warum stets die akku-konzentration auf smartphones u.dgl.m. - wann gibt es endlich einen kleineren und speicherintentensiven akku für den e-fix?...
mfg
02.02.2013 21:44 Uhr
von Fairness:
Sorry, ich bin auch kein Apple-Jünger aber ich vertraue dieser Technik doch aus Erfahrung am meisten: Die Akkus halten mehrere Jahre und man kann sie bei Apple austauschen lassen. Das zeigt sich auch in den hohen Restwerten von Apple-Geräten. Im Gegensatz zu einem dreijährigen Smartphone erhält man für ein so altes Apple-Handy noch eine ganze Menge. Also bitte Fair bleiben.
02.02.2013 02:03 Uhr
von Michael:
I say: "Smart phones are for dumb people. Smart people use dumb phones."
01.02.2013 21:41 Uhr
von Der Alzheimer Bote:
Mal ganz ehrlich, wer ist denn schuld an der Misere, doch nur Leute die sich in ihrer grenzenlosen Dummheit einen solchen überteuerten Lifestyle-Scheiß andrehen lassen wie das ganze Apple-Gelumpe! Es gibt wirklich für jeden Apple-Artikel einen halb so teuren Alternativartikel. Aber solange dieses 'Markenbewusstsein' grassiert und die Leute zu schwach sind dem zu widerstehen wird das nicht aufhören.
Ein kleines Beispiel: Nokia 3210, Handy ca. 10 Jahre her, oder mehr, aber dafür gibt es immer noch Akkus und Zubehör. Selbstverständlich kann den Akku jeder selbst austauschen.
Natürlich habe ich mittlerweile selber ein Smartphone, aber da geht der Akku auch raus - und es gibt keinerlei Argumente dafür den Akku so zu verbauen dass er nicht mehr rausgeht, außer es geht um puren Profit. Dann bedient mal schön weiter die Konzerne ihr Deppen! Noch Fragen?
Der Alzheimer Bote
01.02.2013 18:45 Uhr
von p_greendale:
ganz nebenbei: Kondensatoren schmelzen nicht. Das Problem besteht im zu frühen Austrocknen und einhergehendem Kapazitätsverlust bzw. ganz einfach, dass gespart wurde und Kondensatoren verbaut wurden, die nicht lange bei hohen Temperaturen stabil sind.
Das Problem besteht aber größtenteils in der Kundschaft selbst; heutzutage hat kaum noch jemand Interesse an langlebiger Hardware eben weil sie sehr teuer ist. Der Markt hat das erkannt und liefert den Kunden, was sie haben wollen: billigstes Fastfood im elektronischen Sinn. Dazu kommt das schon erwähnte "veralten" von Geräten, mit einem Nadeldrucker, der in Design und Funktion sein Alter nicht verschweigen kann, will heute niemand mehr etwas anfangen. Ein Smartphone ist bereits nach einer Generation veraltet oder wird als solches betrachtet, unser Wohlstand besteht nicht mehr in Beständigkeit sondern in der Fähigkeit, immer up-to-date zu sein.
...wollte damit nur andeuten, dass es falsch ist, die Industrie alleine dafür verantwortlich zu machen, wir als Konsumenten sind mit daran schuld, weil wir zu faul sind, unser Gehirn einzuschalten und zu ungeduldig um auf vernünftige Hardware zu sparen.
01.02.2013 18:12 Uhr
von Efried:
Die Diskussion umschifft aber die soziale Obsoleszenz. Einen eingelöteten Akku kann ich mit dem Lötkolben austauschen, aber setzten Sie sich mal mit einem Mobiltelefon aus 1995 in den ICE ;-) Durch die sozialen Zwänge und Marketeering wird weit mehr Schaden angerichtet!
01.02.2013 17:14 Uhr
von Lutzii:
Das Problem beim Großteil der elektronischen Geräte ist nicht geplante Obszolenz. Vor einiger Zeit hat die TAZ von der riesigen Anzahl gebrauchter Handys berichtet, die sich neben dem Ersthandy noch in deutschen Haushalten befinden. Die meisten davon sind vermutlich noch vollkommen funktionstüchtig. Aber die technische Entwicklung bei der Elektronik ist einfach so immens, dass ein 10 Jahre altes Handy nichts mehr mit einem modernen Smartphone gemein hat. Damit ist weder Musik hören noch im Internet surfen möglich. Es bleibt abzuwarten, ob sich die technische Entwicklung verlangsamt. Für die nächsten Jahre rechne ich aber nicht damit. Hier muss sich die Einstellung der Verbraucher ändern oder wir müssen die Verschwendung hinnehmen (und vielleicht durch andere Produktionstechniken verringern).
01.02.2013 15:29 Uhr
von Georg:
Erst geht's um geplante Obsoleszenz und was sich dagegen gesetzlich machen ließe und dann sagt der Autor, dass das nicht funktionieren wird, weil faire Elektronik ja auch nicht funktioniert!? Ich kann also keine Birnen essen, weil an meinem Apfelbaum nichts wächst?
01.02.2013 14:45 Uhr
von grim:
Ein anderes Produkt ist bei diesem Thema bezeichnend. Der Autoreifen. Fragen sie mal einen einen Chemiker, der sich mit Makromolekülen auskennt, ob es Gummis gibt, die zu wesentlich langlebigeren Autoreifen führen würden. Die Antwort wird sie erstaunen. Die Industrie wird Abwinken und Sicherheitseigenschaften als Hauptgrund angeben. Totaler quatsch. Es gibt einfach nur kein ökonomisches Interesse.
01.02.2013 13:58 Uhr
von Wolfgang:
Die Minderung der Haltbarkeit wird vorsätzlich (wissenschaftlich-technisch) geplant und produziert.
Vor vielen Jahren reglamierte ich in einer Abteilung der Küchen-Möbelproduktion die geringe Haltbarkeit der Beschichtung. Es folgte keine Korrektur. Damit hätte man die Haltbarkeit der Möbel mehr als verdoppeln können (statt 5-7 Jahre, auf rund 15 Jahre).
Diese schlechte Produktion von Waren und Verbrauchsgütern gilt fast für alle industriellen (aber auch schlechten 'handwerklichen') Produktionsbereiche. Ausnahme sind Luxusgüter und bestimmte Güter (hier nicht für alle) der Rüstungsindustrie und der Herstellung von Produktionsmitteln etc.
Diese objektive Wahrheit wird auch weiterhin von der deutschen Wirtschaft, ihren Juristen und Lobbyisten in Wirtschaft, Regierung und Parlamentsmehrheit (immer noch erfolgreich) geleugnet. Zudem fehlt vielen 'Experten', - in Behörden und Ministerien, Regierung und Parlament -, die Ausbildung und Produktionserfahrung.
Bei einer hochwertigen Produktion, wie sie bereits technisch möglich ist, könnte man gut die Hälfte aller Rohstoffe einsparen. Auch könnte sich die Wochenarbeitszeit für die mehrheit der Bevölkerung auf unter 30 Wochenstunden reduzieren, ohne Verlust am Lebensstandard, - im Gegenteil.
01.02.2013 13:33 Uhr
von super:
Na Akkus halten schon länger, bei meinem iPod jetzt 5 Jahre. Ansonsten kann man bei Apple natürlich das Akku wechseln (lassen).
Weggeschmissen wird nach 2/3 Jahren aber vor allem weil die Geräte den aktuellen einfach mal 2-3 Generationen hinterher hinken. Und wer steckt schon Geld in veraltete Hardware?
Leserkommentare
03.02.2013 10:48 Uhr
von JoHnny:
werter philipp brandtstädter,
warum stets die akku-konzentration auf
smartphones u.dgl.m. - wann gibt es endlich
einen kleineren und speicherintentensiven
akku für den e-fix?...
mfg
02.02.2013 21:44 Uhr
von Fairness:
Sorry, ich bin auch kein Apple-Jünger aber ich vertraue dieser Technik doch aus Erfahrung am meisten: Die Akkus halten mehrere Jahre und man kann sie bei Apple austauschen lassen. Das zeigt sich auch in den hohen Restwerten von Apple-Geräten. Im Gegensatz zu einem dreijährigen Smartphone erhält man für ein so altes Apple-Handy noch eine ganze Menge. Also bitte Fair bleiben.
02.02.2013 02:03 Uhr
von Michael:
I say: "Smart phones are for dumb people. Smart people use dumb phones."
01.02.2013 21:41 Uhr
von Der Alzheimer Bote:
Mal ganz ehrlich, wer ist denn schuld an der Misere, doch nur Leute die sich in ihrer grenzenlosen Dummheit einen solchen überteuerten Lifestyle-Scheiß andrehen lassen wie das ganze Apple-Gelumpe!
Es gibt wirklich für jeden Apple-Artikel einen halb so teuren Alternativartikel. Aber solange dieses 'Markenbewusstsein' grassiert und die Leute zu schwach sind dem zu widerstehen wird das nicht aufhören.
Ein kleines Beispiel: Nokia 3210, Handy ca. 10 Jahre her, oder mehr, aber dafür gibt es immer noch Akkus und Zubehör. Selbstverständlich kann den Akku jeder selbst austauschen.
Natürlich habe ich mittlerweile selber ein Smartphone, aber da geht der Akku auch raus - und es gibt keinerlei Argumente dafür den Akku so zu verbauen dass er nicht mehr rausgeht, außer es geht um puren Profit. Dann bedient mal schön weiter die Konzerne ihr Deppen! Noch Fragen?
Der Alzheimer Bote
01.02.2013 18:45 Uhr
von p_greendale:
ganz nebenbei: Kondensatoren schmelzen nicht. Das Problem besteht im zu frühen Austrocknen und einhergehendem Kapazitätsverlust bzw. ganz einfach, dass gespart wurde und Kondensatoren verbaut wurden, die nicht lange bei hohen Temperaturen stabil sind.
Das Problem besteht aber größtenteils in der Kundschaft selbst; heutzutage hat kaum noch jemand Interesse an langlebiger Hardware eben weil sie sehr teuer ist. Der Markt hat das erkannt und liefert den Kunden, was sie haben wollen: billigstes Fastfood im elektronischen Sinn. Dazu kommt das schon erwähnte "veralten" von Geräten, mit einem Nadeldrucker, der in Design und Funktion sein Alter nicht verschweigen kann, will heute niemand mehr etwas anfangen. Ein Smartphone ist bereits nach einer Generation veraltet oder wird als solches betrachtet, unser Wohlstand besteht nicht mehr in Beständigkeit sondern in der Fähigkeit, immer up-to-date zu sein.
...wollte damit nur andeuten, dass es falsch ist, die Industrie alleine dafür verantwortlich zu machen, wir als Konsumenten sind mit daran schuld, weil wir zu faul sind, unser Gehirn einzuschalten und zu ungeduldig um auf vernünftige Hardware zu sparen.
01.02.2013 18:12 Uhr
von Efried:
Die Diskussion umschifft aber die soziale Obsoleszenz. Einen eingelöteten Akku kann ich mit dem Lötkolben austauschen, aber setzten Sie sich mal mit einem Mobiltelefon aus 1995 in den ICE ;-) Durch die sozialen Zwänge und Marketeering wird weit mehr Schaden angerichtet!
01.02.2013 17:14 Uhr
von Lutzii:
Das Problem beim Großteil der elektronischen Geräte ist nicht geplante Obszolenz. Vor einiger Zeit hat die TAZ von der riesigen Anzahl gebrauchter Handys berichtet, die sich neben dem Ersthandy noch in deutschen Haushalten befinden. Die meisten davon sind vermutlich noch vollkommen funktionstüchtig. Aber die technische Entwicklung bei der Elektronik ist einfach so immens, dass ein 10 Jahre altes Handy nichts mehr mit einem modernen Smartphone gemein hat. Damit ist weder Musik hören noch im Internet surfen möglich. Es bleibt abzuwarten, ob sich die technische Entwicklung verlangsamt. Für die nächsten Jahre rechne ich aber nicht damit.
Hier muss sich die Einstellung der Verbraucher ändern oder wir müssen die Verschwendung hinnehmen (und vielleicht durch andere Produktionstechniken verringern).
01.02.2013 15:29 Uhr
von Georg:
Erst geht's um geplante Obsoleszenz und was sich dagegen gesetzlich machen ließe und dann sagt der Autor, dass das nicht funktionieren wird, weil faire Elektronik ja auch nicht funktioniert!? Ich kann also keine Birnen essen, weil an meinem Apfelbaum nichts wächst?
01.02.2013 14:45 Uhr
von grim:
Ein anderes Produkt ist bei diesem Thema bezeichnend. Der Autoreifen. Fragen sie mal einen einen Chemiker, der sich mit Makromolekülen auskennt, ob es Gummis gibt, die zu wesentlich langlebigeren Autoreifen führen würden. Die Antwort wird sie erstaunen.
Die Industrie wird Abwinken und Sicherheitseigenschaften als Hauptgrund angeben. Totaler quatsch. Es gibt einfach nur kein ökonomisches Interesse.
01.02.2013 13:58 Uhr
von Wolfgang:
Die Minderung der Haltbarkeit wird vorsätzlich (wissenschaftlich-technisch) geplant und produziert.
Vor vielen Jahren reglamierte ich in einer Abteilung der Küchen-Möbelproduktion die geringe Haltbarkeit der Beschichtung. Es folgte keine Korrektur. Damit hätte man die Haltbarkeit der Möbel mehr als verdoppeln können (statt 5-7 Jahre, auf rund 15 Jahre).
Diese schlechte Produktion von Waren und Verbrauchsgütern gilt fast für alle industriellen (aber auch schlechten 'handwerklichen') Produktionsbereiche. Ausnahme sind Luxusgüter und bestimmte Güter (hier nicht für alle) der Rüstungsindustrie und der Herstellung von Produktionsmitteln etc.
Diese objektive Wahrheit wird auch weiterhin von der deutschen Wirtschaft, ihren Juristen und Lobbyisten in Wirtschaft, Regierung und Parlamentsmehrheit (immer noch erfolgreich) geleugnet. Zudem fehlt vielen 'Experten', - in Behörden und Ministerien, Regierung und Parlament -, die Ausbildung und Produktionserfahrung.
Bei einer hochwertigen Produktion, wie sie bereits technisch möglich ist, könnte man gut die Hälfte aller Rohstoffe einsparen. Auch könnte sich die Wochenarbeitszeit für die mehrheit der Bevölkerung auf unter 30 Wochenstunden reduzieren, ohne Verlust am Lebensstandard, - im Gegenteil.
01.02.2013 13:33 Uhr
von super:
Na Akkus halten schon länger, bei meinem iPod jetzt 5 Jahre.
Ansonsten kann man bei Apple natürlich das Akku wechseln (lassen).
Weggeschmissen wird nach 2/3 Jahren aber vor allem weil die Geräte den aktuellen einfach mal 2-3 Generationen hinterher hinken.
Und wer steckt schon Geld in veraltete Hardware?