RBB-Moderator Ken Jebsen soll sich antisemitisch geäußert haben. Seine Sendung "KenFM" wurde vom Sender ausgesetzt. Jebsen dementiert die Vorwürfe.von Dennis Drögemüller
@ miba: Und was hat das jetzt bitte mit meinen Kommentar zu tun? Weil es Propaganda gibt, stimmen Jepsen Verschwörungstheorien oder wie? Und was bitte macht Jepsen, wenn nicht Propaganda in einem Massenmedium?
10.11.2011 17:03 Uhr
von miba:
Nachhilfe für Heiko:
wenn Du Dich aus topseriösen Quellen informieren möchtest, wie Politik und Propaganda funktionieren, empfehle ich:
- Macchiavelli, der Fürst - Edward Bernays, Propaganda - Zbigniew Brzezinskis Global Chessboard
Dazu Noam Chomsky, der in zahlreichen Veröffentlichungen, die Propagandalügen der Massenmedien mit wissenschaftlicher Exaktheit aufgedeckt und die Funktionsweise der Massenmedien erklärt hat. Außerdem empfehle ich Crashkurs von Dirk Müller.
Wenn ich Beiträge wie Deinen lese, frage ich mich, ob ich im Kindergarten gelandet bin, Dir fehlt das grundsätzlichste Wissen darüber, wie Politik funktioniert.
10.11.2011 16:55 Uhr
von Pascal:
@Dennis Drögemüller:
Jebsen hat den Holocaust nicht geleugnet. Er hat lediglich behauptet, es habe erst einen Juden und eine amerikanische Firma gebraucht, um industriellen Massenmord zu begehen. Das reicht zusammen mit seinem Hang zu Verschwörungstheorien wie dem antiaufklärerischen 9/11-AstroTV vollkommen aus, um den Mann zu diskreditieren und ihn für einen öffentlich-rechtlichen Sender untragbar zu machen. Wir haben jede Menge private Müllmedien wie den Kopp-Verlag, bei dem er sicher mit offenen Armen empfangen würde. Da sammelt sich nämlich die ganze rotbraune Verschwörerbrühe.
@alles_klar:
Ich kann mich nicht daran erinnern, hier Broder verteidigt zu haben. Was mir nur auffällt ist, dass taz-Lesern angesichts kruder Sarrazin-Theorien der Schaum vor dem Mund steht, während für krude Jebsen-Theorien fast jeder bereit ist, eine Lanze zu brechen. Und unterhaltsamer als Jebsen ist Broder allemal, das nur am Rande.
10.11.2011 10:18 Uhr
von Heiko:
Herrlich, die festsitzenden Reflexe!
Jebsen wirre Gedankenwelt wurde von Broder veröffentlicht, Broder ist irgendwie rechts, also muss man sich mit dem Inhalt wohl gar nicht erst auseinander setzen. Ich bezweifle bei den meisten der Kommentatoren, dass sie den Text von Jebsen überhaupt gelesen haben. Falls doch, haben sie ihn nicht verstanden. Die Tatsache, dass er da eine lupenreine antisemitische Verschwörungsideologie darlegt, wird einfach ausgeblendet. Schliesslich ist Jepsen doch immer so schön kapitalismuskritisch, also doch wohl ein Linker, also kann er gar kein Antisemit sein!
Das ist ein schwerer Irrtum. Die Sorte von Kapitalismuskritik, die Jebsen und andere betreiben, konnten die Nazis schon genauso. Das böse Finanzkapital, die paar Männer, die im geheimen überall und immer die Strippen ziehen und vornehmlich amerikanische Juden sind. Das ist ein geschlossen antisemitisches Weltbild und spätestens dafür gehört der Jebsen gefeuert. Das weder RBB noch taz das zu erkennen in der Lage sind, ist traurig. Stattdessen wird der Strohmann bearbeitet, Jepsen habe den Holocaust nicht geleugnet. Das hat auch niemand behauptet. Er schiebt allerdings den Juden die Schuld daran in die Schuhe.
Offenbar ist es aber auch möglich, den Text auch anders zu verstehen. Ich würde das gerne nachvollziehen können und frage daher, wozu der Jebsen auf die nicht ganz aus der Luft gegriffene Behauptung seines Diskussionspartner, die Umsetzung des Programms der Hamas würde einen zweiten Holocaust bedeuten, mit diesem Text antwortet. Was hat die (von ihm verfälschte) Aussage von Kissinger damit zu tun? Wieso war Kissinger als Aussenminister der USA ein Führer der Juden? Was tut es zur Sache, wenn Goebbels mal ein Marketingfachbuch eines Judens gelesen haben sollte? Was, dass oh welch Wunder, amerikanische Unternehmen auch Geschäftsbeziehungen nach Deutschland hatten? Was soll die anschliessende in dem Zusammenhang wirklich irrsinnige Behauptung, es seien immer ein paar "da ganz oben" die "uns" ganz unabhängig von Religion oder Ideologie für Macht und Geld über die Klinge springen liessen. Der Holocaust war also gar nicht rassistisch motiviert? Sondern, wie er Kissinger unterschiebt, durch ein "ökonomisches Problem"?
Kurz und schlecht: die die Welt beherrschenden jüdischen Eliten haben laut Jepsen die Nazis aus Geldgier zum Holocaust angestiftet. Widerlicheren Antisemitismus als hier präsentiert findet man kaum. Leider ist diese Art von Antisemitismus typisch für die Szene der 911-Truther, Infokrieger und sonstigen Verschwörungsspinner.
09.11.2011 22:59 Uhr
von sigibold:
Fassungslos! Nur so kann ich meine Empfindugen beschreiben. Ausgerechnet Ken Jebsen soll des Antisemitismus verdächtig sein? Und der RBB lässt sich von einem dieser Stänkerer vom Dienst, dem sauberen Herrn Broder vorführen? Diesen Herrn Broder, den ich, wäre er nicht Jude, weit weit rechts in der politischen Landschaft vermuten würde? Man kann die Sendung KenFM und Herr Jebsen nervig finden und sicher ecken sie beide ständig an. Aber Antisemitismus - das ist absurd.
sigibold
09.11.2011 14:45 Uhr
von Visitor:
Der Herr Broder ist dafür bekannt, dass er (oft) in eklektizistischer Manier Texte oder Äußerungen aus dem Kontext reißt, um sie dann seiner eigenen Exegese gemäß zu interpretieren.
" ... den Moderator als Antisemiten bezeichnet und die Absetzung der Sendung gefordert." Mir war bisher gar nicht bekannt, dass die Worte des Herrn Broder verwaltungsaktartigen Charakter besitzen.
09.11.2011 13:25 Uhr
von LOL:
harharharhar...
das einzige was die ganze Sache gebracht hat, war ein krasser popularitätsschub für KenFm...
Sein YouTube Beitrag "Ich-ein Antisemit?" wurde schon fast 25000 mal angeklickt...
ansonsten kamen seine Beiträge selten auch nur in die Nähe des Tausenderbereichs.
Und senden darf er ja jetzt auch wieder.
Insofern: Bravo! Ausgezeichnete Werbekampagne.
09.11.2011 09:31 Uhr
von Bart Simpsen :
Vorsicht Saitire
ARD lässt Bombe platzen
Neues von ARD>>RBB>>Radio Fritz>>KenFM
Udo Vogt von der NPD wird Radiosprecher bei >>ARD>>RBB>>Radio Fritz>>. Als Gegengewicht zu Ken Jepsen bzw. politische Abrundung des Programms bei Radio Fritz wird ab sofort Udo Vogt am Samstag in der vierstündigen Sendung << Wort zum Sonntag >> sich unter anderem mit den Themen << Gott und die Welt >> und << Israel - brauchen wir das? >> beschäftigen. Danach wird dann Sonntagsnachmittag "Ken Jepsen " den Rest des Weltgeschehens erledigen. Jetzt schon mal: Viel Spaß dabei !!
08.11.2011 18:04 Uhr
von licky:
Was wirklich geschah: Interpares bei 02:35 http://www.radioforen.de/showthread.php?49804-Ken-Jebsen-Demagogie-und-Antisemitismus-auf-GEZ-Kosten&p=584356&viewfull=1#post584356
Lustig ist, das Ken also zuerst einmal mit "Zensur" seines YT-Kanals angefangen hat und die Beschwerden ob der offensichtlichen und eindeutig widerlegbaren Lügen bezüglich der Gefangenen Palis in Israel, gelöscht hat!
Erst nachdem die Beschwerden des Hörers beim RBB auf Ignorranz stoßen wendet der sich an Broder und siehe da, plötzlich tut sich was! Wunderbar, wirft auch ein Licht darauf wie scheißegal den öffentlich rechtlichen Rundfunk seine Gebührenzahler sind! Und nochmal weder Broder noch Interpares fordern Zensur, Ken muss sich halt mit den Lügen die er so verbreitet auseinandersetzen, er selbst ist der einzige der bisher irgendwas "zensiert" hat! Zitat von Interpares: "In der Folge löschte KenFM2008 meine Kommentare auf youtube inklusive der weiterführend (Teil)Links - bei youtube kann man nur die Enden der youtubelinks einstellen - zu Interviews mit den Freigelassenen die seine Aussagen widerlegen und mit Artikelüberschriften der freien Presse in denen nachzulesen ist, was die Einzelpersonen wann und wo begangen haben. Bevor es auch hier wieder Anschuldigungen gibt: es ist sein Recht auf seinem yt Kanal zu zensieren was er will, auch wenn dies genau das war, was jetzt dem RBB vorgeworfen wird. Das ärgerte mich nur insofern, als dass es bigott ist, genau das zu tun, was man anderen vorwirft."
Wunderbar, die ganze rasenden Propaganda Kens wird besonders deutlich ob der Besonnenheit seiner kritischen Zuhörer!
licky
08.11.2011 16:54 Uhr
von ...alles klar:
@Pascal:
''Dieser Mann [Herr Jebsen] ist nur ein weiterer Sarrazzin [...]...'' Lustig, dass Sie den Sarrazin mit reinbringen. Der ist nämlich Ein guter Kumpel von Herrn Broder.
Und lesen Sie mal ein bisschen was über Edwrd Bernays. Der war Jude, und der war trotzdem alles andere als ein Segen.
Frag mich bei Ihrem Beitrag, ob Sie überhaupt versucht haben, diese (sicherlich in emotionaler Aufgewühltheit (siehe radioforum)verfasste und deshalb orthografisch eindeutig nicht als Meisterleistung zu bezeichnende, inhaltlich jedoch hochinteressante) Mail zu verstehen.
08.11.2011 16:40 Uhr
von Ken Jebsen Fan:
"Antisemit", "Verschwörungstheoretiker", "Islamist", "Protestler", "Wutbürge"... die Liste der diffamierenden Totschlagsbezeichnungen für Menschen mit anderer Meinung lässt sich fast endlos velängern. Aber jeden der Kritik an der schei.. Politik Israels aüßert, oder den offiziellen 9/11 Bericht in Frage stellt als minderbemittelt hinzustellen ist doch etwas zu einfach - ihr schwarz weiß menschen. Aber genau so ein schwarz weiß mensch ist jebsen eben genau nicht und als grauer eckt er halt bei den schwarzen und weißen an.
Frei nach dem Motto: "Es fühlt sich immer jemand angegriffen wenn man die wahrheit sagt" C.Morgenstern
Ein rückgratloser Programmchef, der sich von einem Kleingeist wie Broder in die Ecke drängen lässt hat im ÖffentlichRechtlichenRundfunk nichts, aber auch gar nichts verloren. Ich habe versucht die mail des anstoßes so subjektiv wie irgendmöglichj in Broders Sinn zu interpretieren - es ist mir nicht gelungen. Ich habe nicht die leiseste Ahnung wo da Antisemitismus sein soll. Lieber RBB Programmchef, bitte nehmen sie ihren Hut. Lieber Brode, jetzt hast du endgültig deine Fraze des Hasses gezeigt - vielen Dank für diese Autodisqualifikatiion
08.11.2011 15:37 Uhr
von Dennis Drögemüller:
Zunächst eine kurze Entschuldigung, es gab produktionsbedingte Abweichungen zwischen der gedruckten Version des Textes und der Online-Version, die nun korrigiert sind.
@Joa: Ihre Darstellung des Sachverhalts stellt ihre persönliche Interpretation der Dinge dar. Mehr dazu in den Antworten auf die anderen Kommentatoren (Ihr Blogbeitrag enthält im Übrigen faktische Fehler, beispielsweise hat Ken Jebsen die Echtheit der Mail nicht in seiner Stellungnahme vom Sonntag bestätigt, sondern im Gegenteil nicht angesprochen.)
@Ralf: Benennen Sie doch bitte konkret, was Sie an meinem Artikel für plakativ und schlecht recherchiert halten bzw. an welcher Stelle Ihnen der SZ-Beitrag besser erscheint. Nach meinem Eindruck ist dieser länger und detaillierter, aber in allen genannten Fakten identisch.
@Thomas: Die Antwort auf Ihre Frage steht im zweiten Absatz des Textes: “...hatte der Publizist Henryk M. Broder sich nach Aussage von Jebsen an den Sender gewandt...“ Jebsens Aussage stammt aus seiner Stellungnahme vom Sonntag.
@Wortmeldung einer Kommunistin: Ich sehe sowohl Ken Jebsen als auch Henryk M. Broder kritisch. Was Sie mir unterstellen - nämlich für Ken Jebsen Partei zu ergreifen - trifft nicht zu. Ich hege auch keinerlei Sympathien für Verschwörungstheorien - bin aber durchaus vorsichtig damit, jemandem entsprechende Aussagen zuzuschreiben.
@end.the.occupation: Auch Sie scheinen mich missverstanden zu haben: Ich ergreife auch nicht für Henryk M. Broder Partei; es gibt gute Argumente, seine Interpretation der durchaus wirren Email als antisemitisch zu bezweifeln. Das verhältnismäßig kurze Zitat erklärt sich einmal mehr durch die Kürze des Print-Textes (der einen weiteren, erklärenden Satz enthält, der Broders Interpretation anzweifelt; dieser ist nun online nachgetragen).
@Pascal: Ich wiederhole mich, aber: Die von Ihnen zitierte Passage lässt sich grob vereinfacht auf zwei Arten deuten: Entweder als Antisemitismus und Holocaustleugnung (was mir vor dem Hintergrund von Ken Jebsens früheren Aussagen zu diesem Thema unwahrscheinlich erscheint) oder als heftigst missglückte, weil missverständliche Formulierung für die propagandistische Instrumentalisierung der Judenverfolgung und des Holocausts durch die Nationalsozialisten. Ich neige letzterer Deutung zu, kann mir aber ohne einen vollständigen Zusammenhang (die vorangegangene Mail des anonymen RBB-Hörers wäre aufschlussreich) kein abschließendes Urteil bilden.
08.11.2011 14:53 Uhr
von Jengre:
„… I knew that any human activity can be used for social purposes or misused for antisocial ones. Obviously the attack on the Jews of Germany was no emotional outburst of the Nazis, but a deliberate, planned campaign.“
Edward Bernays, zitiert in: Larry Tye: The Father of Spin. Edward L. Bernays and the Birth of Public Relations. Crown, New York 1998
DAS meinte Ken Jebsen mit "ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat", und nennt Bernays auch. Ein Zitat so aus dem Zusammenhang zu reißen, und jemanden damit zum Holocaustleugner machen zu wollen, ist Killing - so weit geht hier nicht einmal Broder.
08.11.2011 14:19 Uhr
von Soeren:
Da sieht man mal wieder die Doppelzüngigkeit und Heuchelei der LInken. Hätte dies alles ein konservativer oder gar nationaler Politiker geschrieben, wäre der Aufschrei riesig. Protestmails, Kommentare, Politikerworte, Sonderseitzungen, Proteste, Lichterketten, Presseeinfall und Medienrummel inklusive Beschwerdeworte des Zentralrats wären nur das mindeste. Der Betreffende hätte bestenfalls mit Entschuldigungsschreiben, Spenden, Kniefällen usw. usf. vielleicht günstigenfalls nur zurücktreten müssen, schlimmstenfalls noch mehr als nur einen Gerichtsprozess überstehen müssen. Erledigt wäre er aber in jedem Fall. Ich erinnere mich da bloß an Hohmann/Günzel wo weder der eine noch der andere sich nun wirklich nicht antisemitisch geäußert haben, im Gegensatz zu diesem wirren antisemitischen Ausfall des Jebsens, sie aber in Bausch und Bogen verdammt und fertig gemacht wurden. Aber es waren ja auch Konservative da darf man das. Bei Linken wird ein Auge zugedrückt, er hätte sich ja bloß falsch ausgedrückt, nein es war kein Antisemitismus, Kritik an Juden/Israel und Amerika muss ja noch erlaubt sein, dem Krtisierten letztendlich recht gegeben, dem Kritiker Faschimus vorgeworfen usw. usf. es wird verharmlost und schöngeredet. Nein die Linke ist einfach nur ekelerregend und widerlich, ich könnte Kotzen wenn ich die ganzen Verteidiger lese und nicht weil sie ihn verteidigen, sondern weil sie einfach nur arroganter heuchelnder Abschaum sind. Gut ihr könnte eure Meinung gerne sagen, aber dann seit wenigstens konsequent und erkennt eure Geschwister im Geiste der NPD an, demonstriert mit ihr, tretet ihr bei oder wählt sie wenigstens, aber stellt euch nicht noch mal oberflächlich arrgant als die antifaschistischen Über- Gut und Bessermenschen dar, sondern seid ehrlich zu euch selber und erkennt das ihr auch bloß braunes Gedankengut pflegt. Erst wenn ihr euch dieser Selbsterkenntnis gestellt habt, könnt ich wirklich ehrlich Fritz, die Medien kritisieren und Zensur blöken - alles andere ist einfach nur widerliche Heuchelei!
08.11.2011 14:05 Uhr
von Adon:
Henryk M. Broder ? Alles klar!!
08.11.2011 13:36 Uhr
von Josh:
Eine Sendung zu stoppen indem man Blind einem Demagogen vetraut finde ich nicht angemessen. Das Ken Jebsen ein Wirrkopf ist, steht ausser Frage. Broders Blog strotzt nur so vor Anti Thesen die Hetze machen. Man bekommt ja Angst wenn man das liest. Traurig das dieser Mensch von seiner Plattform aus richten darf und der RBB folgt willig.
08.11.2011 13:12 Uhr
von JMF:
Genau, wenn der Broder Antisemitismus schreit, erstmal die Sendung absetzen. Dann muss man beweisen, dass man kein Antisemit ist.
Wie wärs denn mal umgekehrt?
Ich würd mich ja echt bedanken bei meinem Sender für das große Vertrauen in mich, wenn die sofort meine Sendung kippen.
Viel plausibler: Jebsen ist zu links. Das ist natürlich pfui im öffentlich-rechtlichen. Deshalb ist Broder eine Steilvorlage zum entsorgen. Voll verschwörungstheoretisch von mir, natürlich...
08.11.2011 13:12 Uhr
von ken jebsen fan:
Unfassbar wie primitiv da ein unliebsamer Querdenker weggemobbt werden soll.
Bleibt nur zu hoffen, daß viele Leute jetzt wissen wer Ken Jebsen ist und sich seine Beiträge bei Youtube anschauen...
08.11.2011 12:54 Uhr
von KenFan:
Nachtrag:
also ich hatte ja keinen Plan, wer dieser Herr Broder ist, der Ken da Antisemitismus vorgeworfen hat. Jetzt hab ich ein bisschen gelsesn, in seinem Blog und in Wikipedia... ... und mir fehlen die Worte.
Wie kann man denn aufgrund der Aussage von jemandem, der behauptet, Kritik an israel ist immer mit Antisemitismus gleichzusetzen, einen Menschen als Antisemit hinstellen und die Redefreiheit einschränken?
Lächerlich.
Lass dich nicht unterkriegen, Ken!
08.11.2011 12:35 Uhr
von KenFan:
KenFM als Antisemit zu brandmarken ist wirklich lächerlich. Es gibt in der deutschen Medienlandschaft meines Wissens nach niemanden, der sich kritischer und offener mit aktuellen politischen Fragen auseinandersetzt. Und sicherlich ist er niemand, der große Menschheitsverbrechen wie den Holocaust herunterspielen würde. Sein Anspruch, Humanist und Demokrat zu sein, vor allem aber Freidenker, der sich nicht vom alltäglichen Medienrummel hinters Licht führen lässt kann wohl jeder bestätigen, der sich mal einen Beitrag von ihm angehört hat.
Was man ihm höchstens vorhalten kann sind schnelle Gedankensprünge und recht freie Assoziationen. Das geht aber nicht in die Richtung Antisemitismus.
Ein Indiz gegen die Echtheit der besagten Email könnten zahlreiche Rechtschreib- oder Grammatikfehler sein. Solche kommen in den häufigen Kommentarantworten von ihm ansonsten nicht vor.
Eine interessante Frage könnte auch sein, womit Ken dem Herrn Bröder auf den Schlips getreten ist.
Einmal mehr muss man sagen: wer Israel und israelische Politik der Gegenwart kritisiert ist noch lange kein Antisemit.
Ich kann jedem nur empfehlen sich mal auf Youtube umzusehen und ein paar der Beiträge von KenFM anzuhören.
08.11.2011 12:16 Uhr
von Pascal:
Was bei Ihnen alles als sogenannte Kritik durchgeht... man muss ja nur ein möglichst abstruses Märchen ersinnen, solange die Rolle des bösen Wolfs nur von Amerikanern oder Israelis besetzt ist. Schon ist man "kritisch", man ist "pointiert", ja sogar "mutig". Ich kann es nicht mehr hören, wenn Leute für den Schwachsinn, den sie verbreiten "mutig" genannt werden. So mutig, dass man den Müll, der sich im Hirn ansammelt der Welt ungefiltert entgegenschleudert. Dieser Mann ist nur ein weiterer Sarrazzin, für den ein urdeutsches Prinzip arbeitet: Wer als Antisemit bezeichnet wird, dem begegnet man nicht mit größerer Skepsis sondern mit größerer Sympathie als zuvor.
Während Sie hier noch leidlich versuchen, journalistische Objektivität zu wahren, twittert Ihr "Bewegungsteam" übrigens schon:
"#Zensur beim rbb Radio-Sendung #KenFM kurzfristig abgesetzt! Weil zu politisch bit.ly/vf7Yua"
Facebook-Nachrichten von Verschwörungstheoretikern sind also zitierfähig, sogar ohne als Zitat kenntlich gemacht zu werden. Die taz degradiert sich zum Sprachrohr einer Person, die aller Wahrscheinlichkeit nach folgendes geschrieben hat:
"sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat. IBM mit hollerithmachinen. ich weis wer wärend des gesamten krieges deutschland mit bombersprit versorgt hat.standartoil also rockefeller."
Der Holocaust als Verschwörung der Juden und Amerikaner. Dafür bekommt man Applaus, von altermedia über die Junge Freiheit bis zur taz. Herzlichen Glückwunsch.
08.11.2011 11:47 Uhr
von end.the.occupation:
>> ... hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik.
Polemische Kritik an der Politik Israels und der USA? Ein in der taz unvorstellbarer Skandal!
So jemand kann ja nur Antisemit sein! Und deswegen zitiert die taz ja auch unvollständig, ohne Kontext aus einem Brief - und hat dazu als Kronzeugen der Anklage die deutsche, unbewaffnete Variante von Anders Breivik in petto, der sich ja auch in anderen Fällen - siehe Ludwig Watzal - bereits als erfolgreicher Hetzer einen Namen gemacht hat.
08.11.2011 11:35 Uhr
von max:
abgesehen davon, dass es eine frechheit ist, dass eine sendung derart kurzfristig auf den broder-zuruf: "anrtisemit!" ohne weitere prüfung abgesetzt wird, wäre es doch interessant, zu erfahren, ob die bemakelte mail wirklich von jebsen ist, denn die ist inhaltlich, stilistisch, grammatikalisch und orthografisch wirklich unter aller sau.
08.11.2011 11:35 Uhr
von flippah:
Wieder einmal hat Broder die Antisemitismuskeule geschwungen. Und wiedereinmal hat er damit dem Kampf gegen den Antisemitismus einen Bärendienst erwiesen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
08.11.2011 10:43 Uhr
von Haha:
"Jebsens Fans schätzen den Moderator für seine schnelle und schlagfertige Art, auch unpopuläre Gedanken zu formuliert."
1. Es heißt "zu formulieren"
2. Wer unpopuläres Gedenkengut formuliert, der arbeitet garantiert nicht in den Staatssendern. Dort sendet nur wer politisch korrekt das Gewünschte sagt und man schickt Leute wie den guten "Ken" vor um zu testen wie weit man in der Propaganda gehen kann.
Broders blog ist abgeschossen worden weil er sich Propaganda widersetzte. Sarrazin ist mundtot und seinen Job los. Um den armen Ken braucht sich niemand sorgen, für den stehen alle linken Türen weit offen. Nur sollte er seinen Antisemitismus und Amihass in Zukunft klarer als "Israelkritik" und "Kapitalismuskritik" tarnen. Dann steht einer Karriere in der ARD nichts mehr im Weg.
08.11.2011 10:31 Uhr
von Jengre:
Jebsen bezieht sich in der von Broder zitierten Mail:
„… I knew that any human activity can be used for social purposes or misused for antisocial ones. Obviously the attack on the Jews of Germany was no emotional outburst of the Nazis, but a deliberate, planned campaign.“
von Edward Bernays:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays
Jebsen sagt damit, die Nazis hätten sich moderner PR-Methoden bedient, um den Holocaust zu initiieren. Jebsen sagt NICHT, der Holocaust hätte nicht stattgefunden und wäre bloße PR. Ihm Holocaustleugnung zu unterstellen ist also eine klare Straftat.
08.11.2011 10:19 Uhr
von Aha:
"In Beiträgen zum 11. September 2001, zu dem Tod von Osama Bin Laden oder zur Nahrungsmittelindustrie hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik."
Übersetzung Neusprech-Deutsch:
"Jebsen", ein orientalisch-migrantischer Moderator, verbreitet die üblichen Verschwörungstheorien aus dem Orient wonach die Juden neben sämtlichen schlechten Dingen auch für 9/11 verantwortlich sind. 9/11 und die 300 Toten sind für ihn sowieso nur "gefühlter Terror" wie er sagt. Osama Bin Laden wird von ihm beweint weil er als Mörder von Amerikanern ein guter Mann war. Die USA und Israel hasst er. Deshalb hat er ja auch prompt eine Stelle beim Staatssender in Brandenburg bekommen wo alte Stasiseilschaften und SED-Bonzen sammt ideologischem Nachwuchs tätig sind. Jetzt sind sie etwas vorsichtiger weil man nach 20 Jahren erfolgreicher Propaganda in den westdeutschen Medien zwar erfolgreich die Verbrechen der SED vertuschte, aber in letzter Zeit dann doch etwas unangenehm antisemitisch auffiel. Für Holocaustleugnung reicht es noch nicht. Jetzt redet jamand von Zensur, der sonst jede unbequeme Wahrheit mit der Nazikeule in den Boden prügelt. Da hilft die taz gerne mit. In den Solidaritätsbekundungen für den armen ken liest man das Übliche: Judenpresse, Juden, die alle antisemitischen Vorurteile erfüllten, Antisemitismuskeule, zionistische Nazis und davon, dass man Broder an die Wand stellen solle. Da kommt jemand mit dem Löschen kaum nach. Der in der taz immer wieder erwähnte blog pi-news, der zugegeben in etwa auf Kens Niveau liegt, soll wegen solcher Leserbriefe vom Verfassungsschutz überwacht werden.
08.11.2011 10:13 Uhr
von jens:
Wieder ein Fall fürs Kölner Landgericht? Broder nervt!
08.11.2011 09:58 Uhr
von holladie77:
"Ob Jebsen tatsächlich der Urheber der weitergeleiteten E-Mail ist, wann und in welchem Zusammenhang diese entstand, blieb unklar."
Aber Hauptsache, den Mann mal schnell rausgeschmissen und exekutiert. Weil irgendein Programmchef keine Eier hat.
08.11.2011 09:29 Uhr
von Marduk:
Dass gerade Broder sich über eine Sendung wie KenFM negativ äussert finde ich ziemlich paradox. So verhält er sich selbst in seinen Sendungen "Entweder Broder" nicht immer konform, was meiner Meinung nach auch in Ordnung ist, da so viele "wichtige" Themen aus einem anderen Licht mit einer Prise Humor behandelt werden. Aber dass ist ja wohl echt ein Witz! KenFM ist eine absolut grandiose Sendung und sollte nicht so leicht von einem alten Herren der die Aufmerksamkeit lieber bei sich sieht abgesetzt werden!
08.11.2011 09:13 Uhr
von Wortmeldung einer Kommunistin:
bzgl.: "In Beiträgen zum 11. September 2001, zu dem Tod von Osama Bin Laden oder zur Nahrungsmittelindustrie hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik."
Ken Jebseon gilt seit Jahren als Aushängeschild der verschwörungstheoritischen Szene. Von dem, was er allwöchentlich in seiner Sendung von sich gab und dem, was er in der Mail schrieb, liegen nur Nuancen. Wer jedoch - wie Herr Drögemüller - Verschwörungstheorien als kritisch sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Sind sie doch gerade das Gegenteil einer Kritik der Verhältnisse. Kein Wunder allerdings, dass solche Gedanken auch bei der taz anschlussfähig sind, bedienen sie doch antiamerikanische und antiisraelische Ressentiments. Ich wünschte, hier fände sich häufiger eine Kritik, die den Namen verdient hat und dass Autor*innen und Leser*innen auch mal ihr Hirn zum Denken benutzen würden..
08.11.2011 08:29 Uhr
von Richard Detzer:
Offenbar gibt es nicht nur Evangelikale, sondern auch Broder.
08.11.2011 06:16 Uhr
von Thomas:
Herr Broder schreibt übrigens auf seinem Blog, dass er, anders als die taz hier behauptet, keineswegs die Absetzung der Sendung gefordert hat.
Darf ich fragen, woher die taz dann diese Information haben will?
08.11.2011 06:16 Uhr
von Ralf:
Ich finde den Artikel plakativ und schlecht recherchiert. Gerade von der TAZ hätte ich diesen Springer - Schreibstil nicht erwartet.
Bitte nehmen Sie sich eine Sekunde und lesen Sie wie Ihre Mitbewerber fundierter - bzw. neutraler und mit Fakten untermauert schreiben: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/532647/Beim-RBB-brodelts-dank-Broder
Herzlichen Dank für die Möglichkeit hier kommentieren zu können.
Für mich ist HMB eine permanente Provokation, auf Basis deren Gekeife man keine solchen Entscheidungen treffen sollte.
08.11.2011 02:11 Uhr
von Medely:
Wen wundert's?! Wenn Ken Radio macht, dann kann ja nur Barby bei rauskommen.
08.11.2011 01:49 Uhr
von Der Heinz:
mal die mail gelesen, die broder so schön zur hexenjagd verwendet hat? da geht es um den holocaust als pr-druckmittel á le "there's no business like shoa-business". er hat im grunde genau das aufgegriffen, was martin walser schon geäußert hat und weswegen man ihn fast ausgebürgert hätte. broder soll mal richtig lesen und nicht sofort in allem einen antisemitischen angriff sehen. überhaupt: broder ruft beim rbb an und schwärzt ken jebsen an? das ist peinlich, wie so vieles, was hendrik m. in letzter zeit so macht. ich dachte immer er steht für die direkte konfrontation mit "dem feind". peinlich und deklassierend!
08.11.2011 00:41 Uhr
von Hatem:
Ken Jebsen hat schon öfter sehr fragwürdige Positionen bezogen. Wenn K.J. z.B. meint, dass unter den neulich freigelassenen Palästinensern lediglich "ein oder zwei Mörder" waren, dann ist er entweder sehr naiv (was ich definitiv nicht glaube) oder er blendet einfach aus, was ihm nicht ins Weltbild passt. Einseitig und faktisch falsch.
Eine "Denkpause" war für K.J. schon länger überfällig.
08.11.2011 00:30 Uhr
von licky:
Eindeutig! Also wer seine Beiträge in der Sache Gefangenenaustausch Hamas Israel gehört hat braucht keinen HMB um diesen Menschen als Antisemiten zu bezeichnen! http://www.youtube.com/watch?v=qLpkUs5mJto Herr Jebsen braucht keine Recherche, Amerika und Israel ist immer Schuld so einfach ist die Welt! Broder hat übrigens keineswegs die Absetzung der Sendung gefordert. Jebsen teilt so viel aus da braucht er jetzt nicht zu heulen wenn mal jemand zurückschlägt. Wenn der RBB keine Eier hat zu seinem Schmuddelkind zu stehen wird er auch so einen Markt für seine linksbraune Soße finden, der Markt ist ja groß genug. Trotzdem ist die Absetzung ein Fehler weil er sich jetzt als Zensur-Märtyrer darstellen wird, Scham kennt der ja nicht!
licky
07.11.2011 22:08 Uhr
von swilly:
"Kritiker werfen ihm dagegen eine oberflächliche, demagogische Berichterstattung und einen Hang zu Verschwörungstheorien vor"
Andere Kritiker werfen dagegen der ARD und dem ZDF eine oberflächliche, demagogische Berichterstattung und einen Hang zum gelenkten Propagandastaatsfernsehen vor!
Offensichtlich scheint man mit der Antisemitismuskeule jegliche kritische Stimme, wie Ken Jebsen es ist, mundtot machen zu wollen!
Als nächstes werden wohl alle Beiträge von KenFM auf youtube gelöscht werden?
07.11.2011 22:02 Uhr
von bee:
Wer Ken Jebsens Beiträge in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wird diesen Vorwurf als haltlos und lächerlich ansehen. Wer Henryk M. Broders Arbeit innerhalb der letzten Jahre verfolgt hat, wird wissen, dass ihm keine Provokation je zu schade gewesen wäre, wenn irgendwo Kameras und Mikrofone mitliefen, nicht einmal, nach seiner öffentlichkeitswirksamen Konversion zum Bahai den jüdischen Glauben insgesamt zu beschimpfen. Fragwürdig, dass der RBB ohne Bedenken einen Mitarbeiter ins Messer laufen lässt.
07.11.2011 21:56 Uhr
von KenFM-Hörer:
Die ganze email von Ken Jebsen ist schlampig formuliert und eingetippt. Man sollte die gesamte mail lesen und interpretieren:
Was er gesagt hat: Edward Bernays hat die Vermarktung des Holocaust-Gedenkens maßgeblich mitentwickelt und mitgeholfen, ihn danach nutzbringend für die PR des Staates Israel zu nutzen (die israelische Außenministerin Golda Meir gehörte zu seinen Kunden: http://www.sueddeutsche.de/politik/die-geburt-der-pr-der-beginn-des-doktor-spin-1.929018-3). Motivation des ausgiebigen Holocaust-Gedenkens ist eben nicht die Verhinderung von Krieg und Unrecht sondern der maximale Profit interessierter Kreise, deren Religion oder Herkunft ist dabei vollkommen egal, genauso wie die Religion oder Herkunft der Opfer. In der Berliner Morgenpost ist, übel verleumdend zu lesen: „Da in dieser Mail der Massenmord an Juden während des Zweiten Weltkrieges als PR-Aktion bezeichnet wird, haben sich die Verantwortlichen von Radio Fritz entschieden, die gestrige Sendung abzusetzen und mit Ken Jebsen ins Gespräch zu gehen.“ Aus Jebsens Mail geht eindeutig hervor, dass er den Holocaust nicht leugnet. Es handelt sich um einen skandalösen Akt der Zensur, offenbar maßgeblich ausgelöst durch diesen unsäglichen Henryk M. Broder.
07.11.2011 21:48 Uhr
von pauli:
Grammatik und Satzbau!
07.11.2011 21:28 Uhr
von Daniel:
Und wieder wurde jemand der kritischen Journalismus betrieb kalt gestellt. Da man ihm anscheinend keine schwedischen Models aufs Zimmer setzen konnte kommt nun die Antisemitismuskeule, TAZ betet wieder nur nach, was irgendwo anders geschrieben steht, das die Zitate vollkommen aus dem Zusammenhang heraus gegriffen wurden könnte man(Hr.Journalist) mit ein paar klicks durch den Kosmos Internet nach recherchieren aber warum recherchieren das Fach gibt es anscheinend in ihrem Studiengang nicht mehr, wurde wohl durch Populismus abgelöst. TAZ doch nur eine Zeitung für die Grüne Upperclass.....?
07.11.2011 21:16 Uhr
von Chris:
So schnell kann es gehen, wenn die Israel-Lobby mit der "Keule" droht ... und ich dachte immer, wir leben in einem Rechtsstaat.
07.11.2011 21:12 Uhr
von Franz J. Strauss:
Die Israel-Lobby hat Deutschland ganz gut im Griff. Habe noch nie erlebt, dass die Sinti & Roma (1,5 Millionen Opfer im Holocaust) den moralischen Zeigefinger erhoben haben um politischen Druck auszuüben. Und dann auch noch Henryk M. Broder, der deutsche Geert Wilders...
07.11.2011 21:09 Uhr
von Conrad:
Ausgerechnet Henryk M. Broder der Islamhasser ermahnt Radio Fritz? Würde man in Broders Büchern das Wort Moslem gegen das Wort Jude tauschen, dann wären die Auflagen verboten...
07.11.2011 21:08 Uhr
von undogmatischer Unhold :
Soviel zum Thema MEINUNGSFREIHEIT der Freiheitler.
07.11.2011 20:57 Uhr
von Stefan:
Seine antisemitischen Fans (siehe Artikel auf achgut.com) kann man ihm nur bedingt vorwerfen. Sein dummes Schnellgeschwätz jedoch schon. Nein, es ist nicht schlagfertig, wenn man Fakten mit einer schnellen beiläufigen Unwahrheit vom Tisch wischt und seine "politischen" Thesen mit Vermutungen untermauert. Der Typ mag seine Verschwörungstheorien und komischen, unjournalistischen Beiträge privat im Netz veröffentlichen, aber nicht auf Kosten der Gebührenzahler.
07.11.2011 20:49 Uhr
von frank:
"Insbesondere die Politik der USA und Israels [Ergänzung: und Deutschlands, der NATO etc] sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik." Wie kann ein klar denkender Mensch auch diese nicht beschuldigen. Sie führen doch alle paar Jahre Angriffskriege. ^^ Demnächst dann auf in den Iran..
Man ist doch nicht gegen Juden, weil man die Regierenden Israels für bescheuert hält. Da ist man nicht mal gegen die israelische Bevölkerung ^^ Höchstens gegen Dummen, die sich in Kriege hetzen lassen.
Mir ist ja völlig unklar, wie man auch nur einen Pfifferling auf das Geschwätz vom Hobby-Sarazzin, dem Herrn Broder legen kann. Der hat doch schon Holocaust-Überlebende des Antisemitismus beschuldigt. ^^
07.11.2011 20:42 Uhr
von deviant:
Gut so! Übrigens, in einer anonymen E-Mail von Herrn Broder hat dieser behauptet: "So schlimm war der Hitler ja gar nicht - man denke nur mal an die Autobahnen!" - ich fordere, dass "Die Achse des Guten" sofort vom Netz genommen wird! Kann ja nicht angehen, dass so einer weiterreden darf.
____________ Wer Zynismus oder Ironie findet, darf sie behalten abzgl 10% Finderlohns.
Leserkommentare
10.11.2011 18:08 Uhr
von Heiko:
@ miba: Und was hat das jetzt bitte mit meinen Kommentar zu tun? Weil es Propaganda gibt, stimmen Jepsen Verschwörungstheorien oder wie? Und was bitte macht Jepsen, wenn nicht Propaganda in einem Massenmedium?
10.11.2011 17:03 Uhr
von miba:
Nachhilfe für Heiko:
wenn Du Dich aus topseriösen Quellen informieren möchtest, wie Politik und Propaganda funktionieren, empfehle ich:
- Macchiavelli, der Fürst
- Edward Bernays, Propaganda
- Zbigniew Brzezinskis Global Chessboard
Dazu Noam Chomsky, der in zahlreichen Veröffentlichungen, die Propagandalügen der Massenmedien mit wissenschaftlicher Exaktheit aufgedeckt und die Funktionsweise der Massenmedien erklärt hat. Außerdem empfehle ich Crashkurs von Dirk Müller.
Wenn ich Beiträge wie Deinen lese, frage ich mich, ob ich im Kindergarten gelandet bin, Dir fehlt das grundsätzlichste Wissen darüber, wie Politik funktioniert.
10.11.2011 16:55 Uhr
von Pascal:
@Dennis Drögemüller:
Jebsen hat den Holocaust nicht geleugnet. Er hat lediglich behauptet, es habe erst einen Juden und eine amerikanische Firma gebraucht, um industriellen Massenmord zu begehen. Das reicht zusammen mit seinem Hang zu Verschwörungstheorien wie dem antiaufklärerischen 9/11-AstroTV vollkommen aus, um den Mann zu diskreditieren und ihn für einen öffentlich-rechtlichen Sender untragbar zu machen. Wir haben jede Menge private Müllmedien wie den Kopp-Verlag, bei dem er sicher mit offenen Armen empfangen würde. Da sammelt sich nämlich die ganze rotbraune Verschwörerbrühe.
@alles_klar:
Ich kann mich nicht daran erinnern, hier Broder verteidigt zu haben. Was mir nur auffällt ist, dass taz-Lesern angesichts kruder Sarrazin-Theorien der Schaum vor dem Mund steht, während für krude Jebsen-Theorien fast jeder bereit ist, eine Lanze zu brechen. Und unterhaltsamer als Jebsen ist Broder allemal, das nur am Rande.
10.11.2011 10:18 Uhr
von Heiko:
Herrlich, die festsitzenden Reflexe!
Jebsen wirre Gedankenwelt wurde von Broder veröffentlicht, Broder ist irgendwie rechts, also muss man sich mit dem Inhalt wohl gar nicht erst auseinander setzen. Ich bezweifle bei den meisten der Kommentatoren, dass sie den Text von Jebsen überhaupt gelesen haben. Falls doch, haben sie ihn nicht verstanden. Die Tatsache, dass er da eine lupenreine antisemitische Verschwörungsideologie darlegt, wird einfach ausgeblendet. Schliesslich ist Jepsen doch immer so schön kapitalismuskritisch, also doch wohl ein Linker, also kann er gar kein Antisemit sein!
Das ist ein schwerer Irrtum. Die Sorte von Kapitalismuskritik, die Jebsen und andere betreiben, konnten die Nazis schon genauso. Das böse Finanzkapital, die paar Männer, die im geheimen überall und immer die Strippen ziehen und vornehmlich amerikanische Juden sind. Das ist ein geschlossen antisemitisches Weltbild und spätestens dafür gehört der Jebsen gefeuert. Das weder RBB noch taz das zu erkennen in der Lage sind, ist traurig. Stattdessen wird der Strohmann bearbeitet, Jepsen habe den Holocaust nicht geleugnet. Das hat auch niemand behauptet. Er schiebt allerdings den Juden die Schuld daran in die Schuhe.
Offenbar ist es aber auch möglich, den Text auch anders zu verstehen. Ich würde das gerne nachvollziehen können und frage daher, wozu der Jebsen auf die nicht ganz aus der Luft gegriffene Behauptung seines Diskussionspartner, die Umsetzung des Programms der Hamas würde einen zweiten Holocaust bedeuten, mit diesem Text antwortet. Was hat die (von ihm verfälschte) Aussage von Kissinger damit zu tun? Wieso war Kissinger als Aussenminister der USA ein Führer der Juden? Was tut es zur Sache, wenn Goebbels mal ein Marketingfachbuch eines Judens gelesen haben sollte? Was, dass oh welch Wunder, amerikanische Unternehmen auch Geschäftsbeziehungen nach Deutschland hatten? Was soll die anschliessende in dem Zusammenhang wirklich irrsinnige Behauptung, es seien immer ein paar "da ganz oben" die "uns" ganz unabhängig von Religion oder Ideologie für Macht und Geld über die Klinge springen liessen. Der Holocaust war also gar nicht rassistisch motiviert? Sondern, wie er Kissinger unterschiebt, durch ein "ökonomisches Problem"?
Kurz und schlecht: die die Welt beherrschenden jüdischen Eliten haben laut Jepsen die Nazis aus Geldgier zum Holocaust angestiftet. Widerlicheren Antisemitismus als hier präsentiert findet man kaum. Leider ist diese Art von Antisemitismus typisch für die Szene der 911-Truther, Infokrieger und sonstigen Verschwörungsspinner.
09.11.2011 22:59 Uhr
von sigibold:
Fassungslos! Nur so kann ich meine Empfindugen beschreiben. Ausgerechnet Ken Jebsen soll des Antisemitismus verdächtig sein? Und der RBB lässt sich von einem dieser Stänkerer vom Dienst, dem sauberen Herrn Broder vorführen? Diesen Herrn Broder, den ich, wäre er nicht Jude, weit weit rechts in der politischen Landschaft vermuten würde?
Man kann die Sendung KenFM und Herr Jebsen nervig finden und sicher ecken sie beide ständig an. Aber Antisemitismus - das ist absurd.
sigibold
09.11.2011 14:45 Uhr
von Visitor:
Der Herr Broder ist dafür bekannt, dass er (oft) in eklektizistischer Manier Texte oder Äußerungen aus dem Kontext reißt, um sie dann seiner eigenen Exegese gemäß zu interpretieren.
" ... den Moderator als Antisemiten bezeichnet und die Absetzung der Sendung gefordert." Mir war bisher gar nicht bekannt, dass die Worte des Herrn Broder verwaltungsaktartigen Charakter besitzen.
09.11.2011 13:25 Uhr
von LOL:
harharharhar...
das einzige was die ganze Sache gebracht hat, war ein krasser popularitätsschub für KenFm...
Sein YouTube Beitrag "Ich-ein Antisemit?" wurde schon fast 25000 mal angeklickt...
ansonsten kamen seine Beiträge selten auch nur in die Nähe des Tausenderbereichs.
Und senden darf er ja jetzt auch wieder.
Insofern: Bravo! Ausgezeichnete Werbekampagne.
09.11.2011 09:31 Uhr
von Bart Simpsen :
Vorsicht Saitire
ARD lässt Bombe platzen
Neues von ARD>>RBB>>Radio Fritz>>KenFM
Udo Vogt von der NPD wird Radiosprecher bei >>ARD>>RBB>>Radio Fritz>>. Als Gegengewicht zu Ken Jepsen bzw. politische Abrundung des Programms bei Radio Fritz wird ab sofort Udo Vogt am Samstag in der vierstündigen Sendung << Wort zum Sonntag >> sich unter anderem mit den Themen << Gott und die Welt >> und << Israel - brauchen wir das? >> beschäftigen. Danach wird dann Sonntagsnachmittag "Ken Jepsen " den Rest des Weltgeschehens erledigen. Jetzt schon mal: Viel Spaß dabei !!
08.11.2011 18:04 Uhr
von licky:
Was wirklich geschah:
Interpares bei 02:35
http://www.radioforen.de/showthread.php?49804-Ken-Jebsen-Demagogie-und-Antisemitismus-auf-GEZ-Kosten&p=584356&viewfull=1#post584356
Lustig ist, das Ken also zuerst einmal mit "Zensur" seines YT-Kanals angefangen hat und die Beschwerden ob der offensichtlichen und eindeutig widerlegbaren Lügen bezüglich der Gefangenen Palis in Israel, gelöscht hat!
Erst nachdem die Beschwerden des Hörers beim RBB auf Ignorranz stoßen wendet der sich an Broder und siehe da, plötzlich tut sich was!
Wunderbar, wirft auch ein Licht darauf wie scheißegal den öffentlich rechtlichen Rundfunk seine Gebührenzahler sind!
Und nochmal weder Broder noch Interpares fordern Zensur, Ken muss sich halt mit den Lügen die er so verbreitet auseinandersetzen, er selbst ist der einzige der bisher irgendwas "zensiert" hat!
Zitat von Interpares:
"In der Folge löschte KenFM2008 meine Kommentare auf youtube inklusive der weiterführend (Teil)Links - bei youtube kann man nur die Enden der youtubelinks einstellen - zu Interviews mit den Freigelassenen die seine Aussagen widerlegen und mit Artikelüberschriften der freien Presse in denen nachzulesen ist, was die Einzelpersonen wann und wo begangen haben.
Bevor es auch hier wieder Anschuldigungen gibt: es ist sein Recht auf seinem yt Kanal zu zensieren was er will, auch wenn dies genau das war, was jetzt dem RBB vorgeworfen wird. Das ärgerte mich nur insofern, als dass es bigott ist, genau das zu tun, was man anderen vorwirft."
Wunderbar, die ganze rasenden Propaganda Kens wird besonders deutlich ob der Besonnenheit seiner kritischen Zuhörer!
licky
08.11.2011 16:54 Uhr
von ...alles klar:
@Pascal:
''Dieser Mann [Herr Jebsen] ist nur ein weiterer Sarrazzin [...]...''
Lustig, dass Sie den Sarrazin mit reinbringen. Der ist nämlich Ein guter Kumpel
von Herrn Broder.
Und lesen Sie mal ein bisschen was über Edwrd Bernays. Der war Jude, und der war trotzdem alles andere als ein Segen.
Frag mich bei Ihrem Beitrag, ob Sie überhaupt versucht haben, diese (sicherlich in emotionaler Aufgewühltheit (siehe radioforum)verfasste und deshalb orthografisch eindeutig nicht als Meisterleistung zu bezeichnende, inhaltlich jedoch hochinteressante) Mail zu verstehen.
08.11.2011 16:40 Uhr
von Ken Jebsen Fan:
"Antisemit", "Verschwörungstheoretiker", "Islamist", "Protestler", "Wutbürge"... die Liste der diffamierenden Totschlagsbezeichnungen für Menschen mit anderer Meinung lässt sich fast endlos velängern. Aber jeden der Kritik an der schei.. Politik Israels aüßert, oder den offiziellen 9/11 Bericht in Frage stellt als minderbemittelt hinzustellen ist doch etwas zu einfach - ihr schwarz weiß menschen. Aber genau so ein schwarz weiß mensch ist jebsen eben genau nicht und als grauer eckt er halt bei den schwarzen und weißen an.
Frei nach dem Motto: "Es fühlt sich immer jemand angegriffen wenn man die wahrheit sagt" C.Morgenstern
Ein rückgratloser Programmchef, der sich von einem Kleingeist wie Broder in die Ecke drängen lässt hat im ÖffentlichRechtlichenRundfunk nichts, aber auch gar nichts verloren.
Ich habe versucht die mail des anstoßes so subjektiv wie irgendmöglichj in Broders Sinn zu interpretieren - es ist mir nicht gelungen. Ich habe nicht die leiseste Ahnung wo da Antisemitismus sein soll.
Lieber RBB Programmchef, bitte nehmen sie ihren Hut. Lieber Brode, jetzt hast du endgültig deine Fraze des Hasses gezeigt - vielen Dank für diese Autodisqualifikatiion
08.11.2011 15:37 Uhr
von Dennis Drögemüller:
Zunächst eine kurze Entschuldigung, es gab produktionsbedingte Abweichungen zwischen der gedruckten Version des Textes und der Online-Version, die nun korrigiert sind.
@Joa: Ihre Darstellung des Sachverhalts stellt ihre persönliche Interpretation der Dinge dar. Mehr dazu in den Antworten auf die anderen Kommentatoren (Ihr Blogbeitrag enthält im Übrigen faktische Fehler, beispielsweise hat Ken Jebsen die Echtheit der Mail nicht in seiner Stellungnahme vom Sonntag bestätigt, sondern im Gegenteil nicht angesprochen.)
@Ralf: Benennen Sie doch bitte konkret, was Sie an meinem Artikel für plakativ und schlecht recherchiert halten bzw. an welcher Stelle Ihnen der SZ-Beitrag besser erscheint. Nach meinem Eindruck ist dieser länger und detaillierter, aber in allen genannten Fakten identisch.
@Thomas: Die Antwort auf Ihre Frage steht im zweiten Absatz des Textes: “...hatte der Publizist Henryk M. Broder sich nach Aussage von Jebsen an den Sender gewandt...“ Jebsens Aussage stammt aus seiner Stellungnahme vom Sonntag.
@Wortmeldung einer Kommunistin: Ich sehe sowohl Ken Jebsen als auch Henryk M. Broder kritisch. Was Sie mir unterstellen - nämlich für Ken Jebsen Partei zu ergreifen - trifft nicht zu. Ich hege auch keinerlei Sympathien für Verschwörungstheorien - bin aber durchaus vorsichtig damit, jemandem entsprechende Aussagen zuzuschreiben.
@end.the.occupation: Auch Sie scheinen mich missverstanden zu haben: Ich ergreife auch nicht für Henryk M. Broder Partei; es gibt gute Argumente, seine Interpretation der durchaus wirren Email als antisemitisch zu bezweifeln. Das verhältnismäßig kurze Zitat erklärt sich einmal mehr durch die Kürze des Print-Textes (der einen weiteren, erklärenden Satz enthält, der Broders Interpretation anzweifelt; dieser ist nun online nachgetragen).
@Pascal: Ich wiederhole mich, aber: Die von Ihnen zitierte Passage lässt sich grob vereinfacht auf zwei Arten deuten: Entweder als Antisemitismus und Holocaustleugnung (was mir vor dem Hintergrund von Ken Jebsens früheren Aussagen zu diesem Thema unwahrscheinlich erscheint) oder als heftigst missglückte, weil missverständliche Formulierung für die propagandistische Instrumentalisierung der Judenverfolgung und des Holocausts durch die Nationalsozialisten. Ich neige letzterer Deutung zu, kann mir aber ohne einen vollständigen Zusammenhang (die vorangegangene Mail des anonymen RBB-Hörers wäre aufschlussreich) kein abschließendes Urteil bilden.
08.11.2011 14:53 Uhr
von Jengre:
„… I knew that any human activity can be used for social purposes or misused for antisocial ones. Obviously the attack on the Jews of Germany was no emotional outburst of the Nazis, but a deliberate, planned campaign.“
Edward Bernays, zitiert in: Larry Tye: The Father of Spin. Edward L. Bernays and the Birth of Public Relations. Crown, New York 1998
DAS meinte Ken Jebsen mit "ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat", und nennt Bernays auch. Ein Zitat so aus dem Zusammenhang zu reißen, und jemanden damit zum Holocaustleugner machen zu wollen, ist Killing - so weit geht hier nicht einmal Broder.
08.11.2011 14:19 Uhr
von Soeren:
Da sieht man mal wieder die Doppelzüngigkeit und Heuchelei der LInken. Hätte dies alles ein konservativer oder gar nationaler Politiker geschrieben, wäre der Aufschrei riesig. Protestmails, Kommentare, Politikerworte, Sonderseitzungen, Proteste, Lichterketten, Presseeinfall und Medienrummel inklusive Beschwerdeworte des Zentralrats wären nur das mindeste. Der Betreffende hätte bestenfalls mit Entschuldigungsschreiben, Spenden, Kniefällen usw. usf. vielleicht günstigenfalls nur zurücktreten müssen, schlimmstenfalls noch mehr als nur einen Gerichtsprozess überstehen müssen. Erledigt wäre er aber in jedem Fall.
Ich erinnere mich da bloß an Hohmann/Günzel wo weder der eine noch der andere sich nun wirklich nicht antisemitisch geäußert haben, im Gegensatz zu diesem wirren antisemitischen Ausfall des Jebsens, sie aber in Bausch und Bogen verdammt und fertig gemacht wurden. Aber es waren ja auch Konservative da darf man das. Bei Linken wird ein Auge zugedrückt, er hätte sich ja bloß falsch ausgedrückt, nein es war kein Antisemitismus, Kritik an Juden/Israel und Amerika muss ja noch erlaubt sein, dem Krtisierten letztendlich recht gegeben, dem Kritiker Faschimus vorgeworfen usw. usf. es wird verharmlost und schöngeredet.
Nein die Linke ist einfach nur ekelerregend und widerlich, ich könnte Kotzen wenn ich die ganzen Verteidiger lese und nicht weil sie ihn verteidigen, sondern weil sie einfach nur arroganter heuchelnder Abschaum sind. Gut ihr könnte eure Meinung gerne sagen, aber dann seit wenigstens konsequent und erkennt eure Geschwister im Geiste der NPD an, demonstriert mit ihr, tretet ihr bei oder wählt sie wenigstens, aber stellt euch nicht noch mal oberflächlich arrgant als die antifaschistischen Über- Gut und Bessermenschen dar, sondern seid ehrlich zu euch selber und erkennt das ihr auch bloß braunes Gedankengut pflegt. Erst wenn ihr euch dieser Selbsterkenntnis gestellt habt, könnt ich wirklich ehrlich Fritz, die Medien kritisieren und Zensur blöken - alles andere ist einfach nur widerliche Heuchelei!
08.11.2011 14:05 Uhr
von Adon:
Henryk M. Broder ? Alles klar!!
08.11.2011 13:36 Uhr
von Josh:
Eine Sendung zu stoppen indem man Blind einem Demagogen vetraut finde ich nicht angemessen.
Das Ken Jebsen ein Wirrkopf ist, steht ausser Frage.
Broders Blog strotzt nur so vor Anti Thesen die Hetze machen. Man bekommt ja Angst wenn man das liest.
Traurig das dieser Mensch von seiner Plattform aus richten darf und der RBB folgt willig.
08.11.2011 13:12 Uhr
von JMF:
Genau, wenn der Broder Antisemitismus schreit, erstmal die Sendung absetzen. Dann muss man beweisen, dass man kein Antisemit ist.
Wie wärs denn mal umgekehrt?
Ich würd mich ja echt bedanken bei meinem Sender für das große Vertrauen in mich, wenn die sofort meine Sendung kippen.
Viel plausibler: Jebsen ist zu links. Das ist natürlich pfui im öffentlich-rechtlichen. Deshalb ist Broder eine Steilvorlage zum entsorgen. Voll verschwörungstheoretisch von mir, natürlich...
08.11.2011 13:12 Uhr
von ken jebsen fan:
Unfassbar wie primitiv da ein unliebsamer Querdenker weggemobbt werden soll.
Bleibt nur zu hoffen, daß viele Leute jetzt wissen wer Ken Jebsen ist und sich seine Beiträge bei Youtube anschauen...
08.11.2011 12:54 Uhr
von KenFan:
Nachtrag:
also ich hatte ja keinen Plan, wer dieser Herr Broder ist, der Ken da Antisemitismus vorgeworfen hat.
Jetzt hab ich ein bisschen gelsesn, in seinem Blog und in Wikipedia...
... und mir fehlen die Worte.
Wie kann man denn aufgrund der Aussage von jemandem, der behauptet, Kritik an israel ist immer mit Antisemitismus gleichzusetzen, einen Menschen als Antisemit hinstellen und die Redefreiheit einschränken?
Lächerlich.
Lass dich nicht unterkriegen, Ken!
08.11.2011 12:35 Uhr
von KenFan:
KenFM als Antisemit zu brandmarken ist wirklich lächerlich. Es gibt in der deutschen Medienlandschaft meines Wissens nach niemanden, der sich kritischer und offener mit aktuellen politischen Fragen auseinandersetzt. Und sicherlich ist er niemand, der große Menschheitsverbrechen wie den Holocaust herunterspielen würde. Sein Anspruch, Humanist und Demokrat zu sein, vor allem aber Freidenker, der sich nicht vom alltäglichen Medienrummel hinters Licht führen lässt kann wohl jeder bestätigen, der sich mal einen Beitrag von ihm angehört hat.
Was man ihm höchstens vorhalten kann sind schnelle Gedankensprünge und recht freie Assoziationen. Das geht aber nicht in die Richtung Antisemitismus.
Ein Indiz gegen die Echtheit der besagten Email könnten zahlreiche Rechtschreib- oder Grammatikfehler sein. Solche kommen in den häufigen Kommentarantworten von ihm ansonsten nicht vor.
Eine interessante Frage könnte auch sein, womit Ken dem Herrn Bröder auf den Schlips getreten ist.
Einmal mehr muss man sagen: wer Israel und israelische Politik der Gegenwart kritisiert ist noch lange kein Antisemit.
Ich kann jedem nur empfehlen sich mal auf Youtube umzusehen und ein paar der Beiträge von KenFM anzuhören.
08.11.2011 12:16 Uhr
von Pascal:
Was bei Ihnen alles als sogenannte Kritik durchgeht... man muss ja nur ein möglichst abstruses Märchen ersinnen, solange die Rolle des bösen Wolfs nur von Amerikanern oder Israelis besetzt ist. Schon ist man "kritisch", man ist "pointiert", ja sogar "mutig". Ich kann es nicht mehr hören, wenn Leute für den Schwachsinn, den sie verbreiten "mutig" genannt werden. So mutig, dass man den Müll, der sich im Hirn ansammelt der Welt ungefiltert entgegenschleudert. Dieser Mann ist nur ein weiterer Sarrazzin, für den ein urdeutsches Prinzip arbeitet: Wer als Antisemit bezeichnet wird, dem begegnet man nicht mit größerer Skepsis sondern mit größerer Sympathie als zuvor.
Während Sie hier noch leidlich versuchen, journalistische Objektivität zu wahren, twittert Ihr "Bewegungsteam" übrigens schon:
"#Zensur beim rbb Radio-Sendung #KenFM kurzfristig abgesetzt! Weil zu politisch bit.ly/vf7Yua"
Facebook-Nachrichten von Verschwörungstheoretikern sind also zitierfähig, sogar ohne als Zitat kenntlich gemacht zu werden. Die taz degradiert sich zum Sprachrohr einer Person, die aller Wahrscheinlichkeit nach folgendes geschrieben hat:
"sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat. IBM mit hollerithmachinen. ich weis wer wärend des gesamten krieges deutschland mit bombersprit versorgt hat.standartoil also rockefeller."
Der Holocaust als Verschwörung der Juden und Amerikaner. Dafür bekommt man Applaus, von altermedia über die Junge Freiheit bis zur taz. Herzlichen Glückwunsch.
08.11.2011 11:47 Uhr
von end.the.occupation:
>> ... hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik.
Polemische Kritik an der Politik Israels und der USA? Ein in der taz unvorstellbarer Skandal!
So jemand kann ja nur Antisemit sein! Und deswegen zitiert die taz ja auch unvollständig, ohne Kontext aus einem Brief - und hat dazu als Kronzeugen der Anklage die deutsche, unbewaffnete Variante von Anders Breivik in petto, der sich ja auch in anderen Fällen - siehe Ludwig Watzal - bereits als erfolgreicher Hetzer einen Namen gemacht hat.
08.11.2011 11:35 Uhr
von max:
abgesehen davon, dass es eine frechheit ist, dass eine sendung derart kurzfristig auf den broder-zuruf: "anrtisemit!" ohne weitere prüfung abgesetzt wird, wäre es doch interessant, zu erfahren, ob die bemakelte mail wirklich von jebsen ist, denn die ist inhaltlich, stilistisch, grammatikalisch und orthografisch wirklich unter aller sau.
08.11.2011 11:35 Uhr
von flippah:
Wieder einmal hat Broder die Antisemitismuskeule geschwungen. Und wiedereinmal hat er damit dem Kampf gegen den Antisemitismus einen Bärendienst erwiesen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
08.11.2011 10:43 Uhr
von Haha:
"Jebsens Fans schätzen den Moderator für seine schnelle und schlagfertige Art, auch unpopuläre Gedanken zu formuliert."
1. Es heißt "zu formulieren"
2. Wer unpopuläres Gedenkengut formuliert, der arbeitet garantiert nicht in den Staatssendern. Dort sendet nur wer politisch korrekt das Gewünschte sagt und man schickt Leute wie den guten "Ken" vor um zu testen wie weit man in der Propaganda gehen kann.
Broders blog ist abgeschossen worden weil er sich Propaganda widersetzte. Sarrazin ist mundtot und seinen Job los. Um den armen Ken braucht sich niemand sorgen, für den stehen alle linken Türen weit offen. Nur sollte er seinen Antisemitismus und Amihass in Zukunft klarer als "Israelkritik" und "Kapitalismuskritik" tarnen. Dann steht einer Karriere in der ARD nichts mehr im Weg.
08.11.2011 10:31 Uhr
von Jengre:
Jebsen bezieht sich in der von Broder zitierten Mail:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_weis_wer_den_holocaust_als_pr_erfunden_hat/
auf dieses Zitat:
„… I knew that any human activity can be used for social purposes or misused for antisocial ones. Obviously the attack on the Jews of Germany was no emotional outburst of the Nazis, but a deliberate, planned campaign.“
von Edward Bernays:
http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays
Jebsen sagt damit, die Nazis hätten sich moderner PR-Methoden bedient, um den Holocaust zu initiieren. Jebsen sagt NICHT, der Holocaust hätte nicht stattgefunden und wäre bloße PR. Ihm Holocaustleugnung zu unterstellen ist also eine klare Straftat.
08.11.2011 10:19 Uhr
von Aha:
"In Beiträgen zum 11. September 2001, zu dem Tod von Osama Bin Laden oder zur Nahrungsmittelindustrie hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik."
Übersetzung Neusprech-Deutsch:
"Jebsen", ein orientalisch-migrantischer Moderator, verbreitet die üblichen Verschwörungstheorien aus dem Orient wonach die Juden neben sämtlichen schlechten Dingen auch für 9/11 verantwortlich sind. 9/11 und die 300 Toten sind für ihn sowieso nur "gefühlter Terror" wie er sagt. Osama Bin Laden wird von ihm beweint weil er als Mörder von Amerikanern ein guter Mann war. Die USA und Israel hasst er. Deshalb hat er ja auch prompt eine Stelle beim Staatssender in Brandenburg bekommen wo alte Stasiseilschaften und SED-Bonzen sammt ideologischem Nachwuchs tätig sind. Jetzt sind sie etwas vorsichtiger weil man nach 20 Jahren erfolgreicher Propaganda in den westdeutschen Medien zwar erfolgreich die Verbrechen der SED vertuschte, aber in letzter Zeit dann doch etwas unangenehm antisemitisch auffiel. Für Holocaustleugnung reicht es noch nicht. Jetzt redet jamand von Zensur, der sonst jede unbequeme Wahrheit mit der Nazikeule in den Boden prügelt. Da hilft die taz gerne mit. In den Solidaritätsbekundungen für den armen ken liest man das Übliche: Judenpresse, Juden, die alle antisemitischen Vorurteile erfüllten, Antisemitismuskeule, zionistische Nazis und davon, dass man Broder an die Wand stellen solle. Da kommt jemand mit dem Löschen kaum nach. Der in der taz immer wieder erwähnte blog pi-news, der zugegeben in etwa auf Kens Niveau liegt, soll wegen solcher Leserbriefe vom Verfassungsschutz überwacht werden.
08.11.2011 10:13 Uhr
von jens:
Wieder ein Fall fürs Kölner Landgericht? Broder nervt!
08.11.2011 09:58 Uhr
von holladie77:
"Ob Jebsen tatsächlich der Urheber der weitergeleiteten E-Mail ist, wann und in welchem Zusammenhang diese entstand, blieb unklar."
Aber Hauptsache, den Mann mal schnell rausgeschmissen und exekutiert. Weil irgendein Programmchef keine Eier hat.
08.11.2011 09:29 Uhr
von Marduk:
Dass gerade Broder sich über eine Sendung wie KenFM negativ äussert finde ich ziemlich paradox.
So verhält er sich selbst in seinen Sendungen "Entweder Broder" nicht immer konform, was meiner Meinung nach auch in Ordnung ist, da so viele "wichtige" Themen aus einem anderen Licht mit einer Prise Humor behandelt werden. Aber dass ist ja wohl echt ein Witz! KenFM ist eine absolut grandiose Sendung und sollte nicht so leicht von einem alten Herren der die Aufmerksamkeit lieber bei sich sieht abgesetzt werden!
08.11.2011 09:13 Uhr
von Wortmeldung einer Kommunistin:
bzgl.: "In Beiträgen zum 11. September 2001, zu dem Tod von Osama Bin Laden oder zur Nahrungsmittelindustrie hatte der Moderator immer wieder kritisch und polemisch verbreitete Meinungen infrage gestellt. Insbesondere die Politik der USA und Israels sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik."
Ken Jebseon gilt seit Jahren als Aushängeschild der verschwörungstheoritischen Szene. Von dem, was er allwöchentlich in seiner Sendung von sich gab und dem, was er in der Mail schrieb, liegen nur Nuancen.
Wer jedoch - wie Herr Drögemüller - Verschwörungstheorien als kritisch sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Sind sie doch gerade das Gegenteil einer Kritik der Verhältnisse. Kein Wunder allerdings, dass solche Gedanken auch bei der taz anschlussfähig sind, bedienen sie doch antiamerikanische und antiisraelische Ressentiments.
Ich wünschte, hier fände sich häufiger eine Kritik, die den Namen verdient hat und dass Autor*innen und Leser*innen auch mal ihr Hirn zum Denken benutzen würden..
08.11.2011 08:29 Uhr
von Richard Detzer:
Offenbar gibt es nicht nur Evangelikale, sondern auch Broder.
08.11.2011 06:16 Uhr
von Thomas:
Herr Broder schreibt übrigens auf seinem Blog, dass er, anders als die taz hier behauptet, keineswegs die Absetzung der Sendung gefordert hat.
Darf ich fragen, woher die taz dann diese Information haben will?
08.11.2011 06:16 Uhr
von Ralf:
Ich finde den Artikel plakativ und schlecht recherchiert. Gerade von der TAZ hätte ich diesen Springer - Schreibstil nicht erwartet.
Bitte nehmen Sie sich eine Sekunde und lesen Sie wie Ihre Mitbewerber fundierter - bzw. neutraler und mit Fakten untermauert schreiben:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/532647/Beim-RBB-brodelts-dank-Broder
Herzlichen Dank für die Möglichkeit hier kommentieren zu können.
08.11.2011 04:36 Uhr
von Joa.:
Was für eine Verharmlosung eines Demagogen, TAZ!
http://reflexion.blogsport.de/2011/11/07/propaganda-a-la-kenfm-ein-nachruf/
08.11.2011 02:55 Uhr
von vic:
Broder spielt auf und die Radio-Macher tanzen.
Für mich ist HMB eine permanente Provokation, auf Basis deren Gekeife man keine solchen Entscheidungen treffen sollte.
08.11.2011 02:11 Uhr
von Medely:
Wen wundert's?! Wenn Ken Radio macht, dann kann ja nur Barby bei rauskommen.
08.11.2011 01:49 Uhr
von Der Heinz:
mal die mail gelesen, die broder so schön zur hexenjagd verwendet hat? da geht es um den holocaust als pr-druckmittel á le "there's no business like shoa-business". er hat im grunde genau das aufgegriffen, was martin walser schon geäußert hat und weswegen man ihn fast ausgebürgert hätte.
broder soll mal richtig lesen und nicht sofort in allem einen antisemitischen angriff sehen.
überhaupt: broder ruft beim rbb an und schwärzt ken jebsen an? das ist peinlich, wie so vieles, was hendrik m. in letzter zeit so macht. ich dachte immer er steht für die direkte konfrontation mit "dem feind".
peinlich und deklassierend!
08.11.2011 00:41 Uhr
von Hatem:
Ken Jebsen hat schon öfter sehr fragwürdige Positionen bezogen.
Wenn K.J. z.B. meint, dass unter den neulich freigelassenen Palästinensern lediglich "ein oder zwei Mörder" waren, dann ist er entweder sehr naiv (was ich definitiv nicht glaube) oder er blendet einfach aus, was ihm nicht ins Weltbild passt. Einseitig und faktisch falsch.
Eine "Denkpause" war für K.J. schon länger überfällig.
08.11.2011 00:30 Uhr
von licky:
Eindeutig!
Also wer seine Beiträge in der Sache Gefangenenaustausch Hamas Israel gehört hat braucht keinen HMB um diesen Menschen als Antisemiten zu bezeichnen!
http://www.youtube.com/watch?v=qLpkUs5mJto
Herr Jebsen braucht keine Recherche, Amerika und Israel ist immer Schuld so einfach ist die Welt!
Broder hat übrigens keineswegs die Absetzung der Sendung gefordert. Jebsen teilt so viel aus da braucht er jetzt nicht zu heulen wenn mal jemand zurückschlägt. Wenn der RBB keine Eier hat zu seinem Schmuddelkind zu stehen wird er auch so einen Markt für seine linksbraune Soße finden, der Markt ist ja groß genug.
Trotzdem ist die Absetzung ein Fehler weil er sich jetzt als Zensur-Märtyrer darstellen wird, Scham kennt der ja nicht!
licky
07.11.2011 22:08 Uhr
von swilly:
"Kritiker werfen ihm dagegen eine oberflächliche, demagogische Berichterstattung und einen Hang zu Verschwörungstheorien vor"
Andere Kritiker werfen dagegen der ARD und dem ZDF eine oberflächliche, demagogische Berichterstattung und einen Hang zum gelenkten Propagandastaatsfernsehen vor!
Offensichtlich scheint man mit der Antisemitismuskeule jegliche kritische Stimme, wie Ken Jebsen es ist, mundtot machen zu wollen!
Als nächstes werden wohl alle Beiträge von KenFM auf youtube gelöscht werden?
07.11.2011 22:02 Uhr
von bee:
Wer Ken Jebsens Beiträge in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wird diesen Vorwurf als haltlos und lächerlich ansehen. Wer Henryk M. Broders Arbeit innerhalb der letzten Jahre verfolgt hat, wird wissen, dass ihm keine Provokation je zu schade gewesen wäre, wenn irgendwo Kameras und Mikrofone mitliefen, nicht einmal, nach seiner öffentlichkeitswirksamen Konversion zum Bahai den jüdischen Glauben insgesamt zu beschimpfen. Fragwürdig, dass der RBB ohne Bedenken einen Mitarbeiter ins Messer laufen lässt.
07.11.2011 21:56 Uhr
von KenFM-Hörer:
Die ganze email von Ken Jebsen ist schlampig formuliert und eingetippt. Man sollte die gesamte mail lesen und interpretieren:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_weis_wer_den_holocaust_als_pr_erfunden_hat/
Was er gesagt hat: Edward Bernays hat die Vermarktung des Holocaust-Gedenkens maßgeblich mitentwickelt und mitgeholfen, ihn danach nutzbringend für die PR des Staates Israel zu nutzen (die israelische Außenministerin Golda Meir gehörte zu seinen Kunden: http://www.sueddeutsche.de/politik/die-geburt-der-pr-der-beginn-des-doktor-spin-1.929018-3).
Motivation des ausgiebigen Holocaust-Gedenkens ist eben nicht die Verhinderung von Krieg und Unrecht sondern der maximale Profit interessierter Kreise, deren Religion oder Herkunft ist dabei vollkommen egal, genauso wie die Religion oder Herkunft der Opfer.
In der Berliner Morgenpost ist, übel verleumdend zu lesen: „Da in dieser Mail der Massenmord an Juden während des Zweiten Weltkrieges als PR-Aktion bezeichnet wird, haben sich die Verantwortlichen von Radio Fritz entschieden, die gestrige Sendung abzusetzen und mit Ken Jebsen ins Gespräch zu gehen.“
Aus Jebsens Mail geht eindeutig hervor, dass er den Holocaust nicht leugnet. Es handelt sich um einen skandalösen Akt der Zensur, offenbar maßgeblich ausgelöst durch diesen unsäglichen Henryk M. Broder.
07.11.2011 21:48 Uhr
von pauli:
Grammatik und Satzbau!
07.11.2011 21:28 Uhr
von Daniel:
Und wieder wurde jemand der kritischen Journalismus betrieb kalt gestellt. Da man ihm anscheinend keine schwedischen Models aufs Zimmer setzen konnte kommt nun die Antisemitismuskeule, TAZ betet wieder nur nach, was irgendwo anders geschrieben steht, das die Zitate vollkommen aus dem Zusammenhang heraus gegriffen wurden könnte man(Hr.Journalist) mit ein paar klicks durch den Kosmos Internet nach recherchieren aber warum recherchieren das Fach gibt es anscheinend in ihrem Studiengang nicht mehr, wurde wohl durch Populismus abgelöst. TAZ doch nur eine Zeitung für die Grüne Upperclass.....?
07.11.2011 21:16 Uhr
von Chris:
So schnell kann es gehen, wenn die Israel-Lobby mit der "Keule" droht ... und ich dachte immer, wir leben in einem Rechtsstaat.
07.11.2011 21:12 Uhr
von Franz J. Strauss:
Die Israel-Lobby hat Deutschland ganz gut im Griff. Habe noch nie erlebt, dass die Sinti & Roma (1,5 Millionen Opfer im Holocaust) den moralischen Zeigefinger erhoben haben um politischen Druck auszuüben. Und dann auch noch Henryk M. Broder, der deutsche Geert Wilders...
07.11.2011 21:09 Uhr
von Conrad:
Ausgerechnet Henryk M. Broder der Islamhasser ermahnt Radio Fritz? Würde man in Broders Büchern das Wort Moslem gegen das Wort Jude tauschen, dann wären die Auflagen verboten...
07.11.2011 21:08 Uhr
von undogmatischer Unhold :
Soviel zum Thema MEINUNGSFREIHEIT der Freiheitler.
07.11.2011 20:57 Uhr
von Stefan:
Seine antisemitischen Fans (siehe Artikel auf achgut.com) kann man ihm nur bedingt vorwerfen. Sein dummes Schnellgeschwätz jedoch schon. Nein, es ist nicht schlagfertig, wenn man Fakten mit einer schnellen beiläufigen Unwahrheit vom Tisch wischt und seine "politischen" Thesen mit Vermutungen untermauert. Der Typ mag seine Verschwörungstheorien und komischen, unjournalistischen Beiträge privat im Netz veröffentlichen, aber nicht auf Kosten der Gebührenzahler.
07.11.2011 20:49 Uhr
von frank:
"Insbesondere die Politik der USA und Israels [Ergänzung: und Deutschlands, der NATO etc] sind immer wieder Gegenstand seiner Kritik."
Wie kann ein klar denkender Mensch auch diese nicht beschuldigen. Sie führen doch alle paar Jahre Angriffskriege. ^^
Demnächst dann auf in den Iran..
Man ist doch nicht gegen Juden, weil man die Regierenden Israels für bescheuert hält. Da ist man nicht mal gegen die israelische Bevölkerung ^^ Höchstens gegen Dummen, die sich in Kriege hetzen lassen.
Mir ist ja völlig unklar, wie man auch nur einen Pfifferling auf das Geschwätz vom Hobby-Sarazzin, dem Herrn Broder legen kann. Der hat doch schon Holocaust-Überlebende des Antisemitismus beschuldigt. ^^
07.11.2011 20:42 Uhr
von deviant:
Gut so!
Übrigens, in einer anonymen E-Mail von Herrn Broder hat dieser behauptet: "So schlimm war der Hitler ja gar nicht - man denke nur mal an die Autobahnen!" - ich fordere, dass "Die Achse des Guten" sofort vom Netz genommen wird! Kann ja nicht angehen, dass so einer weiterreden darf.
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