Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind. Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt). Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
04.04.2011 18:54 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!
11.02.2011 17:46 Uhr
von Reiner Moysich:
Trennung von Staat und Kirche vollenden!
Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind. Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt). Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
11.02.2011 17:46 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!
14.07.2008 15:58 Uhr
von Reiner Moysich:
Trennung von Staat und Kirche vollenden!
Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind. Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt). Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
09.07.2008 13:46 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!
Leserkommentare
04.04.2011 18:54 Uhr
von Reiner Moysich:
Trennung von Staat und Kirche vollenden!
Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind.
Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt
Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt).
Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
04.04.2011 18:54 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!
11.02.2011 17:46 Uhr
von Reiner Moysich:
Trennung von Staat und Kirche vollenden!
Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind.
Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt
Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt).
Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
11.02.2011 17:46 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!
14.07.2008 15:58 Uhr
von Reiner Moysich:
Trennung von Staat und Kirche vollenden!
Ich beglückwünschte den Christdemokraten Bundesinnenminister Schäuble zum - wenn auch längst überfälligen - neuen Eherecht, nach dem ab 2009 kirchliche Tagungen auch ohne standesamtliche Heirat möglich sind.
Die jetzige Regelung ist genauso absurd und ungerecht, wie die umgekehrte, dass vor einer standesamtlichen eine kirchliche Trauung stattfinden müsste. Denn im Artikel 137.1 WRV des Grundgesetzes steht: „Es besteht keine Staatskirche“.
Diesem Schritt Schäubles in die sicher richtige Richtung sollten nun baldigst weitere humanitäre Schritte folgen, bis in allen Lebensbereichen eine strikte Trennung von Staat und Kirche erreicht ist. Nur dies entspräche der Verpflichtung Deutschlands, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen keine Weltanschauung - egal ob religiöser oder nichtreligiöser Art - bevorzugt oder benachteiligt werden darf, zumal sich Deutschland „weltanschauungsneutral“ nennt
Dies bedeutet konkret, dass alle menschenrechtswidrigen Bevorzugungen aus dem Grundgesetz gestrichen werden müssen, wie z.B. die Anrufung eines Gottes, Religionsunterricht, Kirchensteuerprivileg, aber auch z.B. nur christliche Feiertage (da es eine sehr große Anzahl anderer völlig gleichberechtigter Weltanschauungen gibt).
Nur dann bekämen wir ein wesentlich mitmenschlicheres Deutschland, in dem wirklich gleiche Rechte für die Mitglieder aller der über 4000 religiösen und nichtreligiösen Weltanschauungen bestünden.
09.07.2008 13:46 Uhr
von sami:
Denkt man, dass Muslime auf dieses Gesetz gewartet haben, um in eine Polygamie einzugehen, so ist dies wieder ein Armutszeugnis im Informationszeitalter, wo man nicht mal weiß, was der Muslim auf der Straße oder in der Nachbarschaft denkt und wie er lebt. Praktizierende Muslime leben so monogam wie ein Höckerschwan. Auch wenn! Ein Rainer Langhans kann mit seinen - inzwischen könnte es ja auch fünf sein – Frauen im Fernsehen auftreten und von seinem Harem protzen, jedwede eheähnliche Gemeinschaft verschiedener Geschlechter wird staatlich anerkannt und der normalen Familie gleich gestellt, einer schrillen und unästhetischen CSD greifen Stadt und Medien großzügig unter die Arme; all dies ist in Ordnung, schließlich gilt es ja die Freiheit des Menschen, tun und lassen zu können, was er will, solange er keine/r dazu zwingt und in seiner/ihrer Freiheit beraubt. Nur allein die Vorstellung, dass ein Muslim eine zweite Frau ehelichen könnte, ist aber schlimm und ein „Rückschritt ins Mittelalter“(Joachim Herrmann - CSU). Ist es nur dann problematisch, wenn es um Muslime geht und man es „Ehe“ nennt und dadurch eine Reihe Verpflichtungen gegenüber der Ehefrau und ihren Kindern eingegangen werden muss? Ich frage mich, wie viele sich in unserer offenen Gesellschaft an jene anachronistische Vorstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Einehe halten. De iure müssten auch die Muslime gleichberechtigt behandelt werden, auch wenn de facto Polygamie in Deutschland islamisch gesehen kaum möglich ist. Ergo wenn Freiheit in allen Bereichen des Lebens, dann auch für alle, nicht nur für Langhans & Co. Nicht mehr, nicht weniger!