• 12.01.2010

Arbeiten in Brasilien

Wie Sklaven schuften für Biosprit

Cosan, der größte Zuckerproduzent Brasiliens, landet auf der schwarzen Liste des Arbeitsministeriums. Minderjährige wurden zu Schwerstarbeit eingesetzt.von Gerhard Dilger

  • 31.01.2010 14:09 Uhr

    von Hermann:

    D.Dilger schreibt: "Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen herrschen aber nicht nur auf Zuckerrohrfarmen, sondern auch bei der Obsternte im Süden, auf Soja- oder Baumwollplantagen in Bahia oder in den Köhlereien Amazoniens."

    Die Ausbeutung hat demnach mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen Brasiliens zu tun, aber nicht speziell mit Biosprit. Es gilt also, die "Lage der arbeitenden Klassen" (Engels) generell zu verbessern.

    Es wäre keine Alternative, Sprit aus Iran oder Saudi-Arabien zu kaufen und dort die Auspeitscher und Henker zu mästen, welche 1990 die UNO-Menschenrechte mit der Kairoer Erklärung abgeschafft haben.

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