Campact organisiert Unterschriftensammlungen im Netz. In diesem Jahr soll für den Atomausstieg Druck gemacht werden. Teil 6 der taz-Serie zur Anti-Atomkraft-Bewegung.von Felix Werdermann
Im Mix der Alternativen zur Kernenergie, könnte folgendes enthalten sein:
Wie wär's wenn die EU ihre Beziehungen zu Australien verbessern würde? Auf einem Bruchteil der dortigen Wüstenfläche könnte mit Sonnenenergie ( concentrated solar power z.B. von Ausra ) so viel Wasserstoff erzeugt werden, wie der erzeugten Elektrizität aller europäischen AKW entspräche. Erdöl u. Erdgas wird ja schließlich auch importiert. Die Schiffe für den Transport könnten natürlich selbst mit Wasserstoff fahren (von modernen Winddrachenantrieben unterstützt - das ist keine Utopie, sondern bereits existierende, nur meist einfach immer noch ungenutzte Technik).
Und die Befürworter der Wandel-durch-Handel-These könnten auch China (Wüste Gobi etc.) für ähnliches überreden, oder näher liegend: Nordafrika (von dort könnte der Strom sogar z.T. in großen Leitungen nach Europa geliefert werden). Am demokratischsten ist aber sicher Australien und daher trotz größerer Entfernung erstmal vorzuziehen. Zuerst sollte Australien natürlich den eigenen Bedarf mit Sonne, Wind, Biogas decken, statt überwiegend mit Kohle etc. wie bisher. Der aktuelle Premierminister hat im Wahlkampf ja Klimaschutz versprochen. Daran könnte er stärker erinnert werden.
Massiver Ausbau der Wellenkraft und Erdwärme wäre ein weitere Bestandteil, auch der Solarenergie in Europa selbst, denn allein mehr als 9 Monate im Jahr brächte das auf sehr vielen Dächern, und zwar nicht nur in Südeuropa, gigantische Energiemengen.
Leserkommentare
15.01.2009 14:32 Uhr
von emil:
Im Mix der Alternativen zur Kernenergie, könnte folgendes enthalten sein:
Wie wär's wenn die EU ihre Beziehungen zu Australien verbessern würde? Auf einem Bruchteil der dortigen Wüstenfläche könnte mit Sonnenenergie ( concentrated solar power z.B. von Ausra ) so viel Wasserstoff erzeugt werden, wie der erzeugten Elektrizität aller europäischen AKW entspräche. Erdöl u. Erdgas wird ja schließlich auch importiert. Die Schiffe für den Transport könnten natürlich selbst mit Wasserstoff fahren (von modernen Winddrachenantrieben unterstützt - das ist keine Utopie, sondern bereits existierende, nur meist einfach immer noch ungenutzte Technik).
Und die Befürworter der Wandel-durch-Handel-These könnten auch China (Wüste Gobi etc.) für ähnliches überreden, oder näher liegend: Nordafrika (von dort könnte der Strom sogar z.T. in großen Leitungen nach Europa geliefert werden). Am demokratischsten ist aber sicher Australien und daher trotz größerer Entfernung erstmal vorzuziehen. Zuerst sollte Australien natürlich den eigenen Bedarf mit Sonne, Wind, Biogas decken, statt überwiegend mit Kohle etc. wie bisher. Der aktuelle Premierminister hat im Wahlkampf ja Klimaschutz versprochen. Daran könnte er stärker erinnert werden.
Massiver Ausbau der Wellenkraft und Erdwärme wäre ein weitere Bestandteil, auch der Solarenergie in Europa selbst, denn allein mehr als 9 Monate im Jahr brächte das auf sehr vielen Dächern, und zwar nicht nur in Südeuropa, gigantische Energiemengen.