• 05.07.2010

40 Jahre Roskilde-Festival

Arschlochfreie Zone

Seit 40 Jahren bewährt: Die Politik des Roskilde Festivals setzt auf Solidarität, Gemeinschaftsgefühl und den Umweltgedanken. Das schätzen auch die Künstler.von Eberhard Spohd

  • 31.07.2010 17:33 Uhr

    von vic:

    Hab gestern mal wieder Newport Folk Festival gesehen. Die Aufzeichnung eines schwarz/weiß Streifens von 1967.
    Ganz besonders beeindruckend, wie immer - Joan Baez.
    Naja, ich werd halt alt.
    Ich bin natürlich mit Zeit und Sound mitgewachsen. Trotzdem, der Kickback nach damals, das Interwiew im Auto mit Joan Baez, großartig.

  • 13.07.2010 09:40 Uhr

    von abc:

    Habe gehört,daß beim Fusion viele tausend Esoteriker am Start sein sollen?Sogar Sekten.Ist da was dran?Kann mich einer aufklären?

  • 12.07.2010 11:32 Uhr

    von Raimund Boehm:

    Roskilde - immer wieder (m)eine besondere Erfahrung

    Ich war 1996 das erste Mal in Roskilde, bisher 11 oder 12 mal.
    Ich stimme sowohl mit dem Artikel als auch mit allen Kommentaren bis auf Bens überein.
    Arschlochfrei Zone? Im Großen und Ganzen, ja. Sauteuer? ja, aber für skandinavische Verhältnisse nicht unbedingt. Aus Berlin ökologisch sinnvoller zur Fusion? ja.
    Ganz besonders positiv empfinde ich die bunte Mischung der Menschen, erreicht durch die Vielfalt der aufgeführten Musik. Außerdem genieße ich, dass dort generationsübergreifend miteinander gefeiert wird.
    Was ich im Zusammenleben dort erfahren und gelernt habe, ist für mich durch nichts zu ersetzen.

    Alles Liebe - Raimund

  • 09.07.2010 19:47 Uhr

    von kk.mm:

    verstehe hier die vielen negativen Kommentare nicht, die von Leuten kommen, die scheinbar noch nie da waren.
    Fahre seit zehn Jahren nach Roskilde und es ist eine wirklich arschlochfreie Zone, garantiert. Eine Gemeinschaft in der jeder auf den anderen achtet, egal welcher Nationalität.
    Zum Preis muß man sagen, es handelt sich um mittlerweile 9 Tage Festival mit auch 9 Tagen Rahmenprogramm, dann relativiert sich auch der Preis wieder. Die meisten, die den einmaligen Spirit des Festivals einmal erlebt haben, kommen immer wieder.

    Orange feeling

  • 06.07.2010 10:30 Uhr

    von ben:

    na ja, so einzigartig ist das mal nicht. nachhaltiger ists mit dem rad zur fusion in die entleerten landschaften brandenburgs zu fahren: das sind keine 100km ab berlin. auch komplett werbefrei, vegetarisch, faire preise, neben großen auch einige handverlsene geheimtip-acts und genauso arschlochfrei. mindestens. und durch unterstützung brandenburger subkultur gleich was für projekte gg fremdenhass in der region tun. und, wie gesagt: da kann man locker hinradeln. kopenhagen ist da schon n bisserl weiter....
    ergo: wenn schon festivalbesprechung hier, dann global denken regional handeln, hm?

  • 06.07.2010 09:49 Uhr

    von Irrelevant:

    naja also ganz so "einmalig" ist das festival dann auch nicht. gibt ein vergleichbares festival in mecklenburg: die fusion.
    das konzept ist so ähnlich: keine werbung, viel solidarität, ein paar große namen und viele kleine und eine rundum "arschlochfreie zone" ;)

  • 06.07.2010 09:31 Uhr

    von Fusionist:

    ein echtes alternatives festival ist das Fusion Festival in Lärz / Mecklenburg. 50.000 Gäste dieses Jahr. Gottlob arbeitet man nicht mit der Presse zusammen.

  • 06.07.2010 00:12 Uhr

    von I T:

    Das ist ja schöön.

  • 05.07.2010 18:32 Uhr

    von Fabian:

    Scheiß Bonzenfestival. Passt gut zur TAZ und ihren Freunden von Bündnis90/Grüne. Selbstgerecht und arriviert.

  • 05.07.2010 17:49 Uhr

    von Claus Carstensen:

    Ich war leider nur einmal in Roskilde, 1996. Eine unvergessliche Zeit.

    War da mit ein paar Freunden, und natürlich waren so Highlights auf einer Bühne nacheinander

    - Red Hot Chili Peppers
    - Cypress Hill
    - Nick Cave

    Gaaanz spät dann: Sex Pistols

    Hier zeigte sioch allerdings auch, daß Arschlöcher auf der Bühne nicht toleriert werden. Was die Pistols da uns im Publikum vorsetzten, das war echt eine Frechheit. Und dafür wurden sie auch zweimal von der Bühen vertrieben, speziell nach drei grandiosen Sets der anderen Bands vorher.

    Besonders Cypress Hill riefen noch vor ihrem Konzert, sie kämen immer gerne, schon wegen Christiana und dem guten gras im schönen Denmark.

    Das kann ich nur unterschreiben :)

  • 05.07.2010 17:24 Uhr

    von tack:

    roskilde ist vor allem eins: sau teuer!

  • 05.07.2010 16:55 Uhr

    von vic:

    Arschlochfreie Zone?
    Glaub ich nicht.
    Sollte das zutreffen, muss Roskilde das Paradies sein, so wie sich ein Atheist wie ich das eben vorstellt.

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