• 02.09.2009

Abwrackprämie aufgebraucht

Fünf Milliarden Euro perdu

Mit der Abwrackprämie bezuschusste der Bund eine Shoppingtour ohne Beispiel. Jetzt ist das Geld aufgebraucht. Am meisten profitiert hat Volkswagen.

  • 03.09.2009 11:06 Uhr

    von Andreas:

    Wurde auch schonmal nachgerechnet wieviel KFZ-Steuer im Vergleich Altwagen > Neuwagen weniger eingenommen wird? Und wieviel weniger Mineralölsteuer weniger eingenommen wird weil die Neuwagen weniger verbrauchen? Und zu guter letzt wieviel weniger die KFZ-Werkstätten Umsatz machen weil sie weniger zu tun haben?

  • 03.09.2009 10:37 Uhr

    von Axel Dörken:

    Liebe taz,

    ihr könntet wenigstens das Wort "Umweltprämie" in Anführungsstriche setzen.

    Ansonsten mein Übliches Geschreibe zu solcherlei Aktionen und Schreibereien:
    Fördert das Miteinander und nicht die Wirtschaft!

    Liebe Grüße
    Axel Dörken

  • 03.09.2009 09:38 Uhr

    von frauke:

    Klaus Keller ist wahrlich kein Finanzfachmann.
    Die 19.000 € MwSt führt der Verkäufer übrigens an den Fiskus ab. Wenn Herr Keller aus Hanau seinen Privatwagen verkauft, führt er 0,- € MwSt an den Fiskus ab. Das lohnt sich für Herrn Keller!

  • 03.09.2009 09:29 Uhr

    von Frauke:

    Richtig ist aber auch, dass es bei der Abwrackprämie nicht darum ging, Mehr- oder Mindereinnahmen des Staates zu erzeugen, sondern darum ein drohendes Beschäftigungsloch mit verbundenen Entlassungen und Pleiten zu schließen, in der Hoffnung, dass nach der Überbrückung die Weltwirtschaft wieder anzieht und dann diese Märkte die vorgezogenen Verkäufe kommpensieren. Der Erfolg oder Misserfolg wird sich also erst noch zeigen. Was aber schon ein Erfolg war, ist der Zeitgewinn, den die Betriebe bekommen haben sich auf die Krise einzustellen. Das wird einigen dass überleben sichern.

  • 03.09.2009 09:13 Uhr

    von Frauke:

    @bruno Schwarz

    Falsch!
    Wenn normalerweise (ohne Förderung) nur die Hälfte umgesetzt worden wäre wären es bereits 6,84 Milliarden MwSt Einahmen gewesen, statt 2. Das ist schon mal ein kleines Minus. Außerdem wurden auf diese Weise nicht mehr Autos verkauft als Normal, die Verkäufe wurden nur vorgezogen. Oder glaubt irgendjemand, das nun Leute Autos haben, die vorher keine hatten? Wenn ja, haben diese zumindest keine Abwrackprämie bekommen.

  • 03.09.2009 09:01 Uhr

    von Christian :

    Falsch! Es bleiben keine 2 Millarden übrig.
    Eine Untersuchung vor einige Monaten hat ergeben, dass 3 von 4 Nutzer der Abwrackprämie eh vorhatten sich ein neues Auto zu kaufen. Vielleicht haben sie das jetzt früher getan als geplant.
    Eine endgültige Bilanz kann meiner Ansicht nach erst in einem halben Jahr oder Jahr gezogen werden, wenn man sieht, wie sich die Verkaufszahlen weiter entwickeln. Es ist stark davon auszugehen, dass diese nun deutlich zurück gehen.
    Was ebenfalls nicht erwähnt wird: Mit der Abwrackprämie werden nur Neuwagen gefördert. Entsprechend wäre interessant zu sehen, wie sich der Verkauf von Gebrauchtwagen entwickelt hat. Normalerweise müssten hier deutliche Rückgänge zu verzeichnen sein. Sind unter Umstände Händler gefährdet?
    Die Zahlen, die hier von der taz geliefert wurden sind in jedem Fall nur ein kleiner Ausschnitt und liefern alles andere als ein verlässliches Bild der Lage.

  • 03.09.2009 08:38 Uhr

    von Bruno Schwarz:

    36 Milliarden Euro, das macht 6,8 Milliarden Mehrwertsteuer – also bleibt für den Staat ein Plus von fast 2 Milliarden. Richtig?

  • 02.09.2009 22:56 Uhr

    von Klaus Keller:

    Mehrwertsteuer ausweisbar liest man oft bei Anzeigen für teure Karossen ob neu oder gebraucht.
    Klingt nach Absatzhilfe.
    Davon weis Herr Dudendenhöfer natürlich nichts und auslaufen wird die Absatzhilfe auch nicht, ebensowenig wie die Absetzbarkeit von Leasingraten.
    19% bei einem 100.000€ Benz sind dann schon 19000€.
    Ich bin kein Finanzfachmann, scheint sich aber zu lohnen.

    klaus keller hanau

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