• 29.01.2010

Airbus A400M

Show-Down beim Militär-Transporter

Elf Milliarden Euro mehr will Airbus für den A400M, obwohl er zu spät kommt. Der Bund hält an ihm fest – trotz Alternativen. Sonntag endet ein Stillhalte-Abkommen der Vertragspartner.von Thomas Gerlach

  • 01.02.2010 00:17 Uhr

    von Juergen K:

    Waren das letzte Woche nicht nur 5 MRD, und vor 4 wochen 2,5 ?

    Wieviele werden es wohl später sein.

    Ideal wäre ja, wenn man die Rümpfe der Flieger kompatibel mit den Rad Einheiten der Bundesbahn machen würde.

    dann könnten die dinger in Berlin eingesetzt werden.

  • 30.01.2010 22:30 Uhr

    von Dr, Hermann Hagena, Bonn:

    Mein Respekt vor der Rechercheleistung des Autors. Es handelt sich bei dem nun über zwölf Jahre zurückliegenden Duell zwischen An-7x und A400M um einen äußerst komplizierten Sachverhalt, bei dem die eine Seite zudem alles unterläßt, was zur Aufklärung beitragen könnte.

    Mir sind nur Kleinigkeiten aufgefallen. Das Projekt SALIS (Zwischenlösung für den strategischen Lufttransport) wird durch die SALIS-GmbH in Leipzig betrieben, an der die russische Fluglinie Volga-Dnepr
    und das ukrainische Antonov-Konstruktionsbüro jeweils mit 50% beteiligt sind. Der zweite Prototyp machte 2001 kurz nach dem Start mit der vollgetankten Maschine eine Not(bauch)landung ohne ausgefahrenes Fahrwerk, die dank Tiefschnees und des Können des Piloten glimpflich verlief.

    Einige Aspekte der Geschichte sind bis heute nicht aufgeklärt bzw. öffentlich bekannt: Die Presse berichtete im Frühjahr 2000 über drei größere Vortragshonorare und einen "Vorschuß auf die Abdrucksrechte der Memoiren von Rudolf Scharping, dem damaligen Verteidigungsminister, in sechsstelliger DM-Höhe". Die Zahlung erfolgte durch den Industrieberater Hunzinger. In wessen Auftrag Hunzinger handelte?

    Sie stellen die Rolle von Kohl und Rühe in der Anfangsphase der Untersuchung über den Transall-Nachfolger zurecht heraus. Nachzutragen wäfre ein schöner Satz von Volker Rühe:"Wenn es uns gelinkt, gemeinsam mit Ukrainern und Russen ein militärisches
    Transportflugzeug zu bauen, dann ist der Kalte Krieg endgültig zu Ende."

  • 30.01.2010 09:55 Uhr

    von Robert Ritter-Rayer:

    Soll doch der Herr zu Guttenberg die 2 Mrd. Euro, die er bereit ist mehr zu zahlen aus Spendengeldern der CSU/CDU und FDP bezahlen, wird schon genug geflossen sein. Und wenn's nicht reicht - Privatvermögen einsetzen !

  • 30.01.2010 09:11 Uhr

    von MikaB:

    Abgesehen von den Unsummen; sollten zukünftige Regierungen die Bundeswehr wiederum neu orientieren wollen, weg von der weltweiten Interventionsarmee hin zur Armee, von der das Grundgesetz spricht, braucht kein Mensch dieses Flugzeug.
    Abgesehen davon: Kann es mittlerweile eigentlich real Lasten tragen...oder besteht weiterhin die Gefahr, dass bei Belastung durch die vorgesehene Traglast der Boden einbricht? Von diesen Problemen spricht niemand mehr. Alles verweht im Interventionswahnwind?

  • 29.01.2010 19:47 Uhr

    von manni:

    Weniger Leistung für sehr viel mehr Geld!?
    Aus meiner Sicht als Steuerzahler würde ich sagen.... verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern sieht anders aus.

    Und dabei gibt es sogar noch eine Alternative. -> Mehr Leistung für weniger Geld.
    Aber wir müssen ja scheinbar aus sicherheitspolitischen Gründen immer noch ganz ganz viel Angst vor den bösen Russen haben.

    Dabei hat uns die Politik längst von Russland abhängig abhängig gemacht.

  • 29.01.2010 19:09 Uhr

    von vic:

    Jeder Militärtransporter, der am Boden bleibt, ist ein guter Militärtransporter.
    Es sei denn, er transportiert von Afghanistan nach Deutschland.

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