42.000 Euro Roaming-Gebühren
Diekmanns Telekom-Schulden
Weil "Bild"-Chef Kai Diekmann im Marokko-Urlaub sein Blog bearbeitete, verlangt die Telekom 42.000 Euro Roaming-Gebühren von ihm. Prompt bat er Telekom-Boss Obermann um Hilfe - vergebens.von Julia Niemann
Leserkommentare
25.06.2010 08:34 Uhr
von Gerrot:
Und jetzt kommts: Hr. Diekmann hatte ein iPhone mit T-Mobile Simlock !
24.06.2010 09:55 Uhr
von Geschädigter:
Ich bin in der gleichen Falle getappt.
Schönes neues Handy mit internet Funktion und Flatrate.
Hab während meines Urlaubs im europeeschen Ausland, an 3 Tage das Internetradio benutzt.
Kosten: € 37.000 !
Vodafone hat rückwirkend bewirkt das unser Unternehmen für mein Vertrag ein Europa-Flatrate für 3 Monate bekam, das kostet nur € 70,- / Monat.
€ 2.700 müsste dennoch gezahlt werden !
Anders formuliert.
Lieber Kunde, entweder kaufst Du bei mir ein Flatrate Monatsvertrag, oder ich berechen Dir die 1000-fache Kosten, falls Du meine Dienste ohne Vertrag in Anspruch nimmst.
Diese Roaming Gebühren sind WUCHER und können ganze existenzen ruinieren.
Wer daran Schadenfreude hat, ist Dumm.
In Zeiten von Flatrate und Multifunktions-Handy's kann das JEDEN heute Mal passieren.
Die Politik muss seine Bürgern vor den möglichen Privat Insolvenz wegen Wucher-Roaminggebühren schützen.
23.06.2010 19:42 Uhr
von Tom aus südwesten:
Herr Diekmann wird wohl mit Herrn Obermann nicht schlecht bekannt sein, da er [Herr Diekmann] im Vorstand der Bild.T-Online AG sitzt.
Ganz nebenbei denke ich, dass die 42000€ wie auch die durch seine Bloggertätigkeit angefallenen Rechtskosten (Wem gehört der Pimmel? Gehört er einem leitenden Redakteur, einem Berliner Anwalt oder einer dritten Person?) durch den Axel Springer Verlag übernommen werden.
Ich bin mir nicht sicher, was Herr Diekmann damit mal wieder bezwecken will.
Ich glaube, dass er vielleicht einfach mal wieder ein wenig Unsinn treiben und die Redakteure der taz beschäftigen will.
Möchte er womöglich der größte Lausbub Deutschlands werden?
PS: 42000€ sind m.E. für Herrn Diekmann nicht wirklich viel Geld. Für den Springer Konzern -sollte er auch diese Kosten übernehmen- erst recht nicht.
23.06.2010 18:19 Uhr
von Ernello:
Eine Rechnung in dieser Größenordnung erscheint mir schlichtweg als Wucher - ich hoffe, Springer und Kai Diekmann gelingt hier ein Zeichen zu setzen gegen solche Fantasiepreise - oder wird hier gar die ggf. anstehende galoppierende Inflation in vorauseilendem Gehorsam schon vorweggenommen? Schließlich ersparte man sich damit später ständige lästige Erhöhungen, die dem Kunden bloß das Gemüt verderben. Ich möchte nicht wissen, wie diverse Mitkommentatoren hier reagiert hätten, wenn ihnen persönlich eine Rechnung mit nur 1/10 des Betrages davon ins Haus flatteren würde...
23.06.2010 15:46 Uhr
von Talleyrand:
This year's most expensive bullshit, no doubt!
23.06.2010 11:41 Uhr
von Horst Obst:
Wieso hinterfragt eigentlich niemand die Begründung? Mit dem schlechtesten T-Mobil-Vertrag kosten 50KB in Marokko 1,69. Somit wären das 1,2GB gewesen. Mit einen anderen Vertragsmodell, das bestimmt auch auf Diekmann zutrifft, wäre es mehr als das Doppelte.
23.06.2010 10:07 Uhr
von Helge:
Pekerst, ich finde das gut, die Typen unter mir können viel von verpönt schreiben, eine ordentliche Rechtschreibung ist eine Zier. Da sagten mir die Lehrer früher in den 90ern, das sei in Zukunft nicht mehr so wichtig, das werde der Computer machen. In dieser Zukunft sind wir jetzt, und nie wurde so viel falsch geschrieben wie heutzutage im Internet.
23.06.2010 09:31 Uhr
von Bernhard P.:
Gestern am späten Nachmittag (ca. 18:00) wurde auf Pro7 Österreich in den "Austria Top News" (das läuft in Österreich statt der "Newstime") offensichtlich über den Kai-Diekmann Fall berichtet.
Es sei denn, jemand anderes hat zufälligerweise ebenfalls eine Rechnung von 42k€ erhalten.
Name wurde natürlich keiner genannt. Folglich wurde auch nicht darüber berichtet dass der unbekannte direkt beim Telekom-Boss Obermann interventiert hat :)
22.06.2010 19:30 Uhr
von S.Ooker:
Ich bin gerad so unglaublich Schadenfroh, das gibt's garnicht :D :D
22.06.2010 18:13 Uhr
von Lev E.:
Lieber "pekerst",
vor dem Klugscheißen schauen Sie bitte selbst in den Duden. Es muss hier "Wörter" heißen, nicht "Worte".
22.06.2010 15:53 Uhr
von Thomas M.:
Hätte Herr Diekmann mal die ComputerBILD gelesen.
Ich lach mich tot.
22.06.2010 14:24 Uhr
von Klugie:
Man mag ja von Kai Diekmann halten, was man will,
doch sind 42.000 € an Roaming Gebühren, angefallen innerhalb dreier Tage und wohl mit nur einem Gerät, weit jenseits dessen, was zumindest ich mir bei der mobilen Nutzung des Internets mit einem Smartphone an möglichen Kosten vorstellen kann.
Diese Gebühr ist geradezu absurd. Ein Gericht könnte sich geneigt sehen den Vertrag wegen Wuchers für nichtig zu befinden, was ich sehr begrüßen würde - abstrakt, nicht etwa wegen Diekman.
22.06.2010 11:47 Uhr
von Pelle:
Zu doof zum Verreisen ...
22.06.2010 11:12 Uhr
von sinDY:
Man mag mich altmodisch nennen- aber wenn man eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, muss man doch auch dafür zahlen, oder?
Jemand wie Herr Diekmann, der nicht grade auf den Kopf gefallen ist, müsste das doch eigentlich wissen.
Vieleicht war das beabsichtigt. Der ist doch schon bei Kabel Deutschland VIP-Kunde und zahlt nichts für seinen TV-Anschluss, da wird er doch die paar Kröten Handyrechnung zahlen können.
22.06.2010 11:07 Uhr
von Hallali:
Unwissenheit schützt vor Schaden nicht. Ich bin mir sicher, daß es eine SMS der Telekom gab, die darüber informierte, daß er ihren Aktionsraum verläßt und sich die Gebühren damit ändern können. Mein Anbieter (Hansenet) macht das ganz brav, sogar mit den aktuellen Gebührenangaben zum Roamingpartner.
Das ist sowas wie eine "Betreten auf eigene Gefahr"-Klausel. Wer trotzdem weitermacht, sollte sich im Klaren sein, daß es teuer werden könnte. Wenn man solche Nachrichten nicht liest oder wieder vergißt...tja, selbst Schuld.
Es ist auch nicht mal der Telekom anzulasten, denn es handelt sich ja um Tarife von ausländischen Firmen, auf die sie (vermutlich) keinen Einfluß haben. Diese Firmen stellen der Telekom die Gebühren in Rechnung und die zieht die wiederum von ihrem Kunden ein. Ob das nun 3,95€ sind oder 40k+€.
Zumindest trifft es diesmal nicht die kleine Kassiererin oder einen Teenager (bzw. seine Eltern), sondern jemanden, der es sich leisten kann. Und selbst wenn Herr Diekmann so klamm wäre, daß er es sich nicht leisten könnte und dafür Haus und Hof verkaufen müßte und fortan in Armut lebte...das wäre dann wohl Karma^^ Manchen Menschen gönnt man es einfach. Nicht unbedingt Dinge wie Tod, Verletzung oder ähnliches, aber wenn ein arrogantes, antisoziales Arschloch selbstverschuldet einen tiefen Fall erlebt, hat man doch das Gefühl, daß es in der Welt doch ein wenig gerecht zugeht. Das entschädigt ein wenig.
Um aber für all das Unrecht, das Herr D. verursacht hat bzw. das unter seiner Verantwortung verursacht wurde, aufzukommen, muß er wirklich ganz unten in der Gosse landen, einsam, verarmt und verhaßt. Dann würde ich das Karmakonto aus ausgeglichen betrachten.
Das hier sind dagegen nur Peanuts. Er wird sich ärgern, u.U. auch die eine oder andere Luxusanschaffung nicht tätigen können, aber das wird ihm nicht das wirtschaftliche Genick brechen.
Ein nelsonisches Gelächter ist ihm aber sicher: Haaa-Haa!
Hal
22.06.2010 10:53 Uhr
von thomas:
Viel zu wenig für Sudel-Kai!
Viellicht hat er doch zuviel Telefonsex gemacht,der Sudel-kai von der Blödzeitung.
42.000,-- sind für das Portemonnai dieses schmierigen Typen noch viel zu wenig!
22.06.2010 09:32 Uhr
von winky:
na zum glück bezahlt der das doch eh nich. ausreichend vitamin b spart seit je her ne menge geld.
@pekerst
klug-shicer kann keiner leiden. und seit der rechtschreibreform is das doch sowieso völlich hupe wie wer wo was schreiben tut.
22.06.2010 09:27 Uhr
von Uli:
Das unfaire ist, dass solche Einzelfälle als "Gentleman-Agreement" bei einem Abendessen (auf Firmenkosten) oder auf dem Golfplatz geklärt werden, obschon Kai D. die Summe nicht wirklich schmerzen würde.
Unsereins hingegen würde das letzte Hemd weggepfändet.
Unsere moderne Gesellschaft ist nicht deshalb schlecht, weil sie eine Aristokratie ist, sondern weil sie versucht sich als Demokatrie auszugeben...
22.06.2010 07:19 Uhr
von Chris M:
Der Diekmann macht 42.000 Miese. Geht mal eben zu seinem Kumpel von der Telekom und die Sache ist erledigt.
Glaubt irgendwer, daß die Telekom auf den Schulden sitzen bleibt? Ganz bestimmt nicht. Die werden fein säuberlich auf die anderen Kunden verteilt. Ist dort doch gängige Praxis.
22.06.2010 06:31 Uhr
von deppwalter:
Jippiahjeh Schweinebacke!!!!!
22.06.2010 02:48 Uhr
von The Joker:
Selber schuld, wenn der auch im Ausland unbedingt mit dem eigenen W-Lan-Klimbim rumschustern will. Hätte ja auch in ein örtliches Internetcafe gehen können.
Sollen wir jetzt etwa den Soli-Sammelhut herumgehen lassen?
22.06.2010 01:33 Uhr
von Die pure Schadenfreude:
Bis jetzt dachte ich immer, das von Herrn Diekmann zu verantwortende Produkt werde von charakterlich behinderten für intellektuell behinderte produziert. Dass nun ausgerechnet der Chefredakteur sich als der letzteren Gruppe zugehörig outet, hätte ich nicht erwartet.
Obermann, bleiben Sie hart!
22.06.2010 00:35 Uhr
von damuero:
Is nich wahr! Da werden sie ihm bei der Bild-Zeitung aber kräftig auf die Schultern geklopft haben...
21.06.2010 22:47 Uhr
von Rüdiger:
Die Bildzeitung hat doch die Rubrik "Bild kämpft".
Er kann sich ja dahin wenden :D
21.06.2010 22:41 Uhr
von Tyrfing:
pekerst, es wäre sicherlich jedem anderen Leser eine Freude, wenn sie ihre gehaltlosen Rechtschreibnörgeleien (die im Internet übrigens verpönt sind) unterlassen könnten ;)
21.06.2010 21:49 Uhr
von Skeesicks:
Hmm, ich find das fein, dass sich Herr Obermann persönlich um überhöhte Telefonrechnungen von Kunden kümmert.
Es sollten wirklich mehr Kunden die Möglichkeit nutzen (bzw. HABEN) sich direkt beim "Scheff" zu beschweren.
21.06.2010 20:25 Uhr
von Prekarius:
Ist schon erledigt. Er kriegt alles zurück. (Überraschung, nee, ne).
21.06.2010 20:15 Uhr
von Besim Karadeniz:
Köstliche Geschichte! Aber so wie ich die seltsamen Vermarktungsstrategien und Werbekundenpflege der BILD kenne, wird das tatsächlich auf dem kleinen Dienstweg reguliert und nicht größer thematisiert. Davon hätten ja dann beide nichts...
21.06.2010 19:53 Uhr
von Freesemann:
Was sollen eigentlich die albernen Geschichten? Die TAZ hat sich doch mit der Plastik schon affig genug aufgeführt
21.06.2010 19:30 Uhr
von zumutung:
das wäre vermutlich nicht mal der bild zeitungen einen artikel wert oder?
was soll das, taz?
21.06.2010 19:22 Uhr
von Kand.in.Sky:
Moment mal! Heisst das, Prominente geniessen Sonderstatus den Normalsterblich nicht erlangen können?
Interessantes Theorem, sollte man im Auge behalten!
Übrigens, wurde Kai Diekmann gefragt bevor man über ihn schrieb? Nein? Ist aber so üblich, fragen sie mal Eva Schweitzer.
lg,
#k.
21.06.2010 18:48 Uhr
von Schorsch:
Wer sich Diekmans Spielseite mal anguckt, der wird auch nicht mehr verwundert sein. Aber ich bin mir sicher, unter Kumpels muss der die Rechnung bestimmt nicht zahlen. Notfalls gibts ne kleine Grillparty unter Schlipsträgern.
21.06.2010 18:08 Uhr
von Stefan:
Hoffentclih muss der wenigstens bezahlen.
Ich finde es eine Frechheit das dumme Kunden die ganze zeit ne große klappe haben von wegen 5gb reichen doch,torrent braucht keiner u.s.w
Und just in dem Moment wo es sie selber betrifft heulen sie in aller Öffentlichkeit rum.
Das ist ein widerliches und asoziales verhalten.
21.06.2010 17:47 Uhr
von Lars:
Telefoniert er nicht mit BILDmobil?
21.06.2010 17:42 Uhr
von Meral Wuffinski:
Es trift keinen armen,
die Provider sollten sich mal ueberlegen warum das so teuer sein muss. Ist ja innerhalb der EU auch identisch.
21.06.2010 17:30 Uhr
von a.g.:
k.d. sollte anwaltlich gegen diese rechnung vorgehen. ich empfehle ihm
ra johannes eisenberg, der gewinnt fast immer…
:DDD
21.06.2010 17:25 Uhr
von auch:
Mit einer absoluten Nullinformationsmeldung Diekmann erwähnen und seinen Blog verlinken.
Warum?
21.06.2010 16:45 Uhr
von EinKieler:
Tja, AGB lesen, weniger Problem.
Aber mein Mitgefühl hält sich in Grenzen. Wäre es ein Normalverdiener, ja, da würde ich sagen: Kulanz, einigt euch doch auf einem Level, wo der Kunde das nich zahlen kann.
Aber der gute Mann verdient eine Riesenkohle damit, andere in die Pfanne zu hauen ohne Gnade...
Jetzt ist er mal dran
21.06.2010 16:42 Uhr
von Nina Müller:
Unglaublich, daß dieser fiese Geldsack seine Handyrechnung noch nicht einmal selber zu bezahlen braucht, obwohl er sich das mit Sicherheit leisten könnte...
Was passiert wenn ein normaler Mensch zu dumm ist um auf seine Handyrechnung zu achten?
Richtig, er bleibt darauf sitzen.
Nur der feine Herr Diekmann braucht wahrscheinlich nichts zu zahlen. Widerlich.
Hoffentlich kann er sich dafür ein paar neue Körperteile kaufen.
21.06.2010 16:14 Uhr
von Kommentator:
Mies!
Auch wenn der Typ ein echt gefährlicher und verachtenswerter Mensch ist....
Vielleicht gibt es ja bald Telekom-Kritische Artikel in diesem braunkonservativen Hetzblatt für Dummdeutsche.
Zum Beispiel zur Spitzelaffäre.
*Sirene*: Das war ein Tipp, Herr Diekmann!
21.06.2010 15:11 Uhr
von Rolff:
Ach, das passiert auch Leuten, die nicht so auf dem Cent schauen müssen.
Bei mir waren es "nur" 1.200 €. Allerdings kam mir T-Mobile sofort entgegen und war mit 300 € zufrieden.
Offenbar besteht doch die Gefahr, dass bei einer gerichtlichen Klärung die Roaminggebühren für das mobile Internet insgesamt zur Debatte stehen.
Für mich heisst das inzwischen: Kein Gerät mehr mit SIM-Lock kaufen, seien die Angebote noch so verführerisch.
21.06.2010 15:00 Uhr
von BigKelle:
noch mehr von solchen leuten müsste so etwas passieren!!!dann ändert sich auch was !!! die politik kann wenn sie will, es ändern!!
guten tag
21.06.2010 14:57 Uhr
von pekerst:
"Nichts desto trotz flatterte die saftige Rechnung aus Bonn Herrn Diekmann ins Haus..."
[scherzh. Mischbildung aus →nichtsdestoweniger u. →trotzdem ]
Vor dem Auseinanderreißen zusammengeschriebener Worte sollte Frau Niemann in den Duden sehen:
1. nichts|des|to|trotz
21.06.2010 14:55 Uhr
von thomas aus dem Westen:
Kontopfändung fänd ich fein