• 14.05.2008

100 Jahren ohne Politikverbot für Frauen

"Quoten sind kein Armutszeugnis"

Vor hundert Jahren fiel das Politikverbot für Frauen. Dieses Verbot hat bis heute den Ausschluss der Frauen aus der Politik vorgezeichnet, sagt Politologin Claudia von Gélieu.

  • 18.05.2008 08:47 Uhr

    von Thomas Henne:

    Seit 150 Jahren sind "die" Frauen gut und "die" Männer böse ? Na toll. Eine derartig simplifizierende Welterklärung hat noch nicht einmal Detailkritik verdient.

  • 16.05.2008 12:28 Uhr

    von /anjk:

    Meine Güte,

    diese Angst, diese Feigheit... Quoten sind ein Armutszeugniss. Und so wie es sich hier zeigt, solche Frauen gehören nicht in die Politik. Sie nutzen das nur um ihre Privilegien zu erhöhen.

    Einfach traurig wie egoistisch und Frauenzentriert die Frauen sind. Kommt wohl aus der Geschichte. Männer sorgten sich um alle, Frauen wohl nur um sich. -_-

    Und die Ehre der Männer wird immer noch mit gigantischem Schmutz beschmissen, sie werden schon in den schulen gedemütigt und psychologisch entmannt. "Mann sein ist böse!" Das hört man.

    Gleichzeitig verliert die Politik immer mehr Gestaltungsmacht weil nicht die guten starken Politiker hochkommen, sondern verlogene "PC-Neusprech" Wendehälse und Quotenfrauen.

    /ajk

  • 15.05.2008 19:49 Uhr

    von Dr. Fuchs:

    Die Kommentare sind das Beste am ganzen Artikel ... Man beachte dessen Botschaft: "Frauen haben es immer ganz besonders schwer, vor allem in der Politik." Daraus leitet die Feministinnenfraktion seit jeher den Anspruch ab, für Politikerinnen andere Spielregeln gelten zu lassen als für Männer, sprich: Schutzräume, Kritikverbote, den Anspruch auf besonders pflegliche Behandlung. Auf Kritik wird dünnhäutig reagiert und Niederlagen alleine auf das eigene Frausein zurückgeführt. Schuld sind dann immer die Männer (siehe Heide Simonis, Segolene Royal, Hillary Clinton).
    Wie sich das mit dem eigenen Anspruch in Verbindung bringen lässt, nicht mehr im Besonderen als weibliche Politiker wahrgenommen zu werden, sondern als ganz normale Politiker "wie die Männer auch", ist mir ein großes Rätsel.

  • 15.05.2008 16:15 Uhr

    von Franklin:

    In vieler Hinsicht sind Frauen das privilegierte Geschlecht, verstehen es aber einmalig, sich als ewige Opfer schlimmer Benachteiligung und Ignoranz zu vermarkten. Das, immerhin, erweckt Bewunderung.
    Mit der Realität haben Frau von Gelieus Aussagen wenig zu tun. Dass die Interessen von Frauen noch nie eine Rolle spielten, ist eine schamlose Lüge. Abtreibungsparagraphen, Gewaltschutzgesetz, Scheidungs- und Unterhaltsregelungen, Wehrdienst, Schutz vor Unzumutbarkeiten aller Art, dazu jede Menge Sonderrechte für Schwangere und Mütter: In Wahrheit spielen Interessen von Frauen eine herausragende Rolle in der Politik.
    Und der typisch feministische Zynismus - Frauenquoten als Segen für die Männer, damit sie die Fähigkeiten der Frauen erkennen können - kommt bei ihr natürlich auch zum Vorschein.
    Viel wortreiches Geschwurbel um Nichts, Leerlauf auf hohen Touren. Wer jemals wissen will, was Feminismus ist, dem sei zur Anschauung dieses Interview empfohlen.

  • 15.05.2008 15:49 Uhr

    von Hardy:

    Ja wo bleiben dann die Quoten, wenn über 50 Prozent erreicht wurden? zB. in Schulen, wo bis zu 96 Prozent Frauenanteil dominiert? Ein Skandal selbst da, wo Gleichstellungsbeauftragte ausschliesslich durch Frauen besetzt werden. Komische Gleichstellung. Und komischerweise sind auch 93 Prozent der Arbeits-Unfalls-Toten Männer, wo bleibt da die Quote? ......... Auf der Strecke ;-)

  • 15.05.2008 10:22 Uhr

    von KdN:

    Den Exkurs wie es früher war, ist zwar interessant, aber nicht mehr.
    (Falls sie es nicht gemerkt haben, es ist eine Frau zuoberst in Berlin.)

    Quoten sind ein Armutszeugnis, weil eine Bevorzugung durch staatlichen Druck niemals gerecht ist.

    Heute gibt es eigentlich nur noch eine grosse, ja sehr grosse strukturelle Gewalt (zwischen Männer und Frauen) und zwar das nach wie vor nur Männer in den Wehrdienst müssen.

    Solange Frauen nicht bereit sind für den Staat zu sterben, aber eben genau von diesem eine einseitige Förderung verlangen, werden Männer und übrigens auch viele Frauen Quoten als unglaubliche Ungerechtigkeit ansehen!

    Frau von Gélieu, sie sagen ganz am Ende:"...Letztendlich geht es ja darum, diese Interessengegensätze aufzuheben und eine menschliche Politik zu entwerfen." Wie wollen Sie Interessengegensätze aufheben, indem Sie Ihre Interessen mit staatlichem Zwang durchsetzten wollen?
    Und ich kenne viele Frauen, die nicht von ihren Männern entäuscht wurden, weil diese ihnen ein gutes Leben ermöglicht haben, weil diese Männer für sie im Krieg gestorben sind, weil diese Männer die Frauen lieben!

Ihr Name:*

Email:*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder