Bei der Diskussion über die Zukunft des Buches in Zeiten der Digitalisierung bekommen sich Netzgeneration und Verleger kräftig in die Haare. VON MEIKE LAAFF

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Drei Tage, 80 Veranstaltungen, 3000 Teilnehmer. Eine Bilanz des tazkongresses 09 zum 30. Geburtstag der tageszeitung. Mit Texten, dem 30jahretaz.de-Blog und Videos.
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Leserkommentare
20.04.2009 11:01 Uhr:
von Ihr Name H. W. Grössinger:
Dass das Einkommen eines Schriftstellers angesichts anderer Umverteilungsprobleme nebensächlich sei, kann wohl nur als unsinnige Wortmeldung verstanden werden. Schon jetzt liegen die Einkünfte von vielen hauptberuflichen Autoren sogenannter schöngeistiger Literatur unter jenen von Mindestrentenbeziehern. Die in weiten Teilen der Bevölkerung ohnehin vorherrschende Meinung, sollen diese doch einer "vernünftigen Arbeit" nachgehen, wird von derartigen Wortmeldungen zumindest unterschwelig unterstützt. Arme "Kulturnation Deutschland" kann ich da als freiberuflicher Autor nur feststellen.
19.04.2009 19:20 Uhr:
von Herbert Schneider:
Was früher die Wegzölle der Kleinstaaten waren, sind heute die Verlegerrechte im Internet. Sie behindern den freien Verkehr. MFG Herbert
18.04.2009 20:16 Uhr:
von Frank:
Dieser Streit über Copyright oder besser geistiges Eigentum ist doch absurd. Denn die Urheber des Wissens, das wir heute fast alle verwenden, geht bis in die Antike zurück. Sollte mich wundern, wenn bspw. die Erben Aristoteles für sein vermitteltes Wissen auch nur 1 cent bekommen. :) MfG