• 08.03.2010

Am Rande des Academy Awards

Und der Download-Oscar geht an ...

Ginge es nach der Gunst der Kinozuschauer, hätte "Avatar" den Preis als "Bester Film" erhalten. Schaut man aber, welcher Film die meisten Downloads hat, liegt die Rassismus-Parabel "District 9" vorn.

  • 09.03.2010 10:07 Uhr

    von moulton:

    Was zwille sagt.

    Screener sind vollkommen legale Kopien, die vom Verleih hergestellt werden, jedoch nicht für den Handel bestimmt sind.

    "Screener" ist somit ein Prädikat für die hohe Bild- und Tonqualität eines torrents.

    Die qualitativ schlechten, abgefilmten Versionen werden als "cam" bezeichnet.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Pirated_movie_release_types#Release_formats

    lrn2intertubes


    (Vielen Dank für die Hinweise, wir haben den Text entsprechend geändert. Ihre taz.de-Redaktion.)

  • 08.03.2010 17:09 Uhr

    von VictoriaLaszlo:

    Man kann sicher über die sehr amerikanische Entscheidung den Oscar an 'The Hurt Locker' zu vergeben, diskutieren, aber Elitarismus und Qualität sind beim filmischen Handwerk nicht einfach gleichzusetzen. Ich gehe davon aus, dass dies dem Autoren dieses Artikels bewusst ist - nur: welchen Gehalt hat er dann über den Zeilenstandard einer Meldung hinaus? Der Artikel. Und der Autor? District 9 jedenfalls ist im letzten Jahr in Deutschland im Kino gelaufen, wenn auch nur für wenige Wochen. Und wollen wir wirklich einen Filmpreis an eines der zwei Hasenkükenohren vergeben, weil nicht filmhandwerklich Versierte da reinrennen? Ich kauf ja auch eine Waschmaschine, weil die Marke mich emotional an meinen letzten Italienurlaub erinnert und die Armatur so hübsch hellblau is. Gönnen se doch einem LowBudget-Projekt einen Oscar. Auch hierzulande verdienen Herr Schweiger und Herr Eichinger genug, als dass man sie tröstend in die Arme nehmen müsste, weil sie keine Preise bekommen.

  • 08.03.2010 15:47 Uhr

    von zwille:

    Screener sind keine abgefilmten Raubkopien! Wenn ihr schon mit dem Jargon um euch werft, dann macht euch diesen erst mal klar, bevor Falschinformationen gesät werden! Wikipedia dazu:

    "Screener sind Filme, die Journalisten und Kritikern, Preis-Jurys oder anderen Personen aus der Filmindustrie (etwa Produzenten) zur Ansicht zur Verfügung gestellt werden. Ein Beispiel ist die jährliche Oscar-Verleihung, vor der Filme von den Hollywood-Studios als DVD (seltener: als VHS) an die Mitglieder der „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ verschickt werden."

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder