Wie werden Muslime zu Terrorverdächtigen? Ganz einfach. Sie müssen sich nur ein abgelegenes Ferienhaus mieten, gleich in bar zahlen und die Vorhänge zuziehen.von Astrid Geisler
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel zu tun?
04.04.2011 18:52 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
04.04.2011 18:51 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe: http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
04.04.2011 18:51 Uhr
von balu:
Also ich finde die Zustände auf dem Dorf haben sich in den letzten Jahrhunderten erheblich gebessert. Früher wurden rothaarige Menschen mit Steinwürfen verjagt, Kräuterteekochende per Inquisition verfolgt und schwarze Katzen mißtrauisch beäugt. Heute wird bei vollbärtigen mit Folkloretracht in der Einsiedelei die Polizei gerufen. Konkret heißt das, die Dorfbewohner greifen nicht zur Lynchjustiz, sondern wählen den Weg über die staatliche Gewalt. Das ist eindeutig eine zivilisatorische Entwicklung. Daß die Trefferquote der Polizei nicht bei 100% liegt, dürfte bekannt sein. Mir persönlich ist es lieber, sie stürmen 10 Wohnungen zuviel, als eine zu wenig. Jeder Tote durch einen Terroranschlag ist einer zu viel.
04.04.2011 18:51 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt. Ganz schön bizarr, der Fall. In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen. Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
04.04.2011 18:51 Uhr
von E.H.:
Bitte? Alle Deutschen ein Rad ab und alle anderen normal? Wie unpassend auf so einen Artikel.
04.04.2011 18:51 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss. natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!
11.02.2011 17:52 Uhr
von Mozart:
@Nizama
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel zu tun?
11.02.2011 17:45 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
11.02.2011 17:45 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe: http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
11.02.2011 17:45 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt. Ganz schön bizarr, der Fall. In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen. Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
11.02.2011 17:45 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss. natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!
12.05.2009 20:20 Uhr
von Mozart:
@Nizama
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel zu tun?
08.03.2008 10:41 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
08.01.2008 13:40 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe: http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
06.01.2008 11:45 Uhr
von balu:
Also ich finde die Zustände auf dem Dorf haben sich in den letzten Jahrhunderten erheblich gebessert. Früher wurden rothaarige Menschen mit Steinwürfen verjagt, Kräuterteekochende per Inquisition verfolgt und schwarze Katzen mißtrauisch beäugt. Heute wird bei vollbärtigen mit Folkloretracht in der Einsiedelei die Polizei gerufen. Konkret heißt das, die Dorfbewohner greifen nicht zur Lynchjustiz, sondern wählen den Weg über die staatliche Gewalt. Das ist eindeutig eine zivilisatorische Entwicklung. Daß die Trefferquote der Polizei nicht bei 100% liegt, dürfte bekannt sein. Mir persönlich ist es lieber, sie stürmen 10 Wohnungen zuviel, als eine zu wenig. Jeder Tote durch einen Terroranschlag ist einer zu viel.
04.01.2008 14:28 Uhr
von Alexander W.:
Lieber Herr Atheist, Ich empfinde ihre Art der Darstellung von Religionen mehr als empörend und unpassend. Ich selbst bin überzeugter Christ, aber weder fundamentalistisch, noch denke ich, dass mein Glaube perfekt und von jedem angenommen werden muss, in dem Sinne, wie sie sagen, meine Privatsache. Trotzdem denke ich, dass ihre Stellungnahme so manche Fehler enthält, wenn sie für mich nicht sogar ganz falsch ist. In diesem Bericht ging es, um es kurz darzustellen, einfach nur darum, dass man hier in diesem Land nur aufgrund seines muslimischen Aussehens schon in Terroristenverdacht gerät. Dass diese Annahme darf aber grundsätzlich nicht sein. Es ist reine Diskriminierung der Personen, nur weil sie einer Religion angehören, die heutzutage, leider, im überwiegend negativen licht darsteht. Dabei beachtet werden aber eben nicht jene, die wirklich friedlich sind. Religionen sind nicht der Grund der meisten Kriege. Das wäre nämlich in dem Sinne Schwachsinn, wenn man sich die lehrbücher der jeweiligen Religion durchliest, wird nicht zum Kampf aufgerufen, allenfalls zur Verteidigung, was ja auch jedem Menschen zusteht. Dass viele trotzdem angeblich aus muslimischer, christlicher oder jüdischer Sicht (um diese drei Religionen geht es ja eigentlich) morden und Anschläge verüben, liegt aber nicht im eigentlichen Sinn der Religionsstifter. Z.B. erschreckt es mich immer wieder, wenn Leute meinen, Bush würde im Namen des christlichen Gottes in den Krieg ziehen, bzw. seine Politik betreiben, weil er ja ein so guter Christ sei. Nur ist sein Verhalten nicht christlich, wenn er in den Irak einzieht und dort immernoch verantwortlich für viele Tote ist. Es ist ein egoistisches, wirtschaftliches und politisches Ziel, was er dort verfolgt, seine Religion isses nich, die ihn zum Krieg treibt, zumindestens konnte ich bisher nichts in der Bibel finden, dass einen Christen zwingt im Namen Gottes Krieg zu führen. Genauso läuft es auch bei anderen Religionen. Nur weil sich gewisse Leute zu hoch schwingen und meinen, sie müssten ihre Religion mit Gewalt verbreiten, heißt das nicht, dass die die Religion auch ist. Daher haben die Religionen wirklich einen Anspruch darauf, wenn viele sagen, wir sind nicht kriegerisch, wir sind friedlich, denn so soll es sein. Ausserdem denke ich, dass es nicht anders wäre, würde es keine Religionen mehr legal geben, wie du forderst. Die Leute würden weiterhin morden, rauben und Krieg führen, nur dieses mal um andere Sachen, bzw. nicht mit dem Hintergrund ieiner Religion. Dann hieße es halt nicht mehr Muslim, sondern Östlicher oder Araber, das wäre vollkommen egal. Zum Schluss zurück zum eigentlichen Text eine kleinen private Sache. Wir in der Schule sollten letztens ein Fotogeschichtenprojekt zu einem beliebigen Thema, aber mit Aussage machen. Meine Gruppe hat sich dafür entschieden eine Geschichte zu entwerfen, in denen Kidnapper erst mit ihrem Erpresservideo ernst genommen werden, als sie sich als Arabische verkleiden, denn so läuft es heutzutage. Man kann erst ernstzunehmender Terrorist sein, wenn man konvertiert ist, und da läuft doch irgendetwas falsch, oder?
04.01.2008 00:04 Uhr
von atheist:
liebe gläubige und vor allem konvertiten, die wahrheit ist ein pfadloses land. jeder versuch, über glauben, d.h. irrationale annahmen und überzeugungen, über regeln, riten und rituale zu dem zu gelangen, was ihr "gott", "das göttliche" oder "das paradies" nennt, ist verzweifelt und sinnlos. dabei ist der organisierte glaube, also v.a. jener der weltreligionen, der scheinbar verlockendste und einfachste, tatsächlich jedoch der irreführendste und falscheste weg. obwohl niemandem pauschal aufgrund seines theismus bösartigkeit unterstellt werden kann, liegt in eurem haften an glauben und an göttliche wahrheit der schlüssel zur misere der menschheit. der glaube, insbesondere der theistische, ist die größte, wenn nicht einzige quelle für dualismus, fatalismus, für exklusion und dogmatismus, für fanatismus und eskapismus und allerhand anderer unschöner -ismen. beschäftigt sich der mensch mit gott, hat er eine ausflucht par excellance vor seiner eigenen verantwortung für sich, seine mitmenschen, seine umwelt und das system in dem er lebt. schön einfach - einfach schön. es ist ein seltsames phänomen, dass das denken götter erfindet und sie dann anbetet. das ist selbstanbetung. solange ein überwiegender teil der menschheit "glaubt", wird es keinen frieden und kein equilibrium geben auf dieser welt, nicht im norden und westen, nicht im süden und osten. mag der papst noch so viel schwafeln von "göttlicher gabe des friedens", mögen islamische geistliche noch so viel fabulieren, "islam bedeute frieden". frieden und glück, das liegt jenseits eurer götter, direkt hier und jetzt. zu schade, dass ihr den finger, der zum mond zeigt, mit dem mond selbst verwechselt. weil dies aber nicht nur schade, sondern in der lebens- und soziokulturellen praxis auch schädlich, gefährlich und berechnend ist, trete ich dafür ein, religionen jedweder couleur strikt aus dem öffentlichen raum zu verbannen! gott, jahwe, allah - alles eure privatsache, und nichts anderes. gibt es kriminalität zugunsten oder im sinne oder auch nur im namen einer solchen privatsache, hat sie entsprechend verfolgt und geahndet zu werden - wie bei allen anderen objekten der strafverfolgung. seid ihr in gewisser form verbunden mit dieser "privatsache", geratet ihr eben unter umständen in ein raster, wie es musikdownloader, links-/rechtsradikale und sonstige "zielgruppen" heute bereits sind. warum solltet ihr davon ausgenommen sein - euer glaube macht euch nicht besser oder anders! der mangel an selbsterkenntnis ist die essenz der ignoranz, die zu diesem unermesslichen leiden überall in der welt führt, gläubige mit eingeschlossen.
03.01.2008 17:10 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt. Ganz schön bizarr, der Fall. In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen. Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
02.01.2008 19:25 Uhr
von Hilde:
"...im islamistischen Sinne unvermummt"! *rofl* kann ich dazu nur sagen. Mein Fazit dazu ist: Es ist angesichts der absolut tendenziösen, islamophoben Berichterstattung in fast allen Medien (TAZ ausdrücklich ausgenommen) einerseits verständlich, andererseit haarsträubend, wie total verwirrt, unwissend und verunsichert die Menschen hierzulande sind. Und zwar nicht nur norddeutsche Dorfbewohner, sondern auch die, die an wichtigen Schaltstellen sitzen, wie Polizeibeamte, Richter, Journalisten.
Ein Bekannter erhielt zu Weihnachten von uns anonym ein Päckchen mit einem Buch mit Aphorismen (nein, keine Koranzitate, sondern Goethe). Nach dem Auspacken und längerer Unterredung mit einer Bekannten war er entschlossen, deshalb zur Polizei zu gehen. Schließlich hätten diese Muslime auch kürzlich Benazir Bhutto ermordet. TATSACHE!
Das große Problem an der Sache ist, dass diese ignoranten und verwirrten Menschen, wie ich selbst oft feststellen musste, ausdrücklich kein Interesse daran haben, diesen Missstand zu beheben und sich über den Islam aus erster Hand zu informieren: nicht durch Houllebecq, Spiegel oder Bildzeitung, sondern von kompetenten Muslimen oder Gelehrten. Sie haben dazu keine Zeit und keine Lust. Das ist ein Skandal, denn eigentlich sind sie, wie ich finde, von Berufs wegen dazu verpflichtet.
02.01.2008 18:26 Uhr
von Ingo Ahrens:
Hm, wenn man die sonst übliche Argumentation der Verfassungsschützer bedenkt wundert es mich jetzt aber doch, dass man den Einsatz nicht mit der "Bildung einer terroristischen Vereinigung" begründet - ich mein hey, da haben zwei Muslime geheiratet, was sollen die sonst im Schilde führen? ;)
Ich ahne mal voraus dass diese Frotzelei in Kürze Realität wird, wie so vieles was ich früher für unmöglich hielt in diesem Land...
02.01.2008 13:41 Uhr
von Gunner:
Also, als erstes mal, sehr schöner Artikel. Vor allem die Ironie darin. Ich denke mal das in dem Fall jede menge Fehlentscheidungen der Polizei gemacht wurden. Anders gesehen ist es beängstigend wieviele Leute sich von der Terror angst eines Innenministers anstecken lassen. Wenn ich mir da ansehe wie manche Politiker da schon drauf sind wird mir schlecht. Das hier ist ein gutes Beispiel für die Auswirkung dieser Politik.
mfg Ich
02.01.2008 13:18 Uhr
von Wiebke Hilmann:
Wenn Polizei Freund und Helfer sein soll, dann auch für unsere muslimischen Mitbürger. Ein Fehlverhalten kann passieren - vorallem unter der Paranoia die im Lande verbreitet wird - daher würde dem Paar eine öffentliche Entschuldigung zumindest zustehen. Dies würde auch das Bild der Sicherheitskräfte verbessern, nämlich, dass auch sie "Mann" genug sind Fehler einzugestehen.
02.01.2008 13:15 Uhr
von p. geisler:
Bisher wird interessanterweise immer auf die Verurteilung des Islam hingewiesen. Spannend finde ich aber, dass die sog. "Religionszughörigkeit" ja von den Vorverurteilenden ja auch nur auf Basis von Äußerlichkeiten (Bart, Schleier bei der Frau etc.) festgestellt wurde. Es wird also (wie zu erwarten war, will ich hinzufügen) nicht "nur" nach Religionszugehörigkeit verdächtigt, sondern bereits, wer sich per Aussehen möglicherweise einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zugehörig erkennbar machen könnte. Man erinnere sich, dass diese Art der Vorverurteilung in London einen Unschuldigen mehrere Schüsse in den Rücken eingebracht und damit sein Leben gekostet hat! Also aufgepasst, Langhaarige, Kopftuchtragende, Punks etc. pp.
02.01.2008 11:46 Uhr
von bleib lieber wach:
Ich finde es sehr mutig und richtig was die beiden da machen! Seit Jahren nun wird der Islam so dargestellt als sei er außschlisslich gewalttätig und als ob die friedlichen Muslime in der Minderheit sind. Es grenzt wirklich an Rassismus. Lest doch mal einfach mal quer zu Thema Muslime und ersetzt den Begriff "Muslim, Islam" durch Jude, Judentum oder Schwarze/r ihr werdet sehen und staunen, wie rassistisch in Bezug auf Muslime formuliert wird. Es ist die Konstruktion des Islam in den Medien, die es zu sowas kommen lässt
02.01.2008 11:36 Uhr
von Peter Lux:
Nach der Lektüre dieses Artikels würde es mich nicht wundern, wenn niemand mehr Auffälligkeiten meldet und die Polizei dann wegen Unfähigkeit gescholten wird.
02.01.2008 10:52 Uhr
von Schade:
Schade eigentlich, dass mal wieder die Anwohner als Schuldige hingestellt werden. Dabei sind sie doch nur Opfer der Paranoia unseres fahrbaren Innenministers.
Allerdings ist es nach den Fällen Mügeln, Mittweida und Sebnitz wohl üblich, die Anwohner in ein schlechtes Licht zu rücken.
02.01.2008 09:42 Uhr
von E.H.:
Bitte? Alle Deutschen ein Rad ab und alle anderen normal? Wie unpassend auf so einen Artikel.
02.01.2008 09:21 Uhr
von Uwe Fessler:
Wenn man einmal überlegt, wie viele Menschen durch ihr leichtsinniges Verhalten sich und andere Menschen verletzen und töten, da müssen die Terroristen aber einige Sonderschichten einlegen, um nur annähernd an diese Zahlen heran zu kommen. Ich empfehle mal die Seiten des auswärtigen Amtes an zu klicken. Man ist erstaunt,wie gering die Gefahr, Opfer eines Terroranschlages zu werden eingestuft wird, bezogen auf anerkannte "Schurkenstaaten" und deren stark frequentierte Lokalitäten. Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls ist extrem viel höher.
02.01.2008 02:37 Uhr
von Ockham:
Irgendwie beschämend, und dann traut man sich net zuzugeben das man seinen Vorurteilen erlegen ist und nen Fehler begangen hat.
01.01.2008 23:38 Uhr
von Wolfgang Lörcher:
Kein Wunder, das so etwas passiert. Politiker, allen voran unser Innenminister, schüren Ängste. Die Medien, allen voran der Spiegel mit seinen letzjährigen Titelthemen, die immer wieder die Gefahr durch den Islam beschwören, tragen zu solcher Panik bei. Das schaffen eines gemeinsamen Feindbildes, zu deren Bekämpfung sogar die Einschränkung der Bürgerrechte in Kauf genommen wird, sind Zeichen eines faschistischen Staates. Seltsamerweise habe ich bisher nur hier von diesem skandalösen Vorfall lesen können.
01.01.2008 23:23 Uhr
von Hessebub:
Und demnächst dann Waterboarding durch die Ortspolizei als "hygienische Maßnahme der wasserbasierten Kopfwäsche verdächtiger Personen." Da behaupte noch jemand, wer nichts zu verbergen habe, brauche sich nicht fürchten im Big Schäuble-Staat. Bitte nicht vergessen diesen Kommentar nebst Metadaten sechs Monate zu speichern.
01.01.2008 22:17 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss. natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!
Leserkommentare
04.04.2011 19:17 Uhr
von Mozart:
@Nizama
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel
zu tun?
04.04.2011 18:52 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
04.04.2011 18:51 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe:
http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
04.04.2011 18:51 Uhr
von balu:
Also ich finde die Zustände auf dem Dorf haben sich in den letzten Jahrhunderten erheblich gebessert. Früher wurden rothaarige Menschen mit Steinwürfen verjagt, Kräuterteekochende per Inquisition verfolgt und schwarze Katzen mißtrauisch beäugt. Heute wird bei vollbärtigen mit Folkloretracht in der Einsiedelei die Polizei gerufen. Konkret heißt das, die Dorfbewohner greifen nicht zur Lynchjustiz, sondern wählen den Weg über die staatliche Gewalt. Das ist eindeutig eine zivilisatorische Entwicklung. Daß die Trefferquote der Polizei nicht bei 100% liegt, dürfte bekannt sein. Mir persönlich ist es lieber, sie stürmen 10 Wohnungen zuviel, als eine zu wenig. Jeder Tote durch einen Terroranschlag ist einer zu viel.
04.04.2011 18:51 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt.
Ganz schön bizarr, der Fall.
In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen.
Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
04.04.2011 18:51 Uhr
von E.H.:
Bitte? Alle Deutschen ein Rad ab und alle anderen normal? Wie unpassend auf so einen Artikel.
04.04.2011 18:51 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss.
natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!
11.02.2011 17:52 Uhr
von Mozart:
@Nizama
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel
zu tun?
11.02.2011 17:45 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
11.02.2011 17:45 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe:
http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
11.02.2011 17:45 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt.
Ganz schön bizarr, der Fall.
In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen.
Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
11.02.2011 17:45 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss.
natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!
12.05.2009 20:20 Uhr
von Mozart:
@Nizama
Der Mann ist aus Kuweit und die Frau aus Deutschland.
Was hat die Türkei und das Kopftuchverbot an türkischen Universitäten mit diesem Artikel
zu tun?
08.03.2008 10:41 Uhr
von Nizama:
ALSO ICH BIN SELBER EIN MOSLEM:1!, die religion hatnichts in der politik zu tun! 2!, wir sollten nicht alle in einem Topf geworffen werden, es gibt überall scharze schaffe, 3!, das ist sehr traurig das mann immer angst haben muss sich zu der religion zu bekennen, weil man sonst ausgeschlossen wird, 4!, ich was mich betrifft würde alle die nach drei jahren kein deutsch können zurück schicken, 5!, wir beschwerne uns über deutsch, aber in der türkei ist es nicht viel besser dort darf mann mir Kopfbedeckung nicht studieren, was wir in deutschland schon längst können!!!!! wir sollten gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander!
08.01.2008 13:40 Uhr
von ALstars:
Hierzu gibt es auch eine Erklärung des Niedersächsischen Innenministeriums siehe:
http://www.musafira.de/2007/11/26/update-hamwieder-einsatz-%E2%80%93-erklarung-des-innenministeriums/
06.01.2008 11:45 Uhr
von balu:
Also ich finde die Zustände auf dem Dorf haben sich in den letzten Jahrhunderten erheblich gebessert. Früher wurden rothaarige Menschen mit Steinwürfen verjagt, Kräuterteekochende per Inquisition verfolgt und schwarze Katzen mißtrauisch beäugt. Heute wird bei vollbärtigen mit Folkloretracht in der Einsiedelei die Polizei gerufen. Konkret heißt das, die Dorfbewohner greifen nicht zur Lynchjustiz, sondern wählen den Weg über die staatliche Gewalt. Das ist eindeutig eine zivilisatorische Entwicklung. Daß die Trefferquote der Polizei nicht bei 100% liegt, dürfte bekannt sein. Mir persönlich ist es lieber, sie stürmen 10 Wohnungen zuviel, als eine zu wenig. Jeder Tote durch einen Terroranschlag ist einer zu viel.
04.01.2008 14:28 Uhr
von Alexander W.:
Lieber Herr Atheist,
Ich empfinde ihre Art der Darstellung von Religionen mehr als empörend und unpassend.
Ich selbst bin überzeugter Christ, aber weder fundamentalistisch, noch denke ich, dass mein Glaube perfekt und von jedem angenommen werden muss, in dem Sinne, wie sie sagen, meine Privatsache. Trotzdem denke ich, dass ihre Stellungnahme so manche Fehler enthält, wenn sie für mich nicht sogar ganz falsch ist.
In diesem Bericht ging es, um es kurz darzustellen, einfach nur darum, dass man hier in diesem Land nur aufgrund seines muslimischen Aussehens schon in Terroristenverdacht gerät. Dass diese Annahme darf aber grundsätzlich nicht sein. Es ist reine Diskriminierung der Personen, nur weil sie einer Religion angehören, die heutzutage, leider, im überwiegend negativen licht darsteht. Dabei beachtet werden aber eben nicht jene, die wirklich friedlich sind.
Religionen sind nicht der Grund der meisten Kriege. Das wäre nämlich in dem Sinne Schwachsinn, wenn man sich die lehrbücher der jeweiligen Religion durchliest, wird nicht zum Kampf aufgerufen, allenfalls zur Verteidigung, was ja auch jedem Menschen zusteht. Dass viele trotzdem angeblich aus muslimischer, christlicher oder jüdischer Sicht (um diese drei Religionen geht es ja eigentlich) morden und Anschläge verüben, liegt aber nicht im eigentlichen Sinn der Religionsstifter. Z.B. erschreckt es mich immer wieder, wenn Leute meinen, Bush würde im Namen des christlichen Gottes in den Krieg ziehen, bzw. seine Politik betreiben, weil er ja ein so guter Christ sei. Nur ist sein Verhalten nicht christlich, wenn er in den Irak einzieht und dort immernoch verantwortlich für viele Tote ist. Es ist ein egoistisches, wirtschaftliches und politisches Ziel, was er dort verfolgt, seine Religion isses nich, die ihn zum Krieg treibt, zumindestens konnte ich bisher nichts in der Bibel finden, dass einen Christen zwingt im Namen Gottes Krieg zu führen. Genauso läuft es auch bei anderen Religionen. Nur weil sich gewisse Leute zu hoch schwingen und meinen, sie müssten ihre Religion mit Gewalt verbreiten, heißt das nicht, dass die die Religion auch ist. Daher haben die Religionen wirklich einen Anspruch darauf, wenn viele sagen, wir sind nicht kriegerisch, wir sind friedlich, denn so soll es sein.
Ausserdem denke ich, dass es nicht anders wäre, würde es keine Religionen mehr legal geben, wie du forderst. Die Leute würden weiterhin morden, rauben und Krieg führen, nur dieses mal um andere Sachen, bzw. nicht mit dem Hintergrund ieiner Religion. Dann hieße es halt nicht mehr Muslim, sondern Östlicher oder Araber, das wäre vollkommen egal.
Zum Schluss zurück zum eigentlichen Text eine kleinen private Sache. Wir in der Schule sollten letztens ein Fotogeschichtenprojekt zu einem beliebigen Thema, aber mit Aussage machen. Meine Gruppe hat sich dafür entschieden eine Geschichte zu entwerfen, in denen Kidnapper erst mit ihrem Erpresservideo ernst genommen werden, als sie sich als Arabische verkleiden, denn so läuft es heutzutage. Man kann erst ernstzunehmender Terrorist sein, wenn man konvertiert ist, und da läuft doch irgendetwas falsch, oder?
04.01.2008 00:04 Uhr
von atheist:
liebe gläubige und vor allem konvertiten,
die wahrheit ist ein pfadloses land. jeder versuch, über glauben, d.h. irrationale annahmen und überzeugungen, über regeln, riten und rituale zu dem zu gelangen, was ihr "gott", "das göttliche" oder "das paradies" nennt, ist verzweifelt und sinnlos.
dabei ist der organisierte glaube, also v.a. jener der weltreligionen, der scheinbar verlockendste und einfachste, tatsächlich jedoch der irreführendste und falscheste weg.
obwohl niemandem pauschal aufgrund seines theismus bösartigkeit unterstellt werden kann, liegt in eurem haften an glauben und an göttliche wahrheit der schlüssel zur misere der menschheit.
der glaube, insbesondere der theistische, ist die größte, wenn nicht einzige quelle für dualismus, fatalismus, für exklusion und dogmatismus, für fanatismus und eskapismus und allerhand anderer unschöner -ismen. beschäftigt sich der mensch mit gott, hat er eine ausflucht par excellance vor seiner eigenen verantwortung für sich, seine mitmenschen, seine umwelt und das system in dem er lebt. schön einfach - einfach schön. es ist ein seltsames phänomen, dass das denken götter erfindet und sie dann anbetet. das ist selbstanbetung.
solange ein überwiegender teil der menschheit "glaubt", wird es keinen frieden und kein equilibrium geben auf dieser welt, nicht im norden und westen, nicht im süden und osten. mag der papst noch so viel schwafeln von "göttlicher gabe des friedens", mögen islamische geistliche noch so viel fabulieren, "islam bedeute frieden".
frieden und glück, das liegt jenseits eurer götter, direkt hier und jetzt. zu schade, dass ihr den finger, der zum mond zeigt, mit dem mond selbst verwechselt.
weil dies aber nicht nur schade, sondern in der lebens- und soziokulturellen praxis auch schädlich, gefährlich und berechnend ist, trete ich dafür ein, religionen jedweder couleur strikt aus dem öffentlichen raum zu verbannen! gott, jahwe, allah - alles eure privatsache, und nichts anderes. gibt es kriminalität zugunsten oder im sinne oder auch nur im namen einer solchen privatsache, hat sie entsprechend verfolgt und geahndet zu werden - wie bei allen anderen objekten der strafverfolgung. seid ihr in gewisser form verbunden mit dieser "privatsache", geratet ihr eben unter umständen in ein raster, wie es musikdownloader, links-/rechtsradikale und sonstige "zielgruppen" heute bereits sind. warum solltet ihr davon ausgenommen sein - euer glaube macht euch nicht besser oder anders!
der mangel an selbsterkenntnis ist die essenz der ignoranz, die zu diesem unermesslichen leiden überall in der welt führt, gläubige mit eingeschlossen.
03.01.2008 17:10 Uhr
von Shrike:
Tja, da hat sich die Polizei ein Armutszeugnis ausgestellt.
Ganz schön bizarr, der Fall.
In Berlin leben auch ganz viele Muslime in geschlossenen Wohnungen, womöglich mit Vorhängen und die Frauen ziehen sich etwas an, beor sie die Tür aufmachen.
Schäuble, tun Sie doch was !
Was die Sache mit den Reisetaschen angeht sollte man allerdings die Ängste der Leute nicht total verlachen, schließlich gab es in den letzten Jahren tatsächlich solche Anschläge.
02.01.2008 19:25 Uhr
von Hilde:
"...im islamistischen Sinne unvermummt"!
*rofl* kann ich dazu nur sagen. Mein Fazit dazu ist: Es ist angesichts der absolut tendenziösen, islamophoben Berichterstattung in fast allen Medien (TAZ ausdrücklich ausgenommen) einerseits verständlich, andererseit haarsträubend, wie total verwirrt, unwissend und verunsichert die Menschen hierzulande sind. Und zwar nicht nur norddeutsche Dorfbewohner, sondern auch die, die an wichtigen Schaltstellen sitzen, wie Polizeibeamte, Richter, Journalisten.
Ein Bekannter erhielt zu Weihnachten von uns anonym ein Päckchen mit einem Buch mit Aphorismen (nein, keine Koranzitate, sondern Goethe). Nach dem Auspacken und längerer Unterredung mit einer Bekannten war er entschlossen, deshalb zur Polizei zu gehen. Schließlich hätten diese Muslime auch kürzlich Benazir Bhutto ermordet. TATSACHE!
Das große Problem an der Sache ist, dass diese ignoranten und verwirrten Menschen, wie ich selbst oft feststellen musste, ausdrücklich kein Interesse daran haben, diesen Missstand zu beheben und sich über den Islam aus erster Hand zu informieren: nicht durch Houllebecq, Spiegel oder Bildzeitung, sondern von kompetenten Muslimen oder Gelehrten. Sie haben dazu keine Zeit und keine Lust. Das ist ein Skandal, denn eigentlich sind sie, wie ich finde, von Berufs wegen dazu verpflichtet.
02.01.2008 18:26 Uhr
von Ingo Ahrens:
Hm, wenn man die sonst übliche Argumentation der Verfassungsschützer bedenkt wundert es mich jetzt aber doch, dass man den Einsatz nicht mit der "Bildung einer terroristischen Vereinigung" begründet - ich mein hey, da haben zwei Muslime geheiratet, was sollen die sonst im Schilde führen? ;)
Ich ahne mal voraus dass diese Frotzelei in Kürze Realität wird, wie so vieles was ich früher für unmöglich hielt in diesem Land...
02.01.2008 13:41 Uhr
von Gunner:
Also, als erstes mal, sehr schöner Artikel. Vor allem die Ironie darin. Ich denke mal das in dem Fall jede menge Fehlentscheidungen der Polizei gemacht wurden. Anders gesehen ist es beängstigend wieviele Leute sich von der Terror angst eines Innenministers anstecken lassen. Wenn ich mir da ansehe wie manche Politiker da schon drauf sind wird mir schlecht. Das hier ist ein gutes Beispiel für die Auswirkung dieser Politik.
mfg Ich
02.01.2008 13:18 Uhr
von Wiebke Hilmann:
Wenn Polizei Freund und Helfer sein soll, dann auch für unsere muslimischen Mitbürger. Ein Fehlverhalten kann passieren - vorallem unter der Paranoia die im Lande verbreitet wird - daher würde dem Paar eine öffentliche Entschuldigung zumindest zustehen. Dies würde auch das Bild der Sicherheitskräfte verbessern, nämlich, dass auch sie "Mann" genug sind Fehler einzugestehen.
02.01.2008 13:15 Uhr
von p. geisler:
Bisher wird interessanterweise immer auf die Verurteilung des Islam hingewiesen. Spannend finde ich aber, dass die sog. "Religionszughörigkeit" ja von den Vorverurteilenden ja auch nur auf Basis von Äußerlichkeiten (Bart, Schleier bei der Frau etc.) festgestellt wurde. Es wird also (wie zu erwarten war, will ich hinzufügen) nicht "nur" nach Religionszugehörigkeit verdächtigt, sondern bereits, wer sich per Aussehen möglicherweise einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zugehörig erkennbar machen könnte.
Man erinnere sich, dass diese Art der Vorverurteilung in London einen Unschuldigen mehrere Schüsse in den Rücken eingebracht und damit sein Leben gekostet hat! Also aufgepasst, Langhaarige, Kopftuchtragende, Punks etc. pp.
02.01.2008 11:46 Uhr
von bleib lieber wach:
Ich finde es sehr mutig und richtig was die beiden da machen! Seit Jahren nun wird der Islam so dargestellt als sei er außschlisslich gewalttätig und als ob die friedlichen Muslime in der Minderheit sind. Es grenzt wirklich an Rassismus. Lest doch mal einfach mal quer zu Thema Muslime und ersetzt den Begriff "Muslim, Islam" durch Jude, Judentum oder Schwarze/r
ihr werdet sehen und staunen, wie rassistisch in Bezug auf Muslime formuliert wird.
Es ist die Konstruktion des Islam in den Medien, die es zu sowas kommen lässt
02.01.2008 11:36 Uhr
von Peter Lux:
Nach der Lektüre dieses Artikels würde es mich nicht wundern, wenn niemand mehr Auffälligkeiten meldet und die Polizei dann wegen Unfähigkeit gescholten wird.
02.01.2008 10:52 Uhr
von Schade:
Schade eigentlich, dass mal wieder die
Anwohner als Schuldige hingestellt werden.
Dabei sind sie doch nur Opfer der Paranoia
unseres fahrbaren Innenministers.
Allerdings ist es nach den Fällen Mügeln,
Mittweida und Sebnitz wohl üblich, die Anwohner in ein schlechtes Licht zu rücken.
02.01.2008 09:42 Uhr
von E.H.:
Bitte? Alle Deutschen ein Rad ab und alle anderen normal? Wie unpassend auf so einen Artikel.
02.01.2008 09:21 Uhr
von Uwe Fessler:
Wenn man einmal überlegt, wie viele Menschen durch ihr leichtsinniges Verhalten sich und andere Menschen verletzen und töten, da müssen die Terroristen aber einige Sonderschichten einlegen, um nur annähernd an diese Zahlen heran zu kommen. Ich empfehle mal die Seiten des auswärtigen Amtes an zu klicken. Man ist erstaunt,wie gering die Gefahr, Opfer eines Terroranschlages zu werden eingestuft wird, bezogen auf anerkannte "Schurkenstaaten" und deren stark frequentierte Lokalitäten. Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls ist extrem viel höher.
02.01.2008 02:37 Uhr
von Ockham:
Irgendwie beschämend, und dann traut man sich net zuzugeben das man seinen Vorurteilen erlegen ist und nen Fehler begangen hat.
01.01.2008 23:38 Uhr
von Wolfgang Lörcher:
Kein Wunder, das so etwas passiert. Politiker, allen voran unser Innenminister, schüren Ängste. Die Medien, allen voran der Spiegel mit seinen letzjährigen Titelthemen, die immer wieder die Gefahr durch den Islam beschwören, tragen zu solcher Panik bei. Das schaffen eines gemeinsamen Feindbildes, zu deren Bekämpfung sogar die Einschränkung der Bürgerrechte in Kauf genommen wird, sind Zeichen eines faschistischen Staates.
Seltsamerweise habe ich bisher nur hier von diesem skandalösen Vorfall lesen können.
01.01.2008 23:23 Uhr
von Hessebub:
Und demnächst dann Waterboarding durch die Ortspolizei als "hygienische Maßnahme der wasserbasierten Kopfwäsche verdächtiger Personen." Da behaupte noch jemand, wer nichts zu verbergen habe, brauche sich nicht fürchten im Big Schäuble-Staat.
Bitte nicht vergessen diesen Kommentar nebst Metadaten sechs Monate zu speichern.
01.01.2008 22:17 Uhr
von atheist:
was heißt hier rad ab? wie´s in den wald schallt, so hallt´s zurück! der islam wurde bereits von einem herrn houllebecq so bezeichnet, wie eine massenpsychose (religion genannt) - und eine gewalttätige dazu - korrekt bezeichnet werden muss.
natürlich trifft es bei solchen aktionen dann auch unschuldige - aber die menschen, die (fast) jeden tag irgendwo auf dieser welt im namen des terroristischen islamismus ihres lebens beraubt werden, sind dies auch! also bitte, contenance!