• 07.05.2010

Absurdes Gesetz in Frankreich

Hosenverbot für Frauen

In Frankreich ist ein altes Gesetz aufgetaucht, das den Frauen das Tragen von Hosen verbietet. Das Hosenverbot ist nicht nur verfassungswidrig – sondern auch immer noch gültig.von Rudolf Balmer

  • 21.12.2010 00:37 Uhr

    von Christian Alexander Tietgen:

    Kein Gesetz sollte sich mit Kleidung beschäftigen. Weder mit Hosen noch mit Burkas.

  • 02.10.2010 20:59 Uhr

    von devrim:

    "Damit hat sich´s?" Ist es jetzt also laut Gesetz verboten, künftig ein Verbot gegen das Tragen von Männerhosen zu verabschieden, oder wie? Die grande dame Carla Bruni hat sich ja dann echt schwer durchgesetzt bei ihrem petit chouchou.

  • 07.05.2010 15:46 Uhr

    von Max:

    "ist es im Prinzip immer noch gültig! Damit ist Frankreich in schlechter Gesellschaft mit dem Sudan, wo den Frauen das Tragen von Hosen unter Androhung von vierzig Peitschenhieben verboten ist!"

    guter artikel, aber so inflationär muss ja wirklich nicht mit ausrufezeichen umgegangen werden.

  • 07.05.2010 14:53 Uhr

    von Dominik:

    Ich finde es seltsam und unverschämt, die französische VERFASSUNG Grundgesetz zu nennen.

  • 07.05.2010 13:11 Uhr

    von Stefan:

    ZENSUR, Zensur, immer lockt uns nur...

    Mein letzter Absatz war ironisch gemeint. Hier die zweite Chance zur Veröffentlichung:


    Der vorhersehbare Vergleich mit dem Burka-Verbot ist schon mehr als dümmlich, hat aber immerhin etwas mit Gesetzen und Kleidung zu tun.

    Bei dem Hosenverbot ging es darum, die Frauen ggf. von einem selbst gewählten Fortschritt abzuhalten, also sie zu limitieren. Stichwort Emanzipation, okay?

    Beim Burka-Verbot geht es darum, eine Limitierung der Frauen zu verhindern, also um einen aufgezwungenen Rückschritt. Stichwort Unterdrückung, okay?

    Zwar ein leichter Unterschied, aber was macht das schon, wenn Rudolf Balmer sich über die Spießer, Rassisten und Halb-Nazis lustig machen kann, die sich ernsthafte Gedanken um die Freiheitsrechte aller Frauen machen.

    Vielleicht taucht ja noch eine alberne Verordnung zum Umgang mit Steinen auf, die uns genauso lachen lässt wie in ein paar Dutzend Jahren die Leute über heutige "Humanisten", die allen Ernstes die fröhlichen Steinigungen in muslimischen Ländern als bestialisch bezeichnen.

    Menschenrechte? Ein einziger Witz!
    Menschenrechtler? Lächerliche Trottel!

    Vielleicht findet der Autor Balmer einen lächerlichen Vergleich zu meinem Kommentar.

    Falls nicht, besteht ja immer noch die Möglichkeit der Zensur, weil ich einen sensiblen Autor, der Gewaltopfer indirekt verhöhnt, etwas beleidigt haben könnte. Da hört der Spaß auf!!!

  • 07.05.2010 12:57 Uhr

    von Nico:

    Naja, in gewisser Hinsicht dramatisiert der Artikel meiner Meinung nach etwas...
    Natürlich ist es Frauenfeindlich, aber es ist nunmal ein uraltes Gesetz, an das sich heute niemand mehr hält und dessen Nichteinhaltung auch nicht verfolgt wird.
    Klar ist das ein Beweis für überfüllte, teilweise veraltete Gesetzbücher, aber dem Staat daraus einen Vorwurf zu machen finde ich etwas unpassend ;)

  • 07.05.2010 08:39 Uhr

    von Vlado Plaga:

    Schon beim Lesen des Titels musste ich an einen eindringlichen französischen Film denken, in dem eine Frau gerade das Gegenteil vom Hosentragen fordert: "Heute trage ich Rock!" ("La Journée de la jupe")
    http://www.arte.tv/de/Der-Film/2468752,CmC=2454610.html

  • 07.05.2010 08:32 Uhr

    von Sommerträumer:

    Vive la France und weg mit jeder Form von Burka! Auch der zweibeinigen!

  • 07.05.2010 05:29 Uhr

    von Lara-Jil:

    Zugegeben,Etwas kurios ist das ganze schon
    Allerdings ist es aus heutiger Sicht auch etwas strange
    das ganze mit Frauenfeindlichkeit in Verbindung zu bringen:
    anno 18schießmichtot gab es eben inhaltliche Gründe für das Gesetz, während es Heute eben zu einer bedeutungslosen Kuriosität verkommen ist. Niemand in Frankreich würde doch allen ernstes auf die Idee kommen, Frauen das tragen von Hosen zu verbieten!

  • 07.05.2010 02:44 Uhr

    von Randbemerker:

    peinlich, peinlich

    Soweit ich mich erinnere haben die Französinnen und Franzosen auch für die aktuelle Verfassung eine verfassungsgebende Versammlung gewählt. Damit dürfte der Begriff Grundgesetz hier ungefähr so unangebracht sein wie der deutsche Verfassungskrüppel, der unter eklatanter Missachtung der GG Präambel vom Dicken und seinen Kumpels mal kurzerhand zur "Verfassung" erklärt wurde.
    Also bitte die nachbarliche Verfassung nicht beleidigen, das hat sie irgendwie auch nicht verdient.

  • 07.05.2010 02:40 Uhr

    von "anonym":


    Hinzufügung zu meinem - "anonym" - gestern
    am Abend an diese Seite übersendeten Kommentar:

    In ähnlicher Weise lächerlich wie das "Hosenverbot"
    erscheint uns vielleicht der "Brauch" in einem
    "Süden Detuschlands" (wohl nicht in einem "Norden
    Deutschlands"), den Portugiesen Antonius "von
    Padua" anzurufen, wenn man einen Gegenstand ver-
    loren hat.
    Aber - ich darf noch fragen: weshalb begleitet der
    Engel, welcher Simon Petrus, den Apostel Jesu,
    nach dem Tod des "Donnersohnes" Jakobus aus dem
    Kerker befreit, Petrus nur "eine Gasse weit"?

  • 06.05.2010 20:34 Uhr

    von "anonym":


    Ich erlaube mir zu sagen, daß mein
    Leserkommentar zu Ihrem Artikel "'Bild'
    kennt seinen Papst nicht" sich im
    ALTEN TESTAMENT auf einen bestimmten Ty-
    pus von Kleid bezog. Was das Feuer der
    Vestalinnen angeht, so mag daran zu
    erinnern sein, daß ein Feuer für Persien
    und für Plato ein Gutes repräsentiert,
    keineswegs jedoch in gleicher Weise für
    Hegel:

    [Kopiert vor weniger als einer Stunde:]

    Springer-Gegendarstellung
    "Bild" kennt seinen Papst nicht
    ...
    VON PETER UNFRIED
    ...

    [Leserkommentar von "anonym" - "05.05.2010":]

    Antwort auf "Siegfried Paul Posch" -
    "05.05.2010, 11:07" - auf dem Gästebuch

    www.graz.at/cms/ziel/340531/DE/

    der Stadt Graz

    Die Odenwaldschule in Hessen (s. "Wikipedia",
    ich zitiere als Mitarbeiter) entschied, daß die
    Kinder n a c k t zu turnen hatten: zweifellos in
    dem Glauben, man ahme damit die Antike nach.
    Wer wenig Erfahrung mit der Nacktheit im
    Turnunterricht hat, kann vielleicht das Gewicht
    der Sache nur sehr schwer beurteilen. Aber,
    nun: gründete nicht die Antike in ganz hohem
    Maß auf der Institution der V e s t a l i n n e n ?
    Gäbe es eine Stelle im ALTEN TESTAMENT und
    eine auslegende im NEUEN TESTAMENT, welche
    erklären könnten, warum die Institution der
    Vestalinnen in der Antike den Staat trug?

  • 06.05.2010 17:39 Uhr

    von vic:

    Na also, faire Lösung. Keine Burka - keine Hosen, und alle sind zufrieden.
    Ach...und Baquettes dürfen nicht mehr unverhüllt in der Öffentlichkeit transprotiert werden.

  • 06.05.2010 17:32 Uhr

    von nym:

    bei allen durchaus berechtigten Kritikpunkten an einem Verbot des Tragens einer Burka: die Gleichsetzung mit einem Verbot des Tragen von Hosen ist völliger Unsinn. So ist die Grundhaltung dahinter in einem Fall die Angst um mögliche Unterdrückung und Zwang gegenüber Frauen, in dem anderen die Angst vor zuviel Emanzipation.

  • 06.05.2010 17:28 Uhr

    von Ulrich Stauf:

    Erstaunlich ..., ich dachte, nur die USA geben sich die Ehre, mit höchst zweifelhaften Gesetzen die eigene Bevölkerung und auch auch das Ausland zu verschrecken!Interessant wäre ja, welchen "Mist" wir bei uns noch so haben ... . Vielleicht wäre ja ganz kräftig an den überkommenen Regeln zu rütteln, die den Staat dazu verpflichten, die Kirchensteuer (erst recht für die katholische Kirche) einzutreiben!

  • 06.05.2010 16:38 Uhr

    von Ihr kosta:

    Hosenverbot - Burkazwang!

    ich lach mich tot ;-))

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