• 30.07.2010

Afghanische Markthändlerinnen

Ohne Burka geht nicht

Kabuls Straßenhändlerinnen haben es schwer. Sie werden belästigt und vom Basar vertrieben, wie Fahimas Beispiel zeigt. Doch die Zahl der Händlerinnen nimmt zu. von Agnes Tandler

  • 06.08.2010 23:04 Uhr

    von Britt:

    @ von bernard: Ihr Kommentar ist einfach nur menschenverachtend. Ich wünsche ihnen, dass sie nur einen Tag lang eine Frau in Afghanistan, mit allen dazugehörigen Risiken, Belästigungen und Gefahren. Das Tragen einer Unterhose kann wohl kaum als Menschenrechtsverletzung gelten, und wer sie in Berlin nicht trägt (und davon gibt es einige) läuft weder Gefahr, gesteinigt noch mit Saäure übergossen zu werden. Aber manche Leute waren ja schon immer gut darin, Menschenrechte zu relativieren.

  • 03.08.2010 12:25 Uhr

    von Elisa:

    Es geht doch in dem Artikel gar nicht darum, dass die Frauen Burkas tragen, sondern dass sie sich als Frauen trauen, sich auf den Markt zu setzen. Stellen Sie sich doch mal vor, die Frauen würden ohne ihre Burka dort sitzen: Da wäre das gegaffe doch noch schlimmer! Dass die Taliban die Rechte der Frauen beschneidet wo sie nur kann, ist denke ich jedem klar, aber sich mal wieder an der Bekleidung hochzuziehen ist lachhaft. Die Tradition der Burka geht schon über Jahrtausende und ich wette, die Frauen im heißen Afghanitsan wollen gar nicht so wie wir hier rumlaufen! Afghanistan ist doch nicht Europa!

  • 01.08.2010 11:25 Uhr

    von Hans:

    Die Lösung des Problems wäre ganz klar ein Burka-Verbot: Diese Artikel belegt, wie wenig politisch oder wirklich hinter dem Tragen einer Burka steckt. Die Taliban haben in Afghanistan jahrelang Frauen aus der Öffentlichkeit verdrängt und dabei deren Verarmung in Kauf genommen. Offenbar entwickeln sich die ökonomischen Verhältnisse von Frauen auch 8 Jahre nach dem Ende der Taliban nicht so gut, wie man es erwarten hätte dürfen.

  • 01.08.2010 10:52 Uhr

    von Bernhard Sesterheim:

    Dieser Bericht stimmt mich traurig, zeigt er mir doch, daß eine Besserung für die Menschen in AFGH in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Trotz des in Glaubensfragen angeblich moderaten afgh. Präsidenten hat sich wohl das Leben der repräsentativen afgh. Frau seit Taliban-Zeiten nur unwesentlich verbessert. Gut, im Moment wird in den Nicht-Talibanbeherrschten Gebieten auf das Steinigen verzichtet, jedoch das Festhalten an diesen Gespenstergewändern zeigt im Grunde schon die Misere auf. Eine positive Änderung in Afghanistan kann es nur geben, wenn ein "Afgh. Kemal Attatürk" säkuläre Reformen durchpeitschen würde, was aber der konservative Klerus mit seiner Masse der analphabetischen und verdummten Gläubigen zu verhindern weiß.

  • 31.07.2010 11:49 Uhr

    von Whatever:

    "heller, klarer Haut"? heller, klarer Stimme?

  • 30.07.2010 20:49 Uhr

    von Eine Frau:

    Wie menschenunwürdig, wie lächerlich anzuschauen unter diesem blauen Müllsack stecken zu müssen.
    Ich wünsche den Frauen alles Gute, viel Stärke und den Mut und die Klugheit, die Wahrheit zu erkennen und eines Tages frei zu sein.

  • 30.07.2010 18:07 Uhr

    von bernard:

    "Ohne Unterhose geht nicht"

    Ein Bericht aus Sicht der indianischen Natürvölker über den Samstagsmarkt in Berlin im Jahr 2010.

    Echt Unfrei die Berliner.....

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