• 27.07.2010

Afghanistan-Story von "Spiegel" & Co

In einem neuen Licht

"New York Times", "Guardian" und "Spiegel" bekamen von der Webplattform geheime Afghanistan-Dokumente. Ihre Aufbereitung ist unterschiedlich.von Frauke Böger

  • 27.07.2010 21:28 Uhr

    von Werner G.:

    Wieso steht eigentlich unter allen Beiträgen zu Afghanistan immer (Kommentare 0)?? Ich hab' schon ein paar Mal versucht, zu kommentieren. Und wieso ist eigentlich der Kommentar der Frau Pohl gänslich
    verschwunden, ausgerechnet dann, wenn sie mal was Vernünftiges schreibt?? Vermutlich sind die intellenten Ergüsse der Frau Herman wichtiger?
    Und für so einen Stuss muss ich noch bis Oktober den 'politischen' Preis zahlen.

  • 27.07.2010 20:39 Uhr

    von tystie:

    Wie bereits seit Längerem erkennbar, befindet sich der SPIEGEL in direkter Konkurrenz zur BLÖD. Zeilen wie "Super-GAU [Steigerung des nicht Steigerbaren] für Amerikas [ein Kontinent, von dem die USA nur einen Bruchteil ausmachen] Militär" könnte auch ein Springer-Redakteur nicht unterbieten.
    Was sehen die Redakteure im Spiegel? Klar doch, sich selbst! Eine Ansammlung von Maulhuren und Mietmäulern mit Ambitionen: die letztgültige Welterklärung für höchstens eine Woche. Geschäftsführer: ein gewisser "von Bismarck".
    Schon Augstein hatte es nur zum FDP-Mitglied gebracht.
    Also, liebe taz-RedakteurInnen, macht´s besser. Es ist gar nicht schwer. ;-)

  • 27.07.2010 20:12 Uhr

    von Weiß mehr:

    Ein "interessanter" "Bericht" insofern, dass ich von der taz trotz vieler guter Artikel bisher in Umfang und Tiefe bei aller möglichen Kritik am "Spiegel" noch nix Vergleichbares gelesen habe, bzw. in Hinblick auf die Afghanistan-Berichterstattung (sofern überhaupt vorhanden) doch regelmäßig enttäuscht bin.
    Man mag dem "Spiegel" Effekthascherei vorwerfen, möglich. Man mag sich über die mangelnde Erwähnung von Wikileaks wundern - trotz mehrerer Hinweise im Text und einem eigenen Artikel über Wikileaks direkt im Anschluss. Man mag die Darstellung im "Spiegel" besser oder schlechter finden als in den anderen Zeitungen, auch keine Frage.
    Was ich aber nicht verstehe, ist, wieso man daraus wiederum einen Artikel strickt, der jede Tiefe, jeden allgemein medien- und recherchekritischen Inhalt, ganz einfach jede Botschaft bis auf "anderswo isses besser als beim Spiegel" vermissen lässt.
    Ich möchte nicht mutmaßen, welche Absicht dieser Artikel hier verfolgt. Muss ich auch gar nicht. Es ist so offensichtlich, dass es die Redaktion der taz wohl selbst weiß, trotz allen Neides. Überflüssig, ganz einfach. Sogar überflüssig unter der falschen Flagge einer angeblichen Solidarisierung mit Wikileaks. Die werden schon gewusst haben, weshalb sie die Daten weitergeben und nicht ihren Erfolg groß selbst ausschlachten, weil es dieser Plattform weniger um Ruhm geht als anscheinend so manchem (!) deutschen Medium.

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder