In Mali rebellieren die Tuareg, in Nigeria bomben Islamisten. Die Schockwellen des Libyenkonflikts haben sich auf halb Westafrika ausgeweitet. von Dominic Johnson
Genau davor hat Tschads Präsident Idriss Déby bei einem Sturz von Gaddafi schon vor knapp einem Jahr gewarnt. Die regierenden Knusperköppe im Westen sollten endlich mal auf die Afrikaner hören, statt auf die größenwahnsinnigen Expansionisten im Pentagon.
29.01.2012 20:23 Uhr
von daostello:
kleine anmerkung: wurden die "rebellen" nicht auch großzügig vom westen mit waffen ausgestattet?
28.01.2012 19:45 Uhr
von julius lieske:
Was soll die Überschrift? Solange die Regierung die Kontrolle über die Waffen hatte, haben sich Alkaida und Konsorten nicht mit Waffen versorgen können. Dank der Putschisten und ihren geschäftstüchtigen Banden, blüht jetzt der Export. Die korrekte Überschrift würde in etwa lauten: Libysche NATO-Marionetten unterstützen islamistische Terroristen mit Waffen.
28.01.2012 03:42 Uhr
von ion:
.... na, da brate mir einer einen Storch ! Ist das ein ächtes 'cut-up' à la W. S. Burroughs oder hat Herr Afrika-Undercover Johnson nur mal wieder die verbliebenen Artefakte nach dem Festplattenschreddern publiziert ?!
28.01.2012 03:24 Uhr
von vic:
Gaddafis Waffen sind zu einem großen Teil deutsche Waffen. Der Verbündete von heute ist der Gegner von morgen. Aber egal. Mehr Waffenverkäufe, mehr Profit.
28.01.2012 00:50 Uhr
von Heinz-Peter Seidel:
Zum Artikel » Anschläge und Unruhen in Westafrika. Gaddafis Waffen überall« von Dominic Johnson
» Die Schockwellen des Libyenkonflikts haben sich auf halb Westafrika ausgeweitet.« schreibt Dominic Johnson, und er zählt auf, in welchen Händen die (immer wieder und vor allem doch für Zivilisten furchtbaren Tod und Verderben bringenden) Waffen aus Libyen jetzt womöglich landen. Es ist mir aber zu primitiv und billig, »Gaddafis Waffen überall«, wie die Überschrift des Artikels zuweist, sogleich einverständnissinnig abzunicken: Hat Libyen denn selber die angesprochenen Waffen produziert oder durch welche honorigen Lieferanten und Geschäftspartner unserer Welt sind Gaddafis »Rüstungsarsenale« vielmehr noch unlängst gegen herrliches Geld prächtig angefüllt worden? Hierüber zu recherchieren und gewaschenes Konkretes, wenn möglicherweise auch Unliebsames zu sagen hätte dem Autoren besser angestanden: Käme man so womöglich doch zu Fragen, vielleicht sogar zu Erkenntnissen, die für das Furchtbare, das Johnson bezüglich der Folgen andeutet, genauere Zusammenhänge und Hintergründe aufdeckt.
27.01.2012 23:35 Uhr
von Geklauter Gartenzwerg:
Ist klar, innerhalb weniger Tage steht der rassistische Begriff arabischer Frühling unumstößlich, weil es ja gar keine Tuareg geben darf und jetzt sollen die auch noch mit den Islamisten zusammen arbeiten. Nomaden stehen einfach mal der kapitalistischen Logik im Wege und sollen ausgerottet werden. Und das, obwohl Sesshaftigkeit verblödet und durch das Einzäunen des Gartens Rassismus schafft.
27.01.2012 22:42 Uhr
von Tschabaladores:
Bald ist 'Gaddafi' noch an der europöäischen Finanzkrise, dem Klimawandel und dem Hunger in der Welt schuldig - hören sie auf mit ihrer Dämonisierung von Gaddafi und der Verleumdung seiner Person. Sie haben von Anfang an den perversen Krieg der NATO und seiner NATO/Al-Kaida Söldner gegen Libyen unterstützt. Sie haben die terroristischen NATO-Rebellen zu 'Freiheitskämpfern' umgelogen. In Libyen herrscht mittlerweile unsägliches Leid und Chaos. Ein Terror-Regime von bewaffneten Banden wurde installiert, das mit unglaublicher Brutalität gegen Schwarze und Anhänger Gaddafis vorgeht. Menschen werden in Gefängnissen zu Tode gefoltert und psyschich gebrochen. Wenn Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen und die UNO über die Gräueltaten ihrer 'Freiheitskämpfer' berichten, dann stehen sie immer noch fest an der Seite dieser Verbrecher! SCHÄMEN SIE SICH HERR DOMINIC JOHNSON!
Leserkommentare
30.01.2012 13:29 Uhr
von SURI 2:
Genau davor hat Tschads Präsident Idriss Déby bei einem Sturz von Gaddafi schon vor knapp einem Jahr gewarnt. Die regierenden Knusperköppe im Westen sollten endlich mal auf die Afrikaner hören, statt auf die größenwahnsinnigen Expansionisten im Pentagon.
29.01.2012 20:23 Uhr
von daostello:
kleine anmerkung:
wurden die "rebellen" nicht auch großzügig vom westen mit waffen ausgestattet?
28.01.2012 19:45 Uhr
von julius lieske:
Was soll die Überschrift?
Solange die Regierung die Kontrolle über die Waffen hatte, haben sich Alkaida und Konsorten nicht mit Waffen versorgen können. Dank der Putschisten und ihren geschäftstüchtigen Banden, blüht jetzt der Export. Die korrekte Überschrift würde in etwa lauten:
Libysche NATO-Marionetten unterstützen islamistische Terroristen mit Waffen.
28.01.2012 03:42 Uhr
von ion:
.... na, da brate mir einer einen Storch !
Ist das ein ächtes 'cut-up' à la W. S. Burroughs oder hat Herr Afrika-Undercover Johnson nur mal wieder die verbliebenen Artefakte nach dem Festplattenschreddern publiziert ?!
28.01.2012 03:24 Uhr
von vic:
Gaddafis Waffen sind zu einem großen Teil deutsche Waffen.
Der Verbündete von heute ist der Gegner von morgen.
Aber egal. Mehr Waffenverkäufe, mehr Profit.
28.01.2012 00:50 Uhr
von Heinz-Peter Seidel:
Zum Artikel » Anschläge und Unruhen in Westafrika. Gaddafis Waffen überall« von Dominic Johnson
» Die Schockwellen des Libyenkonflikts haben sich auf halb Westafrika ausgeweitet.« schreibt Dominic Johnson, und er zählt auf, in welchen Händen die (immer wieder und vor allem doch für Zivilisten furchtbaren Tod und Verderben bringenden) Waffen aus Libyen jetzt womöglich landen.
Es ist mir aber zu primitiv und billig, »Gaddafis Waffen überall«, wie die Überschrift des Artikels zuweist, sogleich einverständnissinnig abzunicken:
Hat Libyen denn selber die angesprochenen Waffen produziert oder durch welche honorigen Lieferanten und Geschäftspartner unserer Welt sind Gaddafis »Rüstungsarsenale« vielmehr noch unlängst gegen herrliches Geld prächtig angefüllt worden?
Hierüber zu recherchieren und gewaschenes Konkretes, wenn möglicherweise auch Unliebsames zu sagen hätte dem Autoren besser angestanden: Käme man so womöglich doch zu Fragen, vielleicht sogar zu Erkenntnissen, die für das Furchtbare, das Johnson bezüglich der Folgen andeutet, genauere Zusammenhänge und Hintergründe aufdeckt.
27.01.2012 23:35 Uhr
von Geklauter Gartenzwerg:
Ist klar, innerhalb weniger Tage steht der rassistische Begriff arabischer Frühling unumstößlich, weil es ja gar keine Tuareg geben darf und jetzt sollen die auch noch mit den Islamisten zusammen arbeiten. Nomaden stehen einfach mal der kapitalistischen Logik im Wege und sollen ausgerottet werden. Und das, obwohl Sesshaftigkeit verblödet und durch das Einzäunen des Gartens Rassismus schafft.
27.01.2012 22:42 Uhr
von Tschabaladores:
Bald ist 'Gaddafi' noch an der europöäischen Finanzkrise, dem Klimawandel und dem Hunger in der Welt schuldig - hören sie auf mit ihrer Dämonisierung von Gaddafi und der Verleumdung seiner Person. Sie haben von Anfang an den perversen Krieg der NATO und seiner NATO/Al-Kaida Söldner gegen Libyen unterstützt. Sie haben die terroristischen NATO-Rebellen zu 'Freiheitskämpfern' umgelogen. In Libyen herrscht mittlerweile unsägliches Leid und Chaos. Ein Terror-Regime von bewaffneten Banden wurde installiert, das mit unglaublicher Brutalität gegen Schwarze und Anhänger Gaddafis vorgeht. Menschen werden in Gefängnissen zu Tode gefoltert und psyschich gebrochen. Wenn Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen und die UNO über die Gräueltaten ihrer 'Freiheitskämpfer' berichten, dann stehen sie immer noch fest an der Seite dieser Verbrecher! SCHÄMEN SIE SICH HERR DOMINIC JOHNSON!