Ben Affleck liefert mit „Argo“ den besten Film ab, Daniel Day-Lewis stellt einen Oscar-Rekord auf und zwei Österreicher nehmen Gold-Statuen mit nach Hause.
Die technischen Auszeichnungen für "Life Of Pi" sind ein Witz. Den Oscar für die beste Kameraführung hätte ich Janusz Kaminski gegönnt genauso den Preis für die besten visuellen Effekte hat "Life Of Pi" nicht verdient. Ein Film, der ganz klar auf 3D aufbaut und mit dieser Materie auch bewusst arbeitet, hat selbstverständlich optisch die Nase vorn, allerdings hat dieses 3D-Brimborium mit traditioneller Kameraführung nichts mehr zu tun, was den Kamera-Oscar hiermit unbedeutend macht bzw. wird ihm jeglichen Reiz entrissen. Beste visuelle Effekte? Klar, auch "Avatar" wurde diesbezüglich ausgezeichnet, allerdings sind diese im Beispiel des Preisträgers "Life Of Pi" nur Mittel zum Zweck um die seichte Story über Wasser (haha, Wortwitz) zu halten. Die Auszeichnung sollte dem gebühren, der visuelle Effekte nahtlos in seine Geschichte einbaut, und sie nicht zum Star kürt.
Ergo - beste Kamera an Janusz Kaminski für "Lincoln" und beste visuellen Effekte an die Tüftler von "The Hobbit", welcher unverdient komplett leer ausging.
Screw you, Academy.
25.02.2013 13:11 Uhr
von FaktenStattFiktion:
Und wenn der Herr Waltz sich als Anhänger der FPÖ outen würde, wäre er wieder "nur" Östreicher und die Amis ganz böse dolle Rassisten...
btw. ich habe sowohl Aygo als auch Lincoln gesehen. Aygo ist gut gemacht, fraglos. Aber Lincoln ist (noch) wesentlich besser.
25.02.2013 13:10 Uhr
von Wuppi:
Der Daniel wieder... Wer so rekordverdächtig gut ausschaut wie der Daniel, dem fliegen die Oscars halt nur so zu. Daniel Day-Lewis ist darüber hinaus aber auch wirklich ein begnadeter Schauspieler.
25.02.2013 12:13 Uhr
von Dr. Schulz:
Christoph Walz ist kein Deutsch-Österreicher, sondern Österreicher. Darauf besteht er.
25.02.2013 12:07 Uhr
von anke:
Als "wir" Papst geworden sind, kann ich mich dunkel entsinnen, hat sich die entsprechende Meldung nicht halb so lange auf Platz eins der taz-Artikel gehalten wie diese Medung: zwei Österreicher werden Oskar. Ich möchte gar nicht wissen, was los wäre, ginge der Preis ganz aus Versehen mal nach Deutschland. Gibt es denn wirklich keine dringlicheren Themen? Wie wäre es denn zur Abwechslung mal wieder mit einem irgendwo in China umgefallenen Reissack?
25.02.2013 10:23 Uhr
von Nachtigall:
Nachtigall, ick hör dir trapsen...
25.02.2013 09:04 Uhr
von reblek:
"... zwei Österreicher nehmen Gold-Statuen mit nach Hause." - Nicht ganz, denn sie haben jeder nur einen Oscar mit nach Hause genommen.
Leserkommentare
25.02.2013 16:52 Uhr
von Neopolitan:
Die technischen Auszeichnungen für "Life Of Pi" sind ein Witz. Den Oscar für die beste Kameraführung hätte ich Janusz Kaminski gegönnt genauso den Preis für die besten visuellen Effekte hat "Life Of Pi" nicht verdient. Ein Film, der ganz klar auf 3D aufbaut und mit dieser Materie auch bewusst arbeitet, hat selbstverständlich optisch die Nase vorn, allerdings hat dieses 3D-Brimborium mit traditioneller Kameraführung nichts mehr zu tun, was den Kamera-Oscar hiermit unbedeutend macht bzw. wird ihm jeglichen Reiz entrissen. Beste visuelle Effekte? Klar, auch "Avatar" wurde diesbezüglich ausgezeichnet, allerdings sind diese im Beispiel des Preisträgers "Life Of Pi" nur Mittel zum Zweck um die seichte Story über Wasser (haha, Wortwitz) zu halten. Die Auszeichnung sollte dem gebühren, der visuelle Effekte nahtlos in seine Geschichte einbaut, und sie nicht zum Star kürt.
Ergo - beste Kamera an Janusz Kaminski für "Lincoln" und beste visuellen Effekte an die Tüftler von "The Hobbit", welcher unverdient komplett leer ausging.
Screw you, Academy.
25.02.2013 13:11 Uhr
von FaktenStattFiktion:
Und wenn der Herr Waltz sich als Anhänger der FPÖ outen würde, wäre er wieder "nur" Östreicher und die Amis ganz böse dolle Rassisten...
btw. ich habe sowohl Aygo als auch Lincoln gesehen. Aygo ist gut gemacht, fraglos. Aber Lincoln ist (noch) wesentlich besser.
25.02.2013 13:10 Uhr
von Wuppi:
Der Daniel wieder... Wer so rekordverdächtig gut ausschaut wie der Daniel, dem fliegen die Oscars halt nur so zu. Daniel Day-Lewis ist darüber hinaus aber auch wirklich ein begnadeter Schauspieler.
25.02.2013 12:13 Uhr
von Dr. Schulz:
Christoph Walz ist kein Deutsch-Österreicher, sondern Österreicher. Darauf besteht er.
25.02.2013 12:07 Uhr
von anke:
Als "wir" Papst geworden sind, kann ich mich dunkel entsinnen, hat sich die entsprechende Meldung nicht halb so lange auf Platz eins der taz-Artikel gehalten wie diese Medung: zwei Österreicher werden Oskar. Ich möchte gar nicht wissen, was los wäre, ginge der Preis ganz aus Versehen mal nach Deutschland. Gibt es denn wirklich keine dringlicheren Themen? Wie wäre es denn zur Abwechslung mal wieder mit einem irgendwo in China umgefallenen Reissack?
25.02.2013 10:23 Uhr
von Nachtigall:
Nachtigall, ick hör dir trapsen...
25.02.2013 09:04 Uhr
von reblek:
"... zwei Österreicher nehmen Gold-Statuen mit nach Hause." - Nicht ganz, denn sie haben jeder nur einen Oscar mit nach Hause genommen.