig Verurteilten; Aufstockungen für unterbezahlte Mitarbeiter selbst bei der Arbeitsagentur für Arbeit; Abschaffung von eigenem
Reinigungspersonal und dafür Beschäftigung von Menschen zu Hungerlöhnen.
Der bisherig einzige SPD-Chef der Behörde, Gerster, unterstützt(e) eine arbeitgeberfreundliche Gewerkschaft und kämpft gegen Mindestlöhne im Bereich der Postzusteller.Langzeitarbeitslose ab 1.9.08 zur "Betreuung" von Dementen einsetzen, Call-Center mit illegalen Praktiken unterstützen... Die Zahl der Arbeitslosen "nur noch knapp über 3 Mio" schönreden, obwohl rund 6 Mio Menschen Leistungen
von der Agentur erhalten. Passt alles! Dazu ein SPD-Arbeitsminister!
17.08.2008 01:49 Uhr
von Zero the Hero:
Wann holt der Staatsanwalt die Arge?
Nötigung (Erpressung mittels Androhung von Leistungsstreichung zu Arbeitsverhältnissen, die unter Lohnwucher fallen, Vermittlung an kalte Anrufer), Verstöße gegen die Datenschutzgesetzgebung etc pp.
§ 129 StGB könnte irgendwann lustig werden. Man bräuchte nur jemanden, der betroffen ist und via Klageerzwingungsverfahren bis Timbuktu und zurück klagt.
16.08.2008 23:43 Uhr
von Forestwalker:
Man könnte natürlich auch darauf hinweisen, dass eine solche Tätigkeit geeignet ist, die Selbstachtung eines Menschen nachhaltig zu schädigen. Was sind das eigentlich für Leute, die "Outbound-Kaltaquise" als zumutbare Beschäftigung einstufen???
16.08.2008 22:37 Uhr
von Generalfeldmarschall Niklaus von Flüe Rimpler:
"Als Bundesbehörde habe man keine rechtlichen Möglichkeiten gegen die Inserate von Unternehmen verzugehen, die "möglicherweise gesetzeswidrig" handeln."
Warum werden die örtlichen Amtsanwaltschaften nicht tätig?
16.08.2008 22:06 Uhr
von Nadin:
Diese Geschichte ist gar nicht neu. Es gab bereits Prozesse, wo Arbeitslose versuchten das Arbeitsamt bzw. die Jobcenter zu verklagen, weil die ja in Arbeit per Zwang vermitteln würden. Das ist leider nicht richtig gewesen. Aber die Mitwirkungspflicht der Arbeitslosen wird in den Jobcentern gerne in eine Art Arbeitszwang umgedeutet. Wer sich mit rechtlichen Dingen nicht auskennt, wird in solche Jobs nämlich doch gezwungen. Aber juristische stichhaltig ist das nicht. Die Jobcenter sind eine Katastrophe und dies ist ein weiteres Kapitel aus der unendlichen Geschichte des Harz-Schwindels.
16.08.2008 19:50 Uhr
von Manfred:
Da zeigt wieder einmal, wie würdig Hartz IV in seiner ganzen Konsequenz für den einzelnen Menschen ist: Entweder riskiert der Langzeitarbeitslose bei Weigerung, den Lottodrücker-Job anzunehmen, seine Leistung, oder er muß gegen seinen Willen (alte) Menschen im Telefongespräch über den Tisch ziehen und belügen...wann wird diesem perfiden Treiben der Jobcenter endlich der Riegel vorgeschoben! Jeder angebotene Job als Hofreiniger wäre mir lieber.
Und warum nimmt sich die Presse dieser eklatanten Schmutz-Vermittlung nicht an. Jobs ja!! Aber doch nicht illegal...mein Gott, wie weit haben uns diese unsäglichen Hartz-Gesetze gebracht. Aber sie wurden ja auch von einem jetzt Vorbestraften zusammen mit anderen Parteigrößen "erdacht".
16.08.2008 10:44 Uhr
von Lorenz Peters:
In diesem Lande wundert mich mittlerweile nichts
mehr. Da ich in Bayern eine kriminelle Justiz belegen
kann - Probleme aber bei der Veröffentlichung
auftreten halte ich dieses System für eine
ganz üble kriminelle Volksverdummung.
Dazu zähle ich auch die Gewerkschaft AUB die
auch von ALDI Nord unterstützt wurde
16.08.2008 08:21 Uhr
von Friedrich Weitner:
Es ist schon traurig mit welchen Mitteln versucht wird der breiten Masse zu suggerieren, wie toll sich Hartz IV auf die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt auswirkt, dabei sind wirklich menschenwürdige Arbeitsplätze bisher kaum vermittelt worden und im Übrigen haben diese wenigen Stellen die real vermittelt wurden nichts mit Hartz IV zu tun, sondern sind eine logische Folge der globalen Wirtschaftsentwicklung.
Auch fällt mir immer wieder auf, dass wenn konservativ-neoliberal orienierte Parteien die Regierung stellen (z.Zt. mitunter CDU/CSU) auch die meisten Medien die Arbeitsmarktentwicklung nicht wahrheitsgemäß schön reden, wie sonst kommt eine ewig gestrige Arbeitgeber-Partei auf über 40% der Stimmen, laut Umfragen.
Den Betroffenen Rate ich die Behörden wegen Anstiftung zur Straftat, Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu stellen!
16.08.2008 00:59 Uhr
von vic:
Wie man´s auch dreht oder wendet.
Eine solch miese Regierung hatten wir lange nicht, in jeder Beziehung.
16.08.2008 00:01 Uhr
von ARE:
Wenn ein Unternehmen Mitarbeiter für die "Kaltaquise in Banken", sprich für Banküberfälle sucht, dann ist das erlaubt, weil man ja nicht so recht weiß, ob das auch stimmt! Klasse!!! :-D
Wie tief muss diese Behörde mit dem neuen (alten) Logo noch rutschen damit auch noch der letzte erkennen kann, dass hier was oberfaul ist?
Ich muss(!) als H4 diese Jobs annehmen, sonst verliere ich nach drei Absagen solcherart einen Teil meiner Bezüge, welche sowieso schon so gering sind, dass eine Teilnahme am "normalen" Leben wenig möglich ist!
Liebe Leute!!! Das sind Zeichen, die wieder mal in eine eindeutige Richtung gehen!!! Es kann kein Zufall sein, dass radikale Rechte und Linke wieder vermehrt Zugang erhalten.
15.08.2008 21:27 Uhr
von Daisy:
Was passiert denn eigentlich, wenn ein Arbeitsloser solch einen Call-Center-Job (gezwungenermaßen) annimmt, auch pünktlich zur Arbeit erscheint und alle von ihm geforderten legalen Aufgaben erledigt, sich aber weigert, irgend etwas Ungesetzliches zu machen? Wird ihm dann trotzdem vom Amt die Unterstützung gestrichen, wenn er deswegen rausfliegt?
Aber wahrscheinlich ist diese Frage eher theoretisch, weil man in solch einer Situation diesen Mut gar nicht hat.
15.08.2008 16:41 Uhr
von duden:
eine weitere fusnote in der unendlichen geschichte der unfassbaren realität in deutschen job centern. die arge vermittelt zu hunderttausenden menschen in schlecht bezalte jobs, prekäre beschäftigungsverhältnisse unter zwang und strafe; da ist jedes mittel recht. die statsitik zählt. es bdarf der totalen umstruckturierung dieses systems in ein menschenwürdiges.
15.08.2008 16:14 Uhr
von Sonnengebräunter Linksfahrer:
Wenn's in Deutschland nicht so schlecht assoziiert wäre, würden die Arbeitvermittler die Arbeitslosen zwecks Statistik-Tuning auch in Arbeitslager schicken. Die Wirtschaftsliberalen weisen den Weg und der ist ungemütlich für Hartz-IVler.