Lust auf Schweineohren im hohen Norden: Island - Land der Feen und des Lavasteins mit Flechten und Moos bedeckt. Hier offenbart sich dem Menschen der wahre Kern seiner Existenz und die Angst vor dem Unheimlichen. Eine Betrachtungvon WLADIMIR KAMINER

Viele Bewohner der Westfjorde Islands ziehen weg. Ein Dichter, der Direktor einer Sushifabrik und die Besitzer eines Cafés kämpfen dagegen. Ein Besuch in der Provinzhauptstadt Ísafjördurvon EVELYN RUNGE
Aus dem lehmig-sandigen Boden steigen Rauch und Dampf auf, und es sprudelt kochend heißes Wasser. Wer die Natur der Insel im nördlichen Atlantik auf engstem Raum erleben will, dem sei eine Wanderung auf dem Laugavegur empfohlenvon REINER WANDLER

In Island kam der Gay-Pride-Event erst nach der Emanzipation. Er ist rasch zu einer der größten Veranstaltungen des Landes geworden. Dabei gibt es für die Bewegung fast nichts mehr zu fordernvon Wolfgang Müller

Zerklüftete Vulkane, reißende Wasserfälle und riesige Überschwemmungsgebiete faszinieren Besucher Islands. Doch die Schönheit der Natur ist trügerisch. Vulkanausbrüche kommen immer wieder vor. Die wahren Herrscher sind die Meeresvögelvon DIERK HIMSTEDT

Gesamtwirtschaftlich vernünftig ist der Walfang für Norwegen und Island nicht - von ihm profitieren nur ein paar Dutzend Fischer und Händler. Und er schreckt Touristen abvon REINHARD WOLFF

Poesie entsteht aus der Differenz. Zwei Romane aus Island von Steinunn Sigurdardóttir und Gudbergur Bergssonvon WOLFGANG MÜLLER
