Abschiebedrama in Österreich
"Ab mit ihr in den Süden"
Erst haben die Frankenburger für den Verbleib der Kosovo-Albanerin Arigona Zogaj demonstriert. Jetzt, wo Zogaj endgültig abgeschoben werden soll, entziehen sie ihr die Solidarität.von Ralf Leonhard
Leserkommentare
17.11.2009 14:54 Uhr
von Hubert:
Gut möglich, dass die österreichische Ausländer- und Abschiebepolitik als sehr rigide und hart erscheint allerdings darf man dabei nie vergessen, dass Österreich eine Demokratie ist und diese Politik von der große Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen wird.
Während Deutschland sich selbst als Einwanderungsland mit klaren Bekenntnis zur multikulturellen Gesellschaft bezeichnet will Österreich genau das nicht. Und das ist gut so und muss auch akzeptiert werden. Österreich wirft im umgekehreten Fall auch Deutschland nicht vor eine zu lasche Einwanderungspolitik zu betreiben.
17.11.2009 14:32 Uhr
von Michael Klein:
@X.Azemi!
Mensch wo lebst Du denn eigentlich? Im Wolkenkuckusheim???
Auch ich finde die Abschiebepolitik in Österreich unerträglich, nur ist die bei uns nicht viel besser!
Ich erinnere an die Libanesin Gazale Salame aus der NÄhe von Hildesheim, die vor fast fünf Jahren, am 9.2.2005 in hochschwangerem Zustand mit ihrer kleinen Tochter abgeschoben wurde, während ihr Mann die beiden älteren Töchter zur Schule gebracht hat. Seit fast fünf Jahren ist diese Familie voneinander getrennt, und die Niedersächsische Regierung tut alles, um eine Familienzusammenführung (das Oberverwaltungsgericht hat die Abschiebung für nicht legal erklärt und eine Familienzusammenführung angeordnet) in die Länge zu ziehen!
Und das Schicksal von Gazale Salame ist nur eine Sache von vielen.
Also informiere Dich besser mal genau! Falls Du zu Migrannten gehörst, dann wünsche ich Dir niemals, dass Du eines Tages aus Deinen Träumen von einem sicheren Deutschland für Migrannten, brutal geweckt wirst, denn die REalität, der Du dann ausgesetzt bist, ist katastrophal!
17.11.2009 13:27 Uhr
von gigngogn:
Der Artikel ist schlecht recherchiert und inhaltlich falsch
>Vater Dzevat Zogaj .. hatte 2002 einen
>Asylantrag gestellt
Nein, er hat seinen Antrag 2001 gestellt
>Nach fünf Jahren wurde Asyl mit der Begründung
> verweigert
Nein, sein Antrag wurde bereits 2002 negativ beurteilt und er zur Ausreise aufgefordert
>Die haben noch keinen Cent Staats- oder
>Kirchengeld bekommen
Falsch, während des Asylantrages gab es natürlich die übliche Grundversorgung, die Behandlung der Familie wurde ebenfalls vom Staat übernommen, ebenso wie der Besuch der Schule, trotz illegalem Aufenthalt
16.11.2009 20:34 Uhr
von Kati:
Illegal ist illegal, Leute. Wenn Gesetze egal sein sollen, dann schafft sie ab, Aber dann alle für alle. Und viel Spaß mit eurer neuen Welt.
16.11.2009 20:19 Uhr
von Seestern:
Kann dieser rechtsradikale Kram von Otto, Jas und Kameraden bitte mal gelöscht werden? Kaum zu glauben, was von der Redation hier so an Kommentaren geduldet wird ...
16.11.2009 19:09 Uhr
von gzim:
Es ist echt unglaublich was ich da lesen muss. Ich könnte ausrasten was es für Menschen auf dieser Welt gibt und das sie so viel Macht in der Hand haben.Diese Menschen haben kein Herz und man müsste die in irgendeinen Staat abschieben,wo sie nichts haben. Diesen Bürgermeister würde ich sooooo gerne mal treffen und ihn so die Meinung ins Gesicht sagen, falls er ein gesicht überhaubt hat. Echt krank so was und was noch viel schlimmer ist das sooo viele Menschen seiner Meinung sind. Diese Menschen gehören doch in die Anstallt.Ich weiss nicht was man noch dazu sagen kann ausser das ich hoffe das, das Mädchen und ihre Mutter nicht zurück geschoben werden. Wenn dies doch passiert dann weiss ich nicht was unter Menschenrechte zuverstehen ist.Es ist doch schon schwer genung das die Familie schon auseinander lebt. Mein Gott das ist ja schlimmer als die mauer in Berlin gebaut wurde, das Österreicht schon so schlimm ist, ist ja schon heftigt.
16.11.2009 19:03 Uhr
von Karl:
Was fuer ein Armutszeugnis von oesterreichischen Politikern und der Kronen Zeitung.
Stur, einfaeltig, provinziell und kaltherzig.
"Recht muss Recht bleiben"
Geh bitte, macht's Euch doch nicht noch laecherlicher als ihr eh schon seid.
Gruesse von einem Oesterreicher
16.11.2009 18:41 Uhr
von X. Azemi:
Ich bin so froh, dass ich hier in Deutschland lebe. Als hätte Österreich nicht seit dem damaligen Sieg der Rechtsradikalen Partei Haiders nicht genug unter seinen Ruf verloren, kommt jetzt auch nocht das. Dieses Land sollte sich schämen. Keinerlei Verständnis für die Familie Zogaj. Und das Volk ist genau so kalt wie meine Gefriertruhe. An der Uni wird sehr negativ über Österreich gesprochen, besonders aufgrund seiner Ausländerpolitik bzw. Ausländerfeindlichkeit kann man schon sagen. Hoch lebe Deutschland, an das sich sehr viele Länder ein Beispiel nehmen sollten und ihm sehr viele Ausländer auf ihre Art und Weise sehr dankbar sind, dass sie hier leben dürfen und deren Kindern die Möglichkeit gibt sich weiterzubilden. Nach solchen Szenen aus Österreich wird einem nochmal verdeutlicht, wie gut es den Ausländern in Deutschland geht.
16.11.2009 18:37 Uhr
von Online Jetzt:
Finde gut dargestellt: sehr gut erfasst, wie es in Österreich zugeht.
16.11.2009 18:23 Uhr
von jakobunddasw:
Eine Geschichte, die - exemplarisch für so viele - tieftraurig macht. Wie können sich Statten humanistisch oder aufgeklärt nennen, wenn sie mit den Menschen, die dort soch nur leben wollen, so umgehen. Eine Politik, die Menschen einfach so abschiebt, die ihnen ihr gesamtes bisheriges Leben raubt und sie in ein Land schickt, in dem sie nicht sein wollen, die Unrecht zu Recht macht und die ganze Leben zerstört, kann nicht sein. Und, und das macht besonders traurig: Ich glaube nicht mal, dass das ein rein österreichisches Problem ist. Solche Tragödien spielen sich auch hierzulande wohl sehr, sehr häufig ab.
16.11.2009 17:48 Uhr
von toni:
Habe auch zehn jahre in Westen gelebt und besitze immer noch gueltigen Aufenthalstbewiligung aber ich bleibe im KOSOVO.Ich sehe keine grosse unterschied zwischen Kosovo und Westen hier hat mann auch perspektiven.Arigona und alle Albaner soll mann nach Kosovo zurruek schicken ich schemme mich fuer sie wie sie luegen
16.11.2009 15:34 Uhr
von Jas:
Sie ist so hübsch, die würde doch jeder bei sich verstecken, wenn sie mal untertauchen muss.
16.11.2009 15:00 Uhr
von berlinwelcomesrefugees:
kommt's halt nach berlin, refugees welcome!
16.11.2009 14:45 Uhr
von AMK:
Sie meinen wohl eher:
"Rechts soll rechts bleiben..."?
16.11.2009 14:16 Uhr
von Otto:
Wenn das Mädchen erstmal wieder im Kosovo ist, wird sie sich schnell einleben. Die Österreicher sollten sich durch das Lamento nicht beeindrucken lassen. Wer großherzig Flüchtlinge aufnimmt, muss damit rechnen können, dass diese nach Ende der Gefahr auch wieder zurückgehen, sonst lässt man beim nächsten Krieg am liebsten gleich die Grenze zu. Mag sein, dass das Leben im Kosovo noch nicht ganz so bequem ist wie in Österreich. Aber es ist doch an den Kosovaren, das zu ändern.
16.11.2009 13:56 Uhr
von Ispep:
Gibt es wohl irgendeine Möglichkeit mit der jungen Dame oder mit ihrer Familie in Verbindung zu treten?
16.11.2009 13:51 Uhr
von Sub:
Das ist unglaublich was sich da abspielt..Leider gibt es das häufiger als wir denken..Mir fehlen die Worte
16.11.2009 12:30 Uhr
von calin:
Ein Einzelschicksal wie es so viele jeden Tag auch in Deutschland gibt, schade ist nur das sich gerade Österreich mal wieder mit doch eher rechter Handlungsweise präsentiert. Peinlich und beschämend. Aber wer schon mal Urlaub in Kärnten gemacht hat, weiß wie die Menschen da ticken....
16.11.2009 11:35 Uhr
von roterbaron:
"Rechts muss Rechts bleiben" nicht war .... liebe FPÖ
16.11.2009 11:31 Uhr
von Michael Klein:
Es wird wohl nicht allzu lange dauern, bis die sogenannten Islamophoben Hetzer sich wieder hier breit machen, lautstark applaudieren und sich noch erdreisten zu sagen, dass es ihnen ja nur um die Menschenrechte geht, und diese sind ja bedroht, wenn so viele Migrannten, ob nun Türken, Araber, Kosovaren, Palästinenser und Libanesen weiterhin in Europa leben! Eine ekelerregende, perverse und abartige Heuchelei!
16.11.2009 11:24 Uhr
von Otto Z.:
Seltsam. Erst die Serben aus dem Kosovo vertreiben.
Aber das reicht wohl nicht.
Sie wollen mehr. Sie wollen immer mehr, sie haben nie genug.
Stets werden sie uns folgen.
16.11.2009 11:19 Uhr
von anke:
Seltsame Behauptung, das! Ob Ralf Leonhard sich wohl seine Arbeitsthese, DIE Frankenburger hätten erst für Arigona Zogai demonstriert und ihr dann die Solidarität entzogen, selber glaubt? Ich frage mich, wozu er die "Causa" überhaupt mit Namen untersetzt, wenn er nachher doch wieder alle in einen Topf kippt? Ist das denn nicht die selbe Art "Großmut", die das Würfeln lehrt?
Übrigens: Die Narren heißen (sich selber) Narren, weil sie sich so zu benehmen pflegen.