• 31.07.2010

65 Jahre nach Hiroschima

Meditation über die Bombe

65 Jahre ist es her, dass über Hiroschima und Nagasaki Atombomben abgeworfen wurden. Doch auch im neuen Jahrtausend sind die Waffen präsent.von Arno Frank

  • 01.08.2010 18:55 Uhr

    von Athina:

    In diesen Zusammenhang sollte man auch die uranangereicherte Munition erwähnen,die in den aktuellen Kriegen dieser Welt benutzt werden!
    Schade,daß die Taz darüber nicht berichtet.

  • 31.07.2010 19:43 Uhr

    von PrinzRoman:

    Wieso nur diese Zynik?

  • 31.07.2010 18:16 Uhr

    von Michel Zahlt:

    Das Märchen vom wirtschaftlichen Ende für viele Regionen wird uns schon seit Jahren erzählt. Tatsache ist aber, dass wir Europäer die Amis bezahlen. Natürlich ist auch hier Deutschland mal wieder Zahlmeister Nummer 1. Von dem Geld sieht die Bevölkerung in den betroffenen Regionen nur einen ganz kleinen Teil. Das Geld, das wir den Amis in den Rachen werfen, damit die Europa besetzen und ihre Machtpolitik betreiben, können wir besser in andere Projekte investieren.
    Es wird höchste Zeit, dass die Besatzung Europas, und der ganzen Welt, durch die Amis ein Ende findet.

  • 31.07.2010 17:30 Uhr

    von tsaimath:

    Nunja, ich denke die meisten Menschen können sich eine solche Detonation nicht richtig vorstellen, da mache ich sicher keine Ausnahme.
    Laut Wikipedia entspricht eine kT etwa 4,184 *10^12 Joule.
    Die hier erwähnte Zar-Bombe hatte laut Wikipedia 50 Megatonnen

    also 50.000 Kilotonnen
    also 2,092*10^17 Joule = 209.200 Tera-Joule
    Zum Vergleich: Die Stadt Berlin hat nach offiziellen Zahlen im Jahr 2006 einen Endenergieverbrauch von ~260.000 Tera-Joule gehabt.

    Diese Bombe hat also in unter einer Minute fast soviel Energie freigesetzt wie in Berlin in einem ganzen Jahr verbraucht wird.

    Oder man könnte 91.851.071 Jahre Sex ...
    Womit wir wieder bei "Make love, not war" wären

  • 31.07.2010 17:26 Uhr

    von upupintothebluesky:

    Artikel Zitat:

    Unvergessen der eigentümlich lustvolle Grusel, als in all den Jahren ein einziges Mal bei Tageslicht der atlantikgraue taktische Atombomber B-52 über der Stadt einschwebte. Wie ein prähistorisches Tier, ein böses prähistorisches Tier, fähig, alle Historie zu beenden und "AUS ALLEN VIER TRIEBWERKEN" hell aufheulend unter der Last dieser titanischen Macht.

    Zitat Ende

    Die B52 hat ACHT Triebwerke (Doppeltriebwerke)!
    Aber das nur nebenbei.

  • 31.07.2010 15:38 Uhr

    von grossesbadaboom:

    Ich verstehe zwar nicht genau den Sinn dieses Artikels aber da hat der Autor noch vergessen Mad Max und die damit entstandene Endzeitromantik zu erwähnen, die sich über die Jahre in allerlei Köpfen breitgemacht hat, ganz allein um zu verdrängen das so ein kleines bisschen Atomkrieg wohl das Ende und nicht eine verschroben Punkige Welt darstellen würde.

    Ich jedenfalls fand den Artikel toll.
    Hab ich gern gelesen.

  • 31.07.2010 14:33 Uhr

    von einer:

    Sorry, aber die Bildunterschrift ist megapeinlich.
    Die erste "jemals zu Testzwecken gezündeten Kernwaffe" hieß "The Gadget", wurde am 16. Juli 1945 im Rahmen des "Trinity-Test" im Jornada del Muerto, New Mexico gezündet und war natürlich keine Wasserstoffbombe.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Trinity-Test

    "Ivy Mike", gut sieben Jahre später, war der erste Test einer _thermo_nuklearen aka Fusions- aka Wasserstoffbombe.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ivy_Mike

  • 31.07.2010 12:38 Uhr

    von Wolfgang Ziller:

    Aktiv für die Abschaffung aller Atomwaffen, hier:

    http://friedensmarsch-fuer-hiroshima.de/

  • 31.07.2010 11:41 Uhr

    von hto:

    Wenn die Menschen dieser Welt- und "Werteordnung", auf dem Weg der Macht der Straße, den im Zeitgeist nun "freiheitlichen" Wettbewerb die Macht des "gesunden" Konkurrenzdenkens und Handelns ablaufen würden, und dabei WAHRHAFTIGE Kommunikation fusionieren, dann würde der Bombe sicher bald kein Gedanke mehr für irgendwie entartete Meditation dienen - geistig-heilendes Selbst- und Massenbewußtsein, mit allen daraus MENSCHENWÜRDIG resultierenden Konsequenzen / Möglichkeiten, ANSTATT: konfusionierte Interessen-Gemeinschaften in GLEICHERMAßEN unverarbeiteter / MANIPULIERBARER Bewußtseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewußtsein" auf Sündenbocksuche!?

  • 31.07.2010 10:38 Uhr

    von ulschmitz:

    die bildunterschrift ist falsch: zu TESTzwecken wurde eine A-bombe (Fission) (keine H-Bombe (Fusion) wie 1952) schon 1945 VOR den beiden A-bomben auf Hiroshima (Uran-Bombe)und Nagasaki (Plutonium-Bombe)gezündet - in den USA (Alamogordo?).

  • 31.07.2010 10:14 Uhr

    von Harold Pinter:

    Lest meine Rede zum Nobelpreis! Eines Tages werden wir diese Atombombenabwuerfe in eine Reihe stellen mit den KZs.

  • 31.07.2010 09:59 Uhr

    von pekerst:

    "65 Jahre ist es her, dass über Hiroschima und Nagasaki Atombomben abgeworfen wurden. Doch auch im neuen Jahrtausend sind die Waffen präsent." Falsch, denn über Hiroschima und Nagasaki wurde eine Atombombe abgeworfen. Und diese heißt nicht "Waffen", sondern Waffe.

  • 31.07.2010 08:50 Uhr

    von Irrlicht:

    Einverstanden: Kernexplosionen auf der Erde sind pfui, aber was bitte spricht gegen einen Thermonuklearen Raumantrieb nach dem Orion Konzept(http://de.wikipedia.org/wiki/Orion-Projekt)?

    Gut, der Brennstoff müsste risikobehaftet in die Umlaufbahn geschossen werden, aber das erübrigt sich, wenn man das Uran z.B. auf dem Mond gewinnt. Klingt irre, aber ohne Mondbasis könnte man eh kein so großes Raumschiff bauen. . . insofern ist das:

    A) noch ganz ganz weit weg.
    B) kein Problem wenn man es so macht.

    Nach gegenwärtigen Stand des Wissens ist ein nuklearer Antrieb nach Art von Orion die einzige Möglichkeit überhaupt das nächste Sonnensystem in halbwegs akzeptabler Zeit (sprich einigen Jahrzehnten) zu erreichen. Ich würde es deshalb nicht so einfach in die Tonne treten.

  • 31.07.2010 08:13 Uhr

    von Leser:

    Warum die Aufregung zu dem Vorschlag, ist doch alles schon dagewesen. M.W. sind in der UDSSR mehrfach havarierte Bohrlöcher durch Nuklearsprengung angegangen worden.
    Besonders erschreckend ist, dass es immer noch A. Waffen in Deutschland gibt. In Büchel sogar nachgewiesenermassen. Wofür bezahlen wir Politiker, die uns das Teufelszeug vom Hals schaffen sollten.
    Ist wahrscheinlich dasselbe wie mit den Guantanamo Leuten. Warum sich das Problem teuer in die USA holen, wenn es Volldeppen gibt, bei denen man alles abladen kann.

  • 31.07.2010 01:42 Uhr

    von vic:

    Was gerne vergessen, aber ungern thematisiert wird: Die Bundeswehr fliegt die nützlichen Atombomben zu Übungszwecken gelegentlich über unseren Köpfen spazieren.
    Für alle die das beenden wollen, hier noch ein Link:
    http://www.atomwaffenfrei.de/
    Das Wichtigste aber bleibt, die Parteien NICHT zu wählen, die den vollständigen Abzug nicht gewährleisten. Davon gibt`s nicht viele...

  • 31.07.2010 00:56 Uhr

    von NikN:

    Die Boing B-52 ist ein strategischer, kein taktischer Bomber. Bombardiert also Infrastruktur und so und keine vorrückenden Truppen. Dies tun die in der Pfalz stationierten _strategischen_ Atombomben auch nicht, die sind für Industriegebiete gedacht.

    Die taktischen Atomwaffen, um u.a. die Fula Gap zu schließen, waren fest vor Ort und nicht in Rammstein. Ob das in Norddeutschland genauso war, weiß ich nicht, aber vieles spricht dafür.

    Ein Aufwachsen in der Nähe von Rammstein scheint vielleicht zu befähigen, F-15 und F-16 unterscheiden zu können, Militärhistoriker und -theoretiker wird man damit aber anscheinend nicht automatisch.

    Die Kernaussage des Artikels, dass Atomwaffen unabhängig vom Besitzer gefährlich sind, stimmt natürlich.

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