Auroville

Das Zentrum des New-Age-Tourismus

Das Labor für Evolution nahe dem südindischen Pondicherry ist eine Esoterikversion von Disneyworld, aber auch eine umtriebige Gemeinschaft, die immer wieder Neues ausprobiert. VON FREDERIK FISCHER

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!
  • 22.09.2011 15:33 Uhr:

    von Schwieriger Fall:

    Nicht mal Wikipedia.de hat es geschafft einen vernünftigen Artikel über Auroville zu gebähren. Bei jeder anderen Stadt gibts Infos bis zum Abwinken. Irgend etwas Geheimnisvolles verhindert einen tieferen Einblick von Aussen. Politische Organisation, Finanzhaushalt, Unabhängigkeit nach Aussen, Umsetzung der charta, warum keine Schule mit Abschluss, (Eine UNI ist ein paar Kilometer vor der Stadt), Steuern, Machtkontrolle und Verteilung, Einfluss durch Indien(Staat), Sicherheit, Polizei, all die Details die in die Tiefe gehen. Informationstechnisch hängt die Stadt einfach in der Luft, wie eine Fata-Morgana. Selbst wenn man sich im Internet dusselig sucht.

  • 22.01.2011 19:44 Uhr:

    von minna:

    mir gefällt der artikel insgesamt gut, zT teile ich auch den eindruck von "was soll ich davon halten" anfangs wollte ich abbrechen, dann fand ich ihn ganz gut, entdeckte aber auch einen schnitzer: verkarstet war der boden sicherlich nicht. das hieße, dass kalkstein durch erosion und chemische verwitterung an der oberfläche gelegen haben müsste, so wie es zB am dinarische karst im mittelmeerraum zu sehen ist ist. solch ein boden lässt sich wenn überhaupt in der theorie nur retten wenn man tonnenweise neuen boden draufkippt..aufforsten müsste dann aber schwierig sein, da das wasser durch die dann unterirdische verkarstung sehr schnell abfließen würde und wohl kaum etwas vernünftiges bei dem sowieso sehr ungünstig verteilten wasserangebot dort wachsen würde. was gemeint ist, ist wohl eher der begriff "degradiert". aber gut, inhaltlich ist das nicht so wichtig, es geht ja um auroville und eher ums soziale und hintergründige. aber wer was mit dem begriff verkarstung anfangen kann, sollte sich nicht täuschen lassen und denken, dass die aurovillaner dagegen ein mittel gefunden hätten ;) wobei: schlechte publicity sieht anders aus ;) bin dennoch erfreut einen positiven bericht über auroville zu lesen, fahre selbst bald hin, danke!

  • 05.01.2011 19:34 Uhr:

    von Falkenburger:

    "Auroville ist überall" Man wird dieses sehr weitreichende Projekt nie im Sinne seiner Gründer, Sri Aurobindo und seiner Wegbegleiterin, "der Mutter" verstehen, wenn man sich nicht mit ihrer geistigen Weltsicht auseinandersetzt. Nur der, der dem Projekt geistig näher tritt, wird entdecken, was es mit dem Matrimandir in seiner Mitte auf sich hat. Sonst verbleibt man "Touri", egal ob vor Ort oder mental.Das hat aber auch seine Berechtigung. Wer den geistigen Grundlagen wirklich näher treten will, dem empfehle ich mein kleines Buch : Auroville ist überall". Es ist nur über mich zu beziehen. Einen Hinweis dazu findet man unter wwwFalkenburger.blogspot.com

  • 23.12.2010 07:35 Uhr:

    von Mark Haefner:

    Ich finde den Artikel recht interessant geschrieben -auch wenn er nicht so ganz der Wahrheit entspricht .. aber gut.. wer kennt schon die Wahrheit über Auroville. Ich war ebenfalls einige zeit in diesem interessanten Projekt und würde mich über Kontakte freuen grüsse, mark

  • 14.05.2010 14:10 Uhr:

    von yato-x:

    ich finde den artikel gut. meiner meinung nach ist auroville einer der wenigen sehr interresanter orte weltweit für querdenker. hinzu kommt noch meer und palmen und das günstige preisniveau im vergleich zu deutsch-kalt-land. wenn es unter 2000 leuten einen pädophilen gibt/gab dann ist das doch kein grund auroville als ganzes herabzuwürdigen. das pädophilen problem gibt es überall und wenn es in der firma xy oder hochschule xy einen pädophilen gibt dann ist nicht firma xy böse. (das die aurovillianer ein strukturelles problem mit sexualität haben, wie die katholische kirche mit ihrem zölibat und ihrem sturem dogma, das halte ich für sehr unwahrscheinlich)

  • 13.05.2010 14:45 Uhr:

    von Guru Schnarchnase:

    @UHR: Boah, ej, schnarch - Frau oder Herr Uhr, Ihr Kommentar ist allerdings auch nicht der TAZ würdig - wenn Sie inhaltlich etwas zu ergänzen haben, dann können Sie doch einfach konstruktiv sein und dadurch die Lese-Erfahrung positiv beeinflussen. Durch so ein substanz- und inhaltsloses Herummeckern fühle ich mich allerdings wenig bereichert, es ist eher ekelhaft. Um jetzt selber inhaltlich noch was beizutragen: Zur BBC-Berichterstattung über Kindesmissbrauch gibt es eine Gegendarstellung des Auroville Working Commitee: www.auroville.org/wc_statement_on_bbc_broadcast.htm Diese scheint auch dem Autor des Artikels entgangen zu sein. Lesenswert erscheint mir auch: www.auroville.org/society/faq_society.htm Viel Spass in Indien!

  • 12.05.2010 23:09 Uhr:

    von groove68:

    Dokumentarfilm über Auroville www.realeyz.tv/de/guillaume-estivie-aurovillethe-city-the-earth-needs_cont3048.html

  • 12.05.2010 07:35 Uhr:

    von TheBeach:

    "Übergriffe auf Kinder konnten nie nachgewiesen werden, " Auch wenn die katholische Kirche davor erwähnt wurde, es klingt bigott diese verharmlosende Argumentation hier anzubringen die genau den Pädophilen Schutz bietet. Hat sich hier der Autor vom Idealismus blenden lassen?

  • 11.05.2010 11:36 Uhr:

    von Was soll ich nur davon halten...:

    Der Artikel hat ja bereits sehr "subjektiv" (um es PC-auszudrücken) angefangen, sodass ich keine Lust hatte weiter zu lesen. Dann wurde er aber besser und ich dachte: hm, hab mich wohl geirrt. Musste dann aber wieder zu meiner ersten Meinung zurück. Mira Alfassa war nie die Witwe von Sri Aurobindo. Von der taz habe ich wirklich etwas mehr erwartet. Das ist richtig grober Schnitzer, denn er zeigt, dass der Autor keine Ahnung hat, wovon er schreibt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob er sich die Mühe gemacht hat, zu recherchieren, wieso Auroville einen solchen Status in Indien hat oder wieso die UNESCO Auroville zum Weltkulturerbe erklären möchte. Es wirkt eher er hätte ein populistisches Pamphlet zusammengestellt. Das ist nicht differenzierter Journalismus und das ist definitiv der taz nicht würdig.

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