Die Polizei hat in Niedersachsen ein von Tierschützern besetztes Baugelände geräumt. Dort soll Europas größter Geflügelschlachthof entstehen.von H. Sezgin & J. Maurin
Nur fünf Wochen Lebenszeit werden einem Masthähnchen zugestanden. Ein Quadratmeter ist der gesamte Lebensraum für 25 Tiere. Bis zu 8 Prozent, das sind jährlich rund 3 Millionen Tiere, sterben bereits während der Mast. Die Schlachtung bei völlig unzureichender Betäubung im Elektrobad beendet ein elendes Leben voller Qualen.
11.08.2010 15:43 Uhr
von egal:
' Alles sei friedlich verlaufen. Irritierend war nur die Bemerkung eines Rettungssanitäters: "Schaufel Erde drauf und gut ist." '
Ich hoffe, dass diese Bemerkung noch ein Nachspiel haben wird ?
11.08.2010 14:59 Uhr
von Gewissen:
Ursache für dieses barbarische Abschlachten von Millionen Tieren: Die wenigsten Menschen haben ein Gewissen. Ich zähle mich zu dieser kleinen Minderheit. Fleisch esse ich seit zwanzig Jahren nicht mehr, und vorher aß ich es nur widerwillig, und nur aufgrund falscher Erziehung und sozialem Druck. Irgendwann habe ich mich diesem Wahnsinn widersetzt und den Schlußstrich gezogen. Jeder und jede andere könnte das gleiche tun, aber tut es nicht, weil das alles Entscheidende fehlt: Das Gewissen. So geht der grausame Massenmord Tag für Tag weiter, die geplante Großschlachtanlage ist nur möglich, weil Millionen Menschen das dort geschlachtete Fleisch massenhaft kaufen und essen werden.
Fleisch essen ist nichts Widernatürliches, das ist klar, früher mußte der Mensch Fleisch essen, um zu überleben.
Daß heutzutage noch immer Fleisch gegessen wird, läßt sich durch nichts rechtfertigen. Jeder Mensch kann sich in der Wohlstands- und Überflußgesellschaft ohne ein Gramm Fleisch ernähren. Und das sogar weitaus gesünder als mit. Es gibt keine Notwendigkeit mehr für das Essen von Fleisch, es wäre möglich, den Massenmord zu stoppen, wenn die Menschen nur ein Gewissen hätten.
Schlachthöfe: Kein Horrorfilm, sondern grausame Wirklichkeit
11.08.2010 12:47 Uhr
von busk:
Der Protest und auch der militante Widerstand sind zu begrüßen. Wenn der Brandanschlag ein deutliches Zeichen setzt und körperlich niemand zu schaden kommt, ist er gut.
11.08.2010 11:59 Uhr
von Michael Scheier:
Wer macht bei der TAZ eigentlich die Schlagzeilen? Vielleicht müßt Ihr die Stelle ein bißchen besser bezahlen?!?
11.08.2010 10:57 Uhr
von W. Getarier:
Jeder der mal auf einem Bauernhof Urlaub gemacht hat weis, dass das was dort (in diesen Industrieanlagen) zur Schlachtung herangezogen wird kein gesundes Tier mehr ist. Wenn man ungesundes isst wird man nicht besser.
Auch bedauerlich, das nur große Unternehmen aufgrund der Masse die Kosten und Preise so weit drücken und bestimmen können, das kein kleines Unternehmen mithalten kann. Entprivatisierung. Dieses erkennt man in allen Bereichen der Wirtschaft wieder. Das macht uns zusätzlich kaputt.
Schaden an Leib und Schaden an der Seele. Das ist das was bleibt. Vielen Dank.
11.08.2010 10:42 Uhr
von Zeraldasriese:
Und alle Grünen-Wähler kaufen nur Bioprodukte... Klar... nach dem Protestaktion ab bei LIDL Billigwurst einkaufen. Peinliche Aktion
11.08.2010 10:04 Uhr
von Pater Brown:
Es ist furchtbar. Die Bevölkerung will den Schlachthof nicht. Die Beamten und Politiker drücken ihn durch, weil sie glauben, auf Grund dieses @Erfolgs@ wiedergewählt zu werden. Die angekündigten Arbeitsplätze sind für osteuropäische Billiglohnkräfte reserviert. Auf dem Dreck und der Gülle bleiben die Anwohner sitzen. Das Tierleid, welches für dieses Mega-Projekt erzeugt wird, ist unermeßlich. Grotelüschen und Konsorten profitieren davon und lügen weiter. So etwas nennt man Mafia. Weg damit!
11.08.2010 02:29 Uhr
von nocarnist:
Es gibt nicht "die militante Tierschützergruppe Animal Liberation Front".
Es gibt nur einzelne Zellen, die sich an den Richtlinien der ALF (gewaltfreie Befreiungen) orientieren. Zitat Wikipedia:
"Die ALF ist eine nicht organisierte Bewegung, es gibt keine Mitgliedschaft im herkömmlichen Sinn, es gibt nur unabhängig voneinander agierende autonome Kleingruppen, die sich das Label ALF geben. Jede Gruppe oder auch Einzelperson, die sich mit den Zielen der ALF identifiziert, kann sich als Teil der ALF bezeichnen und in ihrem Namen Aktionen durchführen."
11.08.2010 01:41 Uhr
von Arno Nym:
Man beachte, dass hierfür das SEK angefordert wurde..
Seit wann sind denn Tierrechtler gefährliche Schwerverbrecher?
Meine Solidarität gilt den Besetzern
10.08.2010 23:19 Uhr
von MeAndTom:
Schaufel Erde drauf und gut ist. Ha ha vielleich wachsen die Hippies ja an.
10.08.2010 21:43 Uhr
von Andreas:
Vielleicht wäre es sinnvoller, sich im Supermarkt vor die Theke mit dem billigen Fleisch zu ketten. Denn so lange der Konsument das Zeug kauft, wird es produziert. Wenn nicht dort, dann woanders.
10.08.2010 20:07 Uhr
von Fritz Katzfuß:
Habe gestern wieder We feed the world gesehen und kann nur sagen, der Protest ist gerechtfertigt. Es ist nicht okay, wie mit den Hühnern umgegangen wird. Das verletzt die menschliche Idee vom Huhn.
Leserkommentare
11.08.2010 15:58 Uhr
von Antonietta:
Nur fünf Wochen Lebenszeit werden einem Masthähnchen zugestanden. Ein Quadratmeter ist der gesamte Lebensraum für 25 Tiere. Bis zu 8 Prozent, das sind jährlich rund 3 Millionen Tiere, sterben bereits während der Mast. Die Schlachtung bei völlig unzureichender Betäubung im Elektrobad beendet ein elendes Leben voller Qualen.
11.08.2010 15:43 Uhr
von egal:
' Alles sei friedlich verlaufen. Irritierend war nur die Bemerkung eines Rettungssanitäters: "Schaufel Erde drauf und gut ist." '
Ich hoffe, dass diese Bemerkung noch ein Nachspiel haben wird ?
11.08.2010 14:59 Uhr
von Gewissen:
Ursache für dieses barbarische Abschlachten von Millionen Tieren: Die wenigsten Menschen haben ein Gewissen. Ich zähle mich zu dieser kleinen Minderheit. Fleisch esse ich seit zwanzig Jahren nicht mehr, und vorher aß ich es nur widerwillig, und nur aufgrund falscher Erziehung und sozialem Druck. Irgendwann habe ich mich diesem Wahnsinn widersetzt und den Schlußstrich gezogen. Jeder und jede andere könnte das gleiche tun, aber tut es nicht, weil das alles Entscheidende fehlt: Das Gewissen.
So geht der grausame Massenmord Tag für Tag weiter, die geplante Großschlachtanlage ist nur möglich, weil Millionen Menschen das dort geschlachtete Fleisch massenhaft kaufen und essen werden.
Fleisch essen ist nichts Widernatürliches, das ist klar, früher mußte der Mensch Fleisch essen, um zu überleben.
Daß heutzutage noch immer Fleisch gegessen wird, läßt sich durch nichts rechtfertigen. Jeder Mensch kann sich in der Wohlstands- und Überflußgesellschaft ohne ein Gramm Fleisch ernähren. Und das sogar weitaus gesünder als mit. Es gibt keine Notwendigkeit mehr für das Essen von Fleisch, es wäre möglich, den Massenmord zu stoppen, wenn die Menschen nur ein Gewissen hätten.
Schlachthöfe: Kein Horrorfilm, sondern grausame Wirklichkeit
11.08.2010 12:47 Uhr
von busk:
Der Protest und auch der militante Widerstand sind zu begrüßen. Wenn der Brandanschlag ein deutliches Zeichen setzt und körperlich niemand zu schaden kommt, ist er gut.
11.08.2010 11:59 Uhr
von Michael Scheier:
Wer macht bei der TAZ eigentlich die Schlagzeilen? Vielleicht müßt Ihr die Stelle ein bißchen besser bezahlen?!?
11.08.2010 10:57 Uhr
von W. Getarier:
Jeder der mal auf einem Bauernhof Urlaub gemacht hat weis, dass das was dort (in diesen Industrieanlagen) zur Schlachtung herangezogen wird kein gesundes Tier mehr ist.
Wenn man ungesundes isst wird man nicht besser.
Auch bedauerlich, das nur große Unternehmen aufgrund der Masse die Kosten und Preise so weit drücken und bestimmen können, das kein kleines Unternehmen mithalten kann. Entprivatisierung.
Dieses erkennt man in allen Bereichen der Wirtschaft wieder. Das macht uns zusätzlich kaputt.
Schaden an Leib und Schaden an der Seele. Das ist das was bleibt. Vielen Dank.
11.08.2010 10:42 Uhr
von Zeraldasriese:
Und alle Grünen-Wähler kaufen nur Bioprodukte...
Klar... nach dem Protestaktion ab bei LIDL Billigwurst einkaufen. Peinliche Aktion
11.08.2010 10:04 Uhr
von Pater Brown:
Es ist furchtbar. Die Bevölkerung will den Schlachthof nicht. Die Beamten und Politiker drücken ihn durch, weil sie glauben, auf Grund dieses @Erfolgs@ wiedergewählt zu werden. Die angekündigten Arbeitsplätze sind für osteuropäische Billiglohnkräfte reserviert. Auf dem Dreck und der Gülle bleiben die Anwohner sitzen. Das Tierleid, welches für dieses Mega-Projekt erzeugt wird, ist unermeßlich. Grotelüschen und Konsorten profitieren davon und lügen weiter. So etwas nennt man Mafia. Weg damit!
11.08.2010 02:29 Uhr
von nocarnist:
Es gibt nicht "die militante Tierschützergruppe Animal Liberation Front".
Es gibt nur einzelne Zellen, die sich an den Richtlinien der ALF (gewaltfreie Befreiungen) orientieren. Zitat Wikipedia:
"Die ALF ist eine nicht organisierte Bewegung, es gibt keine Mitgliedschaft im herkömmlichen Sinn, es gibt nur unabhängig voneinander agierende autonome Kleingruppen, die sich das Label ALF geben. Jede Gruppe oder auch Einzelperson, die sich mit den Zielen der ALF identifiziert, kann sich als Teil der ALF bezeichnen und in ihrem Namen Aktionen durchführen."
11.08.2010 01:41 Uhr
von Arno Nym:
Man beachte, dass hierfür das SEK angefordert wurde..
Seit wann sind denn Tierrechtler gefährliche Schwerverbrecher?
Meine Solidarität gilt den Besetzern
10.08.2010 23:19 Uhr
von MeAndTom:
Schaufel Erde drauf und gut ist. Ha ha vielleich wachsen die Hippies ja an.
10.08.2010 21:43 Uhr
von Andreas:
Vielleicht wäre es sinnvoller, sich im Supermarkt vor die Theke mit dem billigen Fleisch zu ketten. Denn so lange der Konsument das Zeug kauft, wird es produziert. Wenn nicht dort, dann woanders.
10.08.2010 20:07 Uhr
von Fritz Katzfuß:
Habe gestern wieder We feed the world gesehen und kann nur sagen, der Protest ist gerechtfertigt. Es ist nicht okay, wie mit den Hühnern umgegangen wird. Das verletzt die menschliche Idee vom Huhn.