• 07.08.2009

Akkreditierung Leichtathletik-WM

Überprüfung ist nicht freiwillig

Wie die taz argumentieren könnte, wenn sie gegen die verweigerte Akkreditierung zur Leichtathletik-WM klagen würde.von Christian Rath

  • 10.08.2009 10:30 Uhr

    von dennis:

    mal ganz davon abgesehen, dass die sportler mit sicherheit (was fuer ein wortspiel, koennte es jeden tag bringen) mehr oder weniger immunitaet besitzen und sich nicht akkreditieren muessen. wenn wir schon horrorszenarien malen, dann richtig. man stelle sich vor bolt zuendet nach seinem 100 m sprint eine im trainingsrucksack versteckte bombe. und das ganze live im fernsehen. geil!

  • 09.08.2009 00:00 Uhr

    von Ingo Falken:

    1. Ich bin LA-Fan!
    2. Unter diesen Umständen darf die WM nich stattfinden.
    Warum soll ein Reporter gefährlicher sein als jesder nullachfufzehn Besucher. Entweder es werden ALLE Kartenkäufer durchleutet oder keiner!
    Wer hat unter diesen Umstnden noch Lust auf das Spektakel?

  • 08.08.2009 12:47 Uhr

    von Christoph Lemm:

    Bei der Fussball WM war es doch genau das gleiche, aber da hat die TAZ berichtet und nicht gemuckt ?
    Oder habt Ihre gerade nur Sportreporter die durch keine Überprüfung kommen.....

  • 08.08.2009 10:19 Uhr

    von reblek:

    Mal abgesehen davon, dass Christian Rath sich nicht dazu äußern kann, ob die taz klagt oder nicht, denn dafür sind sicher andere zuständig: Für die Behauptung, dass Rath "sich mehrfach blamiert" hat "mit vergleichbaren juristischen Absonderungen" hätte ich doch ganz gerne ein paar Belege von Herrn Bender.

  • 07.08.2009 21:49 Uhr

    von Marathon Man:

    Ja, dann soll die taz, am besten mit anderen betroffenen Journalisten, doch bitte auch mal klagen. Ich fände das viel sinnvoller, wenn man rechtlich für alle Journalisten klären lässt, was eigentlich an Sicherheitsmaßnahmen sein darf und wo die Grenze zum Überwachungsstaat, der die Pressefreiheit verletzt, beginnt, anstatt gleich zu boykottieren und damit die gesamte Leichtathletik zu bestrafen. Ganz unsinnig sind Sicherheitsmaßnahmen ja nun auch nicht - man denke mal an das Olympia-Attentat in München 1972. Ob da nun die Vergabe von Presseausweisen eine Sicherheitslücke darstellt, die gleich mit derartiger Datenabgleichungswut zu bekämpfen ist, ist wieder eine andere Frage.
    Auf jeden Fall wäre aber eine Klage sicher nicht so spektakulär wie ein Boykott - hat es die taz vielleicht unter der neuen Chefredaktion gerade zum Einstand nötig, sich als besonders "konsequent" zu profilieren? Neue linke Verbissenheit ist jedenfalls nicht das, was die taz braucht - dafür gibt es "Neues Deutschland" und "Junge Welt".

  • 07.08.2009 19:04 Uhr

    von noevil:


    da gibt es noch ein Grundrecht, nämlich den Gleichbehandlungs-Grundsatz. Wenn die Einwilligungserklärung von akkreditierten Journalisten verlangt wird, dann sollte eigentlich jeder Besucher auch verpflichtet werden, solch eine Erklärung zu unterzeichnen.

    Nur - es ginge keiner mehr zu einer solchen Veranstaltung hin. Oder irre ich mich?

    Vielleicht braucht die taz ja auch eine/n Gleichstellungsbeauftragte/n.

  • 07.08.2009 17:51 Uhr

    von manni:

    "DER" Terrorismus. Im Kampf gegen "DEN" Terrorismus sind alle Mittel legitim.

    Weshalb sollten beim allgemeinen Kampf gegen die Grund- und Menschenrechte Journalisten außen vor bleiben...?

  • 07.08.2009 14:16 Uhr

    von Tagedieb:

    Und, gibt es jetzt eine Klage?

  • 07.08.2009 13:38 Uhr

    von Bodo Bender:

    Was bitteschön soll eigentlich dieses unausgegorene Gebrabbel des "Rechtsexperten der taz", das nicht einmal im Mündlichen der juristischen Examina bestehen könnte? Das Entscheidende ist doch: Leitet die taz rechtliche Schritte ein oder nicht? Alles andere ist doch uninteressant bis ärgerlich. Dieser "Rechtsexperte" hat sich ja mehrfach in der taz mit qualitativ vergleichbaren juristischen Absonderungen blamiert.

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