Einer der größten Boxer aller Zeiten ist gestorben. Joe Frazier erlag einem Krebsleiden. Er war der erste Schwergewichtler, der Muhammad Ali in einem WM-Kampf geschlagen hat.

Die Protagonisten des "Thrilla in Manila": Frazier (l.) und Mohammad Ali. Bild: reuters
PHILADELPHIA dpa | Boxlegende Joe Frazier ist tot. Der ehemalige Schwergewichtsweltmeister starb am Montagabend, wie der US-Sender abc in der Nacht zum Dienstag unter Berufung auf Fraziers Familie berichtete.
Der 67-Jährige erlag in seinem Haus in Philadelphia einer Leberkrebserkrankung, die erst vor wenigen Wochen diagnostiziert worden war.
Frazier zählt zu den ganz Großen der Boxgeschichte. Der jüngste Spross einer Familie mit zwölf Kindern gewann als erster Schwergewichtler überhaupt zunächst die olympische Goldmedaille - 1964 in Tokio im Finale gegen Hans Huber aus Regensburg - und in der Folge den WM-Titel bei den Profis. 1990 wurde Frazier in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen.
Frazier war 1971 mit dem "Kampf des Jahrhunderts" gegen Muhammad Ali in die Annalen des Boxsports eingegangen. Dabei war es "Smokin' Joe" gelungen, den Herausforderer in der 15. Runde mit einem linken Schwinger auszuheben und Ali seine erste Niederlage als Profi beizubringen.
Zwei spätere Duelle gegen Ali verlor Frazier jedoch. Im "Thriller von Manila" - dem letzten Aufeinandertreffen der beiden - gewann Ali am 1. Oktober 1975 durch Technischen K.o. in der 14. Runde. Danach zog sich Frazier aus dem aktiven Boxsport zurück.
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Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Leserkommentare
08.11.2011 10:53 | mkpy
hat seines leberhakenreiches Leben gelebt...