• 23.02.2010

Arbeiter-Streiks in der Türkei

Erdogan rügt Demonstranten

20.000 Teilnehmer demonstrierten in Ankara für den Erhalt der staatlichen Tabak- und Alkoholfabriken. Die Regierung macht keine Zugeständnisse und geht gegen Protestaktionen vor.von Jürgen Gottschlich

  • 24.02.2010 09:07 Uhr

    von Uwe:

    Ich lebe seit mehr als 4 Jahren in der Türkei und habe die Entwicklung im Lande hautnah miterlebt. Es ist unübersehbar, dass sich der Graben zwischen dem Lager der Anhänger der islamisch orientierten Regierungspartei AKP und dem Lager der Kemalisten, Verfechter der Politik Atatürks mit der Vision einer modernen, europanahen Türkei erheblich vergrössert hat. Bei Gruppen waschen viel schmutzige Wäsche und werden oft unfair in ihren Beschuldigungen. Ob Recep Tayyp Erdoğan den letzten Satz des Artikels wirklich gesagt hat ist mit Vorsicht zu geniessen, aber es ist nicht auszuschliessen. Ich sehe einfach nur das Problem, dass der Graben zwischen beiden Lagern mittlerweile so gross ist, dass man da nicht mehr friedlich und respektvoll rauskommt. Ich auf jeden Fall appeliere an alle in der Türkei aufeinander zuzugehen. Alles andere kann zu bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen führen.

  • 23.02.2010 21:59 Uhr

    von Peter Wenner:

    @ Wat???:

    In diesem Fall muss ich die taz verteidigen,
    Erdogan hat schon ganz andere Dinge gesagt:

    "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind."

    Der Urheber dieser geistreichen Aussage ist Herr Recep Tayyip Erdoğan der Ministerpräsident der Türkei.

  • 23.02.2010 17:07 Uhr

    von Gretel:

    @ "von Klausi: Ouh, man, der letzte Satz ist ganz schön dreist. Wie kann man als Staatsmann so ein Arschloch sein ? Unfassbar."

    Doch man kann, siehe Guido Westerwelle! Aber hoffentlich in beiden Fällen nicht mehr lange!

  • 22.02.2010 23:13 Uhr

    von Wat???:

    Wowww, was für ein Propagandaartikel :-). Die eine Hälfte erstunken und erlogen, die andere Hälfte drückt auf die Tränendrüse.

    "Die haben uns doch sowieso nicht gewählt, sagte er da, und sie werden uns auch in Zukunft nicht ihre Stimme geben. Folglich brauchen wir uns auch nicht um sie zu kümmern."

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen! Ich bin kein Erdogan-Fan, aber das glaub ich erst, wenn ich es selbst höre.

  • 22.02.2010 20:13 Uhr

    von Klausi:

    Ouh, man, der letzte Satz ist ganz schön dreist. Wie kann man als Staatsmann so ein Arschloch sein ? Unfassbar.

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