• 30.09.2010

2. Zusammenfassung "Stuttgart 21" Protest

Verletzte im Sekundentakt

12.000 Menschen haben gegen die Fällung von Bäumen im Stuttgarter Schlossgarten demonstriert. Viele von ihnen sagen: Einen solchen Polizeieinsatz haben sie noch nicht erlebt.von Nadine Michel

  • 03.10.2010 18:25 Uhr

    von Arne Babenhauserheide:

    @taz Redakteure: Könntet ihr das hier prüfen?

    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=9552&Itemid=1

    „ERBLINDET DURCH MAPPUS WASSERWERFER“

  • 03.10.2010 02:48 Uhr

    von au mann!:

    Au mann, in jedem Forum stößt einem irgendwetwas sauer auf... das scheint fast unvermeidbar zu sein. Hier ist es die kaum zu ertragende Arroganz und Verachtung, die einem aus dem altklugen Geschwätz von wegen "schon erlebt" und "geschieht euch recht, das auch mal..." entgegen springt! Während für euch das Demonstrieren offensichtlich schlicht und dumm zum Selbstbild gehört, ist es dort offensichtlich eine Mischung von Menschen, die ihr nicht versteht und die zu mobilisieren ihr auch nie in der Lage wärt! Als Folge: Demonstrieren zum Selbstzweck/ als Lebensgefühl, aber ohne Sinn, Verstand und Effekt! Und altkluges Geschwätz der ekligsten Art.

  • 02.10.2010 19:17 Uhr

    von Jörg :

    Widerstand kommt nie zu spät. In den Köpfen staut sich dieser an und wenn die Zeit kommt, isser da!
    Jetzt isser in Stuttgart angekommen.
    Das ist eine gute Nachricht.

    Also weitert so, für die Sache, für die Bäume, für die Bildung, für sauberen Strom, fürs uns... :-)

    Jörg Hirzmann






  • 02.10.2010 04:35 Uhr

    von Wolfgang:

    Hab' gerade eine Rede vom einem chinesischen Entwicklungspolitiker gehoert. Offenbar bauen sie gerade in China in 80 Staedten gleichzeitig U-Bahnsysteme.

    Mmhm. China hat 1300 Millionen Leute, Deutschland 80. Also sind die 80 in China so etwa wie 5 U-Bahnsysteme in Deutschland. Von daher ueberrascht es schon, wie stark sich die Leute ueber eine Verlegung des Hauptbahnhofs in einer Stadt aufregen.

    Deutschland ist viel reicher, das erklaert einiges hier.

  • 01.10.2010 18:46 Uhr

    von Ihr Name Ann:

    Ihren Kommentar hier eingebenDas hält man doch nicht aus! Vor ein paar Tagen waren prügelnde DDR-Polizisten im Fernsehen zu sehen und Menschen, die sich Freiheit nicht nur des Reisens wünschten. Nun schaut euch doch an, was wir uns da eingehandelt haben.....wieder prügelnde Polizisten....

  • 01.10.2010 17:59 Uhr

    von Gewaltäter fast identifiziert:

    Anscheinend war der Führer der polizeilichen Maßnahme gegen die Schüler der brutalste Cop dieses Vorfalls. Er sieht zwischen seinen Gewaltexzessen auch nicht besonders unter Stress aus. Er schlägt mehrfach um sich, auch mit Knüppel besprüht Menschen aus nächster Nähe mit seiner Chemiewaffe. Er hat wohl seinen Spass gehabt...

    Zwischenzeitlich bedroht er einen Kameramann...

    Seine besondere Verdrahtung am Ohr, sein anweisendes Verhalten lässt dann auch noch die Vermutung nach aussgerechnet dieses Subjekt hätte den Einsatz geleitet. Auch spricht genau dieser brutale Cop zwischenzeitlich durch Funkgerät. Man sollte darüber nachdenken wie bei der Polizei wohl Führungskräfte ausgesucht werden.

    http://www.youtube.com/watch?v=7I1ZeNbPQrs
    http://www.youtube.com/watch?v=KJTG0KWAPsA
    http://www.youtube.com/watch?v=5fPbRDfKggQ
    Ihttp://www.youtube.com/watch?v=G9p1G-3_mtI&feature=player_embedded#!

    Und zwischendurch sieht man das sadistische Grinsen eines Kollegen bevor er sich ertappt fühlt und die Kamera mit der Hand verdeckt.

  • 01.10.2010 13:43 Uhr

    von Kampfkatze:

    oh mann, sind hier arrogante kommentare zu lesen, von wegen:

    yeah, ihr lieben doofen schwaben: so isses, "willkommen in der realität".

    ein schlechter (und ziemlich eitler) witz.

    tatsache ist doch, dass die polizei in der vergangenheit tatsächlich "ihre" gegner definiert hatte (so habe ich es erlebt), jetzt aber "alle" dazu werden.

    kommt ihr mal lieber an in der realität - ihr alles-schon-hinter-mir und auch-schon-100-mal-erlebt-alles-wisser-und-wisserinnen.

  • 01.10.2010 13:36 Uhr

    von St.Pauli.Hafenstrasse:

    @mme coque

    "Und seid doch so gut, lasst eure Kinder das nächste Mal daheim, wenn ihr denkt, zivilen Ungehorsam leisten zu müssen."

    es handelte sich um eine ANGEMELDETE SCHÜLERDEMO!

    was soll das arrogante "ich hab's ja immer gewusst"-parlieren mit chicem strassenkämpferinnen-image - albern!
    stört dich die konkurrenz?

    gut so, wenn breite bevölkerungsschichten sich einem projekt entgegenstellen, das alle dort angeht, wovon aber nur wenige (monetär) profitieren.

    weiter so!

  • 01.10.2010 13:32 Uhr

    von sven:

    keine schlagstöcke..
    http://kickyoutube.com/watch/?v=G9p1G-3_mtI

  • 01.10.2010 13:18 Uhr

    von yolanda:

    o je, is des bürger´s realität in wirklichkeit doch ganz anders, auch in schwaben. und nun diese
    lächerliche empörung, wie von wegen noch nie so dagewesen, noch nie erlebt usw. jetzt mal aufgewacht und herzlich willkommen in deutschland.

    ob diese offenmbarende erfahrung allerdings einen blick über den eigenen tellerand bzw. protest hinaus bewirkt bleibt zu bezweifeln.

    trotz allem: sehr putzig!

  • 01.10.2010 12:52 Uhr

    von Andrela:

    Wir koennen alles aussser...
    Demokratie ?
    Ist doch ein schoener Auftakt fuer Herrn Mappus und 2011, dann heisst es nicht mehr bei der FDP Projekt 18, sondern bei der Baden-Wuerttembergischen CDU:

    CDU 21

    und ob die FDP ueber 3 prozent kommen mag?

    Ware die Antwort auf das verantwortungslose und ruecksichtslose Handeln in Stuttgart nicht ein Ministerpraesident Boris Palmer?

  • 01.10.2010 12:38 Uhr

    von realist:

    Bravo Mme Coqueliot!

    So ist es! Man fragt sich wirklich, wo die der Schwabe bislang gelebt hat; in der Realität jedenfalls offenbar nicht.

    Es wird Zeit, dass die Schwaben mal am eigenen Leib spüren, dass das, was dort jetzt in Stuttgart passiert, leider ganz "normal" ist und in vielen anderen Bereichen, wo sich der Schwabe aber gerne und unkritisch auf der Gewinnerseite wähnt und von "Gegebenheiten" wie der Umverteilung von unten nach oben, geschicktem Lobbyismus vieler auch im Ländle ansässiger Unternehmen profitiert und Demonstranten und generell kritischere Geister mit dem Hang zum Aktionismus ansonsten doch überwiegend als arbeitsscheue Chaoten, Kommunisten oder schlimmeres ansieht, ganz genau so abläuft.

    Die Bigotterie des Schwaben ist wirklich rührend; mag er gerne noch ein bissle am Intensivkurs Realität teilnehmen.

  • 01.10.2010 12:33 Uhr

    von deze:

    Wei o Wei, keiner hat den "Stumpfen Rechen" kommen sehen, wie viele jetzt behaupten? Wie kommt ihr darauf?
    Der Bahnhofneubau wird, wie ihr es in den ....Diskussionen der Befürworter wahrscheinlich auch
    herausgehört habt, auf jeden Fall kommen.
    Fakten, die dagegen sprechen, interessieren nicht.
    Am wenigsten Herrn Mappus, ein Unsympath in Person(-:
    Meine persönliche Meinung.

    Sein Innenminister ist auch nicht durch sonderliche
    Objektivitätsbemühungen bekannt geworden.
    Der Stuttgarter Polizeiführer ist sein direkter
    Befehlsempfänger.
    Und die Polizisten haben diesen Unterwerfung
    einfordernden Beruf selbst gewählt.

    Jetzt treffen diese auf eine bis jetzt friedlich gesinnte, teils naive, Bürgerschaft, die glaubt,
    die Verfolgungsbehörden würden sich ihnen ebenso
    friedlich gegenüber verhalten. Und tatenlos zuschauen........ und womöglich noch singend und hopsend den friedlichen demokratischen Reigen
    mitmachen. Ähm....
    Das widerspricht jeglicher Demonstrationserfahrung.
    Das ist nicht Emily Erdbeer-Land.

  • 01.10.2010 12:26 Uhr

    von Bahnfreie Schnecke:

    Man kann schon dankbar sein daß nicht in die Menge geschossen wurde. Das Absingen der Nationalhymne war vielleicht deshalb so geplant. Wäre es die Internationale gewesen.....kaum auszudenken.

    Aber eines stimmt schon: Der Widerstand kommt viel zu spät. Nicht nur hier, überall, weltweit.

  • 01.10.2010 12:23 Uhr

    von name:

    Wer meint, es hätte einen demokratischen Prozess in der Entscheidung zu Stuttgard21 gegeben und es wäre nur ein paar randalierende Spinner auf der Straße, die als Minderheit übergangen werden können, der sollte sich über den "demokratischen Prozess" mal informieren.

    Ein Bürgerbegehren gegen den Bahnhof wurde verhindert, als der OB den Vertrag 1,5 Jahre vor Bund und Bahn unterschrieben hat. Damit konnte das Bürgerbegehren abgewendet werden, da bereits vertragliche Verpflichtungen vorlägen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Die Bürger wurden bei dem ganzen "demokratischen Prozess" am wenigsten um ihre Meinung gefragt.

  • 01.10.2010 11:43 Uhr

    von rudy:

    Mit Verwunderung muss ich zur Kenntnis nehmen:

    Die Polizei dementiert den Einsatz von Schlagstöcken!

    Dazu braucht man sich nur das Bild des schwer Verletzten etwas älteren Mitbürgers anzusehen der in Stuttgart sein Augenlicht einbüßte um festzustellen das hier schlicht die Unwahrheit behauptet wird.

    Die Spuren seiner Verletzung lassen nicht den geringsten Zweifel zu überdies hinaus Beweiskräftig das hier geschult ins Gesicht geschlagen wurde.

    Der Begriff Schwarzer Block bekommt hier eine völlig neue Dimension!

    Ich rate den Menschen dringend an vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Deutschland die Landesregierung zu verklagen!

    Art 11 der europäischen Menschenrechtskonvention zudem unsere Verfassung sehen ausdrücklich ein Versammlungsrecht unter freien Himmel vor!

    Öffentliche Plätze können auch nicht so ohne weiteres zu *Verminten Gelände* erklärt werden und abgesperrt werden wie in Stuttgart geschehen!

    Den unzähligen Verletzten Mitbürgern wünsche ich baldige Genesung dem Mitbürger der sein Augenlicht teilweise verlor ich weis es sind nur Worte aber Sie haben mein Mitgefühl.

    An alle anderen Mitbürger hoffentlich werdet Ihr jetzt mal wach!

    MFG




  • 01.10.2010 11:19 Uhr

    von Paul Orno:

    Ihr Stuttgarter Wirte!
    Wenn ihr von einem wißt, er ist Polizist, bedient ihn nicht! Schmeißt ihn raus, erteilt Hausverbot. Er soll sich was schämen.
    Ihr Stuttgarter Friseure!
    Wenn ihr von einem wißt, er ist Polizist, frisiert ihn nicht! Weist ihm die Tür, er soll strubbelig und stinkig bleiben. Er soll sich was schämen.
    Ihr Stuttgarter Krämer!
    Wenn Ihr von einem wißt, er ist Polizist, verkauft ihm nichts! Sagt ihm auf offenem Markt, daß er an eurem Stand nichts kriegt. Und daß er sich was schämen soll.
    Ihr Stuttgarter Stricher!
    Wenn ihr von einem wißt, er ist Polizist, besorgts ihm nicht! Keiner will ihn anfassen. Keiner hat ihn lieb. Er soll sich was schämen.

  • 01.10.2010 11:18 Uhr

    von Fleischmann:

    Ein Hauptproblem sehe ich akkut in der undurchsichtigen finanziellen Legitimation des Projektes. Von 4.5 Mrd € auf jetzt 11 € ist ein gewaltiger Sprung. Und ich glaube nicht, dass es bei "nur" 11 Mrd € bleiben wird.
    Überall wird gespart und dort ein bodenloses finanzielles Loch ausgehoben. Ein Finanzvakuum, dessen Sinn durchaus legitim in Frage gestellt werden kann.
    Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass man vor nicht all zu langer Zeit den Transrapid auf finanziellen Gründen beerdigt hatte. Am Beispiel Hamburg - Berlin wäre die Strecke pro Doppelkilometer 17 Mio € teuer gewesesen. Die gebaute ICE-Strecke Hannover-Berlin war genauso teuer.

    Was für einen Speedup hat der Reisende durch Stuttgart21?
    Der ICE kann de facto nur so schnell sein wie ein ICE.
    Der Transrapid hätte die Strecke Hamburg-Berlin innerhalb von ca. 45-50 Minuten bewältigt.

    Das Fazit für mich ist:
    Hier werden Steuergelder willkürlich (auch nach längerer Planung) unter dem Deckmantel des Fortschirttes verschwendet, wo an anderer Stelle der Fortschritt als nicht finanzierbar abgetan wird.
    Der Grund liegt wieder auf der Hand: Die Politik macht sich zum Freudenmädchen der Lobbyisten.

  • 01.10.2010 10:37 Uhr

    von Erwin Keth:

    Solange die Masse der Menschen sich nicht mit, Hatz IV Empfängern, Migranten, Muslimen, Stuttgart21Demonstranten usw solidarisiert und kapiert daß sie morgen auch Beistand brauchen kann.
    Solange werden wir von der "Politischen Elite" denen permanent die Lobbysten ins Ohr flüstern drangsaliert und vorgeführt.
    Wir haben erst dann die Macht wenn die "Global Player" vor uns zittern und davon sind wir weit entfernt.
    Alle starren hypnotisiert in die Glotze und kriegen (Entschuldigung) den Arsch nicht hoch. Wenn in Stuttgart dieses Jahr vom DGB zu einer Demo gegen "Sozial Abbau" aufgerufen wird und große Gewerkschaften wie die IGBCE nicht ihre Mitglieder mobilisieren, dann muß man wissen, jetzt muß die sich die Bürgerschaft selbst organisieren und solidarisieren.
    Leute vernetzt Euch trefft Euch auf komunaler Ebene und tretet "Euren" Politikern auf die Füße nur wenn wir unbequem sind wird sich was tun. Hier kann man sich Rat holen:
    www.nachdenkseiten.de, diese Leute haben auch mich mobilisiert.
    Niemals Aufgeben Respekt vor Allen die auf die Straße gehen und damit ein Zeichen setzen.
    Trotzallem Ärger
    Liebe Grüße aus Worms

  • 01.10.2010 10:29 Uhr

    von Christian Relling:

    ACAB - das zeigt sich eben immer wieder. Die Masse der Demonstranten bundesweit hat das Potential zu einer Revolte - wehren wir uns endlich richtig gegen die Verbrecher in Uniform!

  • 01.10.2010 10:23 Uhr

    von Magdeburger:

    Ich war '89 auf der Straße und sehe einige Parallelen. Ein Staat, dem nix mehr einfällt und Bürgerinnen und Bürger, die das satt haben. Es geht doch längst nicht mehr nur um den Abriss oder den Bau. Stuttgart 21 ist Symbol für die Unfähigkeit, transparent Entscheidungen zu treffen, ohne das Volk an der Nase herumzuführen.
    Ich habe Hochachtung vor dem friedlichen Protest der Stuttgarter. Bitte lasst Euch nicht provozieren von, weder von Dummschwätzern, noch von PR-Agenturschreibern, die die Blogs füllen, noch von Polizei oder Merkel. Die Strategie von Mappus und Genossen ist durchsichtig, deren Einheitssprech unerträglich.

  • 01.10.2010 10:22 Uhr

    von Thorsten:

    Die Polizei hat selbst viel Videomaterial gesammelt. Wie man in den Nachrichtenbildern sehen konnte, waren vor den Einsatzwagen mehrere Polizisten mit an Stativstangen befestigten Digitalkameras ausgerüstet.

    Es wird sicher bald zu Gerichtsprozessen wegen schwerer Körperverletzung kommen, da wären diese Aufnahmen sicher hilfreich.
    Weniger um einzelne Polizisten zu belangen, diese haben ja nur ihren Einsatzbefehl ausgeführt, sondern um die schwere der Verfehlung des Einsatzes überhaupt zu belegen.

  • 01.10.2010 10:16 Uhr

    von petermann:

    Ich habe noch nie verstanden, wie man diesen Job machen kann (mit körperlicher Gewalt und chemischen Kampfstoffen gegen Kinder und alte Menschen vorgehen), ohne jeden Morgen beim Blick in den Spiegel erst mal das Becken vollzukotzen, aber wie hieß es früher schon auf Demo´s: "Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform!"

  • 01.10.2010 10:11 Uhr

    von Kopfschüttler:

    Es widert mich nur noch an. Gewalt gegen 70-jährige Frauen, fünfzehnjährige Schüler und Müttern mit Kinder. Wenn die Polizei schon vor solchen Menschen dermassen Angst hat, dass man Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen muss, weiss ich auch nicht mehr weiter. Polizeibeamte in voller Schutzkleidung gegen Kinder und Rentner und machen sich die Hosen voll. Ich fass es nicht!

  • 01.10.2010 10:06 Uhr

    von Bleedranner:

    @Nassauer: Da kann ich nur zustimmen. Im demokratischen Prozess wird vorgeschlagen, diskutiert und mehrheitlich beschlossen. Die, welche Gegenstimmen abgegeben haben, arbeiten gemeinsam mit allen Annderen an der Umsetzung des mehrheitlichen Beschlusses. Nur so kann es gehen, andernfalls verkommt das System zum Kaspertheater.

    Ich unterstelle, dass viele der Protestierenden nicht einmal zur letzten Wahl gegangen sind.
    Von den Organisatoren solcher "Bürgerproteste" wird das gern ausgenutzt, weil ja "...die da oben..." vermeintlich ohnehin machen was sie wollen.

    Demonstrationen sind ein legitimes Mittel im demokratischen Prozess. Hausbesetzung, Baumbesetzung und möglicherweise Sabotage der Arbeit Anderer sind es nicht.
    Das schaut ein wenig nach dem leninistischen Grundsatz "Schlagen der Demokratie mit ihren eigenen Mitteln" aus. Oder, "Wenn wir nicht mitregieren können, müssen wir das Land eben unregierbar machen".

  • 01.10.2010 09:50 Uhr

    von Felix:

    Sind denn jetzt alle verrückt geworden?
    Vor über 10 Jahren wurde ich am Stuttgarter Hauptbahnhof zu diesem Projekt interviewt. Damals wurden die Bürger sehr ausführlich mit Ausstellungen und Informationen zu diesem Projekt informiert. Wer wollte war aber schon Jahr vorher über dieses Projekt im Bilde.
    Ein demokratiosch legitimiertes Projekt, das schomn über 15 Jahre im Gange ist, wegen Demonstrationen abzubrechen wäre meiner Meinung nach totalitaristisch, dann könnten diese Chaoten und Wirrköpfe doch gleich die Regierung stellen.
    Wer die Bahn als Alternative zum Flugzeug will, kann nicht gegen dieses Projekt sein. Vor Jahren arbeitete ich am Stuttgarter Flughafen zur Zeit eines Deutschlanparteitages der Grünen. Was denken Sie wieviele da geflogen sind? Innerdeutsch! Bahn faghren sollen die Idioten, die feinen Herren und Damen der "grünen" Partei fliegen lieber. Klar braucht man da keinen neuen Bahnhof, zum Flughafen kommt man ja mit dem Auto!
    Das ist eine miese Kampagne von den Grünen, die da gestartet wurde...

  • 01.10.2010 09:48 Uhr

    von ndban:

    Das sind erschütternde Bilder & Berichte.
    Es wird den Verantwortlichen hoffentlich noch sehr leid tun, die Situation so eskalieren zu lassen. Hoffentlich sind alle, die sich jetzt zu recht über ein solches Vorgehen aufregen, später schlau genug, ihre Meinung bei den nächsten Wahlen auszudrücken und nicht bis dahin wieder alles vergessen zu haben.
    Diese Regierungen in Bund und Land wurden schließlich von der Mehrheit gewählt. Ich hoffe sehr, dass die sich nun mit ihrem unverantwortlichen Vorgehen - nicht nur in Stuttgart - auf eine politische Antwort bei den nächsten Wahlen gefasst machen müssen. Damit darf kein Politiker, keine Partei davonkommen! Was können die sich noch alles erlauben?
    Ich hoffe, der Protest gegen dieses Bahnprojekt und der gegen die Atompolitik der Regierung wird noch deutlich an Stärke gewinnen und die Bürger besinnen sich auf ihre Macht, um dieser Regierung die Antwort zu geben, die sie verdient.

    Wüsste ich nicht, dass denen das fremd ist, würde ich sagen, die sollten sich schämen ...

  • 01.10.2010 09:44 Uhr

    von txxx666:

    Hochinteressant - gerade jetzt, wo aus Anlass des 20. Jahrestags der "Dt. Einheit" immer wieder das "unmenschliche" DDR-Regime beschworen wird, zeigt das neue Deutschland sein hässliches, undemokratisches Gesicht - das kann ja noch ein heißer deutscher Herbst werden...
    http://misanthrope.blogger.de

  • 01.10.2010 09:31 Uhr

    von Farbenseher:

    Bei gemittelt 200 Verletzten können sich die schwarzen Knüppelschwinger nicht mehr rausreden, mit dieser Aktion sollte ein Exempel statuiert werden.
    Die Schülerdemonstration war übrigens angemeldet, d.h. die Einsatzleitung musste wissen, wem sie die CS-Gas und Pfefferspraykommandos da auf den Hals hetzt. Damit wird auch dieses unsägliche "Kinder als Schutzschilde" Argument, dass einzig und allein der Diskreditierung der Proteste dienen soll, ad absurdum geführt.

  • 01.10.2010 09:29 Uhr

    von Foffi:

    Gewalt erzeugt Gegengewalt!

    Die Frage ist nur, ob erst wieder jemand erschossen werden muss, damit sich eine Gruppe formiert, die dem Staat zeigt das er mit den Menschen nicht alles machen kann!

  • 01.10.2010 09:27 Uhr

    von Tobias:

    Der Polizei ist es erlaubt, Widerstand zu brechen, unerheblich ob dieser aktiver oder passiver Natur ist. Wer unerlaubterweise auf der Straße ausharrt, muss damit rechnen, früher oder später entfernt zu werden. Das gilt bei Castortransporten ebenso wie bei Bauvorhaben, deren Ausführung genehmigt ist.

  • 01.10.2010 09:17 Uhr

    von anton:

    Aus "Radio Utopie":
    "Spontandemonstrationen Berlin, Bremen … zur Unterstützung der Stuttgarter Bürger" vom 30.09.2010

    "Gegen die angewandte Gewalt der Polizei am 30.September im Stuttgarter Schlossgarten finden heute bundesweit in mehreren Städten Spontandemonstrationen und Mahnwachen statt.

    Inzwischen haben sich Menschen aus dem Ausland mit Solidaritätsveranstaltungen angeschlossen, unter anderem in Österreich..."

    Eine Auflistung findet sich hier:
    http://www.radio-utopie.de/2010/09/30/spontandemonstrationen-berlin-bremen-zur-unterstutzung-der-stuttgarter-burger/

    Es können ja spontan noch mehr werden...

  • 01.10.2010 08:59 Uhr

    von Nassauer:

    Wo waren die "Demonstranten" denn in den 10 Jahren Vorlaufzeit? Die Bagger kamen ja nicht von heute auf morgen, das ist alles seit Jahren öffentlich bekannt und geplant. Und wer zu spät kommt,...

  • 01.10.2010 08:45 Uhr

    von Jani:

    "Die Polizei erklärte, vor dem Einsatz der Wasserwerfer seien die Leute drei- bis viermal gewarnt worden und aufgefordert, den Weg zu verlassen. Und weiter: "Es waren die mildesten Mittel, die man einsetzen konnte", sagte Fritz Erlach von der Presseabteilung über die Wasserwerfer und das Pfefferspray."

    Durch das Versperren eines Weges macht man sich keineswegs der Nötigung schuldig. Es besteht kein Grund zur Auflösung der friedlichen Blockade, nur weil - 10 Stunden später wohlgemerkt - eine Firma einen Auftrag ausführen will.
    Das Theater um Stuttgart 21 ist mir egal. Der Polizeistaat in meiner Heimat würde mir allerdings übel(st) aufstoßen. Irgendwann muss Schluss sein. Die Meinung von 12.000 Menschen sollte schon irgendwo berücksichtigt und nicht niedergetreten (mit Wasser niedergeworfen) werden.

  • 01.10.2010 08:26 Uhr

    von sansibar:

    ich könnt kotzen. 12000 Menschen und es geht einfach weiter. wie viele müssen es werden, bevor ein Abbruch des Abbruchs erfolgt?

    120 000 ? 1200000.



    Oben bleiben!

  • 01.10.2010 07:00 Uhr

    von 2011 Mappus-frei:

    "...den Einsatz von Pfefferspray und von Schlagstöcken hat die Polizei dementiert"

    Aha.

    Entweder weiss die Polizei nicht, was sie in ihren eigenen Reihen treibt (schlimm genug), oder es wird frech gelogen. In der Tagesschau vom 30.09. war ein wenige Sekunden kurzer Ausschnitt zu sehen, in dem ein Polizist Mitbürgern aus einer Entfernung von unter 1 Meter aus einer Sprühdose gezielt ins Gesicht sprühte.
    Dass dies zu schweren und bleibenden Augenverletzungen führen kann, ist bekannt und wird bewusst in Kauf genommen.

  • 01.10.2010 05:53 Uhr

    von vic:

    Es muss endlich aufhören, dass Sadisten im Kampfanzug anonym Gewalt anwenden dürfen.
    Kennzeichnungspflicht für sogenannte Einsatzkräfte, und werden künftig nicht mehr ganz so mutig sein.

  • 01.10.2010 04:22 Uhr

    von mein name:


    >> den Einsatz von Pfefferspray und von Schlagstöcken hat die
    >> Polizei dementiert.


    >> Und weiter: "Es waren die mildesten Mittel, die man einsetzen
    >> konnte", sagte Fritz Erlach von der Presseabteilung über die
    >> Wasserwerfer und das Pfefferspray.


    hm?

    der widerspruch muss nicht bei euch entstanden sein, aber er besteht.

    :)

  • 01.10.2010 04:16 Uhr

    von Alexander Fischer:

    Erwachen. Es scheint, als wäre es nun soweit, dass der Öffentlichkeit allmählich ein Licht aufgeht.

    Seit den Siebzigern reden die Medien ja stets von "linksradikalen Chaoten" oder dem schwarzen Block, wenn es um Ärger auf Demonstrationen geht.

    Hier sehen wir nun, dass niemand vor den Wasserwerfern und Schlagstöcken der Plastikpolizisten sicher ist. Jeder Bürger mit kritischer Meinung kommt wohl irgendwann in den erschütternden Genuss, die Prügel der Polizei zu schmecken, auch ganz gewöhnliche Bürger.

    Willkommen im Polizeistaat. Kritik wird weggeknüppelt. Regierung und Wirtschaft haben IMMER Recht. Den Sicherheitswahn haben wir selber erschaffen. Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht mehr los...

  • 01.10.2010 00:54 Uhr

    von Moe:

    Bei den Bildern und Nachrichten, die man aus Stuttgart vernimmt, verstehe ich nicht, das der ARD und dem ZDF es nicht einmal 5 Minuten wert ist, in den Spätnachrichten über Stuttgart21 zu berichten.

    Was hier gerade geschieht ist der Zerfall unserer Demokratie. Heue wurde eine Schwelle übertreten, die in einem Rechtsstaat niemals übertreten werden darf:

    Polizeigewalt gegen Kinder und Alte, gegen völlig wehrlose Menschen, die ihr Grundrecht auf Meinungsfreiheit ausüben und vom Demonstrationsrecht gebrauch machen. Solche Szenen darf es in einer Demokratie nicht geben: http://twitpic.com/2tbtod

    Ich könnte kotzen wenn ich die Rechtfertigungsversuche der Polizeisprecher und des Bürgermeister und vieler anderer "Vertreter" höre. Es gibt keine andere Möglichkeit, als dass die gesamte Landesregierung in BaWü zurücktritt. Oder muss erst ein Kind von der Polizei Totgeprügelt werden, damit dies geschieht?

    Am besten tritt gleich die gesamte Bundesregierung mit zurück:
    http://www.wir-treten-zurueck.de/

    Grüße aus München
    Moe

  • 30.09.2010 23:25 Uhr

    von Bürger aus Potsdam:

    WIR sind das Volk !

    Was vor 20 Jahren galt gilt heute umso mehr!

    Damals wurden die Menschen, die mutig gegen "Ihre" Regierung auf die Straßen gingen, von den West-Politikern als Helden gefeiert, heute werden die Bürger aller sozialer Schichten und Altersgruppen als Berufsdemonstranten und Militante denunziert, indem man behauptet, sie hätten durch Sitzblockaden gewaltsam provoziert und es ginge doch nur um ein paar Bäume. Dabei geht es mittlerweile noch nicht mal mehr nur um die Verkehrspolitik, sondern um den Umgang der Politiker mit ihrem (?) Volk. Und seit dem äußerst brutalen Vorgehen im Schloßpark geht es sogar um die Demokratie selbst!


    Eigentlich sind die Bilder aus dem Schloßgarten ja garnichts ungewöhnliches, denkt mensch an Anti-Atom-Demonstrationen und an G8-Gipfeln. Aber all das für den Bau eines Bahnhofs und das auch noch im sauberen, korrekten Schwobenländle - das ist eine neue Dimension.

    Der Staat setzt voll auf Gewalt gegen seine Bürger und prügelt gegen Jung und Alt durch, was schon lange keinen Rückhalt mehr bei der Mehrheit der Bevölkerung hat.

    Das, was ich in den Nachrichten gesehen habe, macht mich nicht nur traurig und wütend, nein es macht mir Angst und Sorge.

    Was sollen die Bürger, insbesondere die jungen Menschen denn noch von "Ihrer" Regierung halten, vom Rechtsstaat ("Wahrung der Angessenheit der Mittel") und von der Demokratie an sich?

    Es wird Zeit, dass wir massenhaft aufstehen gegen eine Politik, die uns als Bürger komplett aus den Augen verloren hat.

    Er zeigt, was uns im Wendland bei der nächsten Anti-Atomdemo erwartet.

    Aber er gibt uns auch die Motivation und die Kraft, jetzt wirklich ernst zu machen und alle unsere Möglichkeiten aktiv in diese Auseinandersetzung für unser Gemeinwesen einzubringen.

    Lasst uns jetzt unsere Souveränität zurück gewinnen - in Stuttgart und erst recht bald in Gorleben.

    Wir wollen wieder entscheiden, was in diesem Land passiert - und wir werden dies nicht mehr unseren korrupten Politikern, der Pharmalobby oder den Energiekonzernen überlassen.

  • 30.09.2010 23:24 Uhr

    von T.Flach:

    "Es waren die mildesten Mittel, die man einsetzen konnte", sagte Fritz Erlach von der Presseabteilung über die Wasserwerfer und das Pfefferspray.

    Ach! Dann haben die Alten, Frauen und Kinder also Glück gehabt dass sie nicht erschossen wurden oder wie?

  • 30.09.2010 22:50 Uhr

    von benny:

    Das einzig positive an diesem Polizeieinsatz ist, dass nun auch die breite Öffentlichkeit mitbekommt, was viele Fußballfans und Demonstranten Woche für Woche erleben. Diesmal hört man noch nichts von den Chaoten, die diese gerechtfertigten Einsätze zu verantworten haben! Es zeigt sich einmal mehr, dass es einer guten Lobby bedarf um glaubhaft zu wirken. Mich persönlich erschüttert die "Deeskalationsstrategie" der Polizei nicht sonderlich. http://www.amnesty-polizei.de/

  • 30.09.2010 22:41 Uhr

    von demonstrant:

    Werte Redaktion,
    recherchieren Sie doch einmal, welche Reizmittel Hundertschaften sonst noch so einsetzten dürfen und können...
    Mich würde es schon schwer wundern, wenn man Pfefferspray gezielt auf 2-4 meter versprühen kann, um stehende Menschen bewusst zurückzudrängen.
    Ich will das ja nicht überinterpretieren - aber teils habe ich beobachtet, dass Reizgas gezielt zum schnelleren Vorkommen der Polizeiketteversprüht wurde...... und nicht wie von der Polizei behauptet in nur wenigen Fällen. Dies war allerdings nicht bei allen Einheiten der Fall und wurde meiner Beobachtung nach nur im "hinteren Teil" in der Nähe des Biergartens praktiziert....

  • 30.09.2010 22:38 Uhr

    von Sternen Gucker:

    WIR sind das Volk !

    Was vor 20 Jahren galt gilt heute umso mehr!

    Damals wurden die Menschen, die mutig gegen "Ihre" Regierung auf die Straßen gingen, von den West-Politikern als Helden gefeiert, heute werden die Bürger aller sozialer Schichten und Altersgruppen als Berufsdemonstranten und Militante denunziert, indem man behauptet, sie hätten durch Sitzblockaden gewaltsam provoziert und es ginge doch nur um ein paar Bäume. Dabei geht es mittlerweile noch nicht mal mehr nur um die Verkehrspolitik, sondern um den Umgang der Politiker mit ihrem (?) Volk. Und seit dem äußerst brutalen Vorgehen im Schloßpark geht es sogar um die Demokratie selbst!


    Eigentlich sind die Bilder aus dem Schloßgarten ja garnichts ungewöhnliches, denkt mensch an Anti-Atom-Demonstrationen und an G8-Gipfeln. Aber all das für den Bau eines Bahnhofs und das auch noch im sauberen, korrekten Schwobenländle - das ist eine neue Dimension.

    Der Staat setzt voll auf Gewalt gegen seine Bürger und prügelt gegen Jung und Alt durch, was schon lange keinen Rückhalt mehr bei der Mehrheit der Bevölkerung hat.

    Das, was ich in den Nachrichten gesehen habe, macht mich nicht nur traurig und wütend, nein es macht mir Angst und Sorge.

    Was sollen die Bürger, insbesondere die jungen Menschen denn noch von "Ihrer" Regierung halten, vom Rechtsstaat ("Wahrung der Angessenheit der Mittel") und von der Demokratie an sich?

    Es wird Zeit, dass wir massenhaft aufstehen gegen eine Politik, die uns als Bürger komplett aus den Augen verloren hat.

    Er zeigt, was uns im Wendland bei der nächsten Anti-Atomdemo erwartet.

    Aber er gibt uns auch die Motivation und die Kraft, jetzt wirklich ernst zu machen und alle unsere Möglichkeiten aktiv in diese Auseinandersetzung für unser Gemeinwesen einzubringen.

    Lasst uns jetzt unsere Souveränität zurück gewinnen - in Stuttgart und erst recht bald in Gorleben.

    Wir wollen wieder entscheiden, was in diesem Land passiert - und wir werden dies nicht mehr unseren korrupten Politikern, der Pharmalobby oder den Energiekonzernen überlassen.


  • 30.09.2010 22:36 Uhr

    von kakadu:

    jetzt gibt es nur noch eine lösung: befragt wm-krake "Paul", ob stuttgart 21 stattfinden soll. der homo sapiens ist leider nicht mehr in der lage, vernünftige entscheidungen zu fällen.

  • 30.09.2010 22:09 Uhr

    von Mme Coquelicot:

    Es ist sehr amüsant, dass die "guten Bürger", die zu spät den Protest gegen ein so lang geduldetes Unterfangen wie Stuttgart21 ausrufen sich jetzt über Polizeibrutalität beschweren.

    Es sind in nicht geringer Zahl gerade diejenigen Menschen, die die letzten Jahre kopfschüttelnd vor dem Fernseher saßen und sich echauffierten, dass die gewaltbereiten Autonomen Proteste gern eskalieren lassen - so dass die Polizei ja keine andere Wahl habe als einzugreifen (Heiligendamm, meine Damen und Herren!)

    Schön zu sehen, dass die deutsche Polizei wenigstens das Spießbürgertum genauso behandelt wie vermeintliche Extremisten - wieso sollten sie auch einen Unterschied machen? Sich gegen die Staatsgewalt zu stellen, wird nicht gern gesehen - ob mit schwarzem Hoodie oder Wolfskinjacke. Unrecht ist es natürlich trotzdem - gleiches Unrecht für alle.

    Ihr lieben Schwaben - das ist die Realität! Willkommen! :-D

    Und seid doch so gut, lasst eure Kinder das nächste Mal daheim, wenn ihr denkt, zivilen Ungehorsam leisten zu müssen.

  • 30.09.2010 22:05 Uhr

    von ralf carls:

    Diese Millarden € sind besser für eine funktionierende Bahnstruktur zu verwenden. Separate Trassen für Güterzüge oder pünktliche Bahnverbindungen. Was nützen die 20 gesparten Minuten nach Ulm oder zum Flughafen, oder zwei schnellere Stunden nach Rumänien, wenn jeder 10de Zug soo eine Verspätung hat, dass ich viel später ankomme?
    Sinnvoll der neue Gotthard-Tunnel, der keine 10 Milliarden kostet.

  • 30.09.2010 21:42 Uhr

    von Josef Höhenrieder:

    Ich bin entsetzt über das brutale Vorgehen der Polizei und wünsche den Demonstranten und Gegnern dieses größenwahnsinnigen Projektes einen langen Atem beim friedlichen Kampf gegen Stuttgart 21.

    Da ihre Argumente immer dürftiger weden, wollen die z. Zt. (noch) Regierenden wohl vollendete Tatsachen schaffen.
    Dieses Verhalten lässt einen erschaudern.

  • 30.09.2010 21:28 Uhr

    von Ernst:

    "den Einsatz von Pfefferspray und von Schlagstöcken hat die Polizei dementiert"

    Ersteres ist offensichtlich unwahr, das Pfefferspry kam ständig, unangekündigt und ungezielt zum Einsatz. Wenn sich dann alle an den Kopf fassen nichts mehr sehen und umhertorkeln braucht man dann gar keine Schlagstöcke mehr um die Leute fertig zu machen.

    "Vor dem Einsatz der Wasserwerfer seien die Leute doch drei- bis viermal gewarnt worden und aufgefordert, den Weg zu verlassen"

    Süß, deshalb notwendiger oder gar verhältnismäßiger?

    "Es waren die mildesten Mittel, die man einsetzen konnte"

    Schlicht gelogen! Von den Sitzenden kam kaum bis kein aktiver Widerstand, weggetragen mussten sie - sofer nicht verletzt weggebracht - ob völlig durchnässt oder nicht, wesentlich milder und ebenso effektiv wäre es ohne Wasser, Pfeffer und Tritte verlaufen.

    Beim Besten Willen: Kein Verständnis mehr!

  • 30.09.2010 21:26 Uhr

    von Helmut Schmidt:

    ... was zur Zeit in Stuttgart passiert spiegelt die letzten 50 Jahre der BRD wieder.

    Seit dieser Zeit werden doch die sogenannten "Freien Wahlen" massivst manipuliert.

    Demokratie gibt es nicht in diesem Land.

    Das zeigen eindeutig die Bilder von heute Abend.

    Geld und Macht regiert dieses "arme" Land.

    Einen sehr traurigen Gruß an meine Mitbürger

    Helmut Schmidt

  • 30.09.2010 21:17 Uhr

    von Rick E.:

    Ich bin auch der Meinung:
    Warum muss man diesesn Bau gerade jetzt mit aller Gewalt durchsetzen? Es dauert eh um die 10 Jahre, da wäre angesichts der bürgerkriegsähnlichen Zustände eine offene politische Diskussion doch angebracht...

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder