Was passiert, wenn die einen wollen, dass ein Haus bei "Street View" gezeigt wird, die anderen nicht? Kann man das Löschen von Daten erzwingen? Vier Fragen und Antworten.von Ingo Arzt
Dieser Artikel ist genauso mies recherchiert wie gestern der Artikel über Netzsperren von der FAZ abgeschrieben wurde.
Miserabel. Peinlich. Und sicher kein Journalismus.
@Wolfgang Schulz Wenn man keine Ahnung hat einfach mal ... Die von Ihnen beschworene Datenbank existiert schon lange. Allerdings nicht bei google und schon gar nicht kostenlos.
12.08.2010 10:24 Uhr
von Hülfe wir werden alle sterben!:
Wieder eine aufgeblasene Hysterie, deren Takt mittlerweile stark zunimmt. Deutschland hat eine neue Leidenschaft (wieder-)entdeckt, hinter alles und allem seinen Unterrrgang zu vermuten.
12.08.2010 10:08 Uhr
von Malte Herwig:
Wer sich über die Angst vor Verletzung der Privatsphäre lustig macht, geht selbst sicher mit gutem Beispiel voran - denkt man.
Spiegel-Autor Thomas Darnstädt aber findet Kritik an Google Street View lächerlich, obwohl er selbst lieber ohne Straße im Telefonbuch steht... http://tinyurl.com/aglqtc
12.08.2010 09:56 Uhr
von zaungast:
"Widerstand gegen die Fotos ist jetzt angesagt."
Ohauer - die Sommerloch-Hysterie schwankt langsam von peinlich zu unerträglich. Dazu lässt sich nur noch eins sagen: /facepalm bzw: http://www.lostrepublic.us/Graphics/DoubleFacePalm.jpg
12.08.2010 08:09 Uhr
von yah bluez:
Warum sollte die Allgemeinheit dulden das mal wieder Einzelne ewig Gestrige der Allgemeinheit ein weiteres Stück des öffentlichen Raums abnehmen?
Es ist in DE ausdrücklich erlaubt von öffentlichem Boden aus Gebäude zu fotografieren. Dieses Recht hat (noch) jeder also auch Googel.
Wovor haben diese Leute Angst? Die zu lesenden Argumente gegen StreetView sind an Blödheit kaum zu übertreffen.
Was wird passieren? Das kann ich euch sagen die Netzgemeinschaft wird sich gegen diese Verwirrten wehren und deren Häuser von öffentlichem Grund ausdrücklich fotografieren und ins Internet stellen.
Es wird also auch hier zum Streisandeffekt kommen. Wie unwissend die Leute sind. Der Streisandeffekt hatte den Hintergrund das Frau Streisand nicht wollte das man ihr Haus fotografiert. Jetzt bezeichnet ihre dumme Reaktion selbst im Wiki den Effekt das das was nicht gesehen werden soll besonders zur Kentniss genommen wird. Also erst recht auffällt sich nicht im Rauschen verbergen kann.
Der Mensch lernt nicht aus Fehlern.
mfg yb
12.08.2010 07:50 Uhr
von Raimund:
Mit diesen Bildern hab ich kein Problem. Im Gegenteil, wenn ich mir eine neue Wohnung suche, guck ich da vorher rein. So kann ich gleich sagen, ob ich in diesem Haus überhaupt leben möchte.
Die ganze Diskussion ist kleinbürgerlich und ohne Objektivität. Ich glaube, die Gegner kommen aus mehreren Lagern: einmal die, die glauben, jemand wolle ihr schönes Haus ausrauben. Dann die, die nicht wollen, dass jemand sieht, wie dekadent sie leben. Und dann noch die, die nicht wollen, dass jeder weiss, in welchem versifften Haus sie leben. All das sind keine Argumente für mich.
Ich finde es nur schade, dass irgendein anderer Mieter vom Haus das Ganze unkentlich machen lassen kann ohne die anderen fragen zu _müssen_.
Ich kann bei der Sache beim besten Willen kein datenschutrechtliches Problem erkennen. Oder ist Ihr Haus unsichtbar und keiner sieht es, wenn er draussen vorbei geht?.
11.08.2010 23:56 Uhr
von Hjalmar:
Ich habe absichtlich nur die Überschrift gelesen, denn oft verwirren Argumente nur die klare Sichtweise, die man bei vielen Themen einfach beibehalten sollte. Wenn EIN Hausmitglied, etwas dagegen hat, dass sein Haus bei StreetView gezeigt wird, haben dass die anderen zu respektieren, da sie keinen weiteren Nutzen daraus ziehen, dass ihr Haus abgebildet wird. Demokratisch ist das ganze nicht zu lösen, da Prioritäten bei jedem Menschen unterschiedlich sind. Über Privatsphäre lässt sich nich abstimmen!
11.08.2010 22:31 Uhr
von Peter Brodmeier:
Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google? Dann empfehle ich Euch mal diese Seite hier: www.sightwalk.de
11.08.2010 22:13 Uhr
von Mark:
Nicht vergessen gleich bei ARD und ZDF auch zu widersprechen. Die Sendungen landen oft im Internet ...
Die Filmen manchmal auch Häuser.
;-)
11.08.2010 19:51 Uhr
von Gook324:
Wenn Sie "Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google." schreiben, ist Ihnen wohl http://www.sightwalk.de/# nicht geläufig. Da kann man schon heute durch einige deutsche Großstädte virtuell wandern. Ich hab mir die Kölner Innenstadt angeschaut, sieht sehr ordentlich aus. - Was es also diese scheinheilige Diskussion nur bei StreetView gibt, kann ich nicht verstehen.
11.08.2010 19:04 Uhr
von Wolfgang Schulz:
Ich kann es einfach nicht fassen, dass es keine Handhabe gegen dieses "Street View" geben soll, ausser Google im Rahmen eines Widerspruchs gegen die Veröffentlichung von Bildern meines Hauses auch noch mitzuteilen, wem die Immobilie eigentlich gehört, die da im Netz verbraten wird. Auf diese vortreffliche Weise kann sich Google dann auch noch eine Immobilienbesitzerdatenbank basteln, die dann selbstverständlich nicht gespeichert wird, oder sagen wir mal gespeichert wird, aber nicht verwendet, zumindest nicht in Deutschland ... Was für ein gesetzgeberisches Trauerspiel.
11.08.2010 17:59 Uhr
von Anderer Gregor:
http://sightwalk.de/ scheint dem Redakteur noch nicht bekannt zu sein ...
11.08.2010 17:22 Uhr
von MBMB:
"Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google" Das stimmt nicht. Seit über einem Jahr sind Teile von sieben deutschen Großstädten auf der Seite sightwalk.de im Stil von StreetView abgebildet. Merkwürdigerweise erhät diese Homepage keinerlei aufmerksamkeit und wird in keiner der geführten Debatten erwähnt.
Leserkommentare
17.08.2010 10:09 Uhr
von Felix Nagel:
Dieser Artikel ist genauso mies recherchiert wie gestern der Artikel über Netzsperren von der FAZ abgeschrieben wurde.
Miserabel. Peinlich. Und sicher kein Journalismus.
@Wolfgang Schulz
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal ...
Die von Ihnen beschworene Datenbank existiert schon lange. Allerdings nicht bei google und schon gar nicht kostenlos.
12.08.2010 10:24 Uhr
von Hülfe wir werden alle sterben!:
Wieder eine aufgeblasene Hysterie, deren Takt mittlerweile stark zunimmt. Deutschland hat eine neue Leidenschaft (wieder-)entdeckt, hinter alles und allem seinen Unterrrgang zu vermuten.
12.08.2010 10:08 Uhr
von Malte Herwig:
Wer sich über die Angst vor Verletzung der Privatsphäre lustig macht, geht selbst sicher mit gutem Beispiel voran - denkt man.
Spiegel-Autor Thomas Darnstädt aber findet Kritik an Google Street View lächerlich, obwohl er selbst lieber ohne Straße im Telefonbuch steht... http://tinyurl.com/aglqtc
12.08.2010 09:56 Uhr
von zaungast:
"Widerstand gegen die Fotos ist jetzt angesagt."
Ohauer - die Sommerloch-Hysterie schwankt langsam von peinlich zu unerträglich. Dazu lässt sich nur noch eins sagen: /facepalm bzw: http://www.lostrepublic.us/Graphics/DoubleFacePalm.jpg
12.08.2010 08:09 Uhr
von yah bluez:
Warum sollte die Allgemeinheit dulden das mal wieder Einzelne ewig Gestrige der Allgemeinheit ein weiteres Stück des öffentlichen Raums abnehmen?
Es ist in DE ausdrücklich erlaubt von öffentlichem Boden aus Gebäude zu fotografieren. Dieses Recht hat (noch) jeder also auch Googel.
Wovor haben diese Leute Angst?
Die zu lesenden Argumente gegen StreetView sind an Blödheit kaum zu übertreffen.
Was wird passieren? Das kann ich euch sagen die Netzgemeinschaft wird sich gegen diese Verwirrten wehren und deren Häuser von öffentlichem Grund ausdrücklich fotografieren und ins Internet stellen.
Es wird also auch hier zum Streisandeffekt kommen.
Wie unwissend die Leute sind. Der Streisandeffekt hatte den Hintergrund das Frau Streisand nicht wollte das man ihr Haus fotografiert. Jetzt bezeichnet ihre dumme Reaktion selbst im Wiki den Effekt das das was nicht gesehen werden soll besonders zur Kentniss genommen wird. Also erst recht auffällt sich nicht im Rauschen verbergen kann.
Der Mensch lernt nicht aus Fehlern.
mfg
yb
12.08.2010 07:50 Uhr
von Raimund:
Mit diesen Bildern hab ich kein Problem. Im Gegenteil, wenn ich mir eine neue Wohnung suche, guck ich da vorher rein. So kann ich gleich sagen, ob ich in diesem Haus überhaupt leben möchte.
Die ganze Diskussion ist kleinbürgerlich und ohne Objektivität.
Ich glaube, die Gegner kommen aus mehreren Lagern: einmal die, die glauben, jemand wolle ihr schönes Haus ausrauben. Dann die, die nicht wollen, dass jemand sieht, wie dekadent sie leben. Und dann noch die, die nicht wollen, dass jeder weiss, in welchem versifften Haus sie leben.
All das sind keine Argumente für mich.
Ich finde es nur schade, dass irgendein anderer Mieter vom Haus das Ganze unkentlich machen lassen kann ohne die anderen fragen zu _müssen_.
Ich kann bei der Sache beim besten Willen kein datenschutrechtliches Problem erkennen. Oder ist Ihr Haus unsichtbar und keiner sieht es, wenn er draussen vorbei geht?.
11.08.2010 23:56 Uhr
von Hjalmar:
Ich habe absichtlich nur die Überschrift gelesen, denn oft verwirren Argumente nur die klare Sichtweise, die man bei vielen Themen einfach beibehalten sollte.
Wenn EIN Hausmitglied, etwas dagegen hat, dass sein Haus bei StreetView gezeigt wird, haben dass die anderen zu respektieren, da sie keinen weiteren Nutzen daraus ziehen, dass ihr Haus abgebildet wird.
Demokratisch ist das ganze nicht zu lösen, da Prioritäten bei jedem Menschen unterschiedlich sind. Über Privatsphäre lässt sich nich abstimmen!
11.08.2010 22:31 Uhr
von Peter Brodmeier:
Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google? Dann empfehle ich Euch mal diese Seite hier: www.sightwalk.de
11.08.2010 22:13 Uhr
von Mark:
Nicht vergessen gleich bei ARD und ZDF auch zu widersprechen. Die Sendungen landen oft im Internet ...
Die Filmen manchmal auch Häuser.
;-)
11.08.2010 19:51 Uhr
von Gook324:
Wenn Sie "Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google." schreiben, ist Ihnen wohl http://www.sightwalk.de/# nicht geläufig. Da kann man schon heute durch einige deutsche Großstädte virtuell wandern. Ich hab mir die Kölner Innenstadt angeschaut, sieht sehr ordentlich aus. - Was es also diese scheinheilige Diskussion nur bei StreetView gibt, kann ich nicht verstehen.
11.08.2010 19:04 Uhr
von Wolfgang Schulz:
Ich kann es einfach nicht fassen, dass es keine Handhabe gegen dieses "Street View" geben soll, ausser Google im Rahmen eines Widerspruchs gegen die Veröffentlichung von Bildern meines Hauses auch noch mitzuteilen, wem die Immobilie eigentlich gehört, die da im Netz verbraten wird. Auf diese vortreffliche Weise kann sich Google dann auch noch eine Immobilienbesitzerdatenbank basteln, die dann selbstverständlich nicht gespeichert wird, oder sagen wir mal gespeichert wird, aber nicht verwendet, zumindest nicht in Deutschland ...
Was für ein gesetzgeberisches Trauerspiel.
11.08.2010 17:59 Uhr
von Anderer Gregor:
http://sightwalk.de/ scheint dem Redakteur noch nicht bekannt zu sein ...
11.08.2010 17:22 Uhr
von MBMB:
"Einen Dienst wie Street View gibt es in Deutschland nur von Google"
Das stimmt nicht. Seit über einem Jahr sind Teile von sieben deutschen Großstädten auf der Seite sightwalk.de im Stil von StreetView abgebildet.
Merkwürdigerweise erhät diese Homepage keinerlei aufmerksamkeit und wird in keiner der geführten Debatten erwähnt.