4. - 18. Oktober 2019

Buenos Aires / Santiago de Chile

Reiseleitung: Jürgen Vogt

Buenos Aires: Gedenken an Evita Peron Bild: Jürgen Vogt

Buenos Aires – Mendoza – im Bus über die Anden – Valparaiso – Santiago de Chile

Eine Reise nach Buenos Aires bieten wir schon mehrere Jahre an. Neu ist der zweite Teil dieser Reise: er führt nach Mendoza, in die Weinregion Argentiniens, und von dort mit dem Bus über die Anden am Puente del Inca nach Valparaiso in Chile. Zwei Tage erleben wir diese Hafenstadt am Pazifik und fahren dann nach Santiago, in die Hauptstadt Chiles.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

 

Preis: ab 3.490 € (DZ/HP/Flug)

Veranstalter: ArgentinAbsolut, Hamburg, Tel: 040-6364 7274, info@argentinabsolut.com

 

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

Diese Ausschreibung ist noch in Arbeit. Noch fehlen die Angaben zum zweiten Teil der Reise. Bis Ende 2018 werden diese ergänzt.

Jürgen Vogt, taz-Korrespondent in Buneso Aire; Autor des "Argentinien"-Reiseführers im Verlag Reise-Know-How

 

Buenos Aires ist wie keine andere Stadt Lateinamerikas von seinen europäischen Einwanderern geprägt, die vor allem eines sein wollten: Keine Latinos. Noch heute polarisiert dieses Credo die Hafenstadt am Río de la Plata. „Mi Buenos Aires querido – mein geliebtes Buenos Aires“, sang Carlos Gardel in den goldenen 1930er Jahre der aufsteigenden Weltmetropole. Dem werden wir auf einem Rundgang zu populären Tango-Lokalen nachspüren.

Argentinien erholt sich noch immer von der schweren Wirtschaftskrise um die Jahrtausendwende. Nach zwölf Jahren linksprogressiver Kirchner-Regierungen übernahm am 10. Dezember 2015 der rechtskonservative Mauricio Macri das Präsidentenamt. Mit ihm rutschte das Land auf allen Feldern nach rechts. 

Buenos Aires: Zeitungskiosk an der Avenida de Mayo mit Che-Plakat Bild: Jürgen Vogt

Obwohl die sozialen Auseinandersetzungen an Schärfe zugenommen haben, erhielt die Regierung bei den Teilwahlen zum Kongress im Oktober 2017 eine breite Unterstützung für ihre Politik.

Was wird aus den in der Krise gegründeten selbstverwalteten Betrieben? Was wird aus der Menschenrechtsbewegung, die die juristische Aufarbeitung der Menschenrechts-verbrechen der letzten Militärdiktatur vorangebracht hat? Wir besuchen die Medien-kooperative ‚Lavaca‘ (die Kuh), die Kooperative einer ‚Fabrica Recuperada‘ (eine von Arbeitern während der Kirchner-Regierung besetzte und als Kooperative geführte Fabrik), die Mieterbewegung ‚Moi‘ und die ‚Mütter der Plaza de Mayo‘ und wir werden hören, wie sie unter dem neuen Wind von rechts vorankommen.

In Argentinien unternehmen wir einen Ausflug in die Umgebung von Buenos Aires: dabei besuchen wir zunächst Luján, Argentiniens wichtigsten Wallfahrtsort. Eine 107 Meter hohe neogotische Kathedrale beherbergt eine kleine Statue der Jungfrau Maria. Sie ist die offizielle Schutzheilige von Argentinien, Paraguay und Uruguay. Weiter geht es dann noch ca. 250 km in die Pampa Argentiniens nach Los Toldos und zum dortigen Umweltforum. Die Initiative wehrt sich gegen den Einsatz der Agrochemie.

Andenpass am Puente del Inca Bild: Archiv

Noch unvollständig: bis Ende 2018 wird diese Einleitung um einen zweiten Teil (Mendoza, Andenüberquerung, Chile) ergänzt werden.