• 20.11.2011

Appell gegen Neonazis

Was jetzt zu tun ist

Vor-Ort-Initiativen gegen rechte Gewalt und Projekte zur Hilfe von Opfern fordern eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus. Die taz dokumentiert den Appell.

  • 26.11.2011 23:30 Uhr

    von europäerin:

    @tommy:
    ihre Einlassungen zu der "falschen" Einwanderung der letzten Jahrzehnte beweist mir, dass Sie sich als "europäischstämmiger"anscheinend für etwas besonderes halten. Aber Mensch sind Sie schon noch, oder? Sie sind also Deutscher ohne Migrationshintergrund, ja? und für wieviele Generationen Ihres Stammbaums können Sie das beweisen? Und ich lese zwischen den Zeilen, dass für Sie offensichtlich ein westeuropäischer Migrationshintergrund nicht ganz so "falsch" ist, wie etwa ein arabischer oder asiatischer, ganz zu schweigen von einem afrikanischem.
    Das Beispiel GB ist der blanke Hohn. In keinem anderen Land Europas sind Einwanderer so integriert wie dort. Oder wann haben Sie zuletzt (oder überhaupt jemals)einen schwarzen Menschen in Deutschland gesehen, der Börsenmakler oder Banker ist und ganz selbstverständlich im Anzug und mit Aktenkoffer durch die Innenstadt läuft? oder einen deutschen Polizisten, der seiner Religion nachgehen darf und im Dienst seinen Turban trägt, so wie es in der UK alltäglich ist?? Ich als Kind einer deutsch-britischen Familie empfinde das als Beleidigung. Wer entscheidet, was "richtige" oder "falsche" Einwanderung ist, Sie etwa? nach welchem Kriterium? nach dem, was der Migrant für seine neue Heimat leisten kann, oder danach, welcher Migrant am bedürftigsten ist? Wir alle als Europäer haben die sogenannte 3. Welt Jahrhunderte lang ausgebeutet, unterdrückt und nach eigenem Gutdünken Grenzen gezogen, die heute noch Hass und Gewalt auslösen. Und die jüngsten Krawalle in England waren durch einen Generationenkonflikt ausgelöst, da haben alle Nationalitäten, Religionen und Gesellschaftlichen Gruppierungen mitgemacht - aber nur innerhalb einer bestimmten Altersgruppe. Solange das materielle Ungleichgewicht global gesehen nicht gemildert wird, sind wir, als die Stärkeren, Reicheren und angeblich viel Zivilisierteren doch verpflichtet, den ärmeren zu helfen. Und ich habe vor meiner Geburt nichts dafür leisten müssen, um das Privileg europäischer Eltern zu geniessen, Sie etwa?Ich bin Europäerin. Europa hat die Resourcen und das Land, um weitere Einwanderer willkommen zu heißen, und wenn da Kriminelle dabei sind, naja, davon haben wir ja auch ein Paar, oder? so ist das Tier Mensch halt. Ich weiß, dass ich in der Situation vieler Einwanderer auch versuchen würde, ein besseres Leben zu haben. Und wenn das in meinem Land nicht ginge, würde ich woanders einwandern wollen. Und Sie? würden Sie sich Ihrem Schicksal einfach ergeben? oder würden Sie Ihr Selbstwertgefühl riskieren und sogar in ein Land wie Deutschland kommen, das zu Recht den Ruf hat, fremdenfeindlich zu sein? Allein das Wort "Überfremdung" sagt alles. Mir sind oft gutbürgerliche Sitten und die konservativen Werte Fremder als es jeder muslime sein könnte.Und beim Gedanken, dass es viele Deutsche gibt, die so wie Sie denken, fühle ich mich jetzt schon fremd - obwohl ich Deutsche bin, in Deutschland geboren und aufgewachsen.

  • 25.11.2011 00:23 Uhr

    von Manuel:

    An alle die auf dem rechten Auge blinden Leute, die sich auch leider hier herumtummeln:
    Dieser Artikel auf Zeit online verdeutlicht die immensen UNTERSCHIEDE zwischen Links- und Rechtsextremismus wunderbar. Absolute Lesempfehlung, auch wenn sie auch gegen diese Tatsachen sicherlich Einwände haben werden, aber, man kennt das ja, getroffene Hunde bellen am Lautesten ;-)

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-11/schroeder-extremismus-kommentar

  • 22.11.2011 23:56 Uhr

    von Jean:

    Links- und Rechtsextremismus sind sicher nicht das selbe, aber der Staat kann beide nicht wahllos walten lassen.
    Die Ziele sind ganz sicher andere. Was wir in Deutschland als Rechtsextreme bezeichnen sind ja nicht etwa strenggläubige Christen oder Wirtschaftsliberale. Der Verfassungsschutz schreibt auf seiner Seite: "Das rechtsextremistische Weltbild wird von nationalistischen und rassistischen Anschauungen geprägt. Dabei herrscht die Auffassung vor, die Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Rasse entscheide über den Wert eines Menschen. "
    Wenn wir über Rechtsextreme diskutieren, diskutieren wir also nicht über Leute, die schärfere Zuwanderungsgesetze wollen oder gegen Islamunterricht in den Schulen sind, sondern ganz klar über Rassisten. Die Leute, die solche Gesetzesänderungen wollen, wollen dies freilich oft aus rassistischen Gründen, aber das nur nebenbei.

    Zum Vergleich, der Verfassungsschutz zu Linksextremismus: "Linksextremisten richten ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Vorstellungen aus und streben anstelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung ein sozialistisches bzw. kommunistisches System oder eine "herrschaftsfreie" anarchistische Gesellschaft an."

    -> Rechtsextreme sind nach der hier benutzten Definition immer menschenfeindlich gesinnt. Linksextreme hingegen richten sich eher nach Utopien, die zumindest scheinbar das Wohl aller Menschen vergrößern sollen.

    So, bis hierhin freut sich wahrscheinlich der ganze linke Haufen hier. Ich meine aber nicht, dass das bedeutet, der Staat sollte Linksextremismus nicht eben so überwachen und - wo er in Gewalt ausartet - bekämpfen. Linksextreme sind nicht zwangsläufig eine Gefahr für unsere Gesellschaft, manche von ihnen aber eben schon. Ich war selbst vor wenigen Jahren in einer kommunistischen Organisation aktiv und kenne die linke Szene (freilich eher die rote als die schwarze) also etwas von innen. In meinen Augen sind die meisten Menschen dort friedliebende Utopisten, mehr nicht. Aber man kann nicht verleugnen, dass es eben in Teilen (!) der linken Szene auch durchaus große Sympathien für die RAF, für Angriffe gegen Polizisten oder gar für die stalinistischen Säuberungen gibt. Und da kann und darf der Staat auch nicht wegsehen!

  • 22.11.2011 18:52 Uhr

    von maoam:

    Gerd,

    Linke sind vermutlich eher gegen sie, weil sie hier den letzten Mist verzapfen.

    Wie wäre es mit "Bauer sucht Frau" schauen, heute abend?

    In ihrer Welt gibt es auch Nazi-Kommunisten?

  • 22.11.2011 17:19 Uhr

    von Himmel-Hölle:

    kein einziger Historiker , Prediger usw. kennt angeblich ???
    die Zusammenhänge vom 20.12.1924 : ???
    denn dann wäre viele von diesen Spezialisten usw. wahrscheinlich arbeitslos :::
    ------------------------------------------------
    wer hatte die größte Angst 1924 vor Albert Einstein und wer hat sich deshalb am meisten über den Bekloppten gefreut ???
    ------------------------------------------------
    mein ehemaliger Physik-Lehrer aus der DDR konnte Hiroshima überhaupt nicht einordnen:
    alle Ewigkeits-Prediger lügen

  • 22.11.2011 17:09 Uhr

    von egal:

    @mods: könnt ihr ma die nazikommentare unten bitte rausnehmen!glas

  • 22.11.2011 16:38 Uhr

    von gerd:

    "Die zivilgesellschaftliche Arbeit wird seit Jahren beeinträchtigt durch die historisch falsche, wissenschaftlich unsinnige und politisch gefährliche "Extremismustheorie", die Rechtsextremismus und Linksextremismus und damit auch Faschismus und Antifaschismus gleichsetzt."

    Und diese Zumutungen für den gesunden Menschenverstand sind genau der Grund warum die Mehrheit diesen sogenannten "Kampf gegen Rechts" eben nicht unterstützt. "Politisch gefährliche Extremismustheorie"? Gehts noch?

    Natürlich sind Linksextremismus und Rechtsextremismus das gleiche! Wenn hier immer auf eine 60-Jahre zurückliegende Zeit Bezug genommen wird, dann bitte richtig - mit Vergleich der Opferzahlen von Stalin und Hitler.

    Für die 90% Mehrheit sind Nazis und Linksextremisten die gleiche Bedrohung, sollten sie an die Macht kommen. Die gleiche menschenverachtende Ideologie und Sehnsucht von armen sadistisch veranlagten Würstchen nach Diktatur und einem Sinn in Ihrem verpfuschten Leben. Man schaue sich die die Schwachmaten bei (Anti)Fa Demos doch mal an - das ist der Bodensatz der Gesellschaft auf beiden Seiten, denen man nicht in die Hände fallen möchte.

    Und hey - als arbeitender, demokratischer unideologischer Durchschnittsdeutscher bin ich Hassobjekt der Linken und nicht der Rechten.

    Nach einer Nazidemo ziehen keine marodierenden Horden durch meine Straßen, zünden Autos an und werfen Fensterscheiben von Kinderzimmern ein - so geschehen letztes Jahr in meinem Kiez, Gott sei Dank für die rote SA 2 Blöcke von meiner Wohnung entfernt, ich weiß nicht was sonst passiert wäre...

    Liebe TAZ Empörungsmenschen - einfach mal die Scheuklappen etwas weiter ziehen, kann das Weltbild durchaus bereichern. Aber bei bereichern denkt ja jeder sofort an Staatsknete, die jetzt umso reichlicher fließen soll - vergeßt es, wenn es nicht gegen alle Extremisten geht.

  • 21.11.2011 22:11 Uhr

    von kritischerdenker:

    Schaut man sich einige Foren und insbesondere die Kommentare zum Thema Integration, Migranten, Moslems usw. an, so stellt man leider immer wieder fest, wie fern doch die Rechtsextremen von der "MENSCHLICHKEIT" sind. Wir wollen aber nicht zulassen, dass sich DEUTSCHLAND wegen NAZIS abschafft, oder?

  • 21.11.2011 18:24 Uhr

    von Webmarxist:

    Anstatt die Gelder für die Jugendarbeit zu kürzen, sollte der Staat lieber den Verteidigungshaushalt kürzen und die Gelder die dort gespart werden, für die Aufklärung über Rassismus und rechte Gewalt verwenden.

    Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

  • 21.11.2011 18:17 Uhr

    von suswe:

    @ Hasan Eker u.a.: Noch ein Vorschlag: Aufhören, deutsche Protzautos zu kaufen, im Herkunftsland den Import deutscher Waffen kritisieren und die Zusammenarbeit von Nazis mit Islamisten thematisieren... Dann werden Nazis wahrscheinlich entschiedener von der deutschen Regierung bekämpft.

    @ Leidkultur& Marco: Nationalismus ist eine scheiß Droge.

  • 21.11.2011 17:32 Uhr

    von Celsus:

    Der Verfassungsschutz bildet mit dem Verhalten seiner Beamten, Angestellten und freien Mitarbeiter ein Einsteigerprogramm in die Nazi-Szene. Es wäre gut, wenn stattdessen die Aussteigerprogramme im Mittelpunkt stünden.

    Und mal ganz offen die Frage: Welchen nachweisbaren Nutzen statt Schaden hat uns der Verfassungsschutz in Bund und Ländern je gebracht? Noch nicht einmal neue Erkenntnisse. Angesichts dessen, was wir schon aus Zeitungen wissen, konnten wir die jahrelangen Berichte über die Harmlosigkeit des Rechtsextremismus doch als Märchen abtun. Ansosnten wurde der Verfassungsschutz stets als politisches Kampfmittel in der Hand des jeweiligen Innenministers mit zweifelhaftem Wahrheitsgehalt missbraucht.

  • 21.11.2011 15:14 Uhr

    von @ suswe:

    Leider haben wir gar keine Verfassung, die sollte nämlich noch gemacht werden, wenn es zur Wiedervereinigung kommen würde. Letzteres ist zwar passiert, aber von ersterem hat man mal großzügig abgesehen. Im Grundesteckt im deutschen Staatsapparat noch die gleiche Angst vor Demokratie und emanzipatorischem Geist, wie zu Beginn der Weimarer Zeit...na Mahlzeit...

  • 21.11.2011 14:51 Uhr

    von Der Sizilianer:

    Der Sizilianer

    Mein Bravo an die Verfasserinnen und Verfasser des Appells.

    @ DDR 2.0 / Leidkultur:

    Wenn Menschen mit deutschem Pass von Menschen ohne deutchen Pass getötet werden, dürfte das in aller Regel nichts damit zu tun haben, dass diese Menschen einen deutschen Pass hatten. Als Tatmotive dürfte ein solcher Rassismus keine Rolle spielen. Deswegen sind ihre Zahlen - sofern sie überhaupt stimmen - und ihre Beispiele nichtig.

    Genausogut können sie Gleichungen aufstellen über die Zahl der Blonden, die durch Dunkelhaarige oder über die Zahl derer mit dunklen Augen, die von Menschen mit blauene Augen getötet worden sind.

    Oder hängen sie einer Art Verschwörungstheorie an, dass alle "Ausländer" sich vorgenommen haben, klammheimlich alle "Deutschen" umzubringen ... ?

    @ Marco:

    Wie hoch ist die Zahl der durch linke Gewalt getöteten Menschen seit 1990? Hm?

    Hauptsache von Neonazigewalt ablenken ...

  • 21.11.2011 14:46 Uhr

    von Anzeige:

    @taz: Warum schalten Sie eigentlich permanent beleidigende und rassistische Kommentare frei?
    wie

    20.11.2011 20:56 Uhr von DDR 2.0:
    20.11.2011 21:07 Uhr von Leidkultur
    21.11.2011 00:01 Uhr von marco

    "Arschlöcher"
    Verhöhnung der Opferberatung
    "die linken das ungewaschene dreckpack!"

    Ich werde Sie nun anzeigen, weil Sie als Administratoren für diesen Inhalt haftbar verantwortlich sind. eine Distanzierungserklärung (disclaimer) genügt nicht und ist wirkungslos.
    siehe vorangeganger Hinweis.

  • 21.11.2011 14:32 Uhr

    von Kant:

    Diese Forderungen sind genauso schwachsinnig wie das Parteiprogramm von NPD oder den Linken. Hier wird nur dogmatisch und hirnlos auf das(ideologische) Feindbild eingedroschen, ohne Sinn und Verstand. Der alte Kampf zwischen Rechts- und Linksextremisten bringt der Gesellschaft gar nichts, außer, dass die Extremisten sich, wenn sie im ausgeglichenen Vehältnis sind, gegenseitig neutralisieren. Etliche unschuldige Polizisten werden durch Gewalt für ihr Leben gezeichnet, nur wegen sinnloser, ideologisch gerechtfertigter Gewalt.

    Sapere aude! Habt Mut und bedient euch eures eigenen Verstandes! Unter dieser Maxime sollte jeder in diesem Land leben, erst dann kann es zu einer toleranten und friedlichen Gesellschaft kommen.
    Will die taz Linksterror und Autonomie fördern, oder warum druckt sie diese Hetze auf der Titelseite ab? Kein Wunder, dass die Zeitung so wenig Abonnenten findet!

  • 21.11.2011 14:07 Uhr

    von BgR AB-MIL:

    Das Bündnis gegen Rechts Aschaffenburg würd diesen Appell gerne mit unterzeichnen. Nur wo und wie?

  • 21.11.2011 13:33 Uhr

    von tommy:

    @hasan eker:
    Sind Sie ein Rechter, der sich als Türke ausgibt, um Klischees zu bestätigen? Das hoffe ich zumindest, wobei ich mir dabei leider nicht so sicher bin, da ja in anderen Medien (etwa heute wieder in der Frankfurter Rundschau) durchaus ernst gemeinte Aufrufe von Verfassern mit Migrationshintergrund zur "Umerziehung" der Deutschen (bei denen anscheinend eine klammheimliche Sympathie mit den NSU-Mördern unterstellt wird) veröffentlich werden.
    Ich finde diese Versuche, die rechtsextreme Gewalt zur Durchsetzung der eigenen Positionen in Hinblick auf Einwanderung etc. zu nutzen abwegig. Tut mir leid, aber ich halte es für eine legitime Sicht der Dinge (die ich teile), dass es in Deutschland (und noch krasser in anderen westeuropäischen Ländern wie GB) in den letzten Jahrzehnten viel zu viel und vor allem viel zu viel falsche Einwanderung gegeben hat. Es gibt heute bereits Gegenden in Deutschland, wo man sich als Deutscher ohne Migrationshintergrund fremd fühlt. Bis zu einem gewissen Grad muss man das akzeptieren, da Menschen, die seit langem hier leben, schließlich kaum mehr ausgewiesen werden können; man muss sich also bemühen, ein erträgliches Miteinander zu gestalten. Völlig inakzeptabel ist es aber für mich, immer noch mehr Einwanderung oder Sonderprivilegien für bestimmte Migrantengruppen zu fordern. Ich möchte nicht in vierzig Jahren in einem Europa leben, in dem Leute wie ich (ohne außereuropäischen Migrationshintergrund) in ihren eigenen Ländern zur Minderheit geworden sind. Das halte ich für ein legitimes Interesse.
    Davon abgesehen ist es natürlich wahr, dass niemand in Deutschland aufgrund seiner Herkunft, Gesinnung etc. in seiner körperlichen Unversehrtheit geschädigt werden sollte; die entsprechenden kriminellen Strukturen im rechtsextremen Bereich gilt es zu zerschlagen (von mir aus auch durch ein NPD-Verbot).

  • 21.11.2011 13:26 Uhr

    von Heiko:

    Fanatiker von Links und Rechts wird es immer geben. Leider sind die meisten "Aktivisten" gegen Neonazis selber fanatische Linksradikale - da bekämpft also Pest die Cholera.
    Das Hauptproblem ist die ungelöste Überfemdung in Deutschland. Über viele Jahrzehnte hat der Anteil von Moslimen immer mehr zugenommen und die Kritiker wurden immer schnell in die rechte bzw. gar rechtsradikale Ecke gestellt. Als wenn Kritik an Überfremdung automatisch von einer rechtsradikalen Gesinnung zeugen würde - so ein Unsinn ! Wenn sich jemand für soziale Gerechtigkeit stark macht, unterstellt man ihm auch nicht gleich Sympathie hinsicht der RAF.

  • 21.11.2011 12:18 Uhr

    von Orhan Cakir:

    Ihren Kommentar hier eingeben

    Art 3 
     
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der
    Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat
    und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt
    werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

  • 21.11.2011 11:46 Uhr

    von hanuman:

    liebe leute, danke für den appell - er zeigt einmal mehr, dass die bürger allemal klüger sind und politischer denken als was der politischen camarilla lieb sein kann. ich schlage vor, den appell als petition mit avaaz.de o campact.de o attac.de o allen zusammen über die netze zu verbreiten, damit wir uns nicht nur den schmarr'n der friedrich und bosbach anhören müssen - das ist taz, ich bin stolz auf euch, euer hanuman

  • 21.11.2011 11:22 Uhr

    von Gustav:

    Welches Interesse Schwarz-Gelb an der Bekämpfung gerade des Alltagsrassismus und der Diskriminierung hat zeigt doch die Sitzung des Haushaltsausschusses am 10.11.2011.

    Ergebnis des ganzen:

    "Nach den am 29.9.2011 im Haushaltsausschuss beschlossenen Kürzungen soll der Etat der ADS von den vorgesehenen 2,9 Millionen Euro um 367.000 Euro auf 2,533 Millionen Euro abgesenkt werden. Das entspricht einer Kürzung von rund 13 Prozent. Unter anderem werden dadurch die Bereiche Forschung (Kürzung um 75.000 auf 200.000 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Kürzung um 75.000 auf 150.000 Euro) und Veröffentlichungen (Kürzung um 81.000 auf 150.000 Euro). Auch die Bereiche Forschung (Kürzung um 75.000 auf 200.000 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Kürzung um 75.000 auf 150.000 Euro) und Veröffentlichungen (Kürzung um 81.000 auf 150.000 Euro) massiv beeinträchtigt. Entsprechendes gilt für den Titel für Veranstaltungen (Kürzung um 60.000 Euro) und den Sachverständigentitel (Kürzung um 50.000 Euro). Erschwerend kommt die vorgesehene Entflexibilisierung (Streichung der gegenseitigen Deckungsfähigkeit der Titel und der Übertragbarkeit der Mittel auf das Folgejahr) hinzu."

    Somnit wird die Antidiskriminierungsstelle des Bundes praktisch handlungsunfähig.

  • 21.11.2011 11:19 Uhr

    von Andrea:

    Es ist an der Zeit mit den Nazitaliban zu verhandeln. Sie sollen Teile des Ostens bekommen und noch einen Staat nach Ihren Richtlinien zugrunderichten. Mal Ehrlich, brauchen wir wirklich Thüringen und Sachsen-Anhalt? Alternativ können wir diese Bundesländer an Idioten und abstruse Ideologen, verpachten. Als Sonderwirtschaftszone mit einer Mauer drumherum, für allerlei Extremisten gewissermaßen: FDP, Kalifate, Verfassungschutz usw.

  • 21.11.2011 10:58 Uhr

    von suswe:

    @ Hasan Eker,@ DDR 2.0, @ Leidkultur:
    Wer so erpicht auf den Bürgerkrieg ist, wie Sie auf ihre jeweils eigene Art, sollte bedenken, dass die von Ihnen beklagte Mentalität bei einem solchen auch auf Sie zurückschlägt. Mehrheiten mit Gewalttraditionen machen sich immer unbeliebt und werden immer wieder auch Auseinandersetzungen auf die eine oder andere Art verlieren.
    @ Rest der Welt:
    Ein Verbot der NPD ist bei allen Gegenargumenten insofern richtig, als dass denen dann der Geldhahn abgedreht wird. Bei der KPD ging es doch auch. Oder haben wir etwa mittlerweile eine andere Verfassung?



  • 21.11.2011 02:56 Uhr

    von vic:

    Den Apell trage ich gerne mit. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die NPD aus der Parteienlandschaft verschwinden muss. Sofort nachdem die- für die Gesellschaft nutzlose- V-Leute gekündigt wurden.

    Ich kann mich noch an die Hetze und die Kriminalsierung des Betreibers eines Antifa-Versands in Winnenden erinnern, u.A. aus dem Grund, weil er durchgestrichene Hakenkreuze im Angebot hatte. Von rechts wegen "Verfassungsfeindliche Symbole" genannt.
    Und das ist ja verboten, auch durchgestrichen. Ja, so etwas ist wichtig genug um verboten zu werden.
    Man glaubt es kaum.

  • 21.11.2011 01:06 Uhr

    von heinz:

    Was _jetzt_ zu tun ist? Was _schon immer_ zu tun war und zu tun ist!

  • 21.11.2011 01:05 Uhr

    von Hasan Eker:

    Alle Maßnahmen gegen Rechts werden nichts bringen, wenn nicht:

    1.) "Die Wurzeln des Übels" in den manifestierten schrägen Köpfen der Mehrheitsgeschaft nicht für immer gelöscht werden! Die sichbare braune Gefahr ist dabei für die Türken von untergeordneter Bedeutung. Da fast 80% der deutschen Mehrheitsgeselschaft leider generell fremdenfeindlich( =ausländerfeindlich) eingestellt sind, müssen die Erziehungfehler der Vergangenheit (der letzten 50 Jahre in den Schulen!) im Umgang miteinander und der Geschichte schnell korriegiert werden. Die deutschen brauchen dringend ein gesundes Nationalbewußtsein unter besonderer Berücksichtigung "der Altlasten" aus dem dritten Reich! Im Kindergarten und in der Grundschule sollte man ansetzen und dort anfangen!

    2.) Da fast alle Bereiche der Justiz, der Wirtschaft, der Polizei/Verfassungschutz, sowei auch die Politik von den Rechten längst unterwandert und infiltriert sind, muss eine "Kersanierung (Grundreinigung)" des gesamten Systems erfolgen. Braunes Pack und rassistsiches Gedankengut raus, globales weltoffenes multi-kulti Kultur muss herrein! Überall und ohne Einschränkungen.

    Falls die Mehrheitsgesellschaft es nicht schafft, dass Problem innerhalb von 2 - bis 5 Jahren grundlegend zu lösen wird ein Bürgerkrieg in Deutschland nicht merh auszuschließen sein. Im Gegensatz zu den naiven Juden im dritten Reich sind ca. 8 Mio. Moslems (alle) diesmal die Gegner aller Rassisten! Soweit muss es aber nicht kommen, wenn endlich wirklich objektiv auf allen Ebenen der Gesellschaft und der Wirtschaft Reformen getätigt werden.



  • 20.11.2011 22:12 Uhr

    von keno(A):

    Einfach bei der örtlichen Antifa durchklingeln, oder, wenn nicht vorhanden, Gründen.
    Da löst sich das von alleine ;-)

  • 20.11.2011 21:07 Uhr

    von Leidkultur:

    Ah, die Matheabwähler brauchen Geld.

    Und für deutsche Opfer von Migrantengewalt kann man ja kein Geld abgreifen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder