8. - 22. Februar 2020

Vietnam

Reiseleitung: Sven Hansen

Jede Reispflanze wird per Hand gesetzt Bild: Sven Hansen

Saigon – Mekongdelta – Hoi An – Hue – Dong Hoi – Hanoi

Kooperationspartner dieser Reise: Dorf der Freundschaft e.V.

Die alte Kulturnation Vietnam hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich rasant entwickelt. Die Folgen sind eine Reduzierung der Armut und die Beseitigung vieler Kriegsschäden, aber auch neue ökologische und soziale Probleme. Dabei entstanden Ansätze von zivilgesellschaftlichem Engagement, die jetzt mit dem autoritären Einparteiensystem um Einfluss ringen.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

PREIS: ab 3.250 € (DZ/HP/Flug inkl. Atmosfair)

VERANSTALTER:

Reisen mit Sinnen, Dortmund, Tel 0231-589 79 20, info@reisenmitsinnen.de

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden

Diese wirtschaftliche Liberalisierung ging wie in China ohne politische Liberalisierung einher. Weil fortan auch die Bauern selbständiger über Produktion und Preisgestaltung entscheiden und das Land sich dem Weltmarkt öffnete, ist Vietnam heute der jeweils zweitgrößte Kaffee- und Reisexporteur der Welt

Sven Hansen, taz-Asien-Redakteur seit August 1997

1998 wurden nach Unruhen und Korruptionsfällen auch begrenzte politische Reformschritte eingeleitet. Diese beinhalten keine Demokra- tisierung im westlichen Sinn, sondern eine Dezentralisierung unter Einbeziehung kontrollierter zivilgesellschaftlicher Organisationen und deren Dienstleistungen. Damit soll die Effizienz und Transparenz von Regierung und Behörden sowie ihre Akzeptanz in der Bevölkerung gesteigert werden.

Heute sind nur rund fünf Prozent der Abgeordneten in der Nationalversammlung keine KP-Mitglieder, doch gab es vor ihren Kandidaturen eine kontrollierte Vorauswahl. An konkreten Beispielen lassen wir uns die Möglichkeiten und Grenzen dieser Reformen erläutern.

Im "schwimmenden Markt" bei Can Tho im Mekong-Delta Bild: Gerhard Heckmann