Vor Beginn des Nato-Gipfels ist es in der Nacht zum Freitag zu Krawallen gekommen. Autonome warfen Steine, die französische Polizei konterte mit Tränengas und nahm schließlich 200 Menschen fest.
ich war selbst vor ort in strasbourg. die internationale demo war super und friedlich, aber man kennts ja, trotz aufforderungen durch den demowagen zu friedlichen verhalten fingen die vermummten(in frankreich gibt es kein vermummungsgesetz) an, barrikaden zu errichten und anzuzünden. da gabs dann auch shcon auseinandersetzungen mit de rpolizei, mit gummigeschossen, tränengas usw. das war im zentrum von strassbourg. da wo das hotel, der supermartk das grenzhäuschen und eben auch die brücke war, war KEIN EINZIGER französischer polzist. die deutsche polizei stand auf der brücke mit wasserwerfern bereit wollte aber nur verhindern dass die randalierer ihre füße auf deutsches staatsgebiet setzen. letzendlich muss ich sagen dass die französische polizei versagt hat. die deutsche seite, also kehl, glich einem hochsicherheitstrakt, alle straßen waren mit polizisten und zäunen umgeben. das einzige was ich an der deutschen polizei zu bemängeln habe, dass alle 3 brücken, die nach deutschland führen, gesperrt wurden. wir mussten 4 stunden warten, dann wurde die brücke für 2 bis 3 minuten geöffnet.
ich finde es trotzdem schade, dass man einen friedlichen und bunten protest durch solchen mist wie das sinnlose anzünden von gebäuden usw versauen muss. so erreicht man nämlich garnichts.
05.04.2009 11:26 Uhr
von drrrriiing!:
man muss auch darauf aufmerksam machen, dass die liebe polizei einen bus voller clowns (vor dem camp in strassbourg- rue de ganzau), die die eigentlichen deeskalierer sind, verweigert haben auszusteigen! wenn man friedlich kommt, und friedliche absichten hat, dann ist das eindeutig freiheitsberaubung und UNAKZEPTABEL!!!!! die franzoesische polizei hatte nichts unter kontrolle.
03.04.2009 17:04 Uhr
von chramb:
Wenn ich mir die Fernsehbilder so ansehe dann sind das doch zum großen Teil irgendwelche Jugendliche, die eigentlich nichts mit der Demo zu tun haben.
Grade gesehen, eine Gruppe friedlicher Demonstranten blockiert eine Strasse, mit viel platz zur Polizei.
Sofort tauchen Jugendliche auf Rollern auf, machen Burnouts, drehen "Donuts" mit ihren Kisten. Polzei vertreibt sie mit einer kurzem stoß aus dem Wasserwerfer. Die hauen sofort hab, und die Demonstranten stehen quasi im "Regen"
03.04.2009 12:52 Uhr
von bla:
Man fragt sich vor allem warum die taz ihre Berichterstattung zum Thema zu 95% aus Mittelungen von Presseagenturen zusammenschustert. Die kann man auch bei web.de lesen, dafür braucht kein Mensch eine Zeitung.
03.04.2009 12:02 Uhr
von Tim Peters:
Ich frage mich ja immer, wie sich Leute hier in den Kommentaren ein Urteil erlauben können, wenn sie selber nicht vor Ort sind. Im Vorfeld des Gipfels war die Polizeitaktik jedenfalls deutlich auf Eskalation angelegt.
03.04.2009 11:15 Uhr
von aso:
Gewaltbereite Demonstranten? Worum gehts denen denn? Um das Anliegen der Demo, oder um Randale? Ist doch so: Hooligans ist es egal ob`s ein Fußballspiel oder eine Demo ist...
03.04.2009 09:09 Uhr
von Ben Gerten:
Wie schon beim Bericht über die Proteste in London: Euch fehlt jedes Differenzierungsvermögen. Wer macht denn die Nachrichten bei der taz um Himmels Willen?
Hier die Version bei Spiegel-Online:
"Wenige Stunden zuvor war es unweit des Lagers, auf dem Weg in die Innenstadt, alles andere als idyllisch zugegangen. Es kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen Nato-Gegnern und der Polizei, mindestens hundert Protestierer wurden festgenommen.
Offensichtlich hatte eine Gruppe Gewaltbereiter versucht, Richtung Stadtzentrum zu gelangen - dabei wurde sie von Polizisten aufgehalten. Die Demonstranten warfen die Fenster einer Polizeiwache ein, zündeten Mülltonnen an und zerkratzten Autos. Daraufhin setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein. Reiner Braun, einer der Organisatoren des Nato-Protests, zeigte sich bestürzt: "Das ist in keinster Weise zu akzeptieren", sagte er SPIEGEL ONLINE. Braun, Vorsitzender einer Gruppe kritischer Juristen, war noch am späten Abend im Gespräch mit Behördenvertretern. "Die Lage ist inzwischen unter Kontrolle", sagt er, auch wegen der Dialogbereitschaft staatlicher Organe. "Eine brenzlige Situation" nennt Braun die Zusammenstöße vom Nachmittag. Offenbar hätten sich diese noch weit dramatischer entwickeln können: Braun berichtet, dass die Sicherheitskräfte das Lager eine Zeitlang umstellt hatten, worauf einige der Bewohner Barrikaden errichteten. Die dazu verwendeten Strohballen und Holzkonstruktionen sind noch am Abend an den Zugängen zu sehen. Braun zufolge war mit der Stürmung des Lagers zu rechnen. "Aber durch den Dialog haben wir das Schlimmste verhindern können", sagt er."
Leserkommentare
06.04.2009 12:27 Uhr
von der hier:
ich war selbst vor ort in strasbourg. die internationale demo war super und friedlich, aber man kennts ja, trotz aufforderungen durch den demowagen zu friedlichen verhalten fingen die vermummten(in frankreich gibt es kein vermummungsgesetz) an, barrikaden zu errichten und anzuzünden. da gabs dann auch shcon auseinandersetzungen mit de rpolizei, mit gummigeschossen, tränengas usw. das war im zentrum von strassbourg. da wo das hotel, der supermartk das grenzhäuschen und eben auch die brücke war, war KEIN EINZIGER französischer polzist. die deutsche polizei stand auf der brücke mit wasserwerfern bereit wollte aber nur verhindern dass die randalierer ihre füße auf deutsches staatsgebiet setzen.
letzendlich muss ich sagen dass die französische polizei versagt hat. die deutsche seite, also kehl, glich einem hochsicherheitstrakt, alle straßen waren mit polizisten und zäunen umgeben.
das einzige was ich an der deutschen polizei zu bemängeln habe, dass alle 3 brücken, die nach deutschland führen, gesperrt wurden. wir mussten 4 stunden warten, dann wurde die brücke für 2 bis 3 minuten geöffnet.
ich finde es trotzdem schade, dass man einen friedlichen und bunten protest durch solchen mist wie das sinnlose anzünden von gebäuden usw versauen muss. so erreicht man nämlich garnichts.
05.04.2009 11:26 Uhr
von drrrriiing!:
man muss auch darauf aufmerksam machen, dass die liebe polizei einen bus voller clowns (vor dem camp in strassbourg- rue de ganzau), die die eigentlichen deeskalierer sind, verweigert haben auszusteigen! wenn man friedlich kommt, und friedliche absichten hat, dann ist das eindeutig freiheitsberaubung und UNAKZEPTABEL!!!!! die franzoesische polizei hatte nichts unter kontrolle.
03.04.2009 17:04 Uhr
von chramb:
Wenn ich mir die Fernsehbilder so ansehe dann sind das doch zum großen Teil irgendwelche Jugendliche, die eigentlich nichts mit der Demo zu tun haben.
Grade gesehen, eine Gruppe friedlicher Demonstranten blockiert eine Strasse, mit viel platz zur Polizei.
Sofort tauchen Jugendliche auf Rollern auf, machen Burnouts, drehen "Donuts" mit ihren Kisten. Polzei vertreibt sie mit einer kurzem stoß aus dem Wasserwerfer. Die hauen sofort hab, und die Demonstranten stehen quasi im "Regen"
03.04.2009 12:52 Uhr
von bla:
Man fragt sich vor allem warum die taz ihre Berichterstattung zum Thema zu 95% aus Mittelungen von Presseagenturen zusammenschustert. Die kann man auch bei web.de lesen, dafür braucht kein Mensch eine Zeitung.
03.04.2009 12:02 Uhr
von Tim Peters:
Ich frage mich ja immer, wie sich Leute hier in den Kommentaren ein Urteil erlauben können, wenn sie selber nicht vor Ort sind. Im Vorfeld des Gipfels war die Polizeitaktik jedenfalls deutlich auf Eskalation angelegt.
03.04.2009 11:15 Uhr
von aso:
Gewaltbereite Demonstranten?
Worum gehts denen denn?
Um das Anliegen der Demo, oder um Randale?
Ist doch so:
Hooligans ist es egal ob`s ein Fußballspiel oder eine Demo ist...
03.04.2009 09:09 Uhr
von Ben Gerten:
Wie schon beim Bericht über die Proteste in London: Euch fehlt jedes Differenzierungsvermögen. Wer macht denn die Nachrichten bei der taz um Himmels Willen?
Hier die Version bei Spiegel-Online:
"Wenige Stunden zuvor war es unweit des Lagers, auf dem Weg in die Innenstadt, alles andere als idyllisch zugegangen. Es kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen Nato-Gegnern und der Polizei, mindestens hundert Protestierer wurden festgenommen.
Offensichtlich hatte eine Gruppe Gewaltbereiter versucht, Richtung Stadtzentrum zu gelangen - dabei wurde sie von Polizisten aufgehalten. Die Demonstranten warfen die Fenster einer Polizeiwache ein, zündeten Mülltonnen an und zerkratzten Autos. Daraufhin setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein.
Reiner Braun, einer der Organisatoren des Nato-Protests, zeigte sich bestürzt: "Das ist in keinster Weise zu akzeptieren", sagte er SPIEGEL ONLINE. Braun, Vorsitzender einer Gruppe kritischer Juristen, war noch am späten Abend im Gespräch mit Behördenvertretern. "Die Lage ist inzwischen unter Kontrolle", sagt er, auch wegen der Dialogbereitschaft staatlicher Organe.
"Eine brenzlige Situation" nennt Braun die Zusammenstöße vom Nachmittag. Offenbar hätten sich diese noch weit dramatischer entwickeln können: Braun berichtet, dass die Sicherheitskräfte das Lager eine Zeitlang umstellt hatten, worauf einige der Bewohner Barrikaden errichteten. Die dazu verwendeten Strohballen und Holzkonstruktionen sind noch am Abend an den Zugängen zu sehen. Braun zufolge war mit der Stürmung des Lagers zu rechnen. "Aber durch den Dialog haben wir das Schlimmste verhindern können", sagt er."