Dossier tazkongress

Regierender Bügermeister beim taz-Kongress

Wowereit beklagt Druck von Springer

Der Regierende Bürgermeister kritisiert rabiates Vorgehen der "Bild"-Redaktion, Kampagnen der Springer-Blätter gegen Rot-Rot und das Engagement von Günther Jauch für "Pro Reli". VON SEBASTIAN HEISER

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  • 22.04.2009 11:25 Uhr:

    von H. Martin:

    Auch der Tagesspiegel macht seit mindestens einem halben Jahr eine unsägliche Propaganda für Pro Reli. Fast jeden Tag wird über das Thema, oft tendenziös, "berichtet". Viele Kommentare sind nichts als dümmliches Wiederbeten der Pro-Reli-Parolen. Bleibt in Berlin fast nur noch die taz, die dem Klerus nicht auf den Leim geht.

  • 20.04.2009 14:18 Uhr:

    von Daniel:

    L.V.: "wer beispielsweise das Archiv der Berliner Morgenpost durchforstet, wird zum Thema Pro-Reli keine Hetz-Kampagnen sondern vielmehr Standpunkte und Statements beider Seiten finden" Wenn die MoPo am Wochenende schreibt, dass die Zustimmung in der Bevölkerung angeblich bei 50% liegt, aber die Wahlbeteiligung wohl zu gering sein wird, um das Quorum zu erreichen, dann kann man das schon als Aufruf an die Unterstützer von ProReli verstehen, auch zur Abstimmung zu gehen, So nach dem Motto: wir sind genug, wir müssen nur hingehen.

  • 20.04.2009 13:17 Uhr:

    von Ihr Name J. Kröner:

    Ihren Kommentar hier eingeben Die Erklärung Wowereits kingt plausibel: Relgion muss für Kinder und Jugendliche plausibel sein. er vergleicht RU mit der Attraktivität des Balletunterrichts. Damit kommt Religion an Schule der Status der absoluten Freiwilligkeit zu - eine AG am Nachmittag. Und wenn schon Ballett: Dann könnte man den Sportunterrricht ja auch freiwillig machen und er sollte sich als zusätzliches Fach am Nachmittag wählbar sein. Im Übrigen bin ich für einen religionsfreien-säkularen Ethikunterricht, egal ob Pflicht oder wählbar. Religiöse Themen jeder Art sollen nur in Reli Platz haben.

  • 20.04.2009 12:14 Uhr:

    von verBILDet:

    Nicht zu vergessen die Berliner Schwester der "großen" Zeitung. Allein die allgegenwärtige Titelseite reicht meist für einen Brechreiz.

  • 20.04.2009 11:47 Uhr:

    von L. V.:

    Den gesamten Springer-Konzern zu kritisieren ist ein bissche undifferenziert. Klar, dass Wowereit die Blätter der Verlagsgruppe über einen Kamm schert, aber wer beispielsweise das Archiv der Berliner Morgenpost durchforstet, wird zum Thema Pro-Reli keine Hetz-Kampagnen sondern vielmehr Standpunkte und Statements beider Seiten finden. Und was die BILD-Zeitung ebtrifft erzählt Herr Wowereit uns nichts Neues.

  • 19.04.2009 18:22 Uhr:

    von Solitaire100:

    Wowereit ist schon ein Spaßvogel der besonderen Art: Wenn es um die Interessen seiner Partei geht, hat er wohl gegen die zum Teil unverschämten Machenschaften des Springer-Verlages nichts einzuwenden. Im umgekehrten Falle schon. Inzwischen müsste es eigentlich jeder begriffen haben, dass zumindest Bild gnadenlos über jeden her zieht, der auch nur ein Interview mit dem Laden ablehnt. Die Volksverdummung ist bei Bild offenbar Konzept.

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