• 28.10.2011

Antibiotika-Einsatz bei Masthähnchen

Nur kleine Betriebe verzichten

Rund 80 Prozent der Masthähnchen aus NRW bekommen Antibiotika, sagt die zuständige Landesbehörde. Allerdings nicht als Medikament, sondern als Dopingmittel.von Jost Maurin

  • 29.10.2011 23:36 Uhr

    von SimJerusalem:

    Darum bin ich veganer xD

  • 29.10.2011 23:16 Uhr

    von Jantiff:

    Der Artikel bestätigt, was Pythagoras vor über 2500 Jahren gesagt hat, nämlich, dass alles, was der Mensch den Tieren antut, auf den Menschen zurückkommt.

    Eine weise Erkenntnis, aber die große Masse der Menschen handelt nicht weise, denn sonst würde sie eine Industrie, die unsägliches Tierleid und nachweislich Schäden für Umwelt & Mensch verursacht, nicht jeden Tag mit dem eigenen Geldbeutel unterstützen.

    Die Masse wird nach wie vor von Kindesbeinen an durch das Vorleben der Erwachsenen entsprechend sozialisiert, wächst kaum mit kritischen Gedankengut zum Fleischkonsum bzw. dem Tierschutz auf, und so heißt es heute und morgen und übermorgen jeden Tag millionenfach „ – mit Chicken!“

    Auch nicht die Dauerpräsenz kritischer Berichte in den Medien über katastrophale Zustände in der Tiermast hat eine Wende bewirken können. Die Umsätze steigen der Hühnermeister steigen eher, als das sie sinken.

    Helmut Kaplan beschrieb den Ist-Zustand 2011 so:
    „Einen eindruckvollen Beleg für die Dominanz der Medien lieferte der Bestseller ,Tiere essen‘: Dieses Buch löste – via Werbung – eine absolut artifizielle Debatte über das Fleischessen aus, der keinerlei echter Diskussionsbedarf in der Bevölkerung entsprach. Dementsprechend essen die Leute genauso weiter wie bisher."

  • 29.10.2011 16:57 Uhr

    von vic:

    Vielen Dank auch für die Entwarnung.
    Nicht jedes Hähnchen wird also von der Kasse erstattet-
    schade eigentlich.
    Trotzdem gut, dass ich seit Jahren keine Tiere mehr esse.

  • 29.10.2011 15:12 Uhr

    von Jantiff:

    Der Artikel bestätigt, was ein weiser Philosoph vor 2500 Jahren prophezeit hat:

    "Alles, was der Mensch den Tieren antut,
    kommt auf den Menschen zurück.“
    (Pythagoras)

    Die Masse handelt aber nicht weise, denn sonst würde sie eine Industrie, die unsägliches Tierleid und nachweislich Schäden für Umwelt & Mensch verursacht, nicht jeden Tag mit dem eigenen Geldbeutel unterstützen.

    Die Masse wird noch immer von Kindesbeinen an durch das Vorleben der Erwachsenen entsprechend sozialisiert, wächst kaum mit kritischen Gedankengut zum Fleischkonsum bzw. dem Tierschutz auf, und so bestellt die Masse heute und morgen und übermorgen jeden Tag millionenfach „ – äh, mit Chicken!“ Das geht leicht über die Zunge, in der Schlange der Kantine, der Fressmeile im Einkaufszentrum, im Restaurant . . .

    Und so steigen die Umsätze der Tiermäster eher, als dass sie sinken. Nicht mal die Dauerpräsenz kritischer, gut recherchierter Berichte in den Medien über katastrophale Zustände in der Intensivtiermast haben hier eine Wende bewirken können.

    Treffende Beschreibung des Ist-Zustandes:

    „Einen eindruckvollen Beleg für die Dominanz der Medien lieferte der Bestseller ,Tiere essen‘: Dieses Buch löste – via Werbung – eine absolut artifizielle Debatte über das Fleischessen aus, der keinerlei echter Diskussionsbedarf in der Bevölkerung entsprach. Dementsprechend essen die Leute genauso weiter wie bisher."
    (Helmut Kaplan)

  • 29.10.2011 03:42 Uhr

    von Jantiff:

    Der Artikel bestätigt, was ein weiser Philosoph vor über 2500 Jahren prophezeit hat:

    "Alles, was der Mensch den Tieren antut,
    kommt auf den Menschen zurück.“
    (Pythagoras)

    Die Masse ist aber nicht weise wie Pythagoras, denn sonst würde die Masse dieses kranke System, aus dem unsägliches Tierleid und noch mehr Umweltschäden resultieren, nicht jeden Tag millionenfach aus dem eigenen Geldbeutel unterstützen.

    Die Masse wird von Kindesbeinen an durch das Vorleben der Erwachsenen entsprechend sozialisiert und mit null kritischem Gedanken zum Fleischkonsum bzw. dem Tierschutz großgezogen, und so bestellt die Masse heute und morgen und übermorgen jeden Tag millionenfach „ – äh, mit Chicken!“ Das geht so leicht über die Zunge, in der Essenschlange der Kantine, in der Einkaufsmeile, im Restaurant, überall auf der Welt.

    Die Umsätze der Hühnerquäler steigen und steigen, nicht mal die diesjährige Dauerpräsenz kritischer, gut recherchierter und noch besser geschriebener Berichte in den Medien über katastrophale Zustände in der Intensivtiermast haben eine Wende im Kaufverhalten bewirken können.

    Das folgende Zitat (dessen Autor ich gern mal im TAZ-Interview lesen würde, weil er Tacheles redet) bringt den Ist-Zustand des Jahres 2011 auf den Punkt:

    „Einen eindruckvollen Beleg für die Dominanz der Medien lieferte der Bestseller ,Tiere essen‘: Dieses Buch löste – via Werbung – eine absolut artifizielle Debatte über das Fleischessen aus, der keinerlei echter Diskussionsbedarf in der Bevölkerung entsprach. Dementsprechend essen die Leute genauso weiter wie bisher."
    (Helmut Kaplan)

  • 29.10.2011 01:23 Uhr

    von tipp:

    Im Einleitungstext steht "niedersächsisch", im Rest des Textes ist von NRW die Rede ;)

  • 28.10.2011 21:55 Uhr

    von Sikasuu:

    Ich halte diese Studie für korrekt. Nicht im wissenschaftlichen/strafrechtlichem Sinn sondern, in der Tendenz.
    .
    Ich haben im Anfang 90ger Jahren mal eine größere Recherche über Schweinemast und Beta-Blocker gemacht. Nach den Ergebnissen sind alle "Schweinebauern" hochgradig Herzkrank!
    Der Verbrauch
    .
    Leider hatte der Sender nicht die "Eier" und das Geld, diese Sache zu Ende zu führen.
    .
    In der "Tierproduktion" wird gnadenlos getrixt, getäuscht, betrogen..... Da gegen ist der Radsport ein Kindergarten.
    .
    Seit dieser o.a. Arbeit esse ich nur noch Fleisch dessen Herkunft ich nachvollziehen kann. Ich bin privilegiert! Bedaure aber die Menschen die ihr Fleisch im Supermarkt kaufen müssen!

  • 28.10.2011 21:28 Uhr

    von Enzo Aduro:

    Das muss man sanktionieren. Diese Tiere sind Müll, wenn Sie kontaminiert wurden. Man sollte Antibiotika ganz verbieten. Wenn Tiere krank sind, muss man Sie einer energetischen Verwertung zuführen. Kranke Tiere sind kein Essen. Und mit Antibiotikaeinsatz züchten wir resistenzen.

    Die müssen andere Methoden finden die Viecher auf Effizienz zu trimmen. Gerne auch mit Käfighaltung, wenn das hilft. Diese Bodenhaltung ist mir eh suspekt, da tauschen die doch eh nur die Krankheiten aus.

    Erst die Menschengesundheit, dann das Tierwohl. Und zwar als ordinale Reinfolge, nicht als Abwägungsgewichtung!

  • 28.10.2011 21:21 Uhr

    von Antonietta:

    Durch die Haltung vieler Tiere auf engen Raum ist die Gefahr der starken Verbreitung von Krankheiten erhöht. Deshalb wird oft in den Beständen Antibiotika eingesetzt, manchmal sogar vorbeugend. Absurd: Wenn ein Tiere krank ist, werden alle Tiere behandelt.

  • 28.10.2011 20:34 Uhr

    von J. Koch:

    Ein interessantes Thema, bei dem zwingend mehr Transparenz durch mediale Berichterstattung oder - besser gleich - von politischer bzw. Produzenten-Seite wünschenswert wäre.
    Bedauerlich finde ich aus journalistischer Sicht, warum das in dieser Kürze abgehandelt wird - der Autor hat sich leider nicht die Mühe gemacht, die für den Leser naheliegendsten Fragen zu beantworten: Was ist Wachstumsdoping mittels Antibiotika und wie funktioniert es? (Und: Warum ist es verboten?)

  • 28.10.2011 19:53 Uhr

    von tageslicht@gmx.eu:

    Der Skandal ist schon, dass solch riesige Mengen an Antibiotika einfach so an diese Betriebe abgegeben werden. So wie es scheint, können die Betriebe über unendlich viele Antibiotika verfügen, hier liegt schon das Problem, warum ist das so?

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